Ich sag das gar nicht pauschal. Für mich wäre es eine Alternative, denn ich hatte nie einen Kinderwunsch und bekäme ein Kind nur, wenn der Vater 100% ig zu mir steht. Ggf. inkl. Hochzeit, Elternzeit für ihn und der Zusage, dass er die Windeln wechselt.
Ich kann mit Babys nicht viel anfangen. Ich finde sie auch nicht besonders süß.
Es ist eine völlig andere Situation, wenn eine Frau sich dringend Kinder wünscht.
Trotz allem finde ich die Idee, erst Hochzeit und dann die Kinder nicht nur traditionell, sondern auch sinnvoll. Mit der Hochzeit bringt man zum Ausdruck, dass man voll, ohne Vorbehalte, zu seinem Partner steht. Das ist eine gute Grundlage zum Kinder kriegen. Für beide.
Denn auch ein Mann findet es doch blöd, wenn kurz nach der Babyphase eine Trennung folgt und er nur noch als Unterhaltspflichtiger erwünscht ist. Ich kannte mal jemanden, der vor Gericht das Umgangsrecht mit seinem Sohn erstreiten musste. Auch er war nicht verheiratet.
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22.12.2014, 10:32
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
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22.12.2014, 10:36Inaktiver User
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Ebayfan, auch wenn ich das durchaus ähnlich sehe wie Du: Die Kinder von basisch und ihrem Freund sind nun mal bereits auf der Welt, sie haben nicht zuerst geheiratet und basisch muss jetzt schauen, wie sie damit umgeht.
Es ist doch müßig immer wieder die "richtige" Reihenfolge zu erwähnen.
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22.12.2014, 10:39Inaktiver User
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
ich bitte dich Ebayfan,
gäbe es nur DEINE reihenfolge (!),
wäre ICH ke i n e oma (!)
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22.12.2014, 11:18
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Meine Mutter war auch nie Oma! Na und? ^^
Wenn es danach ginge ...
Meine Omas erlebte ich nur als Mini. An eine erinnere ich mich gar nicht, an die andere nur wage. Nur wegen der Omas setzt man doch keine Kinder in die Welt. Wenn es dumm läuft, ist es ein sehr kurzes Zusammensein.
Meine Mutter wurde übrigens auch deshalb nie Oma, weil sie mir genau diese Reihenfolge ans Herz gelegt hat. ;-) Oder anders herum, durch ihr Verhalten und ihre Lebensumstände kam bei mir nie ein Kiwu auf. Denn wie sie wollte ich nicht leben. Dass der eigentliche Knackpunkt nicht an der Mutterschaft lag, sondern ganz woanders, erkannte ich erst mit Mitte 40.
Aber egal, du bist ja jetzt Oma und ich werde es nie. Ist doch gut so!
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22.12.2014, 12:37
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Gut, dass das mal in passende Worte gefasst wurde.

Warum sollte ein gestörtes Verhältnis zwischen einem Erwachsenen
und der Mutter ... nur an der Mutter liegen??

In der Tat seltsam und völlig unpassend.
@basisch, ich gestehe, dass ich hinter der Heiratsverweigerung ganz
andere, tiefer liegende Gründe vermutet hatte. Wie ich ja bereits schrieb,
traumatische Scheidungserfahrungen o.ä.
Was er da an "Erklärungen" absondert, würde mich auch sehr verletzen.
Er setzt hier deutlich Gewichtungen, die nicht nur oberflächlich sind, sondern
auch Dich als Partnerin auf der menschlichen Ebene brüskieren.
Den Punkt mit dem möglichen Verklagungsszenario verstehe ich nicht. Du
hast ja hier mehrfach betont, dass es "achtzigfache" Absicherungen gibt.
Woran denkt er konkret??
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22.12.2014, 14:08Inaktiver User
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22.12.2014, 14:13Inaktiver User
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
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22.12.2014, 14:18
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22.12.2014, 15:46
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Das ist falsch - er wurde zwar deutlich verändert, aber nicht abgeschafft.
Und die Rechtssprechung ist im Laufe der Zeit wieder ein ganzes Stück Richtung "mehr" nachehelichem Unterhalt gegangen - und auch das Gesetz wurde schon ein Stückweit geändert, weil die Ergebnisse teils nicht als akzeptabel galten.
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22.12.2014, 15:50
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
So sehe ich das auch.
Wobei ich vielleicht nicht von "Ausrede" sprechen würde - manchmal kann man nicht begründen, warum man etwas will oder nicht will.
basisch, dein Gefühl, dass er nicht 100% zu dir steht, scheint sich also zu bestätigen.
Das halte ich in eurer Situation aber nicht für einen Trennungsgrund (ohne Kinder wäre das vielleicht etwas anderes). Das ist tatsächlich etwas, was früher geklärt gehört hätte, irgendwann hat man sich entschieden. Und ihr habt euch entschieden, in der Beziehung, so wie sie war, Kinder zu planen. Er auch - auch er hat sich dafür entschieden, mit dir Kinder zu haben und dadurch für immer mit dir verbunden zu sein.
Unabhängig davon könntest du überlegen, was du zum nicht so guten Verhältnis zu deinen Schwiegereltern beiträgst - bzw. ob du das verbessern könntest. Du sprichst ziemlich abfällig über sie.Geändert von Marta-Agata (22.12.2014 um 15:56 Uhr)


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