Ich glaube, es liegt zum Teil einfach auch daran, dass Männer in der Regel nicht ohne weiteres bereit sind, den Namen der Frau anzunehmen. Ein Mann, der "sowas" tut, gilt als Weichei.Und wer ist schon gerne ein Weichei!? Vielen Frauen ist es auch nicht wichtig genug, ihren "Mädchennamen" zu behalten und nehmen einfachheitshalber den Namen des Mannes an. Gleichzeitig demonstrieren sie damit auch nach außen, dass sie jetzt verheiratet sind. Verheiratet zu sein ist für die meisten Frauen - auch heute noch, wo sie es an sich nicht "nötig" hätten - das höchste der Gefühle.
Ach, übrigens, Herr Zweistein: Ich stelle es mir sehr lustig vor, wenn Frau Einstein und Herr Zweistein heiraten und die Kinder dann Einstein-Zweistein heißen würden.Also, sowas wünsche ich keinem Kind.
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01.10.2014, 12:55Inaktiver User
AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?
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01.10.2014, 12:57
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01.10.2014, 12:59
AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?
Das sagst Du! Diese These kommt mir sehr hinterwäldlerisch vor, wie aus den 60iger Jahren.
Da ist wohl die Weltuhr eine Weile stehengeblieben.
Seltsam, sowas hörte ich seit Jahren in meiner Umgebung noch nie, auch nicht im Ausland.
Da könnte man die These aufstellen, dass Männer, die sich nicht trauen, den Namen
ihrer Frau anzunehmen, ebenfalls Weicheier sein könnten. Nur als These.
Wir leben im Jahr 2014.Geändert von Mikkana (01.10.2014 um 13:05 Uhr) Grund: ./. l
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01.10.2014, 13:03
AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?
Nenene, ich bin eine Albertine.

Alles Gewöhnungssache. In Spanien oder Südamerika leben die Leute ganz entspannt mit Ihren Monster-Doppelnamen. Und in der Schule wird man sowieso beim Vornamen genannt, da ist es viel dramatischer, Schantaale-Cheyenne zu heißen.Ich stelle es mir sehr lustig vor, wenn Frau Einstein und Herr Zweistein heiraten und die Kinder dann Einstein-Zweistein heißen würden.
Also, sowas wünsche ich keinem Kind.
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01.10.2014, 13:03
AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?
Heute hat man das Recht zu wählen. Ich finde es kurios, dass den Frauen, die sich gegen ihren Geburtsnamen entscheiden, unterstellt wird, nicht emanzipiert zu sein. Namen sind für mich nicht Schall und Rauch. Jeder hat dazu eine Einstellung, die doch bitte respektiert werden soll.
Ja? Sagt wer? Ich kenne einige Männer - sowohl als Kollegen als auch im Bekanntenkreis - die den Namen der Frau angenommen haben. Als Exot galt und gilt keiner. Und spätestens nach zwei oder drei Jahren kann sich auch kaum einer noch daran erinnern, dass Herr Meier früher Müller geheißen hat.Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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01.10.2014, 13:11
AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?
Außerdem kann man auch das wieder auf andere Bereiche ausdehnen. Ein Mann, der Elternzeit nimmt, den Putzlappen schwingt oder weniger verdient als seine Frau, gilt bei seinen Fußball-Freunden womöglich auch als Weichei.
Aber ich kann meine Lebensgestaltung doch nicht an anderer Leute Eiern ausrichten?
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01.10.2014, 13:14
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01.10.2014, 14:01Inaktiver User
AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?
Bei mir alten Emanze sind alle davon ausgegangen, dass ich "selbstverständlich" meinen Geburtsnamen (den ich ab so ca. 15 auch nicht mehr als "Mädchennamen" verstanden habe) behalte.
Nix war. Ich habe mich in der Familie meines Mannes so aufgehoben, so gewollt gefühlt, dass ich auch namentlich gerne dazu gehören wollte - im Gegensatz zu meiner Herkunftsfamilie. Also habe ich dieses Gefühl dann auch namensrechtlich dokumentiert - wie gesagt, zum bassen Erstaunen des Umfeldes, das ein "Einknicken" oder eine "Altmodischkeit" sah, wo nichts davon war.
Nach mehr als 15 Jahren gehen aber alle wieder davon aus, dass der "arme Kerl" unterm Pantoffel steht - u.a. weil ich auf demokratischer Verteilung der Hausarbeit bestehe. Tsts, allen Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann ;-)
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01.10.2014, 14:38Inaktiver User
AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?
Wenn ein Name nur "angepasst" wird, damit die Fassade stimmt, aber mit keinem positiven Inhalt verknüpft wird, dann darf man sich nicht wundern, dass er keine positiven Empfindungen hervorruft. Namen sind keine Zauberer, die jedes Ungemach heil machen.
Welche These würdest du - im Jahr 2014 - aufstellen, die erklären würde, warum nicht Männer, sondern Frauen, mehrheitlich den Namen des Partners annehmen? Im besten Fall nehmen Frauen einen Doppelnamen an, während der Mann seinen alten Namen unverändert behält.
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01.10.2014, 14:45Inaktiver User
AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?
Ach so!

Einige Männer kenne ich auch. Genau genommen sind es zwei. Zwei von - sagen wir mal - dreihundert. Beide Männer hatten ursprünglich einen nur schwer aussprechbaren polnischen Nachnamen. Das war das Hauptmotiv für die Namensänderung. Aus welchen Motiven haben sich deine Kollegen/Bekannten für den Namen der Frau entschieden?
Wenn alles so glatt läuft, warum sind es nur "einige" Männer, die ihren Namen ändern, und nicht die Hälfte, die sich ergeben müsste, wenn man die Sache rein statistisch betrachten würde?



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, die mich beschützen. Und das fühlte sich für mich als Kind unheimlich gut an und hat mich sicher stark geprägt.
