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Thema: Ist das fair?

  1. Inaktiver User

    AW: Ist das fair?

    sidonia,

    das Grundproblem ist doch (WTurner hat es genau beschrieben), dass keine Klarheit herrscht. Wenn das Geld ein Geschenk waere - kein Problem.
    Wenn es klar ein zinsloser Kredit waere, wuerde Dich die Zugewinngemeinschaft schuetzen, egal wer im Grundbuch steht.

    Das Problem entsteht doch aus dem "Herumgeeiere", dass keine Klarheit herrscht und (aus Sicht der Mutter) keine herrschen soll, sondern so ein Mischmasch "Geschenk mit Zahlungsverpflichtung".

    Gruss, Leonie

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    AW: Ist das fair?

    Ja, genau. Will denn die Mutter das Ganze nicht als zinslosen Kredit mit Rückzahlungsverpflichtung deklarieren und einen entsprechenden Vertrag mit ihrem Sohn schliessen?

    Hat der Sohn es einmal vorgeschlagen? Wäre doch auch nur zur Sicherheit der Mutter und würde, im Falle ihres Ablebens, bevor massgeblich etwas zurückgezahlt würde, auch ihren anderen Sohn vor Ungerechtigkeit schützen. So irgendwie.

    Und mit der Zugewinngemeinschaft wärst Du dann geschützt. Ich kennen so einen Fall, er hat das Haus mit in die Ehe gebracht, vor mittlerweile über 15 Jahren. Jetzt steht die Scheidung an, trotzdem nur er im Grundbuch steht, muss geteilt werden (eben der Zugewinn, aber der macht ja bei der Konstellation das meiste aus, da ein Grossteil des Kaufpreises über das Darlehen finanziert wird.)

    Gruss
    hopscotch

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    AW: Ist das fair?

    Hallo!

    Nein, das will die Mutter nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, sie hat sich richtig erkundigt und macht das so, damit ich überhaupt keine Rechte habe. Muss nicht unbedingt sein, vielleicht denk ich nur so weil ich zur Zeit ziemlich sauer auf sie bin.
    Jedenfalls habe ich eine Idee. Ich habe richtig viel nachgedacht und damit mein Schatz sich auch nicht schlecht dabei fühlt, wenn er mir die Hälfte überschreibt (schlisslich würde er ein ganz schönes Risiko eingehen), ist mir folgende Idee gekommen:
    wir könnten es so machen: ich mache einen Dauerauftrag über 300 Euro für ein Konto von mir. Mein Freund macht das gleiche (nur 200Euro, da er Eigenkapital hatte), auf ein Konto von ihm (früher war die Rede davon, wir sollen 500 auf sein Konto, nicht auf das von seiner Mutter). Wenn die Wohnung auf diese Weise irgendwannmal abbezahlt wird, dann kann man mir ja die Hälfte überschreiben. In Fall einer Trennung, habe ich halt die 300/Monat gespart (und ich gebe es natürlich nicht mehr der Mutter). Was hält ihr davon? Ich finds gut. So wird keiner verarscht, egal was kommt. Wenn die Mutter nicht damit einverstanden ist, dann will sie mich wirklich nur abzocken.

    Liebe Grüsse

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    AW: Ist das fair?

    Kann Dein Freund denn während seines Studiums die 200 EUR aufbringen? Dann wäre irgendwas in der Art sicher eine mögliche Lösung.

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    so wie : Ist das fair?

    so wie ich das verstanden habe, will ide mutter die wohnung euch ja nicht schenken, sondern verkaufen.
    warum macht ihr da nicht gegenseitig einen Kreditvertrag. also dein Freund erstens mit seiner Mutter über den gesamten Kaufbetrag.

    Und dann du mit deinem Freund über die Hälfte des Kaufbetrags.
    diese Hälfte zahlst du ihm ab inform der Raten die er an seine Mutter für seinen "Kredit" abbezahlt. (später wenn er auch verdient weniger aber so, dass du irgendwann mal auf summe X kommst)

    Sollte ihr zusammenbleiben, kann er dir die Hälfte der Wohnung überschreiben, wenn du sie abbezahlt hast und damit den Kredit auslösen.

    Solltet ihr euch trennen steht dir vertraglich die Rückzahlung des Kredites zu.

    Was hälts du davon?

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    AW: Ist das fair?

    Liebe Sidonia,

    zum Verhalten deiner Schwiegermutter: wer so austeilt (auch in deiner Gegenwart), kann sich nicht auf einen Herzkasper berufen.

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    AW: Ist das fair?

    Was ich im Moment nicht verstehe ist, warum Sohnemann nicht neben dem Studium jobbt, sondern immer in einem feinen Nest sitzen will.
    Seit wann muss man denn sein Studium aufgeben, um zu jobben? Arbeiten neben dem Studium ist durchaus möglich, und als Pizzaflitzer, Zeitungsverteiler, HiWi, Professor-Assi, Kopierer usw. findet man eigentlich immer was.
    Zur Schwiegermutter ist schon alles gesagt - viel Spaß noch mit der, das ist bestimmt nicht die letzte Schikane, die sie aus dem Hut zieht.

  8. Inaktiver User

    AW: Ist das fair?

    Hallo Sidonia,

    jetzt habe ich einen megalangen Beitrag geschrieben und nun isser wech!

    Naja, so bleibt dir viel Lesen erspart, deshalb nun aber kurz und prägnant meine Meinung:

    Daueraufträge, Testamente, Kredite und Darlehen, Schwiegermutter-Problematik hin oder her:

    Wenn es darum geht, dass Eigentum finanziert wird, das beide nutzen, dann muss das RECHTSVERBINDLICH geregelt werden, damit es im Fall, dass die Beziehung scheitert (was man keinem wünscht, aber trotzdem passiert), für keinen von beiden das böse Erwachen gibt.

    Ich kann dir da besten Gewissens den Rat meiner Uni-Dozentin (Familienanwältin) weiterreichen:
    "Und denken Sie immer dran: Sie heiraten nicht ohne dass Sie bei mir einen Ehevertrag gemacht haben. Auch wenn Sie als Studenten noch nichts haben, dazu habe ich schon zu viel erlebt".

    Ob nun mittels eines Ehevertrags oder "nur" für das gemeinschaftliche Abbezahlen einer Wohnung: Lasst euch von JE EINEM Fachanwalt beraten, regelt das vertraglich und Ruhe ist in der Kiste.

    Immer dran denken: Vorher Dinge angehen, erspart einem oft üble Überraschungen.

    Alles Gute für euch,

    Lilli-X

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