Vielen Dank!
Ich denke, es wäre das Beste, ich würde es schlicht nicht persönlich nehmen und es als nicht wertbaren Teil einer Lebensgestaltung ansehen. Zu lösen sein wird es sowieso nicht mehr, denn in der Tat möchte ich inzwischen ja auch nicht mehr heiraten. Ich hätte dann das Problem, dass ich ja genau wüsste, es war gar nicht sein Wunsch, sondern mehr ein Zugeständnis. Das würde den Konflikt und mein Gefühl nicht in Luft auflösen. Ich denke daher wirklich, ich muss daran arbeiten es mich nicht mehr belasten zu lassen.
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14.12.2014, 22:23
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
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14.12.2014, 22:27
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Wenn ich seit 5 Jahren immer mal wieder an diesen Gefühlen nage, wenn ich auf eine Frage (hier ein Antrag), auf die es zwei mögliche Antworten gibt, nämlich ja oder nein (und das nein doch sehr, sehr wahrscheinlich ist), ein nein bekomme, und die damit verbundenen Gefühle mich insgesamt so sehr schmerzen würden wie dich, basisch, ja, ich würde mich fragen, wo der Ursprung ist. 'Irgendetwas' in dir zweifelt an seiner Liebe zu dir, ich würde das nicht so stehen lassen, d.h., ich würde bei mir nach einer Erklärung suchen, warum mir Geheiratetwerden so wichtig ist und das Nichtgeheiratetwerden so viel Schmerz bereitet.
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15.12.2014, 01:21
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Echt jetzt??
Meine Frage war ganz explizit, ob Dein Partner in seiner Ursprungsfamilie belastendeUnd nein, bei uns im Umfeld sind wenige Leute geschieden
Scheidungserfahrungen machen musste.
Du beleuchtest Deine verletzen Gefühle hier von allen Seiten - was ja auch
in Ordnung ist.
Aber auf die wiederholten Fragen, was hinter seinen Prinzipien stecken könnte,
gehst Du nicht mal ansatzweise ein. Wenn jemand die Ehe so vehement verweigert,
dann nicht völlig grundlos und nicht ohne die entsprechenden Überzeugungen. An
Deiner Stelle würde ich ihn gerne verstehen wollen jenseits seines kategorischen
"Nein".
Wenn er nicht heiraten will, dann wird ihn auch der "verlockende" DoppelnameIch sage, ich bin bereit, dann lass uns heiraten, wir nehmen alle den selben (Doppel)namen an und fertig. Er sagt nein
nicht umstimmen können. Du lässt ja tatsächlich nichts unversucht.
Vor dem Hintergrund einer gut funktionierenden Familie, wie Ihr es seid, sollteMeine einzige Idee war, wie können wir es schaffen, dass wir beide zufrieden sind und den selben Namen tragen wie unsere Kinder? Wie?
man meinen, dass so etwas wie Namen weder eine wichtige Rolle spielt noch
etwas am Grad der Zufriedenheit ändert.
Die Kinder mögen gefragt haben, warum sie anders heißen. Aus reiner kindlicher
Neugier heraus - und vor allem, ohne die Erklärung zu werten. Kinder machen ihre
Zufriedenheit sicher nicht an einem Namen fest, schon gar nicht in der heutigen
Zeit, wo verschiedene Namen der Eltern Gang und Gebe sind.
Du meinst, er war für Deine Lösung nicht bereit ;).Wichtig war ihm nur, dass seine Kinder seinen Namen bekommen und er war aber für
keine Lösung bereit.
Du formulierst in der Vergangenheit.
Ist das so zu verstehen, dass das Thema "Namen" aktuell für ihn keine Bedeutung
mehr hat? Und falls doch - worin vermutest Du den Grund?
Nun ja, DU hast auch all das bekommen - oder nicht?Ich kann doch nicht immer nur nachgeben, damit er zufrieden ist. Ich kann doch auch mal sagen: Nein. SO nicht. Du hast alles bekommen: Ehrlichkeit, Treue, das Eigenheim, wir sind achtzigfach abgesichert, du hast zwei Kinder mit mir und alles wolltest du ohne Trauschein.
Würde er aufrechnen - so wie Du es tust - dann käme er zu dem gleichen Ergebnis.
Das mit dem "ohne Trauschein" wusstest Du von Anfang an. Das hat in der "Bilanz"
nichts verloren.
Was fordert er denn ein?Ich habe das Gefühl alles was er einfordert soll ich nur bewilligen und alles, bei dem ich auch mal mitreden möchte, wird abgeblockt.
Du darfst aber nicht vergessen, dass Du einem Mann einen Antrag gemacht hast,Ich weiß jetzt nicht, was schwer daran ist, sich auszumalen wie es sich anfühlt, wenn man jemandem einen Heiratsantrag macht und der abgelehnt wird.
dessen grundlegende Einstellung Du vorher schon kanntest.
Er hatte schon immer die gleiche Meinung - im Gegensatz zu Dir.
Das soll kein Vorwurf sein, aber in dem Fall bist Du diejenige, deren Pläne und
Ziele sich verändert haben. Er ist einfach so, wie er schon immer war. Es ist
reichlich unfair, ihm seine Konsequenz zum Vorwurf zu machen.
Ich wünsche Euch sehr, dass das Thema Eure weitere Beziehung unddenn in der Tat möchte ich inzwischen ja auch nicht mehr heiraten.
Euer Familienleben nicht weiter belastet. Es wäre wirklich schade, etwas so
Wertvolles wie eine gute Beziehung mit einer relativen Nebensächlichkeit
zu gefährden.
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15.12.2014, 05:33
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Ich halte die Frage nach dem Status, nach dem Erbe, der gegenseitigen Absicherung und danach, wie man nach Außen als Paar wahrgenommen wird, nicht für eine Nebensächlichkeit. Und für mich hängt das alles im wesentlichen damit zusammen, ob man verheiratet ist oder nicht.
Allerdings hätte man es sicherlich vor dem Geburt der gemeinsamen Kinder klären sollen.
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15.12.2014, 06:41Inaktiver User
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Das halte ich auch für sehr realistisch.
Meine Kinder heißen ja auch wie der Papa und natürlich haben wir das Thema auch besprochen. Ich habe ihnen die Gründe genannt und das war's. Und ganz sicher käme ich niemals auf die Idee, mich meinen Kindern weniger verbunden zu fühlen, weil sie einen anderen Namen tragen. Was wäre das für eine Liebe, die von solchen Dingen abhänge? Und wie schon geschrieben: Es gab in der Praxis noch NIE Probleme, weil sie einen anderen Namen haben. Die allermeisten Menschen in Deutschland sind schon lange im 21. Jahrhundert angekommen.
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15.12.2014, 06:58
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Für manche spielt ein gemeinsamer Name keine Rolle und für die anderen schon. Ich hätte auch nicht gewollt, dass meine Kinder einen anderen Namen haben als ich. Mit dem Jahrhundert, in dem wir leben, hat das mMn nichts zu tun.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum die TE in der Frage der Namensgebung nicht nachgegeben hat. Für sie hat diese Frage prinzipielle Bedeutung
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15.12.2014, 08:23Inaktiver User
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Wenn ich hier lese, denke ich: Prinzipien mögen ja für allerlei gut sein, aber zum Glück verhelfen sie nicht. Weder "Kinder heißen aus Prinzip wie die Mutter/der Vater" noch "Ich heirate aus Prinzip nicht" noch "Ohne Ehe bekommt er aus Prinzip nicht, was er will" oder "Jetzt will ich schon aus Prinzip nicht mehr". Prinzipien kennen keine Graustufen, keine Einzelfälle, im schlimmsten Fall auch keine Toleranz.
Man möchte dem Paar wünschen, dass sie sich nochmal zusammensetzen und reden. Dass beide mal für eine Stunde ihre Prinzipien vor der Tür lassen. Dass beide über ihre individuellen Gefühle reden und gemeinsam einen Weg finden, mit dem es beiden gut geht und bei dem hinterher keiner das Gefühl hat, einen Machtkampf gewonnen oder verloren zu haben. Und sich dann gemeinsam vor die Welt stellen und sagen: "So und so machen wir das - wie es der Rest der Welt sieht, ist uns egal."
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15.12.2014, 08:28
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Der Status "verheiratet" hat heute erfreulicherweise nichts mehr mit
sozialer Rangordnung und Prestige zu tun.
Wie man nach Außen als Paar wahrgenommen wird, hängt von anderen
Faktoren ab als dem gemeinsamen Familiennamen. Man kann unverheiratet
weit mehr Zusammengehörigkeitsgefühl empfinden - und auch entsprechend
ausstrahlen - als mit Trauschein. Letzterer sagt absolut nichts über die
Qualität einer Beziehung aus.
Was die gegenseitige Absicherung (worunter auch das Erbe fällt) betrifft, so dürfte
das Thema in sehr verantwortlichem Umfang geregelt worden sein, wie die
TE selbst schreibt:
Dich hat das Thema "heiraten" demnach also bereits beschäftigt, bevor
das erste Kind kam. Ich kann mich nach wie vor des Eindrucks nicht erwehren,
dass Du im Laufe der Jahre einfach darauf gehofft hast, dass Dein Partner seine
Einstellung ändert.
Genau genommen hast Du Dich auf die zunehmende Verbindlichkeit (Kinder)
eingelassen, ohne eine für Dich wichtige Voraussetzung zu klären. Jetzt macht
Dir seine "Sturheit" zu schaffen - was ich in Anbetracht der Vorgeschichte ihm
gegenüber einfach nicht fair finde.
Entschuldige den platten Vergleich - aber das kommt mir in etwa so vor, als
würde ich einen überzeugten Vegetarier einladen und einen Braten kredenzen
in der Hoffnung, er möge sein Essverhalten ändern, wenn er erst einmal
probiert hat, was in meinen Augen köstlich ist.
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15.12.2014, 09:08Inaktiver User
AW: Verletzt, weil kein Heiratswunsch, bin ich empfindlich?
Nimm es nur nicht als Abwertung deiner Person. Persönlich kannst du es ansonsten schon sehen, ist es doch ein "Ziel" von dir gewesen. Ich finde jedenfalls, du hast eine tiefgründigere Erklärung verdient.
Tja, Romantiker trifft auf Nicht-Romantiker. Alles scheint gut, nur das romantische Gefühl bleibt auf der Strecke. Wegpacken würde ich es an deiner Stelle nicht, es kommt bestimmt wieder, irgendwann und vielleicht viel stärker. Wie geschrieben, eine nachvollziehbarere Begründung von deinem Partner könnte dir helfen.Zu lösen sein wird es sowieso nicht mehr, denn in der Tat möchte ich inzwischen ja auch nicht mehr heiraten. Ich hätte dann das Problem, dass ich ja genau wüsste, es war gar nicht sein Wunsch, sondern mehr ein Zugeständnis.
Arbeitet gemeinsam. Siehe oben, das Gefühl und das Bedürfnis nach ein wenig Romantik wird bleiben.Das würde den Konflikt und mein Gefühl nicht in Luft auflösen. Ich denke daher wirklich, ich muss daran arbeiten es mich nicht mehr belasten zu lassen.Geändert von Inaktiver User (15.12.2014 um 09:09 Uhr) Grund: Zitatskennzeichnung
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15.12.2014, 09:56



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