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14.06.2014, 15:28Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
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14.06.2014, 15:39Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Ich fürchte, ja.

Ja.Bezieht sich das auf mein "zu bequem"?
Ich hab da ein anderes Szenario vor Augen, ich glaube, du siehst eher Entwicklung versus Stagnation, während ich Entwicklung in eine andere Richtung meine, die nicht besser sein muss als das was vorher war, nur eben anders und schlimmstenfalls schwer vereinbar, ohne dass der Verzicht sehr groß wäre für einen von beiden.
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14.06.2014, 15:48Inaktiver User
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14.06.2014, 15:53Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Also mich erinnert das immer an die Fremdgeh-Debatten: da hat der Langzeitpartner dies nicht gemacht und das nicht getan, und deshalb kam es zu einem Seitensprung.
Nö, da geh ich nicht mit. Das kann jeder für sich entscheiden, ob er es denn dann selbst aufs Tapet bringt, oder allein eine Eheberatung macht, oder akzeptiert was ist oder eben in eine Affäre flüchtet. In meinen Augen ist das allein meine Entscheidung, was ich daraus mache.
Ich bin an der Schieflage zu 50% verantwortlich, für meine Reaktion darauf aber sogar zu 100%.
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14.06.2014, 15:57Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Zitat von Marta-Agata
Das Versprechen, dass es für immer ist. Sowohl das gegenseitig gegebene - wie auch die rechtlichen Konsequenzen im Fall der Trennung, insbesondere die nacheheliche Verantwortung, die ja immer noch gilt, auch wenn sie vom neuen Unterhaltsrecht durchlöchert ist.Schade, dass Du meinen Text abgekürzt hast, denn Du bestätigst doch, dass die Ehe nur für den Trennungsfall notwendig ist, genauso, wie ich es geschrieben habe...Zitat von Wasserkatze
Aus meiner Sicht "brauche" ich die Ehe (als Vertrag), so wie jeden anderen Vertrag erst dann, wenn es nicht mehr gut ist.
Denn das "Versprechen" für "immer" gibt es doch gar nicht, da die Scheidung durch die Eheschließung nach BGB nicht ausgeschlossen wird. Solange die "Kündigung" möglich ist, ist es kein "für immer", sondern nur ein "solange, wie es BEIDE wollen"....
Das gegenseitige Versprechen für eine lebenslange Partnerschaft kann sich das Paar auch z.B zum Sonnenaufgang am Strand geben. Wieso sollte das Unterschreiben eines Vertrages im Standesamt mehr idellen Wert haben?
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14.06.2014, 16:06
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Das kann man verschieden sehen. Für mich hat es mehr ideellen Wert, erstens, weil es die bei uns altbewährte und traditionelle Form ist, eine Ehe bzw. eine Partnerschaft fürs Leben zu schließen, und außerdem, weil es eben das Gesamtpaket inklusive der rechtlichen Konsequenzen ist. Ob jemand mein nächster Angehöriger ist oder nicht - das geht ja nicht nur ihn und mich etwas an.
Und wenn jemand der Meinung wäre, ich sollte Hausfrau werden (was ich mir für mich gut hätte vorstellen können) aber heiraten will er mich nicht, dann hätte ich ihm einen Vogel gezeigt. Denn auch wenn ich es für klein halte - ein Restrisiko, dass die Sache schief geht, gibt es natürlich - und zumindest die finanziellen Konsequenzen davon sollten gleichmäßig auf beide verteilt sein, das hätte ich mir doch nicht alleine zuschieben lassen.
Und es geht ja auch um die Absicherung im Fall des Verwitwens, wenn einer wenig Rentenansprüche erwirbt, weil er Hausmann/frau ist. Das gilt auch, wenn alles gut geht mit der Ehe.
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14.06.2014, 16:20Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Den Tod habe bei "wenn es nicht mehr gut ist" mitgemeint, da ich auch die Trennung durch Tod als ungut empfinde......Und es geht ja auch um die Absicherung im Fall des Verwitwens, wenn einer wenig Rentenansprüche erwirbt, weil er Hausmann/frau ist. Das gilt auch, wenn alles gut geht mit der Ehe.
Die Verteilung der Rentenansprüche bei Ehepaaren finde ich in D beim Tod allerdings nicht akzeptabel.
Als Hausfrau "erwerbe" ich eigentlich die Hälfte der Rentenansprüche des Mannes. Wenn die Ehe geschieden wird, dann kann frau diese Rente auch dann behalten, wenn sie wieder heiratet.
Eine Witwe verliert 100% der Witwen-Rente, wenn sie wieder heiratet.
Wenn die "Hausfrau" stirbt, dann kann der Witwer 100% seiner Rente behalten, auch bei neuer Ehe.
Soviel zum Thema "Gleichbehandlung" der Partner in einer Einverdienerehe.
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14.06.2014, 16:22
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14.06.2014, 17:00
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Dann ist aber klar, dass irgendwann Ungutes kommt.
Du beziehst dich also auf die Zeit, in der alles in bester Butter ist. Klar, das Recht ist der Regenschirm, wenn es regnet - und solange die Sonne scheint, ist egal, ob ich überhaupt einen habe und ob der Löcher hat etc.
Für mich ist es aber - auf die Beziehung bezogen - so, dass mein Verhalten auch bei Sonnenschein sehr wohl davon abhängt, was passiert, wenn sich die Dinge eintrüben. Ob es da ein gegenseitiges Versprechen gibt, schwierige Zeiten durchzustehen , oder nicht.
Das schrieb ich ja schon oben, dass es zwei Ebenen gibt:
- Gibt es ein Versprechen?
- Und brauche ich für das Versprechen die Heirat?
Für mich gilt auch für die zweite Frage ein ja. Ich habe das Versprechen mit der Eheschließung abgegeben (und nicht vorher), und ich hätte es keinem abgenommen ohne Eheschließung. Und um auf den Thread-Titel Bezug zu nehmen - das bedeutet heiraten für mich.
Noch mal ein anderer Vergleich (der natürlich auch hinkt, wie alle Vergleiche):
Wenn ich einem Freund vertraue und ihm 50 000 Euro leihe, dann tue ich das natürlich nur, wenn er mir verspricht, dass er sie zurückzahlt und ich diesem Versprechen auch glaube. Trotzdem ist es bei uns üblich, dass solche Dinge mit schriftlichem Vertrag gemacht werden. Und auch wenn ich ihm grundsätzlich glaube, so würde es mich doch sehr stutzig machen, wenn er nicht bereit wäre, das was wir vereinbart haben in der üblichen Form zu unterschreiben. Und ich würde ihm das Geld nicht geben. (auf die Beziehung bezogen - mit gezogener Handbremse fahren).
In einer Gesellschaft, wo es gar keine schriftlichen Kreditverträge gibt, würde ich ihm das Geld trotzdem geben, wenn ich ihm vertraue. Aber bei uns gibt es die Ehe nun einmal - als bewährte Form und Grundlage einer Familie.
Das habe ich mir noch nie so klar gemacht, dass eine Witwe ggf. schlechter gestellt ist als wenn sie kurz vor dem Tod des Mannes geschieden worden wäre.Die Verteilung der Rentenansprüche bei Ehepaaren finde ich in D beim Tod allerdings nicht akzeptabel.
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14.06.2014, 18:02Inaktiver User




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