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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Allerdings tut mir die Mutter leid - alle stellen sich gegen sie, keiner ist auf ihrer Seite. Und dass es keiner der Beteiligten mit etwas Fingerspitzengefühl hinkriegt, finde ich traurig.
    Da steckt sicher auch eine gehörige Portion Neugier seitens der Gäste dahinter, die sich das Schauspiel angucken wollen. Eine Hochzeit ist die beste Gelegenheit zu testen, wie ist die Neue, wie geht der Ex mit ihr um..
    Für die Mutter keine schöne Situation.

  2. gesperrt

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von rotlilie Beitrag anzeigen
    Da steckt sicher auch eine gehörige Portion Neugier seitens der Gäste dahinter, die sich das Schauspiel angucken wollen. Eine Hochzeit ist die beste Gelegenheit zu testen, wie ist die Neue, wie geht der Ex mit ihr um..
    Für die Mutter keine schöne Situation.
    Sorry , aber ich empfinde das, was du beschreibst, als geradezu widerlich. Das Leiden der Menschen als Unterhaltung zu betrachten. Solche Gäste kämen mir nicht ins Haus.
    Ein weiterer Argument gegen die Teilnahme der Next ist: wer sagt denn, daß diese Beziehung lange halten wird? Plötzlich hat man eine fremde Tante auf den Hochzeitsfotos, an die sich keiner mehr erinnern mag.

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Schön muss man das nicht finden, wir Menschen benehmen uns oft so, wie wir es nicht sollten.

    Die Qualität der alten und der neuen Beziehung hat mit der Hochzeit nicht das geringste zu tun, reine Spekulation...
    Ich sehe die Tochter als Auslöserin, sie hätte das ganze Ding ihrer Mutter zuliebe gekonnt umschiffen können.

  4. Inaktiver User

    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von rotlilie Beitrag anzeigen
    Schön muss man das nicht finden, wir Menschen benehmen uns oft so, wie wir es nicht sollten.

    Die Qualität der alten und der neuen Beziehung hat mit der Hochzeit nicht das geringste zu tun, reine Spekulation...
    Ich sehe die Tochter als Auslöserin, sie hätte das ganze Ding ihrer Mutter zuliebe gekonnt umschiffen können.
    Das denke ich ja auch. Andererseits wollte sie es bestimmt auch ihren Vater Recht machen der ja wohl unbedingt seine Neue mitbringen will. Wer weiss ob er sie nicht vorher schon unter Druck gesetzt hat, "nett" wie er ist

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt hat der Vater, also der Ex, heute früh meine Freundin angerufen und sie gefragt, warum sie ihr eigenes Kind so unter Druck setze.

    Dass er ... seine Freundin zuhause lässt, gehe gar nicht, weil er ja mit ihr eine Realität geschaffen habe, vor der die Augen zu verschließen sehr merkwürdig ...
    hm, aus Sicht des Vaters (!) wird das bezüglich des Drucks schon stimmen.

    Und es stimmt sogar sicher ganz objektiv, dass die (verständlichen) Emotionen
    der Mutter die Tochter unter Druck setzen. Denn die Tochter bewegt sich zwischen
    den Eltern hin und her und möchte beiden gerecht werden. Aber gerade das wird
    ihr nicht gelingen können. Dass sie Druck empfindet, kann ich daher nachvollziehen.

    Mein Ex hätte genau so pragmatisch argumentiert wie dieser Vater hier.
    Was er sagt, ist rein inhaltlich ja nicht verkehrt.

    Da prallen lediglich Gefühlswelten aufeinander.

    Zitat Zitat von maerz32 Beitrag anzeigen
    der nutzt die Hochzeit der gemeinsamen Tocher dazu, um nochmal nachzutreten.
    Ich glaube nicht mal, dass ihm das Nachtreten ein Anliegen ist. Viel eher
    vermute ich, dass er seine Entscheidung für diese neue Partnerin gegenüber
    der ganzen Familie mit diesem Auftritt bekräftigen möchte - und er fordert Akzeptanz ein.
    Seine Ex spielt in seiner Wahrnehmung da eher eine untergeordnete Rolle, da es ihm
    um sich selbst geht.

    Zitat Zitat von rotlilie Beitrag anzeigen
    Bei solchen absehbaren Konfrontationen frage ich mich, warum muss man so eine große Feier veranstalten?
    Das sehe ich ähnlich.
    Denn dass die Mutter die Scheidung noch nicht verkraftet resp. verarbeitet hat,
    dürfte auch der Tochter nicht entgangen sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... kann es nicht ertragen, wenn Eltern soooo dermaßen um sich kreisen, daß sie das Wohl ihrer Kinder komplett ignorieren.
    Grundlegend gebe ich Dir recht.
    Nicht umsonst leiden viele Kinder (auch erwachsene) nicht unter der Trennung/Scheidung
    ihrer Eltern an sich, sondern eher unter den Modalitäten.

    Aber in diesem speziellen Fall ist die Mutter tatsächlich noch nicht so weit, dass
    sie ihre Befindlichkeiten für einen Tag mal einfach so über Bord werfen kann.
    Das hat nichts mit fehlender Selbstdisziplin zu tun, sondern mit psychischer
    Überforderung.

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    mein ganzes Mitgefühl hat die Next. Versteht das jemand?
    Weil sie das Zünglein an der Waage ist ...?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wuerde an Stelle der Tochter mittlerweile der ganzen buckeligen Verwandtschaft den Stinkefinger zeigen, mir den Kerl schnappen, durchbrennen, und krgemdwo in Osteuropa heiraten.
    Bis auf "Osteuropa" stimme ich Dir zu ;).


    @Sternenfliegerin

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Wir hatten vor drei Jahren die selbe Situation - nur bin ich die Next und mein Partner wurde vor 12 Jahren von seiner Frau verlassen.
    Ich wollte von Anfang an unter gar keinen Umstaenden auf die Hochzeit seiner Tochter kommen, eben um allen Peinlichkeiten zu ersparen! Die Exfrau stellte die Tochter dann vor die Wahl: Wenn Du Deinen Vater einlaedst komme ich nicht! (Ob sie gekommen waere wenn ich allein teilgenommen haette weiss ich nicht...).

    Jedenfalls war seine Tochter sehr verletzt und hat darauf gedrungen, dass ich komme - was ich dann Ihr zuliebe auch gemacht habe. Es war bizarr, die Freunde des Brautpaares dachten zum Teil ich bin Ihre Mutter und ich habe mich in der Rolle als Mutter der Braut wiedergefunden.... die neuen Schwiegereltern waren geschockt ueber das Fernbleiben der Mutter und ich glaube sie hat sich damit keinen Gefallen getan.

    Ich finde seinen Kindern zuliebe sollte man bereit sein ueber diverse Schatten zu springen und eigene Gefuehle hinten an stellen, so schwer es ist.

    Mittlerweile blicke ich mit leichter Panik dem Tag entgegen wo die naechste Toechter heiratet...
    Mein Leben, bis ans Ende der Welt ginge ich mit Dir!
    (Opernplakat in Berlin)

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Zitat Zitat von Katbury Beitrag anzeigen
    Wir hatten vor drei Jahren die selbe Situation - nur bin ich die Next und mein Partner wurde vor 12 Jahren von seiner Frau verlassen.
    Das ist in meinen Augen eine völlig andere Situation!

  8. Inaktiver User

    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    @ Katbury,

    auch wenn das ganz sicher keine leichte Situation war, so finde ich sie doch kein bißchen vergleichbar.


    mein Partner wurde vor 12 Jahren von seiner Frau verlassen.
    Diese Frau hat sich aus der Ehe verabschiedet und es war schon eine längere Zeit her.

    In diesem Fall würde ich als Tochter auch entspannter sein.

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    Ich finde gerade damit es am Hochzeitstag nur um das Brautpaar gehen kann und nicht die Gefühle der Eltern bzw der Mutter zu sehr dominieren muss die next wegbleiben.soll doch der Vater BeruhigungTabletten nehmen wenn er es nicht ein paar Stunden ohne sie aushält :-p

    im ernst.das ist nicht der tag wo man seine neue in die Familie einführt.bei allem Verständnis für dieses Bedürfnis.

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    AW: ... und noch eine schwierige Hochzeit...

    [QUOTE=Sternenfliegerin;26497475

    Diese Frau hat sich aus der Ehe verabschiedet und es war schon eine längere Zeit her.
    In diesem Fall würde ich als Tochter auch entspannter sein.[/QUOTE]

    Also wenn man nach 12 Jahren Trennung nicht zusammen auf der Hochzeit der gemeinsamen Tochter erscheinen kann...

    Ihr koennt mir glauben, entspannt war bei dieser Hochzeit niemand.
    Mein Leben, bis ans Ende der Welt ginge ich mit Dir!
    (Opernplakat in Berlin)

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