Eine Hochzeit für sich abzulehnen muss gar nicht mal damit zu tun haben, dass es in der Herkunftsfamilie zur Trennung kam. Es reicht völlig aus, wenn man aus Herkunftsfamilien kommt, in denen Machtkämpfe um Geld und um das Sagen vorherrschen.
Mein Ex und ich stammen beide aus solchen Familien, in denen ständig Kämpfe ums Geld und um die Macht ausgefochten wurden. Deswegen wollten wir auch nicht heiraten. Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass es eigentlich ein Fehler war. Denn wir verstanden uns viel besser und hatten in der Hinsicht niemals Streitereien. Allerdings aber auch fein säuberlich aufgeteilte Vermögensverhältnisse. Auf den Zank, den unsere Eltern ausgetragen haben, hatten wir nicht die geringste Lust.
Das erklärt wahrscheinlich auch, wieso die Beziehung zerbrach, als ich viel Geld erbte. Er befürchtete wohl, er hätte dadurch nichts mehr zu melden. Was natürlich Blödsinn war, aber eben seine Angst. Ich verstand damals überhaupt nichts mehr.
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15.12.2014, 10:09
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
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15.12.2014, 10:37Inaktiver User
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
ich frage mal ganz provokativ, WELCHE ehen denn am längsten halten?
doch wohl die, wo BEIDE g e m e i n s a m e ziele haben.
ein mann, der mir auch nach 2 gemeinsamen kindern an den kopf knallt, dass er mich immer noch nicht heiraten will, seine kinder einen anderen namen tragen, der hätte in MIR was wichtiges zerstört.
nennt man zusammengehörigkeitsgefühl.
das ziel ist ja nicht eine ehe, wo die frau nur daran denkt, versorgt zu sein.
wenn ich heirate, gebe ich ein versprechen.
auch wenn dieses versprechen meist nicht eingehalten werden kann, es nimmt enorm den eigenen und den gesellschaftlichen druck.
wie ich hier gelesen habe, sollte frau noch nicht mal ihren langjährigen lebensgefährten und vater ihrer kinder "meinen mann" nennen, eben weil nicht verheiratet.
allein dieses permanente rechtfertigen vor dem umfeld ist doch schon unangenehm.
dann unangenehm, wenn der eine, hier die TE gerne heiraten würde.
ist es für beide ok, prallt das ab.
DAS sollte man einfach unterscheiden.
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15.12.2014, 11:27
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Sicherlich ist die Heiratsurkunde lediglich ein Stück Papier und ausschlaggebend ist, ob man sich zusammengehörig fühlt oder nicht. Aber... Sollte dem Partner der TE beispielsweise etwas passieren, wird man sie unter Umstönden im Kranktenhaus nicht mal zu ihm lassen, trotz gemeinsamer Kinder, Jahre etc.
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15.12.2014, 11:31
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15.12.2014, 11:36
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Sicherlich kann man vieles regeln, was durch die Heirat automatisch geregelt wäre. Aber mir wäre das zu anstrengend und würde übrigens mir immer einen Stich versetzen, da ich immer wieder daran erinnert wäre, eben keine "richtige" Ehefrau zu sein. Wie gesagt, ich hätte niemals zwei (!) Kinder in einer solchen Situation gekriegt und so getan, als wären wir eine "richtige" Familie.
Ich bin da eben im vorigen Jahrtausend geblieben.
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15.12.2014, 11:41Inaktiver User
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
genau diesen IRRSINN muss mir mal derjenige erklären, der eben n i c h t heiraten will?
da renne ich zu einem notar und da lehne ich kategorisch ab.......
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15.12.2014, 11:41Inaktiver User
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Wir schreiben hier von zwei unterschiedlichen Dingen.
Natürlich lässt sich alles, was sich im rechtlichen Bereich abspielt, auch unverheiratet irgendwie lösen.
Aber das ändert doch nichts daran, dass so eine ausdrückliche Ablehnung die Parternin nicht heiraten zu wollen, wenn man kein kategorischer Heiratsgegner ist, sehr verletzend ist.
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15.12.2014, 11:55
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Ich kürze das ganze hier mal ab:
Ganz klar, wenn man die Antwort nicht vertragen kann, sollte man einfach nicht fragen.
Meines Wissens fragt ein Partner den anderen. Und dieser hat die freie Wahl, ob er Ja oder Nein zu der Sache sagt. Klingt komisch für manche, ist aber so. Wenn ihr das nicht ertragen könnt, dann fragt halt nicht.
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15.12.2014, 11:57
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Dieses immer wieder angeführte Argument ist mittlerweile so was
von überholt. Das lässt sich leicht regeln, wie @Meagan bereits schrieb.
Die TE hat mehrfach erwähnt, dass es in Punkto Absicherung keinerlei
Nachteile gibt. Es ist anzunehmen, dass eben auch die entsprechenden
Patientenverfügungen darunter fallen.
Das sind richtig diskriminierende Gedanken, die darüber hinaus nicht
in unsere Zeit passen. Familie hat viele Gesichter.
Der Familie der TE zu suggerieren, dass sie ein überholtes Ideal nicht
leben, finde ich ebenso irritierend wie respektlos.
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15.12.2014, 12:00


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