Schafwolle: die Frage war nach unserem Alter, da man doch von wesentlich jüngeren Eltern ausgegangen war.
des weiteren hatte man eine Frag zu unserem Haus gestellt und ich deshalb geantwortet. Also wäre es schon gut, alles zu lesen.
Ja es wird wohl bei unserer Entscheidung bleiben. Warum wir das vorher festgelegt haben und nicht spontan entscheiden, liegt daran, dass alle sieben in einem Auto fahren und wir uns da schon ein bisschen absprechen müssen.
Ich kann ja verstehen, dass die Wogen hier schlecht zu glätten sind, aber mich als jemanden zu schildern, um den sich alles dreht, und mich als egoistisch hinzustellen finde ich ein wenig weit hergeholt. Ein bisschen zwischen den Zeilen gelesen, dann sieht man doch, dass ich auch einiges zurückstecken musste um meinen Söhnen, die früh ihren Vater verloren haben zu lieben Söhnen und auch das Studium ermöglicht habe. Vielleicht bin ich einfach nur müde? Hätte es irgendwelchen Einfluss, wenn ich meine Krebserkrankung angegeben hätte.
Ich finde es wirklich nett, dass sich hier so rege beteiligt wurde. Mir ging es darum, andere Meinungen zu hören, da ich ja insgesamt nicht der gesellige Typ bin. Wir haben keine Freunde, wir als Familie reichen uns. Daher sind also Meinungen innerhalb des Freundes oder Bekanntenkreises nicht möglich. Die anderen Meinungen hier, die wollte ich dann in meine Überlegungen einbeziehen und dann entscheiden.
Ja, die andere Seite Familie der Schwiegertochter sind Cousinen und Cousins also alle in dem Alter um die 40 und viele Kinder, ich werde mit Sicherheit nicht die erste sein, die gehen wird.
Meine Schwiegermutter mit 87 ist froh, dass wir nicht so spät fahren, denn für sie ist es schon spät und ein langer Tag. Die Oma meiner Schwiegertochter ist über 90 und wird auch eher und zwischendurch sich zurückziehen.
Warum ich diese Informationen nicht früher gegeben habe? Weil ich nicht gedacht habe, dass sie relevant wären. Also ihr dürft mir einige unterstellen, aber das Verhältnis zwischen den Kindern und uns wird nicht darunter leiden das wir früh gehen. Trotzdem möchte ich dass sie sich freuen und nicht einfach nur weil sie uns so gut kennen, sagen, das ist für uns ok.
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25.10.2015, 20:21
AW: Als Bräutigammutter - wie lange muss ich an der Feier teilnehmen?
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25.10.2015, 20:28
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25.10.2015, 20:30Inaktiver User
AW: Als Bräutigammutter - wie lange muss ich an der Feier teilnehmen?
Grad wenn man nicht mehr so fit ist find ich umso unverständlicher, dass man dann zwei Stunden hin- und am gleichen Tag auch wieder zwei Stunden heimfährt. Das wär mir nun wieder viel zu anstrengend.
Aber gut, das musst du wissen.
Ich persönlich krieg nur für mich nicht zusammen, wie man ein "herzliches Verhältnis" haben kann, aber sich über die Hochzeit des eigenen Sohnes so wenig freut dass man das nicht gerne feiert und am liebsten gar nicht dabei wäre.
Wieder was gelernt.
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25.10.2015, 20:36
AW: Als Bräutigammutter - wie lange muss ich an der Feier teilnehmen?
Und wieso geht das mit dem Hotel nicht? Also für alle Beteiligten?
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25.10.2015, 20:56
AW: Als Bräutigammutter - wie lange muss ich an der Feier teilnehmen?
Weil sie so uralt und krank sind?

Verstehe ich allerdings nicht...
bin selbst über 60, chronisch krank - beides beeindruckt mich nicht sonderlich. Und wenn ich auf etwas keine Lust habe, dann sage ich das und komme nicht mit "alt und krank" um die Ecke. Wenn es um etwas richtig Wichtiges geht, dann frage ich mich allerdings nicht, ob ich Lust dazu habe, sondern wie ich das Ereignis möglichst angenehm gestalte.life is all about
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25.10.2015, 21:34
AW: Als Bräutigammutter - wie lange muss ich an der Feier teilnehmen?
Ullalla vielleicht liest du mal richtig. Ich habe nix von alt und krank geschrieben, sondern auf Fragen geantwortet
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26.10.2015, 01:14
AW: Als Bräutigammutter - wie lange muss ich an der Feier teilnehmen?
Ach, eigentlich kann ich richtig lesen... da habe ich doch glatt gedacht, das wäre Eure Begründung. So kann man sich irren.
Hätte ich von meinen Eltern eine solche Reaktion auf die Ankündigung meiner Hochzeit erhalten, dann wäöre ich sehr verletzt gewesen.Da wir schon vor langer Zeit gefragt haben, ob wir nicht einfach wegbleiben können,
Aber wenn ich diesmal Deine Beiträge richtig interpretiere, dann hat das Deinen Sohn wohl nicht überrascht.life is all about
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26.10.2015, 07:22
AW: Als Bräutigammutter - wie lange muss ich an der Feier teilnehmen?
Es geht weniger um den tatsächlichen Zeitpunkt des Gehens, sondern um
Deine Haltung. Vorrangig ausschlaggebend scheint zu sein, dass DU
nicht gesellig bist.
Zur Bekräftigung hattest Du ja die Aussage Deines Chefs angeführt. Auch
wenn ich mich wiederhole: Du hast auch bei diesen Anlässen nicht versucht,
Deinen Unmut zu verbergen, sonst hätte er Dir wohl kaum nahegelegt,
weg zu bleiben.
Ich persönlich empfinde diesen Mangel an Anpassung nun mal nicht sehr
sympathisch. Und schon gar nicht, wenn es um die Hochzeit des eigenen
Sohnes geht. Aber Du scheinst alle Geselligkeiten in einen Topf zu werfen
und zeigst keinerlei Bereitschaft, DICH mal hintan zu stellen.
Die gesundheitlichen Probleme Deines Partners kann ich zwar nicht
einschätzen - aber wären sie der Hauptgrund für Deinen Wunsch, früher zu
gehen, dann würde sich die Frage, ob das in Ordnung ist, wohl auch erübrigen.
Das will Dir mit Sicherheit niemand absprechen, dass Du es nicht leicht
hattest und Deinen Söhnen einiges ermöglicht hast.
Aber ich kann das trotzdem mit "früher gehen" in keinen inhaltlichen
Einklang bringen.
Was das Haus betrifft - ich habe durchaus alles gelesen und habe auch die
Frage danach, ob es sich um das Haus, das Du (Ihr?) abbezahlt, nicht
verstanden. Weil ich eben den Zusammenhang mit der Hochzeit nicht
verstehe.
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26.10.2015, 07:47Inaktiver User
AW: Als Bräutigammutter - wie lange muss ich an der Feier teilnehmen?
Ich denke uebrigens auch nicht, dass ihr euch mit eurer Entscheidung in den Mittelpunkt stellt. Gott sei Dank sind da doch gewisse Strukturen, wie etwas zu sein hat, bruechig geworden und ich empfinde es als persoenliches Recht, auch bei einer Hochzeit zu entscheiden, wann das Ende fuer einen selbst gekommen ist.
Allerdings, was ich eher vermisse - ist eine gewisse Flexiblititaet eurerseits. Es _kann_ eigentlich auch keine Stimmung aufkommen, es _kann_ nicht passieren, doch mal mit einer Horder angetrunkener Akademiker in's Gespraech zu kommen und der ganzen Veranstaltung auch eine Chance zu geben, anders zu werden als gedacht - wenn die ganze Meschpoke schon dermassen auf eine feste Abfahrtzeit gepolt ist.
Damit - so meine ich - nehmt ihr euch etwas. Das halte ich fuer ein wenig lebensfeindlich, einer Zusammenkunft mit anderen Menschen, einem Fest, das eigentlich nur einmal im Leben stattfindet - einen doch sehr starren Rahmen zu geben.
Anstatt neugierig zu schauen, was passiert.
Das allerdings halte ich auch fuer etwas 'lebensfeindlich'Lunete, nein es gibt keine Programmpunkte .... Es wird auch nicht getanzt oder Spiele veranstaltet, dass hat das Brautpaar sich verbeten, darauf haben sie keine Lust.
. Gut, auf doofe Spiele stehe ich auch weniger, doch selbst sie koennen ein Fest durchaus auch bereichern. Aber ohne Musik und Tanz Hochzeit feiern
, das stelle ich mir dann wirklich unter Umstaenden sehr oede vor. Da muessen die Gespraeche schon gute Nahrung bieten, um nicht wirklich frueh aufzubrechen.
Fazit: trotz fehlender Musik wuerde ich keine starre Abfahrtszeit festlegen. Sondern schauen, was sich entwickelt.
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26.10.2015, 08:53
AW: Als Bräutigammutter - wie lange muss ich an der Feier teilnehmen?
Liebe Diaboli,
meine Eltern sind auch nicht gerade die Jüngsten und ziemliche Partymuffel. Trotzdem sind sie für die Hochzeit meines Bruders (500 km weg) 3 Tage mit dem Wohnmobil angereist und haben bis spät in die Nacht mitgemacht.
Bei meiner Hochzeit, die vor Ort war, haben sie sich auch erst zusammen mit uns spät nachts verabschiedet! Ebenso wie meine Schwiegereltern, die weit über 80 Jahre alt sind und ziemlich von Krankheiten gebeutelt...
Ich finde, dass Du Dich für den einen Tag schon ziemlich in den Vordergrund rückst und wäre an Stelle Deines Sohnes etwas angefressen. Wenn er es schluckt, schön für Dich! Aber wäre es nicht auch ein Geschenk, mal ein Stück des Weges entgegenzukommen. Einmal über seinen Schatten zu springen? Ich denke schon! Über die Reaktionen hier brauchst Du Dich halt nicht wundern. Ist schon ziemlich seltsam, was Du da abziehst...


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