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05.06.2015, 15:12
AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...
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05.06.2015, 15:18
AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...
Sorry , aber ich empfinde das, was du beschreibst, als geradezu widerlich. Das Leiden der Menschen als Unterhaltung zu betrachten. Solche Gäste kämen mir nicht ins Haus.
Ein weiterer Argument gegen die Teilnahme der Next ist: wer sagt denn, daß diese Beziehung lange halten wird? Plötzlich hat man eine fremde Tante auf den Hochzeitsfotos, an die sich keiner mehr erinnern mag.
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05.06.2015, 15:23
AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...
Schön muss man das nicht finden, wir Menschen benehmen uns oft so, wie wir es nicht sollten.
Die Qualität der alten und der neuen Beziehung hat mit der Hochzeit nicht das geringste zu tun, reine Spekulation...
Ich sehe die Tochter als Auslöserin, sie hätte das ganze Ding ihrer Mutter zuliebe gekonnt umschiffen können.
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05.06.2015, 15:33Inaktiver User
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05.06.2015, 15:34
AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...
hm, aus Sicht des Vaters (!) wird das bezüglich des Drucks schon stimmen.
Und es stimmt sogar sicher ganz objektiv, dass die (verständlichen) Emotionen
der Mutter die Tochter unter Druck setzen. Denn die Tochter bewegt sich zwischen
den Eltern hin und her und möchte beiden gerecht werden. Aber gerade das wird
ihr nicht gelingen können. Dass sie Druck empfindet, kann ich daher nachvollziehen.
Mein Ex hätte genau so pragmatisch argumentiert wie dieser Vater hier.
Was er sagt, ist rein inhaltlich ja nicht verkehrt.
Da prallen lediglich Gefühlswelten aufeinander.
Ich glaube nicht mal, dass ihm das Nachtreten ein Anliegen ist. Viel eher
vermute ich, dass er seine Entscheidung für diese neue Partnerin gegenüber
der ganzen Familie mit diesem Auftritt bekräftigen möchte - und er fordert Akzeptanz ein.
Seine Ex spielt in seiner Wahrnehmung da eher eine untergeordnete Rolle, da es ihm
um sich selbst geht.
Das sehe ich ähnlich.
Denn dass die Mutter die Scheidung noch nicht verkraftet resp. verarbeitet hat,
dürfte auch der Tochter nicht entgangen sein.
Grundlegend gebe ich Dir recht.
Nicht umsonst leiden viele Kinder (auch erwachsene) nicht unter der Trennung/Scheidung
ihrer Eltern an sich, sondern eher unter den Modalitäten.
Aber in diesem speziellen Fall ist die Mutter tatsächlich noch nicht so weit, dass
sie ihre Befindlichkeiten für einen Tag mal einfach so über Bord werfen kann.
Das hat nichts mit fehlender Selbstdisziplin zu tun, sondern mit psychischer
Überforderung.
Weil sie das Zünglein an der Waage ist ...?
Bis auf "Osteuropa" stimme ich Dir zu ;).
@Sternenfliegerin
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05.06.2015, 15:35
AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...
Wir hatten vor drei Jahren die selbe Situation - nur bin ich die Next und mein Partner wurde vor 12 Jahren von seiner Frau verlassen.
Ich wollte von Anfang an unter gar keinen Umstaenden auf die Hochzeit seiner Tochter kommen, eben um allen Peinlichkeiten zu ersparen! Die Exfrau stellte die Tochter dann vor die Wahl: Wenn Du Deinen Vater einlaedst komme ich nicht! (Ob sie gekommen waere wenn ich allein teilgenommen haette weiss ich nicht...
).
Jedenfalls war seine Tochter sehr verletzt und hat darauf gedrungen, dass ich komme - was ich dann Ihr zuliebe auch gemacht habe. Es war bizarr, die Freunde des Brautpaares dachten zum Teil ich bin Ihre Mutter und ich habe mich in der Rolle als Mutter der Braut wiedergefunden.... die neuen Schwiegereltern waren geschockt ueber das Fernbleiben der Mutter und ich glaube sie hat sich damit keinen Gefallen getan.
Ich finde seinen Kindern zuliebe sollte man bereit sein ueber diverse Schatten zu springen und eigene Gefuehle hinten an stellen, so schwer es ist.
Mittlerweile blicke ich mit leichter Panik dem Tag entgegen wo die naechste Toechter heiratet...Mein Leben, bis ans Ende der Welt ginge ich mit Dir!
(Opernplakat in Berlin)
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05.06.2015, 15:41
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05.06.2015, 15:44Inaktiver User
AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...
@ Katbury,
auch wenn das ganz sicher keine leichte Situation war, so finde ich sie doch kein bißchen vergleichbar.
Diese Frau hat sich aus der Ehe verabschiedet und es war schon eine längere Zeit her.mein Partner wurde vor 12 Jahren von seiner Frau verlassen.
In diesem Fall würde ich als Tochter auch entspannter sein.
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05.06.2015, 15:58
AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...
Ich finde gerade damit es am Hochzeitstag nur um das Brautpaar gehen kann und nicht die Gefühle der Eltern bzw der Mutter zu sehr dominieren muss die next wegbleiben.soll doch der Vater BeruhigungTabletten nehmen wenn er es nicht ein paar Stunden ohne sie aushält :-p
im ernst.das ist nicht der tag wo man seine neue in die Familie einführt.bei allem Verständnis für dieses Bedürfnis.
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05.06.2015, 16:30
AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...
[QUOTE=Sternenfliegerin;26497475
Diese Frau hat sich aus der Ehe verabschiedet und es war schon eine längere Zeit her.
In diesem Fall würde ich als Tochter auch entspannter sein.[/QUOTE]
Also wenn man nach 12 Jahren Trennung nicht zusammen auf der Hochzeit der gemeinsamen Tochter erscheinen kann...
Ihr koennt mir glauben, entspannt war bei dieser Hochzeit niemand.Mein Leben, bis ans Ende der Welt ginge ich mit Dir!
(Opernplakat in Berlin)



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