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  1. Moderation

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von Schiffsjunge Beitrag anzeigen
    So habe ich sie auch verstanden, bloß kam das so gereizt daher. Sie sollen sich's halt schön machen, dazu sind Hochzeiten ja da.
    Ich hatte Dich auch dahingehend verstanden. Und ich finde auch, dass Kaktus gereizt wirkt - moeglicherweise aus gutem Grund. Nur kam das mit dem mehrfach auf, deswegen mein Beduerfnis, das nochmal einzuordnen.

  2. gesperrt

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Kaktus, gibt es denn eine Sprache, die alle Beteiligten verstehen?

    Wenn ja, welche?

    Ich kenne ziemlich viel internationales Gottesdienstliedgut, davon auch einiges, dem man die Religiösität nicht auf den erste Blick ansieht, wenn Du mir die Sprache nennst, vielleicht kenne ich was Passendes.

    Was natürlich nicht heißt, dass Du das dann nehmen musst.

  3. Inaktiver User

    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Bei den Liedern stimme ich zu, da gibt es auch im Deutschen einiges, was eher als allgemein besinnlich/erbaulich durchgeht.

    Aber so ganz ohne Religion (Gebet, Segen, Trauspruch etc.) wird es wohl nicht gehen.

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Ich kann nicht verstehen, warum Ihr Euch das antut. Jeder von Euch.

    Du, indem Du Deine Ehe mit einem religiösen Ritus segnen lässt, der Dir widerstrebt.

    Er, indem er mit einer Frau vor den imaginären Altar tritt, die da überhaupt nicht sein möchte.

    Mein letzter Partner war getauft, aber glaubte nichts. Wäre es zu einer Hochzeit gekommen, wäre ich es gewesen, die sich geweigert hätte, kirchlich zu heiraten. Weil nur ich allein und nicht wir einander geheiratet hätten.

    Du und Ihr könnt es drehen und wenden wie Ihr wollt: Du und Ihr bist/seid zentrale Personen bei einem religiösen Ritus, der nur mit beiden Personen "funktioniert". Ob nun zwei Stunden lang Choräle gesungen und Psalmen gelesen werden oder der Pastor nur zwei Minuten etwas Unverständliches murmelt.

    Habt Ihr denn grundsätzlich einen Umgang für Euer unterschiedliches Verhältnis zu Religion gefunden?

  5. Inaktiver User

    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von Schiffsjunge Beitrag anzeigen
    Ein Gottesdienst ohne religiösen Bezug, wie sollen wir diesen Kreis quadratisch machen?
    Das ist gut ausgedrückt...

    Ansonsten: Ganz schön komplizierte Situation.

    Kurz zum großen und Ganzen: wenn ich mal heiraten würde, und zwar einen Ungläubigen Partner und er sich für mich auf eine kirchliche Trauung einlassen wuerde, wuerde mich das einfach freuen.
    Ich würde niemals denken, dass das verlogen ist oder dass er durch diese Trauung nun zum Gläubigen wird (werden soll).

    Bei Euch ist die Situation ja nochmal anders, es ist ihm (scheinbar?) nicht wichtig aber seiner Mutter irgendwie doch.
    Für ihn ist es scheinbar keine Herzensangelegenheit. Oder doch?

    Das finde ich etwas schraeg bei der Sache dass es sozusagen das Anliegen der Mutter ist, dass ihr da erfüllt.

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei Euch ist die Situation ja nochmal anders, es ist ihm (scheinbar?) nicht wichtig aber seiner Mutter irgendwie doch.
    Für ihn ist es scheinbar keine Herzensangelegenheit. Oder doch?

    Das finde ich etwas schraeg bei der Sache dass es sozusagen das Anliegen der Mutter ist, dass ihr da erfüllt.
    Bzw. den beiden fehlt den ein Bezugs- oder Angelpunkt für die Feier und wählen sie nun einen, der dem einen ein bisschen was bedeutet und dem anderen zuwider ist.

    Ich finde das auch schräg.

  7. Inaktiver User

    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Mich wundert vor allem, dass eine Schwiegermutter einen so großen Einfluss hat, dass man sich ein paar Wochen vor der Feier von ihr einen Geistlichen aufdrängen lässt. Aber das war ja nicht die Frage.

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Ich habe noch einmal darüber nachgedacht.

    Ihr scheint für Eure Feier nach einem Angelpunkt zu suchen: was feiert ihr? Wenn Euch eine Trauung im kirchlich-religiösen Sinne aber nichts bedeutet, wird sie nichts sein, was Ihr feiern könnt und was Eurer Feier Sinn gibt. Für Dich scheint sie ja sogar ein störender bzw. unangenehmer Programmpunkt zu sein.

    Kann Eure Feier nicht einfach ein fröhliches und ausgelassenes Fest sein mit allen Menschen, die Euch nahestehen und Euch wichtig sind? Oder der Grund "wir haben uns getraut" oder "x Monate Ehe"?

  9. Moderation

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    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von Mandelbluete Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht verstehen, warum Ihr Euch das antut. Jeder von Euch.

    Du, indem Du Deine Ehe mit einem religiösen Ritus segnen lässt, der Dir widerstrebt.

    Er, indem er mit einer Frau vor den imaginären Altar tritt, die da überhaupt nicht sein möchte.
    Ist nicht das Thema, Mandelblüte. Kaktus muss es verstehen, und nur sie. Sie hat auch gebeten, diese Diskussion außen vor zu lassen.

    Kann Eure Feier nicht einfach ein fröhliches und ausgelassenes Fest sein mit allen Menschen, die Euch nahestehen und Euch wichtig sind? Oder der Grund "wir haben uns getraut" oder "x Monate Ehe"?
    Eben nicht, das ist der Punkt. Hier sind Vorschläge erwünscht, es trotz religiösem "Einschub" für beide Seiten angenehm zu machen.
    *
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  10. Inaktiver User

    AW: Eine weltlich-christliche Trauung - Balance beim Gottesdienst finden

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Hier sind Vorschläge erwünscht, es trotz religiösem "Einschub" für beide Seiten angenehm zu machen.
    Yepp. Aber auch da macht es Sinn nach dem gemeinsamen Angelpunkt zu suchen und zu überlegen warum man jetzt diese große Feier machen will, was man einander versprechen will und und und.
    Der Pfarrer ist ja schon mal offen für unkonventionelle Lösungen, keine Ahnung ob das üblich ist außerhalb von Kirchen zu feiern, das ist ja schon mal nicht schlecht.
    Auf Grundlage des gemeinsamen sollte man dann den Trauspruch aussuchen.
    Liebe ist da doch schon mal ein gutes Thema.

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