Thema Freundschaft.
also am Grad der Hochzeitsbeteiligung bzw. Einbindung in die Vorbereitungen kann ich erkennen, welchen Stellenwert ich bei Freundinnen habe ????
so stelle ich mir Freundschaft nicht vor, meine Freundin lädt mich zu ihrer Hochzeit ein, ich freue mich, und erwarte nicht,
in die Vorbereitungen eingebunden zu werden, Trauzeugin zu sein usw.
als gute Freundin frage ich selbstverständlich, kann ich dir behilflich sein ???
und dann tue ich das, um meiner Freundin zu helfen, das verstehe ich unter Freundschaft.
ich habe alle meine Freundinnen zur Hochzeit eingeladen, um mit ihnen ein schönes Fest zu feiern, und habe vorher
keine Dienstleistungen von ihren erwartet.
oder habe ich keine Ahnung von Freundschaften ??
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 66
-
03.05.2014, 14:50Inaktiver User
AW: Freundin beleidigt, weil ich sie nicht zur Trauzeugin gemacht habe
-
03.05.2014, 15:14
AW: Freundin beleidigt, weil ich sie nicht zur Trauzeugin gemacht habe
Nö, aber Beiträgen in Foren kann ich nur das entnehmen, was dasteht. Etwas Verständnis oder Mitgefühl habe ich nirgends gelesen. Nur, dass es dir dann doch keine Ruhe lässt. Aber nicht, warum.
Habe ich auch bestätigt. Die Trauzeugen-Kiste ist keine Frage.Und ich finde schon, dass er da auch ein bisschen mitbestimmen darf, schließlich ist es auch seine Hochzeit.
Du hast aber inzwischen aber schon mehr erklärt und auch Einiges relativiert. Ich bin noch von drei engen Freundinnen ausgegangen...
Bei größeren Festen ist sie fürs gemeinsame Essen ganz sinnvoll. Damit eben nicht wieder Clique eins und Familie zwei und Partyvolk 3 zusammenhocken und die Allein- oder Zuspätgekommenen sowie ein paar Verstreute keinen Zugang haben.
Doch, du hast sie alle gleich behandelt.^^*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
-
03.05.2014, 15:20Inaktiver User
AW: Freundin beleidigt, weil ich sie nicht zur Trauzeugin gemacht habe
Vielleicht ist sie deshalb nicht zufrieden, weil Dir überhaupt nichts leid tut und das spürt sie. Der Satz "vielleicht kriegt sie sich wieder ein" spricht aus meiner Sicht eine klare Sprache.Ich hatte es zwar so ähnlich auch schon bei unserem ersten Gespräch gesagt, aber da sie mit meiner Antwort nicht besonders zufrieden erschien, werde ich es wohl noch einmal versuchen. Vielleicht kriegt sie sich dann ja wieder ein, wenn der erste Schock verkraftet ist..
Kannst Du sie denn so gar nicht verstehen? Ich habe nicht den Eindruck.
Doch.
-
03.05.2014, 15:39
AW: Freundin beleidigt, weil ich sie nicht zur Trauzeugin gemacht habe
-
03.05.2014, 15:51Inaktiver User
-
03.05.2014, 16:16
AW: Freundin beleidigt, weil ich sie nicht zur Trauzeugin gemacht habe
Das ist nur die eine, die institutionelle bzw. offizielle Seite, des "Amts" (die ja, nebenbei bemerkt, nur noch von der kath. Kirche verlangt wird, nicht mehr vom Standesamt und auch nicht mehr von protestant. Kirchen).
Daneben gibt es eben noch die andere Seite, die je nach Tradition und Umfeld unterschiedliche Aufgaben (von Rede-halten über Junggesellenabschied organisieren oder sogar finanzieren bis zum Dienst unbezahlter Wedding-Planner-Sklave
) beinhaltet.
Da gibt es schon Unterschiede in der Eignung, das wurde weiter oben ja auch schon thematisiert.
-
03.05.2014, 16:44
AW: Freundin beleidigt, weil ich sie nicht zur Trauzeugin gemacht habe
Das wäre dann die erste größere Hochzeit, bei der nicht mindestens einer beleidigt sein wird

Ich sehe es auch so, dass man einen JGA nicht in Auftrag gibt, sondern die Trauzeugin (meist gibt es da ja nur eine, der Partner sucht ja den anderen aus) die Orga (im besten Fall mit allen anderen Freundinnen) übernimmt.
Beim letzten JGA auf dem ich war, waren dann auch Frauen dabei, die dann zur Hochzeit gar nicht eingeladen waren. Das fand ich z.B. seltsam.
Und die Trauzeugin - wenn man genau eine Schwester hat, kann man ein ganzes Minenfeld übergehen. Sonst ist es immer etwas schwierig. Bei der letzten Hochzeit wurde die Trauzeugin übrigens ausgewählt, da sie als einzige keinen Partner hat, ihr viel Zeit zur Verfügung steht und sie somit a) viel Orgaarbeit machen konnte und b) auf der Hochzeit dann Aufgaben hatte und nicht so einsam war.
Ob das so eine große Ehre ist, mit diesem Etikett rumzulaufen würde ich mal bezweifeln.
Mich wählt übrigens auch keiner zur TZ, da ich große Veranstaltungen hasse (bin zu meiner Hochzeit ins Ausland geflohen) und ne Niete im organisieren bin.
Vielleicht kannst du, liebe TE, das deiner Freundin durch die Blume auch so erläutern?
-
03.05.2014, 16:49
AW: Freundin beleidigt, weil ich sie nicht zur Trauzeugin gemacht habe
Tischordnung hatten wir bei unserer (Nach-)feier schon für die Familie. Ich wollte verhindern, dass irgendwelche Stoffel sich überall hinpflanzen und unsere Großeltern sich dann irgendwo hinquetschen müssten.
Sonst sehe ich das so wie du. Allerdings hatten wir Buffet. Wenn Essen serviert wird, ist eine Tischordnung doch ganz sinnvoll (wegen Vegetariern etc.)
-
03.05.2014, 18:59Inaktiver User
AW: Freundin beleidigt, weil ich sie nicht zur Trauzeugin gemacht habe
In meinen Kreisen ist eine Trauzeugin auch nicht dafür da, möglichst viel für die Hochzeit zu organisieren. Sondern sie soll den Brautleuten zur Seite stehen, wenn die Ehe in Schieflage gerät, bestärken, eine Schulter zum Ausweinen sein, zwischen den Eheleuten vermitteln und in Krisenzeiten die Braut daran zu erinnern, warum sie gerade diesen Mann geheiratet hat und sie darin zu stärken, die Ehe nicht leichtfertig aufzugeben, wenns mal nicht so gut läuft.
Bei uns wird die Trauzeugin manchmal als Beratung beim Brautkleidkauf mitkommen oder sie assistiert während der Feier der Braut beim Toilettengang
Für die Organisation drumherum sind dann eher Geschwister oder Eltern mit im Boot.
-
03.05.2014, 19:13
AW: Freundin beleidigt, weil ich sie nicht zur Trauzeugin gemacht habe
Vielleicht gibts da einen Unterschied zu kirchlichen Hochzeiten?
In unserem Freundeskreis gibt es keine. Da beschränkt sich die Rolle der TZ eher auf die Orga als auf Aufgaben innerhalb der Ehe.
Und wenn an die Rolle so interpretiert wie in deinen Kreisen ist es eigentlich noch klarer, weshalb die Freundin der TE sich zurückgesetzt fühlte. Dann ist es ja tatsächlich noch gravierender, wenn andere bevorzugt werden und man sich selbst evtl. in der Role der Ratgeberin und Stütze gesehen hat.


Zitieren




