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    AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    Zitat Zitat von Hillie
    Hallo rotes_sefchen,
    mein Schatz und ich haben uns Ende November kennen gelernt, an Sylvester beschlossen, zu heiraten und am 1.6. des folgenden Jahres waren wir auf dem Standesamt. Dieses Jahr haben wir unseren 33. Hochzeitstag gefeiert.
    Es geht also!
    Auf Euch! Schönes Beispiel dafür, dass große Liebe nicht unbedingt eine lange "Vorlaufzeit" benötigt!

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    AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    @ Jana:

    Danke für die guten Wünsche!

    Eine Hochzeit ganz romantisch nur zu zweit hatten wir anfänglich auch im Sinn. Das hätte auch den Vorteil gehabt, sich nicht ständig erklären zu müssen. Allerdings hält sich das bei uns auch in Grenzen - bis jetzt konnte ich alle (wenn auch leisen) Kritiker erfolgreich beruhigen und in unseren beiden Familien ist schon nach wenigen Minuten an die Stelle der ersten Verwunderung einfach nur große Freude getreten.
    Wir haben den Heiratsplan allerdings auch erst letztes Wochenende allen mitgeteilt, wir lassen den Leuten also gar nicht viel Zeit, über alles zu viel nachzudenken.... ;-)

    Das das bei Euch noch ein bissel schwieriger war, weil dein Mann Ausländer ist, kann ich mir vorstellen. Toll, dass Ihr trotzdem zusammen gehalten habt und Euch nicht habt abschrecken lassen!

    Ich halte es einfach mit dem Alten Fritz: Jeder soll nach seiner Fasson selig werden! Wir sind jedenfalls überzeugt, dass das das einzig Richtige ist!

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    AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    Heiraten hat viel mit Finanz- und Vermögensdingen zu tun obwohl das hier vielleicht keiner gerne hören mag.

    Ich weiß nicht, wie alt Ihr seid... Ich bin mir nicht sicher ob ich noch einmal heiraten würde. Mein Mann und ich hatten es damals einfach: Wir waren verliebt, wollten Eigentum anschaffen, hatten beide kein Geld, wir verdienten dasgleiche. Wir waren uns einig, keine Kinder.
    Hat alles bis heute gut funktioniert und er ist immer noch die Liebe meines Lebens. Eventuelle Schwierigkeiten sind eigentlich bei uns die angehängselten Familien, denen man sich nicht entziehen kann. Da braucht man/ frau viel Humor und angelebte Gelassenheit um das alles auszuhalten. Ich nenne das, an einem Strang ziehen. Man muß viel darüber sprechen, was stelle ich mir als Ziel für die nächsten (5? 10?) Jahre vor. Der Lebensplan muß stimmen.
    Reine Verliebheit ist keine Basis für eine Ehe.

    Laßt Euch Zeit, redet über Euch.

    M.

  4. Inaktiver User

    smile AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    Zitat Zitat von Peppsine
    Für mich gibt es keinen Grund zu heiraten. Ich brauche keinen unterschriebenen Zettel um abgesichert zu sein. Entweder bleibe ich mit einem Menschen zusammen weil ich ihn liebe oder ich bleibe allein.
    Lebe und denke auch wie Peppsine und sehe ueberhaupt keinen Grund zu heiraten.

    Trotzdem habe ich ein positives Beispiel:
    Meine Eltern kannten sich erst zweieinhalb Monate bevor sie vor den Traualtar zogen und sind jetzt schon ueber vierzig Jahre verheiratet. Und lieben sich immer noch

    Strawberry

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    AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    Ja, bei meinen Eltern ist das auch gutgegangen.
    Jetzt das Aber:
    Ich glaube nicht, dass unsere Beziehung mit der meiner Eltern vergleichbar ist. Bei ihnen herrscht die alt-klassische Rollenverteilung. Jahrezehntelang haben sie teilweise eine Wochenendehe geführt. Das läßt sich heute kein Mensch mehr gefallen.
    Eine Beziehung hat im Alltag viel auszuhalten. Finanzielle Schwierigkeiten, beide arbeiten, Stress über die Hausarbeit, Kinder müssen organisiert werden. Das ist doch nicht von der Hand zu weisen. Die Scheidungszahlen sprechen für sich.

    M.

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    AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    Hallo Margali62,

    das man die Ehe von heute nicht mehr mit der von vor 40 Jahren vergleichen kann, denke ich auch. Ich schätze mal, heute haben vor allem die Frauen im Vergleich zu früher viel höhere Ansprüche an einen potentiellen Ehepartner. Und dadurch dass die Frau eben häufig keinen Beruf hatte und nach einer Scheidung wohl kaum auf eigenen Füßen stehen konnte, gab es eben keinen Weg aus der Ehe.

    Man muß viel darüber sprechen, was stelle ich mir als Ziel für die nächsten (5? 10?) Jahre vor. Der Lebensplan muß stimmen.
    Reine Verliebheit ist keine Basis für eine Ehe.
    Über unsere Lebensplanung haben wir eigentlich vom ersten Tag gesprochen bzw. schon in der Zeit davor, als es noch eine reine Freundschaft war und sozusagen in der "Annäherungsphase".
    Den Fehler, darüber nicht zu reden, habe ich nur einmal gemacht... In meiner vorherigen Beziehung stimmten die Lebensvorstellungen eigentlich gar nicht überein. Er wollte keine Kinder, nicht unbedingt eine (erneute) Ehe, keine übergroße Nähe, etc. Einer Diskussion über die gemeinsame (?) Zukunft gingen wir beide meistens aus dem Weg, nur gelegentlich kochte das Thema hoch. So ging das 5 Jahre lang. Ich war eben auch noch etwas jünger; anfangs war es mir noch "egal" und später glaubte ich immer, das wird sich irgendwann geben.
    Auf so etwas, das eigentlich von Anfang an nicht wirklich stimmig war, wollte ich mich nie mehr einlassen.

    Die Ex-Beziehung meines jetzigen Freundes ist (unter anderem) an ähnlichen Problemen gescheitert.

    Insofern war uns beiden sehr wichtig, dem anderen von Anfang an zu vermitteln, wie wir uns die nähere und fernere Zukunft, unsere Ziele, vorstellen.

    Früher dachte ich immer, die Liebe lässt sich überhaupt nicht planen - wo bleibt da die Romantik? Doch mittlerweile ist mir klar geworden, dass Liebe und Gefühl füreinander allein (leider) noch keine Basis sind (womit wir beim Thema dieses Threads wären).
    Liebe lässt sich zwar nicht planen (denke ich immer noch),aber sie darf einen auch nicht völlig "blind machen". Natürlich sieht man den anderen anfangs durch die rosarote Brille - und ich bin mir durchaus bewusst, dass wir uns beide zurzeit sicherlich noch so sehen! Aber ich kann mit kleinen "Fehlern" meines Freundes leben, die schließlich jeder Mensch hat, dafür stimmen wir in den grundlegenden Dingen überein. Und was noch erschwerend hinzukommt: Wir lieben uns...!

    Sefchen

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    AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    Zitat Zitat von rotes_sefchen
    Tja, es ist so, wir möchten beide wirklich gerne auch Kinder. Und damit will ich nun nicht bis in alle Ewigkeit warten. Aber schwanger zu sein und dann erst zu heiraten find ich einfach nicht so schön (und damit will ich auch bitte, bitte niemanden kritisieren, der das anders macht...! ).
    Wobei Du vorher schreibst, dass eine Schwangerschaft für Dich kein Grund zum Heiraten wäre. Ich finde, Du kommst hier ein wenig widersprüchlich rüber, das ist aber ganz typisch für "Vorheiratsgefühle" und eigentlich willst Du auch gar keine Meinungen sondern nur geniessen und Deine Freude teilen

    Und das ist auch richtig so.

    Ich kenne Positiv - und Negativbeispiele, also Fälle wo es funktioniert hat und Fälle, wo es eben nicht funktioniert hat. Eine Garantie hat man nie. ICH halte Deine Pläne für total übereilt aber das interessiert Dich - zu Recht - nicht

    Ich wünsche Dir eine tolle, lange, glückliche Ehe

  8. Inaktiver User

    AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    @rotes_sefchen: Ich wuensche Dir auch viel Glueck! Mein Mann und ich haben fast auf den Tag genau drei Monate nach unserem ersten Date geheiratet, und wir feiern naechsten Samstag unseren 4. Hochzeitstag.

    Ich denke auch, es spielt letztendlich nicht die entscheidene Rolle wie lange man sich kennt, sondern wie gut man meint sich zu kennen (die Ueberraschungen kommen so oder so sowieso), genausowenig wie es m.E. eine Rolle spielt, ob man vorher zusammen wohnt oder nicht. Und ich denke, es kommt auf das Alter an. Wenn ich jetzt nochmal 20 waere oder so, wuerde ich mir so eine Entscheidung sehr reiflich ueberlegen, denn ich habe mit 20 zum ersten Mal geheiratet. Damals waren mein erster Mann und ich ein gutes Jahr zusammen, lebten auch genauso lange zusammen. Wir kannten uns vorher ueber vier Jahre und eines Tages hat's "Bumm" gemacht, und am naechsten Tag sind wir zusammengezogen Die Ehe hat immerhin auch 18 Jahre gehalten. Trotzdem denke ich, wir waren damals zu jung, aber so denke ich eben heute darueber und nicht damals.

    Mit ueber 40 sieht die Sache aber auch schon wieder anders aus, zumal man Dinge und Personen, wie auch den zukuenftigen Lebenspartner, dann doch meistens etwas nuechterner betrachtet. Jedenfalls war ich ueber die Macken meines Mannes bestens im Bilde als wir geheiratet haben.

  9. User Info Menu

    AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    Die andere Antworte habe ich nicht gelesen, aber -

    ich kenne 3 Langzeit-Ehepaare, die innerhalb 4 Wochen nach dem Kennenlernen geheiratet haben. Ach, dann gab es ein 4., die Ehe hielt gut 20 Jahre, dann - na ja, da hatte das Ende nichts mit dem Anfang zu tun. Wuerde ich auch zu den erfolgreichen Ehen zaehlen.

    Meine Eltern kannten sich schon als Kinder. Ich sehe nicht, dass sie dadurch eine bessere Grundlage haben. Meine Schwester hat mit ihrem Mann zusammen studiert und waren in der selben Klique, sie kannten sich also ca. 6 Jahren bevor sie ein Paar geworden sind und haben ca. 1 Jahr danach geheiratet. Was die beiden bindet haetten sie innerhalb einer Woche des Kennenlernens feststellen koennen, aber die Zeit war nicht reif.

    Habt Ihr schon 1 Woche ohne Kontakt erlebt? Es wuerde mich interessieren, was Dein Bauch sagt, wenn Ihr Euch ein paar Tage nicht sieht. Obwohl ich zu Kopflaestigkeit neige, behaupte ich, das wichtigste sei Dein Bauchgefuehl.

  10. Inaktiver User

    AW: Heiraten nach 6 Monaten?

    Wollte nur kurz einwerfen, dass man zwar meistens (!) Ehen von vor 40 Jahren nicht mit heutigen Ehen vergleichen kann was die Unabhängigkeit etc. angeht, aber dass es auch Gegenbeispiele gibt:

    Meine Eltern haben vor genau 33 Jahren geheiratet und waren immer beide gut verdienend, total gleichberechtigt und meine Mum hätte sich nie irgendwas gefallen lassen, nur damit ihre Ehe erhalten bleibt und sie einen Versorger hat! Es gab auch damals schon Ehepaare ohne "klassische Rollenverteilung"!

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