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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Hallo Mandelblüte,
    da muss ich etwas korrigieren, vielleicht ist das falsch rübergekommen: wir hatten nicht viel Organisation und auch nicht viel Aufregung. Das war ja Grund und Bedingung für die jetzige Hochzeit.
    Es war ein sehr stimmiges Fest, aber das, weil unser Hobby (Jagd) zu dieser Jahreszeit mit viel Grün und in dem Ambiente einen tollen Rahmen gegeben hat und weil ich halt Freunde habe, die Teile dazu beigetragen haben, zum Beispiel meine Freundin die Grafikdesignerin ist.
    Das komplette Outfit hat mein Mann so schonmal getragen, meine Haare hab ich mir selbst gemacht und mich auch selbst geschminkt und weiteres mehr. Ich glaub, das aufwendigste war, dass wir einen Teil des Fleisches für das Grillen in Form von Reh und Wildschwein selbst beigesteuert haben.

    Wie gesagt, es war alles sehr stimmig, aber das mehr durch ein Paar glückliche Hände/ Fügungen, nicht durch viel Aufwand und Arbeit oder Kosten. Ich glaube, für die Blumendeko inklusive Braustrauß habe ich beispielsweise 150€ bezahlt und richtig vorbereitet hab ich die ganze Sache erst ab Mai.

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Ich glaube darin liegt auch die Krux. Das ganze sah nach mehr Arbeit aus, als es für mich war.;-)

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Gilt eine Hochzeit nur, wenn man sich nicht selbst schminkt, alle ein neues Outfit haben und der Blumenschmuck mindestens 500 Euro gekostet hat?

    Und wenn es keinen Junggesellenabschied gab und kein Brautstrauß geworfen wurde, dann gilt das Ja-Wort nicht?

    Ich sehe es auch so: Ihr habt geheiratet und jetzt seid ihr verheiratet, und Hochzeitsfeste hat man nur eins.
    Du hast ja an den Geschenken gesehen, dass die Leute das als Hochzeit gesehen haben - und man heiratet nur einmal.

    Wie Malina sagt - als Freundin würde ich mir verschaukelt vorkommen.

    Aber ich kann auch nichts Schlimmes daran finden, dass dieses stimmige Fest das Hochzeitsfest war.
    Was - außer der kirchlichen Trauung selbst - vermisst du denn?
    Das kommt mir doch alles reichlich wie Kleine-Mädchen-Träume vor.

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Hallo zusammen,
    es tut mir leid, dass ich hier teils so falsch verstanden werde. Es ist alles andere als ein Klein-Mädchen-Traum, dafür ist mein Leben etwas anders verlaufen, als dass ich noch solche Vorstellungen hätte. Ich rede ja auch nicht davon, das alles in zwei Monaten machen zu wollen, wir haben ja bewusst jetzt so geheiratet, weil wir in den nächsten ein bis zwei Jahren für die kirchliche keine Zeit finden.
    Und es gab ja auch genug Stimmen hier, die zum Beispiel meine Idee der Traufe schön finden. Es geht mir dabei nicht darum, gefeiert zu werden, sondern mir dann als Familie noch einmal den kirchlichen Segen in meiner Heimat zu erbitten. Ich finde es schade, dass man heutzutage entweder gleich so streng gläubig sein muss, dass es auffällig ist, ansonsten wird es nicht akzeptiert. Dass der Glaube ganz normal zum Alltag gehört, ohne viel Tammtamm ist für viele leider nicht vorstellbar, da gibt es nur schwarz oder weiß. Und noch viel trauriger finde ich es, dass es hier Mitglieder gibt, die einen direkt in eine Ecke stellen und verurteilen, obschon man sich nicht kennt. Wie gesagt, das kann in einem Forum schnell passieren, dass man etwas falsch auffasst weil man einfach nicht alles umfassend erläutern kann. So ist der beste Freund meines Vaters, der an Krebs erkrankt und recht schwach ist, zum Beispiel nicht zur Trauung sondern erst abends gekommen, da er sagte, für ihn habe die kirchliche später einen höheren Stellenwert. Davon gab es nicht wenige Stimmen. Es gab auch genügend Geschenke, die dies verdeutlichen, es war eben "so und so".
    Schade finde ich es dann, wenn man dann hier wie gesagt einen Stempel aufgedrückt kriegt und auch die Wortwahl schon fast mit sachlicher Kritik nichts mehr gemein hat.
    Ich für meinen Teil werde nun erst einmal frisch verheiratet und nach einem tollen Tag in die Haussarnierung und den neuen Job starten und frühestens in einem Jahr wieder weiterdenken...

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Liebe Fine,

    Du widersprichst Dir ja selbst.

    Wenn ich mal aus Deinem Eingangsposting zitieren darf:

    Wenn ich jetzt sehe, wieviel Arbeit die jetzige Feier mit 70 Personen gemacht hat, obschon wir nachher in einen Lokal zu einem Barbecue waren, also nichts mit Location selber dekorieren etc, war das auch alles richtig so. Jetzt ist es nun aber schon so, dass unsere jetzige Feier sicher Ausmaße hatte, die bei vielen schon "kirchlich" sind.
    Später schreibst Du, es wäre ja kaum Aufwand gewesen.
    Wobei wir persönlich auf vieles verzichtet haben, was für uns noch die Unterschiede ausmacht. Bei der Gästeliste angefangen (wären kirchlich sicher um die 100 Personen), dann gab es wie gesagt nur ein schlichtes, aber leckeres Grillbuffet, ich habe zum Beispiel keinen Brautstrauß geworfen und im Vorfeld gab es keinen JGA. Auf den Einladungen stand bewusst standesamtliche Trauung und trotz der umwerfenden Kulisse (Orangerie eines Schlosses) war die eigentliche Trauung sehr schnell und formell. Da wird eine kirchliche Trauung viel mehr Persönlichkeit haben.
    Worum geht es Dir? Um das Drumherum oder um die kirchliche Trauuung an sich? Hier hat niemand geschrieben, dass man tief gläubig sein muss, um kirchlich zu heiraten. Aber wenn es wirklich um den kirchlichen Segen geht, dann ginge das auch in sehr kleinem Rahmen ohne das Drumherum, das Du scheinbar ja doch vermisst hast.

    Nun haben wir aber spätestens an den Geschenken gemerkt: für viele (nicht für alle) war das jetzt die Hochzeit. Und deswegen bin ich jetzt total traurig und befürchte, was verpasst zu haben, in dem ich nun trotz aller Komplikationen doch nicht dieses Jahr kirchlich geheiratet habe. [...] Aber dennoch befürchte ich nun, dass die ganze Konstellation falsch war/ist.
    Da schreibst Du ja explizit, dass Du fürchtest, etwas falsch gemacht zu haben. Es war offenbar eine größere aber keine so große Hochzeit, wie Du sie eigentlich gerne gehabt hättest und nun gerne noch nachholen würdest. Dann hättest Du eine mittelgroße und eine große Hochzeit gefeiert. Und ich, und einige andere, hier empfinden das aus Gästesicht als zu viel. Ich kenn Dich nicht, aber ich würde mir die Frage bei jedem stellen, der mich zweimal zu einer größeren Hochzeit einlädt. Und ich würde wohl eher nicht hingehen. Mag ja sein, dass Dein Umfeld das komplett anders sieht und jede Gelegenheit zum Feiern nutzt. Aber für Gäste von auswärts z.B. ist eine Hochzeit ja oft auch mit gewissen Kosten (Fahrt, Unterkunft, Geschenk, womöglich noch Kleid) verbunden. Vielleicht kommen Deine Gäste ja auch alle aus der Umgebung, und das ist kein Problem.

    Und ich denke halt, man kann nicht alles nachholen.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Liebe Malina,

    gut, dass du mit den Zitaten gearbeitet hast! Ich meine nämlich wirklich, dass die Feier nun nicht mehr Arbeit war, als beispielsweise ein runder Geburtstag! Es war etwas wuselig, da ich noch den Hund meiner Mutter hatte (Reha) und den neuen Job vorbereiten musste. Etwas Hausplanung war auch noch dabei, aber die eigentlichen Vorbereitungen für die Trauung und Feier waren absolut easy!

    Der Rest, was dann zum Beispiel große Gesellschaft angeht, ist subjektiv! Wir haben allein fünf enge Freunde, mit denen wir GEMEINSAM fast jedes Wochenende jagen gehen. Es waren also zB nur UNSERE Freunde da, nicht die Clique aus dem Hobby des einen und die des anderen. Wie gesagt, das ist bei uns nun mal größer, deswegen aber nicht weniger innig oder mit weniger Bindung an die einzelne Person-im Gegenteil.
    Von außerhalb kommen nur die beiden Patentanten und mein bester Kumpel, wobei das max. je 100km sind. Und gerad diese Personen würden immer wieder zu uns kommen.

    Außerdem vermisse ich wie gesagt nicht das Tammtamm, weil wir dafür gar nicht die Typen sind. Bei uns gibt es keine Tischkarten, keine Gastgeschenke, keine weißen Tauben etc. Weder standesamtlich noch kirchlich.
    Ich würde mir einfach gern noch einmal den kirchlichen Segen aus meiner Heimat holen-wann und in welchem Rahmen (wobei wie gesagt immer ohne viel "Schischi") das geschehen wird, entscheiden wir wie jetzt auch spontan, so wie es gerad ins Leben passt!

  7. Inaktiver User

    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Das Wort "Traufe" verbinde ich mit dem Sprichwort "vom Regen in die Traufe" - ich hoffe, das wird auf eure Ehe nicht zutreffen. Nebenbei gesagt.

    Dass man, wenn man sich der Kirche verbunden fühlt, einen Segen für die Ehe wünscht, verstehe ich. Aber das lässt sich doch tatsächlich in einem kleinen, familiären Rahmen machen, mit Eltern, Geschwistern und Paten zum Beispiel?

    Ein zweites Fest fände ich als Gast auch befremdlich. Die Hochzeit ist der Tag, an dem das Paar im Mittelpunkt steht. Und das gibt's eben nur einmal - man feiert ja auch nicht einmal im Monat Geburtstag und erwartet dann Glückwünsche von allen.

    Wenn du schon ein zweites Fest willst - wie wäre es, wenn ihr einfach so zu einem großen Fest einladet an dem Tag, an dem ihr euch den kirchlichen Segen holt? Als Partygag kannst du ja dann um Mitternacht den Brautstrauß werfen und dabei verkünden, dass ihr heute in der Kirche ward?

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    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn du schon ein zweites Fest willst - wie wäre es, wenn ihr einfach so zu einem großen Fest einladet an dem Tag, an dem ihr euch den kirchlichen Segen holt? Als Partygag kannst du ja dann um Mitternacht den Brautstrauß werfen und dabei verkünden, dass ihr heute in der Kirche ward?
    Die Idee finde ich klasse - aber die TE hat (in diesem Fall... leider) bereits
    eine bestimmte Erwartungshaltung geweckt:

    Zitat Zitat von Fine1510 Beitrag anzeigen
    Habe ... den Familienzweig ... also gar nicht eingeladen und mich eben darauf berufen, dass nochmal die kirchliche kommt.


    Zitat Zitat von Fine1510 Beitrag anzeigen
    Wir haben uns bewusst für einen schickeren Rahmen entschieden, auch mit mehr Gästen, da wir nun das Haus meiner Schwiegereltern übernehmen (sie haben sich etwas kleineres geholt)
    Tut zwar wahrscheinlich nichts zur Sache, aber den Zusammenhang verstehe
    ich nicht.

  9. Inaktiver User

    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Naja, welcher Onkel zweiten Grades erinnert sich schon zwei Jahre später an so eine Ankündigung? Gerade wenn die Standesamtliche so groß gefeiert wurde, dürfte den meisten jetzt schon klar sein, dass das eigentlich nur eine Ausrede war. Entweder sie ärgern sich jetzt - oder nie. Kaum einer wird sich doch in ein paar Jahren fragen: "wann kommt denn nun endlich die Einladung zu Fines kirchlicher Hochzeit? "

  10. User Info Menu

    AW: Standesamt groß gefeiert - was "bleibt" für die Kirche

    Hallo,

    ich verstehe immer weniger, worum es Dir geht. Deine Angaben sind sehr widersprüchlich:

    - die Feier zur standesamtlichen Hochzeit hat erst viel Arbeit gemacht, später nicht mehr besonders viel
    - die standesamtliche Trauung war für viele Gäste die Hochzeit, später aber nur für einzelne
    - es geht Dir bei der kirchlichen Feier um den Segen aus Deiner alten Heimat, nicht um das Drumrum - aber eine Trauung im engsten Kreis willst Du auch nicht
    - Ihr habt auf vieles "verzichtet, was für Euch noch die Unterschiede ausmacht" (nur ein Grillbuffet, kein Brautstrauss, kein JGA), andererseits betonst Du, dass es Dir nicht um das Drumrum geht

    Auf die - wie ich finde interessanten - Vorschläge einer unkonventionellen kirchlichen Hochzeit gehst Du nicht ein.

    Ich glaube, Du möchtest einfach eine "normale" Hochzeit haben mit allem, was landläufig dazugehört (daran ist ja nichts Schlechtes). Und befürchtest jetzt, dass Ihr mit Eurer größeren Feierlichkeit zur standesamtlichen Hochzeit diese schon teilweise vorweggenommen habt. Genau das denken einige Foristen und ich auch: man heiratet nur einmal und nur einmal ist es für einen selbst und auch für die Gäste dieser besondere Tag.

    Was jetzt zwar keine Rolle mehr spielt, aber was ich nicht verstehe ist, wieso Ihr nicht gleich kirchlich geheiratet habt. 30 Gäste mehr einladen und den Gottesdienst vorbereiten macht ja nicht so einen großen Unterschied. Kostenmäßig sowieso nicht, denn zwei Feste kosten ja nun um einiges mehr als eines.

    Mandelblüte

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