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  1. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja. Ich kenne sogar zwei. Aber wir haben auch etwas seltsame Freunde.
    Ich kenne auch einen Beide haben studiert, aber er ist die bessere Hausfrau. Er backt phänomenal, kochen kann er auch und im wickeln macht ihm so schnell keiner was vor Seine Frau verdient auch besser

  2. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube nachdem, was hier geschrieben wurde keineswegs, dass K82 ihren Partner aus finanziellen Erwägungen "behält" und ein Leben mit ihm plant. (Selbst wenn es so wäre, ginge es es mich nichts an...)
    Nö, ich hätte ihn auch genommen, wenn er damals bei seiner Ausbildung geblieben wäre (Wäre mir sogar lieber gewesen, dann hätten wir vermutlich schon lange Kinder ).
    Zumal ich ihn viele Jahre "mitfinanziert" hab, als er im Studium war. Seine eigenen Kosten (sein Auto, Versicherung, Studiengebühren etc) hat er zwar selbst bezahlt, aber Miete, Lebensmittel, Nebenkosten etc. hab ich fast komplett getragen. Da hab ich auch ehrlich gesagt nie drüber nachgedacht, ob das "gerecht" oder "unausgewogen" ist, denn irgendwann gleicht es sich doch wieder aus. Spätestens dann, wenn er der Hauptverdiener bei uns ist.

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    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Duffeline Beitrag anzeigen
    Ja hier!
    Der eigene und noch zwei Bekannte.
    Hätte dein Mann sich ohne Ehe darauf eingelassen?

    (ich frage, weil ich in Erinnerung habe, dass du auch eher der Meinung bist, dass heiraten keinen Unterschied macht. Ich kann mich aber auch täuschen).

  4. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat von Marta-Agata
    Und so manchen Berufsweg und so manche Stelle oder Karriere können Alleinerziehende eben nicht machen.
    Sehe ich auch so, ich schrieb schon vorne, dass Kinder aus meiner Sicht dazu führen, dass die Eltern in ihrer berufliche Entwicklung eingeschränkt werden können. Aus meiner Sicht gilt dies aber für beide Partner.
    Alles geht eben nicht.
    Ich persönlich finde es aber besser, wenn beide Eltern reduzieren.
    Ich denke, wir hätten eine familienfreundlichere Arbeitswelt, wenn Väter sich zu gleichen Teilen wie die Mütter um ihren Nachwuchs kümmern dürfen und müssen. Väter, die 50h in der Woche arbeiten, sind aus meiner Sicht keine Väter, sondern nur Erzeuger und Ernährer.

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    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Über diesen Beitrag mußte ich herzhaft lachen. Als ob eine Beziehung mit Kindern bei 2 berufstätigen Eltern = unordentliche Verhältnisse sind. Die vielen Alleinerziehenden in D. zeigen doch, dass Kinder und Beruf funktionieren, warum sollte es nicht bei Ehepaaren gehen, die dann noch den Vorteil haben, dass sich eben 2 Erwachsene um die Kinder kümmern.



    Kennt eine von Euch einen Mann, der die Rolle als Hausmann freiwillig gewählt hat und dem diese gefällt?
    Ich habe ja geschrieben, dass Menschen sich ja auch Rollenmodelle (und einen entsprechenden Partner) auch nach dem eigenen Wesen und Temperament aussuchen.

    Im klassischen Rollenmodell sind Aufgaben eben klarer zugeordnet: einer ist dafür verantwortlich, dass Geld reinkommt, der andere dafür, dass zuhause alles läuft.

    Wie gut die Entscheidung für das eine oder andere Modell ist, ist eine andere Frage.

    Mandelblüte

  6. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat von Marta-Agata
    Hätte dein Mann sich ohne Ehe darauf eingelassen?

    (ich frage, weil ich in Erinnerung habe, dass du auch eher der Meinung bist, dass heiraten keinen Unterschied macht. Ich kann mich aber auch täuschen).
    Ich bin zwar nicht angesprochen, aber es würde mich doch interessieren, wo genau der Unterschied bei einer "Hausmann/-frauen"- Lebensbeziehung innerhalb oder außerhalb der Ehe ist. (Steuerklasse mal ausgenommen).

    Solange die Beziehung gut ist, wozu die Ehe? Frau sorgt finanziell in der bestehenden Beziehung selbstverständlich gern und ausreichend für ihren Hausmann...

    Aus meiner Sicht "brauche" ich die Ehe (als Vertrag), so wie jeden anderen Vertrag erst dann, wenn es nicht mehr gut ist.

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    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich persönlich finde es aber besser, wenn beide Eltern reduzieren.

    Väter, die 50h in der Woche arbeiten, sind aus meiner Sicht keine Väter, sondern nur Erzeuger und Ernährer.
    Das will ich jetzt aber nicht gehört haben, dass Mütter, die 50h in der Woche arbeiten, Dienstreisen haben o.ä. - während sie ihre Kinder gut versorgt wissen, z.B. beim Vater - keine Mütter, sondern nur Gebärinnen und Ernährerinnen sind.

    Das kannst du doch nur für dich entscheiden. Und es kann ja auch nicht sein, dass bestimmte Berufe und Berufswege nur Kinderlosen offenstehen und Leute mit Kindern sich nicht aussuchen können, dass einer beruflich durchstartet und der andere überwiegend für Haus und Familie sorgt.

    Dass die Bedingungen für ein 50:50 oder 70:70-Modell verbessert werden sollten und dass gut wäre, wenn die Rollen gleichmäßiger zwischen Männern und Frauen aufgeteilt wären, darauf können wir uns einigen (dazu haben wir unseren Teil beigetragen).

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    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar nicht angesprochen, aber es würde mich doch interessieren, wo genau der Unterschied bei einer "Hausmann/-frauen"- Lebensbeziehung innerhalb oder außerhalb der Ehe ist. (Steuerklasse mal ausgenommen).
    Das Versprechen, dass es für immer ist. Sowohl das gegenseitig gegebene - wie auch die rechtlichen Konsequenzen im Fall der Trennung, insbesondere die nacheheliche Verantwortung, die ja immer noch gilt, auch wenn sie vom neuen Unterhaltsrecht durchlöchert ist.

  9. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, ich denke schon, dass Paare tatsächlich in der Situation sein können, dass sie die Entwicklung nicht beeinflussen konnten. Vielleicht, weil sie sich nicht so nahe sind, um Veränderungen beim Partner bewusst wahrzunehmen. Oder notwendige Veränderungen bei sich selbst scheuen, zu bequem sind, zu wenig achtsam. Oder zu feige, zu reden. Oder alles zusammen. Oder die Trennung un- und unterbewusst selbst sogar auch wollen.

    Ich glaube, Thema verfehlt, kann das sein?
    Ja, ich glaube schon. Aber ich bin eben auch der Überzeugung, andere vielleicht nicht, dass ein noch so langjähriges Paar immer aus zwei Einzelwesen besteht.

    Und nur weil einer sich in eine Richtung entwickelt muss der andere doch nicht folgen, oder sich vorwerfen lassen, das wär für ihn genauso notwendig gewesen und er wär nur zu faul dazu?

    Das ist dann die Entscheidung desjenigen, der sich trennt, dass er seine ungehinderte Wegentwicklung von dem was war höher bewertet als die Gemeinschaft, so seh ich das. Einen Anspruch dass der Partner mir überall hin zu folgen hätte kann ich einfach nicht erkennen, und da kann es eben für beide besser sein sich zu trennen - ohne dass es sowas wie eine Schuldfrage gibt für mich. Beim einen nicht, aber auch nicht beim anderen.

    Wenn man weiß wie lang und ernsthaft da manche auch drum ringen zusammenzubleiben, und es dann halt doch nicht geht, finde ich es einfach sehr überheblich zu sagen, tja, habt ihr was falsch gemacht.

    Wer weiß, vielleicht sind das auch die lebendigeren und authentischeren Menschen, und die die zusammenbleiben nicht in Gesamtheit die, die sich so sehr überhaupt verändert haben dass sich die Frage je gestellt hat. Muss man ja dann auch nicht so positiv finden.

    Ich habe großen Respekt vor jedem der eine dauerhafte Beziehung auf die Reihe bekommt - aber nicht immer ist das halt eine große Leistung, manchmal steckt da einfach auch etwas weniger Heldenhaftes dahinter.

  10. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Auch da hat es jeder einzeln in der Hand, die Sache unter dem Teppich hervorzuholen - und eben mehr Anteil als 50%.
    Wieso? Für mich ist das genau sein 50% Anteil - dass es soweit gekommen ist und dass es angesprochen wird. Seine Verantwortung.

    Wie der andere aber damit umgeht reagiert, darauf hat er eben null Einfluss. Nicht ob der ein Einsehen hat, nicht ob er es weiter ignoriert und auch nicht, ob er sich lieber mit einer Affäre tröstet. Das bleibt allein in der Entscheidung des Partners.

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