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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Auf die kirchliche Trauung meines Bruders warte ich noch heute.

    Ich würde was Größeres aufziehen mit der Taufe des ersten Kindes irgendwann.
    Moderatorin im Forum

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Hallo Mandelblüte,

    weil es einfach nicht planbar bar.

    Oder möchtest du eine kirchliche Hochzeit planen, wenn deine Mutter sich alle zwei Wochen nicht auf den Beinen halten kann und an ihrem Geburtstag, einen Monat vor unserer Hochzeit sagt: Es war ja eh mein letzter Geburtstag? Sie musste die Feier um 20.00 verlassen, weil sie so schwach war und ich habe sie mit den Planungen, wenn sie auch nicht umfangreich waren, komplett außen vor gelassen. Das hätte ich mir bei einer kirchlichen Hochzeit zum jetzigen Zeitpunkt anders vorgestellt und da würde ich mich nun wirklich fragen, ob ich etwas verpasst hätte.
    Oder wenn du im letzten Herbst davon ausgehst, dass du ab Januar eigentlich nur noch eine Hilti in der Hand hast und Wände einreißt?
    Da bin ich persönlich einfach nicht gemacht vor, obschon ich echt schon viel parallel leisten kann, aber irgendwann ist es dann auch mal gut. Ich ziehe aber den Hut vor jedem, der es gemacht hätte- das ist eben auch wieder eine ganz subjektive Entscheidung!

    Ich finde es schade, dass ihr mich hier (teils, nicht alle) so vorverurteilt und mir vorwerft, ich wäre auf Tipps und Ratschläge nicht eingegangen. Bin ich durchaus- aber gerade von den letzten Userinnen kommt auch kein Entgegenkommen, sich einmal zu überlegen, worin meine privaten Gründe lagen, obschon ich sie schon angedeutet habe. Oder auch behaupten, ich widerspreche mir, obschon schlichtweg ein Missverständis vorliegt. Da kommt es mir, mit Verlaub gesagt, eher so vor als würde gemeckert des meckerns wegen.

    Es kann doch durchaus sein, dass wir es kirchlich klein halten, oder gar nicht machen, oder mit einer Taufe verbinden, oder oder oder...

    Aber mir hier das bisherige so auseinerzupflücken finde ich mehr als unfair, wo ihr mich, uns, und unsere Beziehung nicht kennt.

    Ich denke, jeder sollte so heiraten, wie möchte- und wie es, wie bei uns eben, das Leben teils auch in seiner Flexibilät erfordert.

    Und damit verabschiede ich mich jetzt aus diesem Thread und sage natürlich trotzdem danke für all eure Beteiligungen!

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Bevor mir dies noch so ausgelegt wird, dass meine Mutter das kirchliche nicht mehr erleben wird, und ich deswegen doch gerade jetzt kirchlich hätte heiraten sollen, noch dieser nachtrag:

    Es geht ihr physisch, bis auf die Nachwirkungen der starken Chemos, recht gut. Der Krebs hatte nicht gestreut und nur wenige Lymphknoten waren auffällig und mussten entnommen werden.

    Aber psychisch hat sie das Ganze sehr mitgenommen, zumal sie immer Vollzeit gearbeitet hat, auch während der Kranhkeit und nach dem Tod meines Vaters.
    Sie kann nun nur schwer akzeptieren, dass ihr Körper nun wirklich so streikt und das nimmt ihr die Hoffnung auf Genesung.

    Als einziges Kind konnte ich das nicht einfach ausblenden und nach einer emotionaleren kirchlichen Hochzeit, die meine Mutter dann ggf. nicht richtig genießen kann, war mir zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht.

    Vom Hausbau hätten wir es noch arrangieren können, weil wir uns da gerade doch erst nur in der Planungsphase mit dem Architekten befinden, aber ansonsten war mir einfach nicht danach.

    Jetzt stehen wie gesagt die anderen Themen im VOrdergrund, vielleicht steigen wir ab Sommer 2015 auch in die Familienplanung ein und dann werden alle Karten neu gemischt.

    Und sollte es meine Mutter doch noch einmal einen Rückschlag erleiden, so hat sie zumindest dieses Fest erlebt.

    Ich persönlich bin nun in meiner Ansicht gefestigt, dass alles gut und richtig war, wie wir es gemacht haben.!

  4. Inaktiver User

    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Fine ich finde auch, dass du alles richtig gemacht hast.

    Ihr hattet ein schönes Hochzeitsfest....

    Ich würde kirchlich nicht noch zusätzlich heiraten - aber für mich käme das auch nicht in Frage ich bin nicht religiös.


    Zwei Jahre später noch kirchlich zu heiraten käme mir ein wenig merkwürdig vor... entweder gleich, also nach dem Standesamt, am gleichen oder nächsten Tag oder eben nicht.

    Gute Besserung für deine Mutter.

  5. gesperrt

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Dann ist doch alles gut.

    Kümmere dich um dein Haus und lasse das Thema Hochzeit mal sacken. Es wird an Bedeutung verlieren. Du bist jetzt verheiratet, der Mutter geht es wieder besser, du hast genug anderes um die Ohren. In einem Jahr wird es wahrscheinlich nicht mehr so wichtig erscheinen.

    Verschiebe die Hochzeit auf St. Nimmerlein und wenn es dich dann doch noch sticht, kannst du es immer noch nachholen. Von da aus, wo du dann stehst.

    Mache dir keine Sorgen wegen der Verwandtschaft. Momentan ist das noch ein Gesprächsthema, aber auch das wird sich ändern.

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Auch wenn es immer mehr um sich greift fühlt es sich für mich immer seltsam an zwei Mal zu heiraten. Ich hab nur standesamtlich geheiratet aber hätte ich kirchlich geheiratet hätte ich das am selben Tag gemacht (oder ev 1 Tag später dafür das Standesamt nur mit 2 Trauzeugen).

    Man hat doch nicht umsonst einen Hochzeitstag. Hat man dann zwei? irgendwie seltsam.
    Just breathe!

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Wenn dir die kirchliche Hochzeit wichtig ist, lässt sich das Fest dazu sicher auch noch mit einem anderen Anlass verbinden. (Abschiedsfest für die Mutter, die ja wie ich es verstanden habe, auch aus dem Ort wegzieht, Einweihung des Hauses, Taufe eines noch zu produzierenden Kindes xD.)

    Damit verschiebt sich auch der Fokus etwas von "die heiraten gleich zweimal groß" zu noch ein weiteres schönes Fest.

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich würde kirchlich nicht noch zusätzlich heiraten - aber für mich käme das auch nicht in Frage ich bin nicht religiös.


    Zwei Jahre später noch kirchlich zu heiraten käme mir ein wenig merkwürdig vor... entweder gleich, also nach dem Standesamt, am gleichen oder nächsten Tag oder eben nicht.
    Ich finde es grundsätzlich okay, auch zu einem späteren Punkt noch kirchlich zu heiraten. Gründe kann es viele dafür geben, also nicht für die kirchliche Hochzeit, sondern für das Verschieben.

    Aber dann würde ich es eben vor allem für mich tun, weil es mir wichtig ist und was bedeutet. Und dann bräuchte ich auch kein großes Fest mehr drumherum.

    @Fine: Dass Du Dich hier so zerpflückt fühlst, liegt vor allem an Deiner eigenen Widersprüchlichkeit.
    Die Gründe, die Du aufzählst, warum Ihr eben so und nicht anders geheiratet habt, sind ja alle okay und nachvollziehbar.

    Aber man kann dann auch sagen, es war eine schöne Hochzeit, die aufgrund diverser Umstände etwas kleiner ausgefallen ist, und das war gut so. Mir scheint halt, Ihr habt die Hochzeit so geplant und durchgeführt, wie es zu dem Zeitpunkt, unter den Umständen sinnvoll und richtig war, und nun haderst Du, dass Du nicht so eine große Hochzeit hattest, wie Du sie Dir vielleicht immer erträumt hast. Sowas lässt sich aber eben nicht nachholen, egal ob kirchlich mit oder ohne Taufe oder sonstwie.

    Und hier zerpflückt niemand Deine Beziehung, sondern es wurde nur Dein Wunsch nach einer zweiten großen Hochzeit hinterfragt, den Du ja selbst geäußert hattest.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Hallo,

    ob nun kirchliche Hochzeit mit Feier oder standesamtliche mit ähnlich großer Feier würde für mich kaum einen Unterschied machen - weder in der Planung noch vor dem Hintergrund eines schwerkranken Angehörigen. Aber wenn es für Dich einen Unterschied gemacht hat, dann ist es eben so.

    Niemand hat Dich angegriffen, was die Gestaltung Deiner Hochzeit angeht. Sondern nur darauf hingewiesen, wie Deine Gäste vielleicht fühlen könnten (und wenn Du ein schönes Fest feiern willst, dann gehören dazu auch Gäste, die sich wohlfühlen).

    Wenn alles so entspannt und Du offen für alle möglichen Gestaltungen einer kirchlichen Hochzeit bist, dann verstehe ich allerdings Dein Eingangspost nicht.

    Falls Du wirklich dem Traum einer "klassischen" Hochzeit nachhängst, dann denk daran, dass der sich für viele Paare aus den verschiedensten Gründen nicht erfüllt: Streit auf der Feier, ein Angehöriger, der kurz vorher krank wird oder gar stirbt, oder oder oder. Zu hoch gehänfte Träume können unglücklich machen.

    Wie Ebayfan denke ich, dass das Thema, das Dir jetzt sehr präsent ist, an Bedeutung verlieren wird. Ihr schafft Euch gerade ein Zuhause, wollt ein Kind - das ist Euer reales Leben, an dem Ihr arbeitet. Wenn Ihr das Gefühl habt, dass da noch etwas fehlt, dann könnt Ihr jederzeit noch heiraten (wenn auch meiner Meinung nach nicht nachholen).

    Mandelblüte

  10. Inaktiver User

    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich finde auch- verbinde die Trauung mit einem Taufgottesdienst, ..
    Was es nicht so alles gibt ...... Das heißt dann, Mutti tritt im jüngferlichen Brautkleid nebst Schleier und Baby im Arm vor den Altar ?! Ich staune.

    Und, ganz ehrlich: Macht man eine kirchliche Trauung weil man tief gläubig ist - oder wegen der großen Show ?
    Im ersten Fall kann man das im kleinen Rahmen nach holen, im zweiten würde ich mir das schenken.

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