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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ihr wirklich zuwider ist, dann sollte sie es tatsächlich lassen.
    Aber es ist immerhin die Religion ihres Partners, da sollte zumindest etwas positive Toleranz zu erwarten sein.

    Die muss man nunmal beireligiösen (oder gemischt religiös-atheistischen) Ehen aufbringen .... was eben nicht heisst, dass der eine Partner sich dem anderen unterordnet
    Deshalb habe ich ja schon gefragt, ob die beiden sie einig sind, wie sie mit ihrem unterschiedlichen Verhältnis zu Religion umgehen. Sollten sie Kinder wollen, stellt sich die Frage nach Erziehung und Riten ganz grundsätzlich. Und auch unabhängig davon spielt Religion (oder auch Tradition) im Leben und der Familie von einem eine Rolle.

    Für mich sind das wesentliche Fragen, bei denen ich mich wundere, wenn sie nicht vor der Heirat geklärt sind.

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Auch wenn du vermutlich die Antwort der gläubigen Katholikin nicht hören willst...

    Sich mal mit dem Pfarrer zusammensetzen heißt ja noch nichts Verbindliches. Vielleicht findest du den Mann ja sogar ganz nett.
    Dass deine Schwiegermutter da übegriffig war, ist ein anderes Thema, dass du ihr gegenüber aber unbedingt ansprechen solltest und auch gegenüber deinem Mann.

    Ist deine Schwiegerfamilie katholisch, evnagelisch oder anders christlich? Je nach dem ist der Stellenwert nämlch ein Anderer.
    Und auch Formalitäten gibt es: zB muss eine katholische Kirche in einem Raum stattfinden, also nix mit freier Natur oder so- zumindest nicht, wenn man wirklich die Trauung haben will.

    Freie Hochzeiten machen Viele, da geht auch so ziemlich alles.

    Wenn du nüchterne Rituale haben willst, ist der Katholizismus auch eher mäßig geeignet,aber es geht. Sprecht das mit dem Pfarrer an.
    Zum Beispiel könntet ihr keinen Trauspruch nehmen, sodnern nur "ja" sagen oder eure eignen Sprüche schreiben (die dann aj so nüchtern sein könne,w ie ihr es für richtig haltet).
    Blümchas und Orgel muss alles nicht sein. Was Musik anbetrifft, würde ich keine Rocklieder wählen, aber es gibt ja schöne Sachen, die gut passen- auch "Treulich geführt" ist KEINE Pflicht.

    Bei der Lesung kann ich mir vorstellen, dass sich Pfarrer auch auf weltliche Texte einlassen, bei einer katholischen Trauung gibt es allerdings ein Evagelium, das halt schon aus der Bibel kommt. Aber soo kitschig ist die gar nicht. Jesus konnte sehr handfest sein. Und vielleicht spricht euch der Text der Hochzeit von Kana an oder das von den Lilien auf dem Feld, die nicht säen und nicht ernten usw.
    Ich wünsche euch einen echt guten Pfarrer, der fit ist und euch vielleicht Vorschläge machen kann.

    Und das Rückgrat, "Nein" zu sagen, wenn das für euch alles wirklich nicht geht. Man sollte beim "ja" nicht lügen.
    Geändert von mono17 (12.05.2015 um 18:29 Uhr)
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  3. Inaktiver User

    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    @Mono
    Der Mann ist evangelisch.

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von Kaktus Beitrag anzeigen
    Ja, das ist ja meine Frage. Gerne für mich kürzer und gerne für mich keinen religiösen Bezug...oder eben eine Deutungsebene offen lassen.

    Er ist evangelisch.
    Ah, habe ich zu spät gelesen. Da ist kurz kein Problem, die kürzeste, die ich erlebte,w ar ca 30 min. Ihr müsst dem Pfarrer bloß die Predigt verbieten (die dauert nämlich bei evangelischen Seelsorgern gern schon mal länger).
    Da in der evangelischen Kirche die Ehe keinen Sakramentenstatus hat, sondern ein bestehender Bund gesegnet wird, ist mMn "weltlich" auch kein großes Problem.
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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Das gefällt mir besser als unsere katholische Variante, wonach jemand nur in einer "vor Gott geschlossenen Trauung" wirklich verheiratet ist. Unauflöslich auch noch, Scheidung hin oder her! Ich wusste schon, warum ich nur Standesamt wollte ...
    Nun ja, Sakramentenverständnis. Mir gefällt der evangelische Ritus nicht so gut wie der katholische, und ich stehe auch zur Sakramenetalität der Ehe- und ganz allgemein zu Grimm "Was man versprochen hat, muss man auch halten" (Froschkönig). Naja, soll. Aber eine Bemühung sollte schon da sein. Ist hier aber OT.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gibt es denn bei der evangelischen Trauung dieses Ja-Sagen nicht?
    Also, das was man so kennt?

    Willst Du diesen Mann heiraten...?
    Ja?
    ...

    Bei der ökumenischen Hochzeit die ich erlebt habe, war das schon so.
    Ganz klassisch.

    Hier informiert die EKD zum Thema:
    https://www.ekd.de/einsteiger/hochzeit.html

    Nur einer von uns ist in der Kirche. Können wir uns kirchlich trauen lassen?

    Zitat:

    In der Regel setzt eine evangelische Trauung die Kirchenmitgliedschaft beider Ehepartner voraus. Gehört einer der Ehepartner der evangelischen, der andere Ehepartner einer anderen christlichen Kirche an, kann an der evangelischen Trauung auch ein Geistlicher oder eine Geistliche der anderen Konfession beteiligt werden.
    Ist einer der beiden nicht in der Kirche, so gibt es verschiedene Regelungen. Einige Landeskirchen bieten ausnahmsweise eine evangelische Trauung an, andere Landeskirchen kennen die Möglichkeit eines „Gottesdienstes anlässlich einer Eheschließung“. Die nähere Gestaltung dieses Gottesdienstes fällt in den einzelnen Gemeinden in Deutschland unterschiedlich aus. Um eine konkrete Vorstellung zu bekommen, fragen Sie bitte in Ihrer Gemeinde nach, in der Sie getraut werden wollen.


    Das Fett markierte würde dann wohl die TE betreffen.
    Ökumenische Trauungen müssen einem der beiden Riten folge. Also entweder katholische Kirche, katholischer Ritus undn halt ein evangelischer Pfarrer dazu oder umgekehrt.

    Das mit dem ja machen viel evangelische Pfarrer, weil entweder sie oder "die Leute" finden, dass es dazugehört.
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  7. Inaktiver User

    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Na ja, irgendwie ist die ganze Sache ziemlich unausgegoren.

    Einen freien Redner will man nicht, dann soll eine kirchliche Zeremonie "light" her, die nicht "wehtut" ? Merkwürdige Ansicht: eine Zeremonie nur aus "folkloristischen" Gründen ? Alles "möglichst kurz " ? Mann, dann lasst es einfach bleiben, das ist doch ein einziges Gemurkse !

    Was bringt es denn einem religiösen Menschen, wenn der andere verspricht ".....mit Gottes Hilfe", der andere aber garnicht an Gott glaubt, das sogar alles ganz furchtbar findet ?

    Ich finde die geplante Veranstaltung einfach nur gruselig. Und nein, nicht wegen des Ortes.

    Gruß Elli

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Ich versuche, das mal in eine logische Reihenfolge zu bringen:

    1. Die erste Frage, die sich stellt, ist, ob die beiden für eine Feier einen Sinn brauchen - Sie könnten ja einfach ein schönes Fest feiern.

    2. Wenn es um einen Sinn geht - was Sinn der Feier ist, sollten die beiden ja wissen (und ihn nicht erst suchen müssen).

    3. Sinn oder Angelpunkt der Feier kann, muss aber nicht, ein "Akt" oder Ritus sein, der weltlich oder religiös sein kann. Wenn sie einen Ritus wünschen, er aber nicht religiös sein muss oder soll, dann ist ein weltlicher Zelebrant eben frei, während ein religiöser Zelebrant gebunden ist (er kann eben kein Ritual nach Wunsch abhalten).

    4. Weltlich zelebrieren kann ein freier Redner. Mit ihm müssen die beiden abstimmen, wie der "Akt" gestaltet wird. Wenn es nicht emotional und nicht religiös sein soll, sie trotzdem einen Ritus haben wollen, dann müssen sie über das, was sie nicht wollen, artikulieren, was sie wollen.

    Einen weltlichen Ritus können sie aber auch selbst gestalten, vielleicht indem Freunde und Familienmitglieder ein wenig aus dem Leben der beiden erzählen, sich daraus Parallelen auftun und vielleicht auch die Romantik des Kennen- und Liebenlernens spürbar wird. Und sie gleichzeitig auch auf die schweren Zeiten hinweisen, die kommen werden, und die Verpflichtung, die sie mit- und füreinander eingehen.

  9. Moderation

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Ökumenische Trauungen müssen einem der beiden Riten folge. Also entweder katholische Kirche, katholischer Ritus undn halt ein evangelischer Pfarrer dazu oder umgekehrt.
    Das trifft meist zu, aber nicht überall. Im Südwesten Deutschlands gibt es eine löbliche Ausnahme.

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Das trifft meist zu, aber nicht überall. Im Südwesten Deutschlands gibt es eine löbliche Ausnahme.
    Das Besondere an dieser Sache sind die zwei Trauregister.
    Nicht der Ritus.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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