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    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    Zitat Zitat von Mikkana Beitrag anzeigen
    Mir fallen spontan mindestens 15 Personen ein, die eine große Abneigung (teils Hass) gegen den ehemaligen Partner / die Person haben, deren Namen sie tragen. Sie finden aber ihren Namen immer noch wohlklingend und behalten ihn aus diesem Grund auch nach der Scheidung (oft sogar bei einer Wiederheirat).
    Die Problematik, die an einem Geburtsnamen hängen kann, ist aber schon nochmal eine andere.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  2. Inaktiver User

    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Da finde ich es ganz hilfreich zu überlegen: was würde jetzt wohl ein Mann denken oder tun?. Allermeist nämlich gar nüscht.
    Dann ist er aber wahrscheinlich auch nicht in einem Diskussionsforum, in dem es darum geht, sich über die diversen Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.

    Wenn hier keiner schreibst, was er denkt, können wir den Laden auch schließen. ;-)

    Im echten Leben sehe ich es wie du. Da würde ich auch nicht diskutieren.

    Edit:

    Die Problematik, die an einem Geburtsnamen hängen kann, ist aber schon nochmal eine andere.
    Allerdings. Nicht nur deshalb, weil man kindliche Erfahrungen nicht mit erwachsenen Erfahrungen vergleichen kann (schon deshalb nicht, weil Kinder nicht einfach gehen können, sondern abhängig sind), sondern auch deshalb, weil man den Namen (es muss gar nicht der Geburtsname sein - bei mir ist es z. B. ein anderer - den Geburtsnamen hingegen hätte ich gerne zurück), den man sich nicht selber ausgesucht hat, auch nicht selber wieder ändern kann. Ausnahmen: Durch Hochzeit oder wenn der Namensgeber z. B. ein Straftäter ist - in dem Fall kommt man mit dem Antrag auf Namensänderung evtl. durch.

    Menschen, die den Namen des Ehepartners bei der Hochzeit freiwillig annehmen, können ihn hingegen problemlos nach der Scheidung gegen ihren früheren Namen tauschen. Nicht gerade fair, aber so ist halt unsere Rechtssprechung.

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    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    Ceavita, ich meine schon das richtige Leben.

    Ich finde, Denizen beschreibt es ja ganz gut:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hatte ich vergessen zu schreiben. Ganz typisch einer der 95%, die ihren Namen behalten. Kam für mich auch nicht in Frage, weil...ja, warum ist mir eigentlich auch nicht ganz klar.Außer, ich wollte keinen anderen Namen, mehr kann ich dir gar nicht sagen. Super-reflektiert.
    Dieses Selbstverständnis habe ich heute auch. Ich musste mir das aber aufgrund meiner geschlechtsspezifischen Sozialisierung erarbeiten, d.h. mit dem Unverständnis des Umfelds leben und mir blöde Kommentare anhören. So wie vll heute die Männer bzgl. dem Weichei. Da muss man/frau dann halt durch.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  4. Inaktiver User

    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Und auch eine Frau, die eher ein traditionelles Frauenbild lebt, muss nicht unemanzipiert sein.
    Ja. Wenn der werte Gatte damit einverstanden ist.

  5. Inaktiver User

    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Ceavita, ich meine schon das richtige Leben.
    OK, alles klar. :-)

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    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In meinem Posting ging es nicht um Gesetze, sondern um persönliche Beweggründe.
    Ich finde die persönlichen Beweggründe im Einzelfall sehr gut nachvollziehbar. Eine angeheiratete Verwandte hatte einen wenig klangvollen Massennamen und kam zudem aus ziemlich problematischen Verhältnissen, der Kontakt zur elterlichen Familie war weitgehend abgerissen, zudem hatten Mutter und Halbgeschwister einen anderen Nachnamen. Der Name des Bräutigams war und ist deutlich schöner und seltener und der Kontakt zu den Schwiegereltern ist sehr gut. Da war der Namenswechsel irgendwie konsequent.

    Und auch Amelie63 hat ja nicht behauptet, dass es immer und unter allen Umständen die richtige Entscheidung ist, den eigenen Namen zu behalten.

    Aber die nachvollziehbaren Einzelfälle erklären eben nicht das statistische Ungleichgewicht. Ich kenne dutzende von Frauen, die den Namen gewechselt haben, und die meisten davon hatten weder einen peinlichen und lächerlichen Nachnamen noch das Bedürfnis, sich von ihrer Herkunftsfamilie zu distanzieren. Meistens hatte ich den Eindruck, dass da tatsächlich eingefahrene konservative Denkmuster ausschlaggebend waren.

    Zitat Zitat von skirbifax
    Ob eine Frau/eine Partnerschaft gleichberechtigt ist, manifestiert sich weder am Namen, noch daran, dass sie mit der Bohrmaschine Dübel in die Wand setzen kann. Es ist das Gesamtpaket.
    Jedes Gesamtpaket setzt sich aus verschiedenen Einzelteilen zusammen. Und wenn jedes Einzelteil irrelevant wäre, dann könnte man über das Gesamtpaket überhaupt keine Aussage machen.

    Es gibt viele Männer, die alles andere als begnadete Heimwerker sind, mit Emanzipation hat das zunächst nicht viel zu tun. Aber bei einer Frau, die aus Prinzip keine Bohrmaschine in die Hand nimmt, weil das "Männersache" ist, gehe ich durchaus davon aus, dass sie auch sonst in ziemlich traditionellen Rollenmustern denkt.

    Ich würde es umgekehrt ja auch bedenklich finden, wenn ein Mann verkündet, dass er keine Waschmaschine bedienen kann, nicht abspülen kann, nicht staubsaugen kann und nicht putzen kann.

  7. Inaktiver User

    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    Albert, ich unterschreibe dein Posting voll und ganz.

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    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allerdings. Nicht nur deshalb, weil man kindliche Erfahrungen nicht mit erwachsenen Erfahrungen vergleichen kann (schon deshalb nicht, weil Kinder nicht einfach gehen können, sondern abhängig sind), sondern auch deshalb, weil man den Namen (es muss gar nicht der Geburtsname sein - bei mir ist es z. B. ein anderer - den Geburtsnamen hingegen hätte ich gerne zurück), den man sich nicht selber ausgesucht hat, auch nicht selber wieder ändern kann. Ausnahmen: Durch Hochzeit oder wenn der Namensgeber z. B. ein Straftäter ist - in dem Fall kommt man mit dem Antrag auf Namensänderung evtl. durch.
    Auch an dieser Stelle kommt mir wieder der Gedanke, dass unser Namensrecht in vielen Punkten deutlich zu restriktiv ist.

    Es kommt ja relativ häufig vor, dass ein uneheliches Kind nach der Heirat der Mutter mit dem Namen des Stiefvaters bedacht wird und der Stiefvater sich nach kurzer Zeit aus dem Staub macht und auch nicht in guter Erinnerung bleibt. Ich sehe keinen vernünftigen Grund, warum man es dem Betroffenen nicht unbürokratisch ermöglichen sollte, den Geburtsnamen wieder anzunehmen.

  9. Inaktiver User

    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen

    Was mich wundert, sind die Menschen, die unbedingt einen gruselig langen Doppelnamen als Kennzeichen ihrer Heirat brauchen. Und dann passt der Name auf keine Unterschriftenzeile. Mein Lieblingsbeispiel: Leutheuser-Schnarrenberger.

    Mein Doppelname ist genauso lang und ich finde den alles andere als gruselig. Für die zu kleine Unterschriftenzeile schreib ich halt kleiner, ich glaube nur, wenn ich irgendwo was unterschreiben muss, warten die Leute manchmal laaaange auf ihren Feierabend, weil mein Vorname auch noch lang ist. Aber ich bin ja auch eine lange Frau, da passt der Name!

  10. User Info Menu

    AW: Was bewegt Frauen dazu, nach der Hochzeit den Nachnamen 'Müller' anzunehmen?

    ich finde Leutheusser-Schnarrenberger nicht schlecht als Name, gerade wenn frau noch was vorhat in ihrem Leben. Eigentlich origineller als so mancher Künstlername. Wäre man so wahrscheinlich gar nicht drauf gekommen Der brennt sich doch direkt ins Hirn
    Grüße
    A.

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