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  1. Inaktiver User

    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    Ganz ehrlich: Es schimmert ja jetzt schon durch, dass TraurigeBraut a) gar keinen Stress will und b) sogar doch überlegt, es NUR WEGEN IHRER MUTTER anders zu machen.
    Und die hat keine andere Begründung, als dass sie halt einfach nicht will. Und ihre Tochter ist ihr deshalb nicht beleidigt, ihrer Mutter hingegen würde Vater und Sohn da auch noch reinziehen und bis an ihr Lebensende von der grauenvollen Idee reden, die doch nur deshalb, weil so eine böse Tochter, so unfair, sie WOLLTE doch, aber doch nur in Dtl, wieso nicht in Dtl.... Sorry Leute, ich habe keine Tochter. Aber wie kann ich denn gleichzeitig sagen, dass ich das alles stressig finde-dann aber selbst organisieren wollen? Und wie kann ich denn sooo lange beleidigt sein (und das nehme ich für bare Münze, Töchter die so etwas sagen, wissen schon warum....)-dann aber tatsächlich NICHT kommen, einfach um meinen Willen durchzusetzen?
    Hier geht es nicht um einen Machtkampf-die TE will doch einfach nur heiraten!! Und irgendwie glaube ich, die Familie ihres Partners bzw. seine Eltern wohnen in den USA-und auf einen der beiden Orte hat man sich nunmal geeinigt. Und dann zahlen sie auch noch alles-ja, richtig egoistisch.
    Ganz abgesehen davon, dass ich doch wohl in meiner Heirat durchaus auch Wünsche von mir erfüllen darf-und ich sehe auch nicht, inwiefern TraurigerBraut hier das Pompöse wichtig wäre-es ist ja eigentlich eine Heirat in kleinem Kreise und nunmal eine besondere Idee?!
    Spätestens, wenn ich heirate, sollte ich aber vor allem mal den gemeinsamen Weg gefunden haben von Mann und Frau-und mich abgrenzen von all den Erwartungen und Forderungen, die die Eltern so von sich geben, jedenfalls, wenn es einfach nur darum geht, "wie man etwas macht". Sonst fällt der Streit nämlich zwangsweise immer auf das Paar zurück-und Loyalität und Gemeinschaft sieht da ganz anders aus. Wenn ich mich als Familie zusammenfinde, dann bilde ich schon irgendwie auch zu zweit schon eine Einheit, und wieso sind dann die Dinge, die andere an mich herantragen, immer weniger wert? Die haben das damals ja genauso gemacht, dass sie ihre Werte für ihre Familie selbst zusammengestellt haben..

    Was man aber wirklich nicht verkennen sollte: Es gibt hier nur eine Person, die nach Erpressung "riecht"-und das ist die Mutter. Sie will einfach ihren Willen durchboxen-weil das halt wichtiger ist als alles andere. Und nein, ich finde nicht, dass es hier beim Nachgeben keinen Verlierer gibt.
    Verlierer ist und bleibt die TE! Entwede sie gibt nach-und verliert mal wieder (?!) gegen die Macht ihrer Mutter. Oder sie gibt nicht nach und ist "böses Kind". Nicht jede Mutter tut Dinge aus Liebe heraus, das sollten diejenigen, die hier schimpfen, nicht ausblenden-ihr redet hier vermutlich von euch selbst oder euren Müttern..und es ist GUT, wenn ihr das nicht nachvollziehen könnt.
    Aber der Fall hier ist denke ich eindeutig so gelagert, dass du, TraurigeBraut, anfangen musst, dich von den Wertungen und dem Nachhall in der Zukunft, den du befürchtest, frei zu machen.
    Lass sie halt reden.
    Und ehrlich gesagt finde ich es schon bemerkenswert, dass deine Mutter in deinen Augen tun und lassen darf, was sie will-du verzeihst alles.
    Du hingegen verspürst keinerlei Groll?
    Braves Mädchen. Gut antrainiert. Oder

  2. Inaktiver User

    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Vermutlich hat Deine Mutter wirklich Angst vor dem Fliegen und ist zudem traurig, dass sie die Hochzeit nicht organisieren darf. Ich finde es nicht schön ihr deshalb Egoismus vorzuwerfen. Sie ist Deine Mutter, hat Dich groß gezogen und sicher einige Opfer für Dich gebracht. Und jetzt soll sie an dem bisher wichtigsten Tag Deines Lebens entweder nicht dabei sein oder ihn in einem fremden Land mit sehr viel Stress rundherum feiern. Nicht alle Menschen sind flexibel und/oder reisefreudig.
    Natürlich sollst Du Deine Hochzeit so feiern wie Du es Dir vorstellst, aber es müsste doch möglich sein mit ihr darüber zu reden wie wichtig Dir diese Hochzeit in den USA ist.
    Könntet ihr nicht wirklich eine standesamtliche Trauung mit euren Eltern und Geschwistern feiern und dann das größere Event in den USA stattfinden lassen ?
    Ihr zahlt echt für alle Gäste Hotel und Flug und dazu auch noch eine große Feier mit Hochzeitsplaner ???? Da müsst ihr aber wirklich kräftig gespart haben :)
    Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Hochzeit !
    Die Mutter hat diese Tochter irgendwann einmal bekommen. Aber "Opfer für Dich gebracht"? Soll die Tochter jetzt auf ewig bei lebensverändernden Schritten, das Wohlwollen der Mutter einholen? Ich glaub ja, wer solch eine Mutter hat, der hat als Kind auch "Opfer gebracht". Das sind so Mütter die sagen: "Aber Kind, ich will doch nur Dein Bestes." Ja, sein Bestes sollte jeder Mensch für sich behalten....

    Ich finde auch, dass es sich widerspricht, die Hochzeit hier in D standesamtlich durchzuführen und das größere Event dann in den USA. Die Hochzeit ist das größere Event. Wenn Mutti nicht mitkommen will, ist es nicht schön, aber sie sollte es der Tochter von Herzen gönnen. Es geht hier nicht um Mutti. Es geht um die Hochzeit ihrer Tochter und um Anzahl X Personen, die sich darauf freuen, wie es die Brautleute haben möchten.

  3. Moderation

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    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    Zitat Zitat von TraurigeBraut Beitrag anzeigen
    Ich bin gerade ziemlich ratlos. Mein Verlobter und ich, wir lieben die USA und würden daher gerne dort heiraten. Wir haben inzwischen unsere Familie gefragt, ob sie grundsätzlich bereit wären (einen Termin im kommenden Jahr vorausgesetzt, wo jeder könnte), mitzukommen.
    Warum fragt ihr, wenn ihr eigentlich nur ein Ja akzeptieren wollt ?
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    Wir haben in den USA geheiratet und es unseren Familien "freigestellt" mitzukommen.
    Also wir sind nicht durchgebrannt, haben aber auch keine offizielle Einladung (evtl sogar mit Kostenübernahme) ausgesprochen.

    Meine Schwester wohnt dort, sie kam an dem Tag mit, mein Vater kam zu uns gereist und war auch dabei.
    Ich hatte nen "wedding planner", die das alles für mich dort erledigte und nach der Zeremonie waren wir lecker essen.
    Die restlichen Ferien haben wir dann so unser Ding gemacht.

    Meine Schwiegereltern haben kurz überlegt, sich dagegen entschieden, sie wollten lieber ihren Jahresurlaub woanders verbringen.
    Mein Schwager musste arbeiten.

    Daheim haben wir dann eine Party veranstaltet, da auch die ganze Verwandtschaft eingeladen (Omas, Tanten, Onkels etc.) und in legerem Rahmen in einem Weingut gefeiert. Das ging nachmittags los mit Sektenpfang und endete so um Mitternacht.

    Wir haben bestimmt irgend jemanden vor den Kopf gestoßen, gegen Etikette verstoßen und irgendwas nicht richtig gemacht.
    Aber das war unsere Hochzeit und nicht die unserer Verwandten. Und wir fanden alles toll, es war genauso wie wir es wollten.

    Ich würde einfach mal abwarten, wer mitkommt (Bruder, Vater) und das evtl gesparte Geld dann in ein Essen daheim investieren, zu dem die Daheimgebliebenen eingeladen sind.
    Die Einladung ist offiziell ausgesprochen, evtl mit Datum bis wann du alles fest buchen musst (?) und jetzt würde ich es gut sein lassen.

    Mir war an dem Tag recht egal, wer so dabei ist, es ging mir um meinen Mann und mich.

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    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    Zitat Zitat von Duffeline Beitrag anzeigen
    Die Einladung ist offiziell ausgesprochen, evtl mit Datum bis wann du alles fest buchen musst (?) und jetzt würde ich es gut sein lassen.
    Soweit ist es doch noch längst nicht - das ist doch alles noch im Vorfeld:

    Mein Verlobter und ich, wir lieben die USA und würden daher gerne dort heiraten. Wir haben inzwischen unsere Familie gefragt, ob sie grundsätzlich bereit wären (einen Termin im kommenden Jahr vorausgesetzt, wo jeder könnte), mitzukommen.

    Sie haben mal angefragt - und Antwort bekommen.
    Wozu sonst wird gefragt?

  6. Inaktiver User

    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    Eben.

    Denkt ihr eigentlich gar nicht an die Gäste dabei? Mindestens 2 Tage für An- und Abreise, Jetlag - also entweder totmüde auf der Hochzeitsparty oder noch ein paar Tage extra, bis sich der Jetlag gelegt hat, dann die ohnehin ätzende Einreise in die USA ... für das Ganze natürlich mehrere Tage Urlaub nehmen ... ich finde sowas schon sehr egozentrisch, Hochzeit hin oder her.

  7. Inaktiver User

    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    ...und wiederum andere lassen sich standesamtlich trauen und feiern NUR mit den trauzeugen.

    eltern, verwandte, freunde sind aussen vor.

    meine güte,
    anscheinend hat hier ein paar das geld zum fenster raus werfen.
    also sollen sie es doch zum fenster raus werfen.....

    ihre hochzeit, ihr tag. PUNKT!

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    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    Natuerlich kann die Braut heiraten wo sie will aber ich finde, wenn man nicht ganz alleine heiraten will sondern schon mit Familie, dann ist es etwas ungluecklich gewaehlt dass man im Ausland heiratet wenn die Brautmutter Angst hat zu fliegen.

    Wenn mit Familie, dann mit allen. Ich kenne auch Paare, die im Krankenhaus geheiratet haben, damit ihre Eltern dabei sein konnten. Also, das ist das andere Extrem. Ist mir aber irgendwo sympathischer, als ein Paar, das sich so inszeniert nur fuer sich und die tollen Hochzeitsphotos.

    Der eigentliche Grund einer Hochzeit geht dabei ja total verloren.

  9. Inaktiver User

    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    jetzt fehlt eigentlich nur noch das Totschlagargument,

    "Gehts euch nur ums Heiraten oder ums verheiratet sein?"
    Fürs verheirate sein genügt ein Verwaltungsakt in der Mittagspause. Da brauchste kein Kleid und keinen Anzug, keine Trauzeugen und keine Ringe, da kann man auch im Blaumann und Kittelschürze aufschlagen. Nötig ist nur die Unterschrift des Standesbeamten.

    Ich finde auch, wenn sie das so wollen, dann sollen sie das so machen. Wer ist denn auf dem Egotrip? Die Braut? Die fragen alle Gäste, ob sie sich das vorstellen können, organisieren, bezahlen den Flug...Wenn jetzt alle entsetzt nein geschrien hätten. War aber nicht.
    Es will nur eine nicht und zwar die Mutter. Die hat wahrscheinlich, seit die Tochter geboren ist, feste Vorstellungen davon, wie sie Töchterlein einmal unter die Haube bringen will. Mit von ihr ausgesuchtem Brautkleid, von ihr organisierter Hochzeit und von ihr ausgesuchten Gästen. Und nun grätscht die Tochter dazwischen. Das geht ja mal gar nicht, das hat sie doch noch nie gemacht.
    Ging mir damals genauso, bei uns war es die Schwiegermutter, die ständig mit Skandal gedroht hat wenn sie nicht ihren Willen bekommt. Wir waren damals 20 und 23 und dachten das gehört sich so.

    Als mein Sohn damals unbedingt seine Russenhochzeit mit 500 Gästen haben musste war ich ganz entspannt. Wenn du dir das leisten kannst? Wenn es euch glücklich macht? hab ich nur gefragt. Als beides mal ja kam war ich beruhigt.

  10. User Info Menu

    AW: Traumhochzeit im Ausland - Familienangehöriger will nicht mit

    Naja, aber Irma, Du bist ja wohl zu der Russenhochzeit eingeladen worden und hast Dich auch amusiert und es wird Dir eine Erinnerung bleiben. Haette Dein Sohn jetzt aber auf die Hochzeit in einem Krisengebiet bestanden, in der Mitte der Ukraine und das waere Die zu gefaehrlich, dann waerst Du doch auch etwas enttaeuscht, wenn er dann aber trotzdem drauf bestehst, auch wenn Du nicht kannst (oder nicht willst).

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