Aehm, mit anderen tanzen? Ich habe auf jeder Hochzeit bisher sicherlich mehr mit anderen Maennern getanzt als mit meinem Mann, inklusive meiner eigenen. Mit meinem Mann tanze ich natuerlich auch, aber in meinem Umfeld ist es absolut normal, mit allen moeglichen Partnern zu tanzen, die man teilweise erst an dem Abend kennengelernt hat (dafuer ist dann wieder eine klassische Tischordnung mit Tischherrn und Tischdame gut, die die Gaeste mischt und miteinander bekannt macht).
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04.05.2014, 17:10Inaktiver User
AW: Hochzeitseinladung: Gäste immer inklusive Partner einladen?
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04.05.2014, 17:16Inaktiver User
AW: Hochzeitseinladung: Gäste immer inklusive Partner einladen?
Naja, mit allen reden und richtig Zeit fuer alle haben wird das Brautpaar vermutlich auch dann nicht, wenn weniger Freunde, dafuer alle Partner eingeladen werden.
Und wer nun wirklich auf eine Hochzeit "gehoert" als Gast, darueber kann man sicherlich auch diskutieren. Ich finde z.B. gerade den Gedanken schoen, dass man Freunde einlaedt, die einen vor einiger Zeit durchs Leben begleitet haben und mit denen der Kontakt vielleicht nicht mehr sooo eng ist. Gerade enge Freunde "aus alten Zeiten" gehoeren fuer mich eher auf die Hochzeit als jeder Nachbar aus dem jetzigen Wohnort. Mein Mann und ich haben zum Zeitpunkt der Hochzeit beide schon einige Jahre im Ausland gelebt, und die Gaeste waren dementsprechend eine Mischung aus "alten Freunden", zu denen zwar noch Kontakt da war, die wir aber teilweise schon laenger nicht gesehen hatten, und den Freunden, die uns zu der Zeit an unserem Wohnort umgaben. Zu allen "alten" ist noch Kontakt da, von denen, die damals "neu" waren, die wir aber als Freunde sahen, hat einiges leider nicht gehalten, als wir von dort weggezogen sind. Eingeladen haben wir uebrigens mit Partnern, aber wenn wir es uns nicht haetten leisten koennen, haette ich vermutlich lieber ohne unbekannte Partner eingeladen als Freunde von der Liste zu schmeissen.
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04.05.2014, 17:20Inaktiver User
AW: Hochzeitseinladung: Gäste immer inklusive Partner einladen?
Was ich wirklich nicht verstehen kann, wie man im Fall der Hochzeit hier "gekraenkt" sein kann. Wer nicht will, geht nicht hin, das ist ja klar.
Aber als Partner oder als eingeladener Freund gekraenkt sein, weil aus der ganzen Clique die Partner nicht eingeladen wurden? Gekraenkt waere ich, wenn ich das Paar kennen wuerde und das Gefuehl haette, wir stehen uns alle nahe - und dann wird nur mein Partner eingeladen. Oder wenn eine Freundin, die ich als "gute Freundin" empfinde, Hinz und Kunz zur Hochzeit einlaedt und mich nicht. Aber hier? Hier gibt es eine Entscheidung, die mir gefallen kann oder nicht, und die definitiv absolut nichts mit mir oder meinem Partner zu tun hat. Wie kann mich das kraenken?
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04.05.2014, 17:42Inaktiver User
AW: Hochzeitseinladung: Gäste immer inklusive Partner einladen?
Für mich ist und bleibt es ein No-Go, Partner explizit auszuladen. Das macht man einfach nicht. Genauso wenig, wie man im Restaurant laut rülpst. Das tue ich auch nicht und mir würde gar nicht einfallen, mich in diesem Fall darüber aufzuregen, dass meine Individualität beschnitten wird und mir die anderen Gäste dort doch scheiß egal sind.
Aber wie wir hier gelernt haben, ist das anscheinend eine Sache der Region und/oder Erziehung und wird unterschiedlich gehandhabt. Im vorliegenden Fall wird das Brautpaar nunmal damit leben müssen, dass einige Gäste absagen und, wenn sie Pech haben, sogar Freundschaften zu Bruch gehen.
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04.05.2014, 19:02Inaktiver User
AW: Hochzeitseinladung: Gäste immer inklusive Partner einladen?
Lisalou,
was "man" macht oder nicht, sollte schon jedem selber überlassen bleiben. Auf der anderen Seite ist ja niemand gezwungen, einer Einladung zu folgen, der er -aus welchen Gründen auch immer- nicht folgen mag...
Für mich wäre es z.B. ein no-go, mir vorschreiben zu lassen, wen ich einzuladen habe.
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04.05.2014, 19:06Inaktiver User
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04.05.2014, 19:39
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04.05.2014, 19:45
AW: Hochzeitseinladung: Gäste immer inklusive Partner einladen?
hier ist von nicht Einladen die Rede; ausladen bedeutet in meinem Sprachgebrauch: ich hab dich zwar eingeladen, aber möchte nicht mehr, dass du kommst
WIE BITTE? mir sind ja schon einige - ahämm ....merkwürdige ... Vergleiche begegnet. Der dürfte sich im ranking gleich an die spitze gesetzt haben
der Region vielleicht; Erziehung? Wenn das Erziehungsziel Konformität ist: wahrscheinlich ja; so bin ich zwar erzogen worden, möchte das aber keinesfalls weitergeben
ich fürchte, auf diese "Freundschaften" würde ich verzichten können. denen Form am wichtigsten ist.
PS mir selbst ist es noch nie eingefallen, zu irgendwas ohne Partner einzuladen. Aber im geschilderten Fall finde ich das für das Paar völlig normal
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04.05.2014, 20:22Inaktiver User
AW: Hochzeitseinladung: Gäste immer inklusive Partner einladen?
Wir werden hier eh auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
Für mich ist es respektlos und unhöflich, meinem Gast zu verbieten, seinen Partner mitzubringen. Und das auf einer Hochzeit, wo es um Liebe und Partnerschaft geht.
In meinem Umfeld ist das unhöflich und respektlos, eben wie Rülpsen im Restaurant. Aber nimm halt einen anderen Vergleich, z.B. den mit der Einladung zum Geburtstag, wo die Gäste die Getränke selbst zahlen müssen. Genauso ein Unding.
Wie gesagt, in MEINER Welt. Wobei ich sicher bin, dass es Menschen gibt, die tatsächlich auch sowas praktizieren.
Und nein, ich bin nicht zur Konformität erzogen worden, sondern zur Höflichkeit!Geändert von Inaktiver User (04.05.2014 um 20:54 Uhr)
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04.05.2014, 20:45
AW: Hochzeitseinladung: Gäste immer inklusive Partner einladen?
Auch das hab ich schon erlebt, obwohl es auch nicht meine Welt ist. Für mich gilt auch hier das designer -prinzip: form follows function bzw eben den Möglichkeiten. sind sie beschränkt, dann gibts halt nur beschränkte Einladungen; ich finde das besser, weil HUMANER als nur wenige full einzuladen; das ist ein affront den Anderen gegenüber.
Wenn für dich die Form mehr wert ist als Gefühle, dann ist das eben so, schätzen würde ich es nicht.
Was ich aber gar nicht verstehe: die Verwendung des Begriffes Protagonisten in diesem Kontext. Wer sind dann die Antagonisten?



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