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  1. User Info Menu

    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    Na, ich merke schon; viele versuchen hier eine tiefenpsychologische Ursachenforschung zu betreiben.
    Lasst uns doch einfach bei der Sache bleiben.
    Wie wäre es damit, sich einfach in die Situation zu versetzen und dann das Gefühl zu äußern ohne eine Bewertung meiner Person.
    Also:
    Hochzeitsfeier mit 14 Gästen seitens des Ehemannes.
    8 Gäste seitens der Ehefrau.
    Die Geschenke von Seiten der Ehefrau übersteigen die der anderen Seite um ein Vielfaches, obwohl die andere Seite finanziell weitaus sorgloser ist.
    Da hier die weibliche Seite überwiegt nun die Aufgabe:
    Versetzt Euch in die Gefühlswelt Eures Ehemannes!
    Jetzt bin ich gespannt...

  2. gesperrt

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    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    Ich sehe hier kein Problem, wenn ihr keine Geldsorgen habt.

    Ihr habt das doch selbst so gewählt.
    Und dass deine Familie nicht so spendabel ist wirst du wahrscheinlich nicht erst bei der Hochzeit erfahren haben;
    es ist dir dann halt mal so richtig aufgefallen und deshalb fühlst du dich verletzt.

    Achtung und Wertschätzung kann keiner fordern, es ist ein Geschenk.

    Ich denke, du bist doch selbst verantwortlich, da du die Umstände so gestaltet hast.

    Bei der dritten Hochzeit verreist du halt dann gleich in die Flitterwochen, dann kommt es nicht zu solchen Unstimmigkeiten

    Souvenir

  3. Inaktiver User

    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    Zitat Zitat von olivenfrucht Beitrag anzeigen
    Da hier die weibliche Seite überwiegt nun die Aufgabe:
    Versetzt Euch in die Gefühlswelt Eures Ehemannes!
    Jetzt bin ich gespannt...
    Ich versuche es einmal.
    Es ist Dir peinlich vor Deiner Frau, eine so knickerige Verwandtschaft zu haben.

  4. gesperrt

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    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    So sehr ich es auch versuche, ich finde als erwachsener Mensch sollte man wegen Geschenken nicht so ein Gewese machen.

    Und wieso das nicht tiefenpsychologisch werden soll wenn du immer von der Bevorzugung deiner Geschwister seit der Kindheit anfängst, erschließt sich mir auch nicht

  5. Inaktiver User

    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    Ich wundere mich gerade etwas.

    Es gab doch hier vor einem Jahr den Strang, in dem großzügig zum 30. Geburtstag in ein sehr teueres, edles Restaurant eingeladen wurde, es eine spezielle Karte für den Anlaß gab und am Schluß die meisten Gäste vom Gaststättenpersonal für ihren Verzehr abkassiert wurden, dh selbst bezahlen mußten.

    Damals wurde geschrieben, dass die Gäste idR ihr Geschenk an das Edelrestaurant angepaßt hätten, also hochpreisig geschenkt hätten wegen der teuren Lokalität. Teilweise wurden dann als man selbst zahlen mußte, die Umschläge mit den Geldgeschenken geplündert, dh diejenigen, die eine hohe Summe geschenkt hatten, entnahmen Teile davon wieder dem Umschlag, zT auch um die Rechnung bezahlen zu können.

    Damals fand das so ziemlich die gesamt BriCom in Ordnung, dh dass zunächst die Geschenke in ihrem Preis der Lokalität angepaßt wurden, und dann, als sich die Einladung eben als keine herausstellte, man wiederum bei Geldgeschenken die Summe nach unten korrigierte.

    Der TE hier jetzt hat offenbar auch in ein gutes Restaurant eingeladen, die gesamt Karte zum Verzehr frei gegeben, also kein Menue ausgewählt oder eine "verkleinerte Karte". Dies bedeutet, jeder konnte soviel trinken und verzehren wie er wollte, egal ob zig Cocktails oder den teueren Whiskey, fünf Nachspeisen oder was weiss ich ... es klang hier in anderen Threads schon oft an, wie manche Gäste eine solche Freiheit auch ausnutzen. Und es herrschte dann auch Einigkeit, dass dies unmöglich ist.

    Nach Ansicht des TE standen die erhaltenen Geschenke nicht so richtig in Relation zum Verzehr, und er äußert seine Enttäuschung darüber. Ganz ehrlich - ich kann ihn verstehen. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass unterbewußt auch Beobachtungen reinspielen wie "Onkel Karl hat 5 der teueren Whiskeys getrunken und seine Frau Karla 5 Cocktails ... zur Hochzeit geschenkt haben Karla und Karl aber nur 3 Putzlappen. Gebrauchte." Und ich könnte wetten, dass Karla und Karl dann nicht mehr zur Taufe und zur Silberhochzeit eingeladen werden.

    Will sagen - offiziell ist es natürlich nicht politisch korrekt, die Höhe des Geschenkes in Relation zum Verzehr zu setzen.

    Aber die kollektive Empörung in dem eingangs erwähnten Thread (ich hab leider vergessen, wie der hieß) zeigt mir, dass unbewußt dies doch reinspielt und unbewußt ein gewissen "Ausgleich" angestrebt wird.

    ... und ich hab jetzt doch viel mehr geschrieben, als ich eigentlich vorhatte.

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    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    Zitat Zitat von Souvenir Beitrag anzeigen
    Ich sehe hier kein Problem, wenn ihr keine Geldsorgen habt.
    Ich finde, das hat nichts mit dem eigenen Vermögen zu tun. Und gerade dann, wenn es in einer Familie generell nicht an Geld mangelt und Geschenke (auch in Form von Geld) eher die Regel sind, dann fällt es auf, wenn die Geschenke eher bescheiden ausfallen. Zumal die Hochzeitsfeier selbst wohl auf etwas höherem Niveau zelebriert wurde.

    Letztenendes ist auch dies eine etablierte Form von Wertschätzung. Nun kann man natürlich spekulieren, ob sich hinter den wenigen Geschenken eine Intention verbirgt (z.B., um ein Missfallen oder mangelndes Einverständnis der Hochzeit auszudrücken, basierend auf persönlichen Differenzen), oder ob es für sie eher auch dadurch begründet sein könnte, dass eine zweite Hochzeit (zumindest für traditionelle und/oder religiöse Familien) oftmals als "weniger wert" empfunden wird - oder gar nicht erst akzeptiert.

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    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nach Ansicht des TE standen die erhaltenen Geschenke nicht so richtig in Relation zum Verzehr, und er äußert seine Enttäuschung darüber. Ganz ehrlich - ich kann ihn verstehen.
    Ich würde hier ein wenig differenzieren und empfinde, dass die Geschenke ganz grundsätzlich nicht in Relation zum Anlass standen. Wenn ich das richtig verstanden habe, erhielt er Seitens seiner gesamten Familie lediglich einen sehr kleinen Geldbetrag und einen Präsentekorb.

    Ist das denn nicht etwas, was man sich auch so schon, zu "normalen" Anlässen verschenkt?

  8. User Info Menu

    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    Ich kenne das aus dem Land, in dem ich lebe, dass die Verwandten der Braut immer grosszuegiger ist, weil sie ja quasi eine junge Frau aus ihrem "Stamm" in die grosse weite Welt ziehen lassen und das doch bitte mit Trousseau und bestickter Bettwaesche. Und sie zahlen ja auch die Hochzeit.

    Die Verwandten des Ehemanns halten sich zurueck und lassen eben etwas von der Hochzeits-Liste zu den Brauleuten in's Haus liefern.

    Und, ich denke, dass in Familien, wo alle eh gut dastehen, Geschenke unwichtig werden, weil sich ja sowieso jeder das leisten kann was er denn gerne haette.

    Die britische Koenigsfamilie schenkt sich an Weihnachten nur Witz-Teile wie Pups-Kissen oder so etwas. Und konzentriert sich mehr auf den "Boxing Day" wo Geschenke fuer Arme eingepackt werden.

    Und, ich merke auch immer wieder, dass Maenner schlechter beschenkt werden, weil meistens die Frauen der Familien die Geschenke aussuchen und sich nicht so gut reinfuehlen koennen.

    Was ich mache, wenn ich mal wieder von meinen Geschenken enttaeuscht werde: ich kaufe mir genau das, was ich gerne geschenkt bekommen haette. Einen grossen Grill fuer den Garten? Eine Angler-Ausruestung? Geld fuer die Flitterwochen? Das koennt ihr Euch doch zusammen schenken und das macht genauso viel Freunde wie wenn es von jemand anderem kommt.

  9. User Info Menu

    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    Hallo!

    Ich sehe das Problem ganz unabhängig von Eurer eigenen finanziellen Situation. Auch finde ich die Location völlig nebensächlich, denn es geht doch darum, welches Präsent ich zwei frisch Vermählten zukommen lassen möchte, als Zeichen meiner Verbundenheit, zum Beginn ihres gemeinsamen Weges.

    Ob sie diese Zeremonie nun in einer Waldhütte oder beim Edelitaliener oder oder oder zelebrieren, hätte für mich dabei keine Relevanz.
    Übrigens finde ich den leicht verächtlich wirkenden Hinweis von einigen Usern auf die 2. (also wertlosere Ehe?) teils doch sehr vermessen.

    Nun geht es aber doch einzig und allein um die Schenk-Kultur in Eurer Familie. Und da finde ich beide Geschenke, soweit ich das aus Deinem Bericht entnehmen kann, ziemlich unangemessen.

    Vielleicht ist das Beste, wenn Ihr es schafft, Euch soweit von der Enttäuschung zu befreien, dass Ihr auch den faden Beigeschmack wegbekommt.

    Ärgerlich finde ich solch eine Ignoranz allemal!

    Gruß,
    Dana

  10. Inaktiver User

    AW: Enttäuschung über Hochzeitsgeschenk

    Zitat Zitat von olivenfrucht Beitrag anzeigen
    ....Die Geschenke von Seiten der Ehefrau übersteigen die der anderen Seite um ein Vielfaches, obwohl die andere Seite finanziell weitaus sorgloser ist.
    Da hier die weibliche Seite überwiegt nun die Aufgabe:
    Versetzt Euch in die Gefühlswelt Eures Ehemannes!......
    Mit Mann und Frau hat diese "Problematik" garnichts zu tun. Spätestens jetzt wird halt offensichtlich für deine Frau, dass deine Verwandten (in deinen bzw. euren Augen) entweder Korinthenkacker, Schnorrer oder einfallslose Ignoranten sind oder sie dich schlichtweg nicht leiden können (dass sie zumindest finanziell zu üppigeren Geschenken in der Lage gewesen wären, davon ist offenbar auszugehen).

    Welche Möglichkeit zutrifft, kann von hier aus keiner beurteilen, aber ich fragte bereits weiter vorne: dass deine Verwandtschaft ist wie sie ist, wirst du doch schon lange vor der Hochzeit gewusst/bemerkt haben, oder ? Da bleibt wohl nur, sich drauf einzustellen denke ich und sich ein schönes Leben zu machen. Mit den eigenen vorhandenen Mitteln.

    Wie sieht denn deine Frau die Situation ?

    Gruß Elli
    Geändert von Inaktiver User (17.07.2015 um 08:54 Uhr)

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