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    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Über die Bindung zweier Partner sagt aber die Frage, wieviel Erbschaftssteuer der eine nach dem Tode des anderen zahlt, doch nun wirklich gar nichts aus.

    och, Du, immer wie es gerade passt... wenn Du der Meinung bist, es sei ein Vorteil, einen Mann nicht zu heiraten, der noch für 2 kleine Kinder sorgen muss und ne Menge Schulden hat, dann wird Dir vorgeworfen, Du seist zu materiell orientiert.

    Andersrum heißt es aber, selber schuld, wenn Du Erbschaftssteuer zahlst, hättest halt mal lieber geheiratet....

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  2. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ich habe das Argument aber nie verstanden. Wenn ich mich trennen kann, kann ich mich doch viel mehr gehen lassen und muss mich weniger bemühen. Entweder es klappt trotzdem - oder ich kann mir ja den nächsten suchen.
    aber eine trennung tut doch weh!
    es trennt sich doch niemand ohne not?!

    und ich will ja auch nicht verlassen werden.

    Wenn beide ein "für immer" versprochen haben, werde ich ihn ja nicht wieder los. Dann haben wir die Wahl: Wollen wir ein glückliches Leben und eine glückliche Ehe führen, oder uns das Leben sauer und schwer machen?
    Wir wären ja schön blöd, wenn wir uns nicht bemühen würden, das erste zu tun.
    finde ich auch, beobachte aber dann doch unsägliche zustände in manchen ehen (ein eindruck, der sich hier im forum übrigens noch verstärkt hat).

    "So richtig ins Zeug legen", das hat für mich mit "Sich-Einlassen" zu tun - und "Sich-ganz-Einlassen" mit Bindung für immer.
    für mich ist es wichtig, dass man sich mit sich selbst nicht hängen lässt. ich mag diese kuschel- und gewohnheitsbeziehungen nicht, in die ich viele langjährige paare verfallen sehe. (auch das kann man hier in der bri häufig lesen.)
    ich befürchte, so drauf zu kommen, wenn ich heirate, denn der sinn der ehe ist ja die dauer, und der muss man dann alles mögliche unterordnen - so fühlt es sich für mich an.
    das möchte ich halt nicht, und ich kann es dann ja auch schlecht jemandem versprechen.

    vielen anderen leuten scheint die lebenslange sicherheit wichtiger zu sein - mir eben nicht.

    mich hat das aber nicht von langjährigen beziehungen abgehalten, eine davon, aus der auch mein kind hervorgegangen ist, hat sich als erotische liebesbeziehung aufgelöst, aber irgendwie sind wir immer noch verpartnert.

    Weißt du, woher bei dir diese belastete Vorstellung einer Ehe kommt?
    diese frage beantworte ich nicht, denn sie klingt sehr nach "irgendwo muss dein knacks doch herrühren".
    ich wünsche mir aber, dass du meine meinung so respektierst wie ich die meinung der pro-trauschein-fraktion auch respektiere.
    ich frag ja andersrum auch nicht, woher eure vorstellungen von der ehe rühren.

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    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heutzutage wird vielmehr andersherum ein Schuh daraus: die Ehe wird evtl. aufgrund finanzieller Vorteile eingegangen (Ehegattensplitting etc), obgleich die Bindung ggf. nicht in der wünschenswerten Tiefe vorhanden ist.
    Abnehmend, aber so ein paar Verpflichtungen, die ein Unverheirateter nicht hat (insbesondere, aber nicht nur, im Fall einer Trennung) sind ja auch noch dabei.

    Klar kann es auch unstimmig sein, dass eine äußere Bindung in Form eine Ehe da ist, obwohl es keine innere gibt.
    Aber erstens ist das umgekehrt eben auch so - bzw. wird von vielen so empfunden.

    Und außerdem trifft es sicher nicht zu, dass viele Ehen ohne innere Bindung eingegangen werden. Dazu ist das Risiko doch zu groß - der andere muss ja nur krank werden, und ich zahle mein Leben lang.
    Dass es das gibt, dass leichtfertig oder "vor allem der finanziellen Vorteile wegen" geheiratet wird, ist unbestritten. Aber davon ist die Ehe ja nicht gleich eine leere Hülle.

  4. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Was ich hier sehr spannend finde:
    Die Befürworterinnen der Ehe argumentieren u.a. mit erb- & steuerrechtlichen Regelungen etc.

    Über die Bindung zweier Partner sagt die Frage, wieviel Erbschaftssteuer der eine nach dem Tode des anderen zahlt, doch nun wirklich gar nichts aus.
    Offensichtlich ist das Wort "Bindung" nicht einheitlich definiert.
    Das sich die Paar-Beziehung der Partner zueinander verändern soll, wenn sie eine vom Staat gewünschte und geförderte Lebensform eingehen....., frau lernt nicht aus.....

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    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Dass es das gibt, dass leichtfertig oder "vor allem der finanziellen Vorteile wegen" geheiratet wird, ist unbestritten. Aber davon ist die Ehe ja nicht gleich eine leere Hülle.

    Ich glaub, das gibt es häufiger, als man denkt. Weil man endlich auch verheiratet sein will, wie alle anderen im Dorf... weil man schon als Kind von einer romantischen, großen Hochzeit mit weißem Kleid und Kutsche geträumt hat... weil man meint, die Beziehung dann zu intensivieren oder sicherer zu machen (genau wie manche Kinder bekommen, wenn es nicht so rund läuft )...
    Mitschreibende jetzt mal wirklich ausgeschlossen - ich bin sicher weder Du noch schnellschnell oder jemand anders hier hat aus diesen Gründen geheiratet. Trotzdem befürchte ich, das ist häufiger der Fall, als man gemeinhin so denkt...
    .

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  6. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich befürchte, so drauf zu kommen, wenn ich heirate, denn der sinn der ehe ist ja die dauer, und der muss man dann alles mögliche unterordnen - so fühlt es sich für mich an.
    Nein anders - gerade wenn ich weiß es ist von Dauer motiviert mich das, was zu tun.

    Wobei ich wirklich denke, die Gewohnheit umgehst du nicht in dem du nicht heiratest. Das wär ja einfach.

  7. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Offensichtlich ist das Wort "Bindung" nicht einheitlich definiert.
    Das sich die Paar-Beziehung der Partner zueinander verändern soll, wenn sie eine vom Staat gewünschte und geförderte Lebensform eingehen....., frau lernt nicht aus.....
    Und die vielen Leute, die davon berichten, dass sich - teilweise wider Erwarten - sehr wohl sehr viel dadurch verändert hat, die zählen nicht? Alles nur Einbildung?

  8. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein anders - gerade wenn ich weiß es ist von Dauer motiviert mich das, was zu tun.
    ja klar - für die einen funktioniert es so rum, für die anderen anders rum. es gibt beides, würde ich sagen, und man muss halt sehen, was für einen selbst der richtige weg ist.

    Wobei ich wirklich denke, die Gewohnheit umgehst du nicht in dem du nicht heiratest. Das wär ja einfach.
    sicher. die probleme mit der langjährigkeit sind immer dieselben, es gibt halt nur unterschiedliche arten, damit umzugehen.

    ich trenn mich ja auch nicht unbedingt leichter ohne trauschein. (bloß billiger)

  9. Moderation

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    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe ganz lange nach der Scheidung abgewartet bis ich meine Mädchennamen wieder annahm.
    Und die Kinder sagten mal: ich dachte das machst du jetzt auch noch.

    Es ist ja nicht nur so ein Trauschein sondern ganz offiziell wird hier eine Verbundenheit erklärt.
    Da entsteht eben ein Wir.
    Diese Verbundenheit hat m.E. gar nichts mit dem Namen zu tun. Sie wird dadurch vielleicht nach außen sichtbar, dies aber keinerlei rechtliche Verbindlichkeit. Sonst wären Ehen, bei denen beide Partner den eigenen Namen behalten weniger verbindlich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir fiele noch so viel ein was ohne Trauschein komplizierter ist. Die Religionsfrage zum Beispiel.
    Meine Tochter ist katholisch und ihr Mann Atheist.

    Die Kinder sind bis jetzt Unentschieden!
    Auch die Religionszugehörigkeit der Kinder hat nichts mit einer Eheschließung zu tun. Mit der standesamtlichen rein gar nichts und für die katholisch-kirchliche Trauung, wo das ja eine gewisse Rolle spielt, verspricht der kath. Partner, sich darum zu bemühen, die Kinder katholisch zu taufen und zu erziehen sofern das in der Ehe möglich ist.
    Auch da gibt es also keinen Automatismus.
    (Diese Vorurteil, dass Kinder in einer kath. geschlossenen Ehe katholisch sein müssten, basiert auf dem Stand vor 45 Jahren, s. hier.)
    Geändert von lunete (10.06.2014 um 19:29 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Welche Bedeutung hat Heiraten für euch?

    Zitat von schnell-schnell
    Und die vielen Leute, die davon berichten, dass sich - teilweise wider Erwarten - sehr wohl sehr viel dadurch verändert hat, die zählen nicht? Alles nur Einbildung?
    Ich lese und ich nehme das Gesagte/Geschriebene so hin. Aber wundern darf ich mich doch trotzdem???

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