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  1. Inaktiver User

    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    morra, wenn es denn so ist, wie du schreibst, dann soll die tochter nur den vater einladen und was dann passiert, ist weder das problem der mutter noch deines...sondern des vaters...da würde ich gar nicht so ein bohei machen....dann kann sich der vater überlegen ,ob er aus welchem grund zur hochzeit kommt....
    kommt er nicht wegen der neuen,dann würde ich als tochter da auch keine tränen vergiessen, denn dann sieht man die prioritäten .
    kommt er ohne die nachfolgerin ist doch alles bestens...

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .
    kommt er ohne die nachfolgerin ist doch alles bestens...
    Nahezu.
    Und der DJ muss angewiesen werden, dass nach dem Hochzeittanz nicht die Brauteltern, sondern die Trauzeugen (-jungfern und -jungmänner)auf der Tanzfläche antreten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Was für ein Dilemma!

    Der Vater scheint ein echter Elefant im Porzellanladen zu sein, wenn er nicht von selbst auf die Idee kommt, an diesem Tag mal ohne seine Neue zu erscheinen.

    Ich befürchte, die Tochter wird entscheiden müssen. Obwohl es mir für sie auch leid tut- sie kann auch nichts für das Scheitern der Ehe ihrer Eltern, und möchte vermutlich gerne beide Eltern bei ihrer Hochzeit dabei haben. Auch, wenn Vater sich so mies benimmt, dass einem als Tochter die Haare zu Berge stehen- er ist halt der Vater.

    Selbst, wenn die Mutter sagen würde- ok, ich nehme an der Trauung im Standesamt und in der Kirche teil, aber nicht an der Feier- ich glaube, das würde mir, wäre ich an Mutters Stelle, noch schwerer fallen als eine gemeinsame Feier mit Ex und der Neuen.

    Trauungen sind ohnehin nicht bekömmlich, wenn man gerade an einer Trennung/Scheidung knabbert, und wenn dann noch der Kerl, mit dem man selbst mal vor dem Traualtar stand auch da ist- mit der Neuen- das geht schon fast in Richtung "unzumutbare Härte", finde ich.

    Klar kann man sich "zusammenreißen"- aber nach einem Jahr zu erwarten, eine 35jährige Ehe verarbeitet zu haben, finde ich schon reichlich seltsam. Jedenfalls für einen Menschen, den die Trennung augenscheinlich sehr hart traf.....

  4. Inaktiver User

    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Ich war mal auf einer Hochzeit mit ähnlicher Konstellation - war ziemlich gruselig.

    Da war die klare Ansage der Brautmutter aber: ohne die Neue.

    Ich bin sehr dafür, nicht in einer Opferhaltung zu erstarren, und nach vorne zu schauen - aber nach einer so langen Ehe verlassen zu werden und dann nach kurzer Zeit souverän damit umgehen zu sollen, dass man das neue Glück so präsentiert kriegt, an einem ja eh so emotionalen Tag - das finde ich doch schon arg viel verlangt.

    Und dann quasi zugunsten der Next bei der Hochzeit der eigenen Tochter nicht dabeisein auch.

    Ich finde auch, das wär die beste Lösung: der Vater kommt alleine.

  5. Inaktiver User

    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, nicht wirklich. Ist ja auch nicht nötig, die Tochter wird ja das Gespräch mit ihrem Vater führen, sobald die Mutter dafür grünes Licht gibt. Und ich sehe immer weniger Grund für sie, das nicht zu tun.
    Ja, und da finde ich, dass das genau der richtige Stichpunktzum Einsatz für Dich als beste Freundin Deiner leidenden Freundin ist.

    Der Tochter zu sagen: "Es ist Deine Urangelegenheit als erwachsene heiratende Tochter in diesem Falle, Deinen Vater alleine einzuladen und nicht Deiner unglücklichen und verlassenen Mutter nach einem Jahr dies alles und ihr die Verantwortung dafür zuzuschieben, dass seine neue Freundin in dieser Situation nicht kommen kann."

    Die Mutter würde damit vor allen Augen "zur bösen Ex" mutieren.

    Ja, und Du könntest ihr auch sagen, dass sie als Tochter auch mal später Mutter werden könnte und in vielen Jahren die gleiche Situation kommen könnte wie ihre Mutter jetzt - und falls ihr jetziger Bräutigam und zukünftiger Mann Ähnliches mit ihr täte, er zumindestens jetzt im Voraus wüsste, dass sie als seine zukünftige Frau da ganz klare Ansichten und Entscheidungen hätte.

    (Die sie zwar nicht hat, wie es scheint. Denn ich würde dies meiner Mutter oder sonstwem auch nicht zumuten, nicht nach einem Jahr und noch nicht einmal geschieden).

    Schließlich ist sie mündig, erwachsen und heiratet und darf es auch. Also kann eine eigene Mutter von ihrer erwachsenen Tochter ein loyales Verhalten ihr gegenüber erwarten. Und da die Mutter nach einem Jahr noch sehr stark leidet (und ich finde, nach einem Jahr darf sie dies auch) darf sie wohl ein fürsorgliches Verhalten in diesem Fall von ihrer Tochter erwarten.

    Und, morra, das könnte Plan C sein - freilich ist es für Dich auch mit Mut verbunden. Denn wenn Du nicht aufpasst, sprechen dann Mutter und Tochter nicht mehr mit Dir.
    Geändert von Inaktiver User (04.06.2015 um 17:46 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich war mal auf einer Hochzeit mit ähnlicher Konstellation - war ziemlich gruselig.

    Da war die klare Ansage der Brautmutter aber: ohne die Neue.

    ....
    Ja, das wäre eben die Notlösung.

    Aber inzwischen ist ja alles eine Notlösung. Weil die Tochter am Anfang ihrer Mutter das zumuten wollte.

  7. gesperrt

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Ich finde es ausgesprochen frech von dem Mann, seine Geliebte (die Scheidung ist noch nicht durch) mit zur Hochzeit schleppen zu wollen. Seltsam, dass die Tochter daran kein Anstoß nimmt und dass die Verwandtschaft auf die verlassene Brautmutter einredet. Kann es sein, dass der Mann richtig Kohle hat und deshalb alle zu ihm halten?
    An Stelle der Mutter würde ich mir das nicht antun und daheim bleiben. Was eigentlich die Sache der Geliebten wäre.

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, das ist sachlich falsch. Ich darf aus meinem Eingangsposting zitieren:

    "Die Tochter kann das [das Fernbleiben der Mutter] akzeptieren, hat aber signalisiert, dass es ihr überaus wichtig wäre, dass die Mutter dabei ist. [...] Die Tochter hat inzwischen weiterhin signalisiert, dass sie notfalls die Lebensgefährtin des Vaters ausdrücklich nicht mit einladen würde, da ihr die Mutter wichtiger sei als die Neue (mit der die Tochter sich aber ansonsten gut versteht). Noch weiß man nicht, ob der Vater dann seine Teilnahme absagen wird. Und das Letzte, was die Mutter will, ist, dass die Tochter sich zwischen den Eltern entscheiden muss. Genau danach sieht es aber möglicherweise aus."

    Die Mutter hatte bereits gesagt, dass sie unter den gegebenen Umständen nicht kommen könne. Es ist aber durchaus der Wunsch der Tochter, die Mutter bei ihrer Hochzeit dabeizuhaben. Steht alles im Eingangsposting.

    Insofern wird mir gerade klar, dass jetzt die Tochter am Zug ist.
    Ich habe ein Problem damit, wenn ein Gast Bedingungen stellt, selbst als Brautmutter, selbst, wenn es nachvollziehbar ist, und damit, dass der Brautvater als der Verlassende = Schmerzzufüger perse ohne Anspruch zu sein hat. Ich weiß nämlich nichts über die Gründe für das Eheende nach 35 Jahren. Ich sehe eine Frau, die vor den Scherben ihres (Ehe-)Lebens steht und kann auch verstehen, dass sie das noch nicht verarbeitet hat.
    Wie sich deine Freundin bei der Hochzeit wirklich fühlen wird, wird erst an diesem Tag offenbar, und es ist m.E. zu 99% unabhängig davon, ob der Ex kommt bzw. nicht in Begleitung kommen wird.
    Sie muss ganz realistisch ihren Gemütszustand betrachten und sich vorbereiten auf dieses hochemotionale Fest, auch um einschätzen zu können, ob ggf. ihre ganze Trauer aus ihr herausbrechen wird bzw. wie sie damit umgehen kann.
    Das entscheidet sie allein, jenseits von ausgesprochenen Einladungen.

  9. Inaktiver User

    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Problem damit, wenn ein Gast Bedingungen stellt, selbst als Brautmutter, selbst, wenn es nachvollziehbar ist, und damit, dass der Brautvater als der Verlassende = Schmerzzufüger perse ohne Anspruch zu sein hat. Ich weiß nämlich nichts über die Gründe für das Eheende nach 35 Jahren. Ich sehe eine Frau, die vor den Scherben ihres (Ehe-)Lebens steht und kann auch verstehen, dass sie das noch nicht verarbeitet hat.
    Das steht im Ausgangsposting: Die neue ist nach langem Betrug der Scheidungsgrund gewesen.
    Da liegt es meiner Meinung nach am Vater, soviel Anstand zu haben, sie nicht mitzubringen.

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das steht im Ausgangsposting: Die neue ist nach langem Betrug der Scheidungsgrund gewesen.
    Da liegt es meiner Meinung nach am Vater, soviel Anstand zu haben, sie nicht mitzubringen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Das Problem liegt darin, dass die Freundin vor etwa einem Jahr nach 35jähriger Ehe von ihrem Mann (also dem Vater der Braut) verlassen wurde, es ihr psychisch immer noch überaus schlecht geht und der Exmann (Scheidung läuft, ist aber noch nicht ausgesprochen) mit dem Scheidungsanlass (jüngere Frau, klassisch, Betrug über längere Zeit) inzwischen zusammenlebt und sie zur Hochzeit natürlich mitbringen will oder wird. ...
    Das schreibt die beste Freundin der Ehefrau, liest sich wie Klischee, was auch ok ist, sagt mir aber nichts über die Ehe und den Grund für ihr Ende. Anlass ist klar, Ursache eher nicht.
    Dass die Ehefrau dem Ex plus Begleitung nicht begegnen möchte, ist nachvollziehbar. Wichtiger war mir, dass es möglicherweise ein Trugschluss sein kann, zu glauben, wenn die Neue nicht dabei ist, wird es leichter für sie.

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