Von wem oder was sprichst du jetzt? Auf was genau bezieht sich dieses Post?
Wenn es sich auf deine gescheiterte Ehe bezieht: dazu hattest du bereits selbst geschrieben, dass du zu Beginn genauer hättest hinschauen können.
Wenn dein Post allgemein gehalten ist: seine Entscheidung kommt ja nicht aus dem luftleeren Raum. Das hat Gründe in ihm und in der Entwicklung der Ehe. Beides Dinge, denen ich nicht hifllos ausgeliefert bin.
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12.06.2014, 14:09Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
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12.06.2014, 14:12Inaktiver User
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12.06.2014, 14:17Inaktiver User
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12.06.2014, 14:24Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Nö, sowas ist mir zu plakativ und wenig differenziert.
Schlagen? Wo kommt das denn so plötzlich her? Auch nicht aus dem luftleeren Raum.
Trinken? Was für ein Bild hast du da im Kopf? Der asoziale Säufer? Alkoholismus als Krankheit?
Die "Veränderungen", die immer wieder angeführt werden, sind doch platte Argumente. Natürlich verändert sich viel im Leben, nicht alles lässt sich kontrollieren oder voraussehen. Das ist wieder der Garantie-Gedanke, um den es bei der Ehe einfach nicht geht.
Jemand hat es mal so formuliert: Ich muss nicht wissen wohin die Reise geht (das kann man über ein Leben auch nicht), aber ich weiß, dass wir gemeinsam reisen.
Wer Angst vor Veränderungen hat, sich nicht festlegen kann oder will, wem diese Entscheidung zu groß und weittragend ist, der muss nicht heiraten. Das ist keine Schande, sondern eine ehrliche Einschätzung zu sich selbst, die Respekt verdient.
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12.06.2014, 14:26Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Ich gehe jetzt ins Freibad.
Tschüss!
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12.06.2014, 14:29Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Ich beziehe mich darauf:
Bei zwei gleichberechtigten Partnern kann keiner von beiden mehr als 50% Einfluss haben. Wer das von sich glaubt leidet meiner Meinung nach entweder an Selbstüberschätzung oder hat einen Partner der ihm anscheinend nix entgegenzusetzen hat und springt wie er pfeift.
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12.06.2014, 14:31Inaktiver User
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Glaubst du nicht, dass sich innerhalb von 50 (plus minus) Jahren jemand zum Schläger entwickeln kann? Oder zum Trinker? Edit: Oder dass man da als Partner immer gegenwirken kann, wenn sich eine Tendenz entwickelt? Der andere ist ja (zum Glück) eine eigenständige Persönlichkeit und nicht vollumfänglich beeinflussbar.
Ob das plakativ ist, weiß ich nicht. Ich würde jedenfalls nicht garantieren wollen, dass ich unter allen Umständen eine Beziehung aufrecht erhalte. Dazu bin ich nicht Hellseher genug.Geändert von Inaktiver User (12.06.2014 um 14:44 Uhr)
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12.06.2014, 14:34Inaktiver User
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12.06.2014, 15:13
AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?
Im neuen Unterhaltsrecht kommt die Länge der Ehe durchaus noch vor - und wird nicht nur für "Altehen" konstruiert.
Diese Formulierung greift viel zu kurz.Anscheinend ist die Ehe für so manchen ganz wesentlich mit einem sehr hohen Maß an finanzieller Versorgung verbunden.
Es geht doch nicht darum, dass sich jemand auf die faule Haut legt und sich ein Luxusleben finanzieren lässt, auch wenn es das in Einzelfällen sicher gibt.
Es geht darum, dass die Ehe auch eine Wirtschaftsgemeinschaft ist und den Rahmen dafür bietet (oder jedenfalls bieten sollte), dass ein paar die Aufgaben und Arbeiten, die es hat, so unter sich aufteilt, wie sie es möchten - ohne dass das Risiko daraus, dass die Ehe scheitern kann, einseitig auf einem liegt. Jahre- und jahrzehntelang fand er es toll, wenn er sich um vieles nicht kümmern muss und hat dafür die Erwerbstätigkeit übernommen - und dann soll er im Zweifel nicht die Verantwortung für diese gemeinsamen Entscheidungen übernehmen, und meint, die Frau komme mit der Betreuung von drei Kindern und einem Wiedereinstieg in den Beruf doch sicher prima alleine zurecht - nicht sein Problem
Nein, das kann die Rechtsordnung nicht sein - und ist sie zum Glück auch großteils nicht. Stichwort: Ehebedingte Nachteile.
Aber gerade die Schwelle dazu, wann und wieviel Unterhaltsanspruch da ist, sich verändert hat, müssten die nachehelichen Unterhaltsansprüche, die es gibt, prioritär sein. Ehebedingte Nachteile müssen ausgeglichen werden - auch wenn es Kinder aus einer Zweitfamilie gibt. Das ist ein Fehler im Gesetz, dass das geändert wurde.
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12.06.2014, 15:19



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