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    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    Ich finde es ganz schlimm ein Geldgeschenk danach zu berechnen, wieviel die Feier wohl pro Person kostet. Geschenke sind doch nicht dazu da, dem Brautpaar die Feier - für deren Extravaganz sie ja ggf. selbst verantwortlich sind - zu finanzieren.

    Mir ist doch die Einladung der Freundin, die unbedingt auf einem Schloss feiern muss nicht unbedingt mehr wert, als die derjenigen, für die ein Dorfgasthof reicht.

    Wieviel ich schenke, hängt für mich davon ab, wie nahe mir die Braut und/oder der Bräutigam steht.

    Und ich persönlich wäre als Braut auch traurig, wenn jemand nicht zu der Feier kommt, weil er es sich nicht leisten kann, eine bestimmte Summe für das Geschenk aufzubringen. Wenn jemand wenig Geld hat, wäre es mir wichtig, dass er kommt, auch wenn er mir gar nichts oder nur eine kleine Aufmerksamkeit mitbringt.

  2. Inaktiver User

    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    Zitat Zitat von Lisa9 Beitrag anzeigen
    Ich finde es ganz schlimm ein Geldgeschenk danach zu berechnen, wieviel die Feier wohl pro Person kostet. Geschenke sind doch nicht dazu da, dem Brautpaar die Feier - für deren Extravaganz sie ja ggf. selbst verantwortlich sind - zu finanzieren.

    Mir ist doch die Einladung der Freundin, die unbedingt auf einem Schloss feiern muss nicht unbedingt mehr wert, als die derjenigen, für die ein Dorfgasthof reicht.

    Wieviel ich schenke, hängt für mich davon ab, wie nahe mir die Braut und/oder der Bräutigam steht.

    Und ich persönlich wäre als Braut auch traurig, wenn jemand nicht zu der Feier kommt, weil er es sich nicht leisten kann, eine bestimmte Summe für das Geschenk aufzubringen. Wenn jemand wenig Geld hat, wäre es mir wichtig, dass er kommt, auch wenn er mir gar nichts oder nur eine kleine Aufmerksamkeit mitbringt.
    Mit dieser Einstellung bist du aber anscheinend ein seltenes Exemplar. Auch hier ist gleich in einem Post von Geiz zu lesen, weil ein Paar "nur" 30 Euro gibt,(wieso machen solche Beträge eigentlich die Runde und müssen anscheinend ordentlich beratscht werden?) obwohl es genug Geld hätte. Ja ich finde das zwar auch wenig, aber die werden auch einen Grund haben, ihre Kohle nicht aus dem Vollen raus zu hauen.

    Ich weiß nicht so Recht, ich halte von dieser Aufrechnerei auch gar nichts. Wenn ich also auf eine Hochzeit eingeladen werde und auch sehr gerne hin gehen würde, weil mir das Brautpaar am Herzen liegt und ich aber vorher erst auf mein Konto gucken muss, ob ich mir das leisten kann finde ich es wie du auch eigentlich traurig.

    Und anscheinend gibt es inzwischen auch viele Leute, die dann lieber absagen, anstatt sich die Blöße zu geben, nicht genug Geld schenken zu können - oder zu wollen und sich auch dafür nicht rechtfertigen möchten. Wie armselig ist das denn geworden....

    Ich habe hier schon öfter mal von dem schönen Beispiel meiner Cousine geschrieben, die eine Geldgeschenkbox aufstellten, in die jeder Gast einfach seine Summe, die er geben wollte rein werfen konnte. Ein Kästchen mit zwei Tauben drauf, ganz süß gemacht. Das wurde in der Einladung ganz lieb so geschrieben und es war auch klar, dass somit die Verlegenheit, wer wie viel gab, gar nicht aufkam, weil es einfach nicht interessierte!
    Geändert von Inaktiver User (13.08.2015 um 16:51 Uhr)

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    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    Das Pärchen mit den 30€ wurde "gerügt" weil sie sehr gut verdienen.

    Bei uns wäre es völlig klar, dass ein Student oder jemand mit geringerem Verdienst nicht irgendeinen Eintritt zu einer Hochzeit zahlen soll.

    Ich finde die Summe von 35€ plus x damit ihr bei ca 100€ landet völlig ok.

    Wenn es zum Kreis passt könnt ihr ja 66€ oder 69€ mit den besten dezenten Wünschen für ein reges Leben geben.

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    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    Was hat ein Geschenk mit meinem persönlichen Verdienst zu tun? Irgendwie scheint der Begriff "Geschenk" für manche zur "Pflichtabgabe" verkommen zu sein, die am Einkommen gemessen wird, schlimmer noch, an dessen Höhe der Grad der Wertschätzung des Beschenkten abgelesen wird.
    Ein Geschenk ist eine freiwillige Gabe, sowohl dinglich als auch dem Geldwert nach. Es besteht darauf keinerlei Anspruch.
    Der Fehler liegt nicht bei dem, der "knauserig" schenkt sondern bei denen, die Erwartungen hegen, die nicht gerechtfertigt sind.
    Auf eine Feier, bei der von mir eine Gabe in Höhe meiner finanziellen Möglichkeiten erwartet würde, ginge ich erst garnicht, egal ob Bekannte, Freunde oder Familie.

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    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    Früher haben wir auch immer rum gefragt, was andere schenken.
    Inzwischen schenke ich immer das, was ich persönlich für richtig halte, egal, was andere schenken.
    Hängt immer davon ab, wie nah mir eine Person steht.
    Ich finde, auch wenn die Gastgeber viel Geld haben und eine teure Feier ausrichten, sollten die Gäste schenken, was für SIE passt.
    Bei Hochzeiten kommt oft auch noch die Anschaffung neuer Kleider hinzu.
    Wenn ich jemanden einlade, dann , weil die Person mir wichtig ist
    Das Geschenk spielt keine so große Rolle.

    Den Brauch, dass die Gäste mehr oder weniger das Fest bezahlen, mag ich nicht.
    Wenn man die Kohle nicht hat, kann man ja bescheidener feiern.

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    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    Liebe Community,

    ich möchte mich hier kurz mal anhängen, aber mit einer etwas anderen Voraussetzung:


    Was schenke ich, wenn 2 gute Freunde heiraten, die beide sehr gut verdienen? Wir bekommen die Übernachtung bezahlt, gefeiert wird in dem Hotel dort.

    Wie viel würdet ihr - als Wenigverdiener, Mittelverdiener oder Besserverdiener - als Geschenk zahlen? Wie viel, wenn ihr zu zweit anreist?

    Ich war noch nie auf einer Hochzeit und habe mir ein paar Gedanken gemacht, weiß aber nicht, was bei etwas besser verdienenden Paaren so normal ist?

    Ich freue mich sehr über eure Antworten :-)

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    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    ...ach so, vielleicht sollte ich noch hinzufügen:

    Mir ist Geld schlicht nicht wichtig, weshalb es für mich weder "zu viel" noch "zu wenig" gibt. Ich verdiene zB sehr gut, eine Freundin, die ebenfalls eingeladen ist, bekommt Sozialhilfe und fragt sich ebenfalls, was man so schenkt. Ist halt nur interessehalber. ICH könnte zB gar nicht sagen, was ICH für angemessen halte, dank meiner 0 Erfahrungen :-)

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    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    Ich finde das 100€ vollkommen in Ordnung sind. Ich hatte vor einiger Zeit das gleiche Dilemma mit dem unrunden Geldbetrag. Wir haben das Problem dann so gelöst, dass wir das Bargeld (lauter 5€-Scheine) zu einer Blüte geformt und auf das Päckchen geklebt haben. Ist glaube ich ganz gut angekommen.
    >> Lächle in die Welt und die Welt lächelt zurück <<

  9. gesperrt

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    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    Ich fände 100 Euro auch angemessen, vorallem mit der bezahlten Übernachtung.
    Und damit sich niemand "blamiert" - sammelt man das Geld in einem gewissen Kreis ein, bastelt irgendwas draus und gut ist.

    Wir haben im Kollegenkreis einen Schirm mit dem Geld behangen.

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    AW: Geldgeschenk - was ist angemessen?

    bei uns war es so, dass teile meiner Stiefgeschwister auf FRA angereist sind, Anreise und Übernachtung musste jeder selbst bezahlen und wir haben dann kelien Aufmerksamkeiten bekommen (Buch "Hochzeit machen ist so schön") und von dem anderen nur eine selbstgebastelte Karte, alle drei haben gute Jobs (arzt, Bankangestellter und sie im ÖD)

    wir haben das dann so gehandhabt, als wir zu deren Hochzeit gefahren sind (auch Eigenanreise 600 km und eigene Übernachtung) dass wir einen Betrag von 30,- € geschenkt hatten in 50cent Stücken und in ner Schatztruhe, welche im Sand stand - weil sie sich etwas Geld für die Hochzeitsreise gewünscht hatten.

    Ich habe für die Hochzeitsfeier / Planung zuästzlich noch gewisse Sachen (Herz ausschneiden vom Bettlaken, Briefmrken mit deren Familienfoto etc.) noch weitere Ausgaben gehabt, war mir aber nicht wichtig das 100% gegenseitig aufzurechnen.. denn dann hätten sie gar nichts bekommen aber normalerweise rechnen wir auch so ca, wass die Hochzeitsfeier pro Pers. kostet und richten uns da etwas an den Werten zb.

    ich halte es so, wie ich es gut finde und ich es für mich vertreten kann
    Letzte Nacht, kurz vorm Schlafengehen, nahm ich meinen Globus vom Regal auf meinen Schoß, strich sanft mit den Fingern über die Welt und fragte: "Wo tut's denn weh?" "Überall", flüsterte sie, "Überall..."

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