Nach 7,5 Jahren würde ich sagen, dass der Typ mehr als genug Zeit hatte, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass er kein Single mehr ist und zu seiner "Frau" gehörtMake a commitment, wie die Amis sagen.
All die Überlegungen zu Steuerklassen, Sorgerecht, Gütertrennung etc. sind seltsam und zerstören eine Beziehung schon, bevor sie richtig begonnen hat. Demnach dürfte ich ja gar nciht mehr aus dem Haus gehen, denn es könnte ja sein, dass mich ein Auto überfährt![]()
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Thema: Heiratsmuffel
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26.11.2006, 00:37
AW: Heiratsmuffel
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26.11.2006, 01:03Inaktiver User
AW: Heiratsmuffel
Zitat von Edelherb
Edelherb,
das Kind kann nichts dafür, da sind wir uns einig.
Aber als "Recht des Kindes" wird das ja nicht diskutiert. Das würde ja eine Verpflichtung des Vaters bedeuten, sich zu kümmern - daran denkt keiner und das wäre wohl auch am Leben vorbei.
Es geht da schon um die Rechte der Väter - nicht unbedingt um das Wohlergehen des Kindes.
Und genauso denke ich, dass es nicht sein könnte, dass Mutter und Vater gemeinsames Sorgerecht bekommen (wie Verheiratete), wenn sie sich dafür nie freiwillig (durch Heirat oder andere Vereinbarung) entschieden haben.
Eine solche Gleichstellung wäre im Zweifel auch für das Kind nicht gut.
Ein Kind kann doch nach einer Disko-Nacht entstehen (kenne so eins, wo die Mutter erst einmal herausfinden musste, wie der Vater eigentlich heißt).
Gruß, Leonie
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26.11.2006, 01:41Inaktiver User
AW: Heiratsmuffel
§ 1684 Abs. 1 BGB: Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.
Zitat von Inaktiver User
Es hat durchaus schon Verhandlungen vor dem Familiengericht gegeben, in denen Mütter für ihr Kind den regelmäßigen Umgang mit dem Kindsvater eingefordert haben und damit Erfolg hatten.
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26.11.2006, 01:49Inaktiver User
AW: Heiratsmuffel
Danke Distel, man lernt nie aus.
Gute Nacht, Leonie
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26.11.2006, 10:08Inaktiver User
AW: Heiratsmuffel
Guten Morgen! Habe gerade erst jetzt gesehen, dass in meinem Thread heiss diskutiert wurde
Danke erstmal für Eure Ratschläge! Unser letztes Gespräch hat letzten Samstag stattgefunden, bei dem ich ihm nochmal nahe gelegt habe, wie sehr mir das Thema am Herzen liegt. Er sagte, dass er noch etwas Zeit braucht, da das Thema "akut" ja erst seit 2 Wochen auf dem Tisch liegt (mit Bekanntwerden der Schwangerschaft), davor haben wir lange nicht mehr über das Thema Hochzeit gesprochen... ich kannte seine Meinung und er kannte meine Meinung... eine "Lösung" haben wir vor der Schwangerschaft nicht gesucht, keiner von uns... Was meiner Freude über unser Kind jedoch keinen Abbruch tut. Ich denke, dass er sich bis Ende des Jahres entscheiden wird. Jenachdem wie diese Entscheidung ausfällt, werde ich mich dann weiter informieren, Rechtsanwalt etc.
Aber noch eins: Natürlich liebe ich ihn und fühle mich geliebt, aber diese Liebe mache ich nicht von einer Hochzeit abhängig, die kann ich auch in einer Lebensgemeinschaft "leben" - will sagen, ich muß nicht heiraten, um mich mit ihm mehr verbunden zu fühlen oder um von ihm dadurch DEN ultimativen Liebesbeweis zu bekommen.
Heiraten ja, sehr gerne, wäre das Tüpfelchen auf dem i - aber nicht um jeden Preis. Alles rechtliche, finanzielle, Unterhalt, etc lässt sich regeln. Ich habe mich auf diesen Menschen eingelassen, klar er sich auch auf mich, aber wie gesagt, wir haben vor der Schwangerschaft nicht nach einer Lösung gesucht, und werden jetzt trotzdem dafür eine Lösung finden. Und noch geb ich den Wunsch nicht auf, eigentlich war es bei vielen wichtigen Entscheidungen so, dass er auch nur den geringsten Druck gehasst hat, wie die Pest...
Aber nochmal vielen lieben Dank an Euch.
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26.11.2006, 11:38Inaktiver User
AW: Heiratsmuffel
Vergessen:
Danke, Jo68 für den Link
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27.11.2006, 08:26
AW: Heiratsmuffel
Ich weiß nicht ob es dir noch hilft aber Freunde von mir waren in ähnlicher Situation.
Die beiden waren beim Anwalt und haben alles geklärt damit die beiden also sie und das Baby in allen Situationen versorgt sind. (Trennung oder auch sterbefall)
Für die beiden ist damit alles wichtige geklärt.
Zusätzlich haben sie mit Freunden und bekannten ein kleines Fest gefeiert auf denen die beiden sich zu einander bekannt haben (sie hatten Liebesbriefe geschrieben und sich vorgelesen! Sehr romantisch!)
Eine Ehe kommt für beide aus verschiedenen rechtlichen Gründen nicht in Frage trotzdem fühlt sie sich nun sicher und vor allem abgesichert das scheint dir ja sehr wichtig zu sein! Mit recht natürlich!
Sprech doch mal in dieser Hinsicht mit ihm!?
Und ich wünsche euch alles alles gute für euer Baby!! Und das es immer zwei sich liebende Eltern um sich haben darf!
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27.11.2006, 08:49
AW: Heiratsmuffel
Gerade der Sterbefall läßt sich aber ohne Heiratsurkunde nur sehr begrenzt regeln und wäre für mich unbedingt ein Grund zu heiraten, zumindest ab dem Punkt, wo es gemeinsames Vermögen gibt.
Zitat von Hophop81
Ein nicht verheirateter Partner steht nicht in der gesetzlichen Erbfolge, was dies z.B. für die Erbschaftssteuer bedeutet, wurde ja schon genannt. Zusätzlich Pech hat man, wenn es eine nicht-wohlwollende Verwandtschaft gibt, die munter ihren Pflichtteil einfordert. Auf die Weise kann auch die Hälfte des Erbes weg sein.
Und zu einigen der Männer, die hier geschrieben haben: ein Partner, der nichts dagegen hat, dass ich z.B. beim Kind bleibe, ohne zu fragen, was denn *ich* davon habe, der nichts dagegen hat, dass ich seinetwegen (und um eine Fernbeziehung zu vermeiden) meinen Job wechsel, auch wenn dies mit beruflichen Nachteilen verbunden sein mag, wenn solch ein "Partner" dann sagen würde: wozu denn heiraten, was habe ich davon, dann hätte er sich spätestens mit dieser Frage aus der Partnerschaft katapultiert. Da ist nämlich verdammt egozentrisch, wenn die Beiträge auch so formuliert sind, als ob die Frau bei der Geschichte die Abzockerin wäre. Wo sie vermutlich vorher schon der Beziehung zuliebe (finanzielle) Abstriche gemacht hat, das wird gar nicht wahrgenommen. Weil es zu normal ist?
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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27.11.2006, 12:26
AW: Heiratsmuffel
Oh, da stimme ich Leonie zu. Ich habe mich wohl schlecht ausgedrückt. Dass der Mann, der grundsätzlich nicht so recht etwas von Heirat hält, etwas Zeit braucht, sich damit auseinanderzusetzen, sobald das Thema akut und tatsächlich real wird, hat m.E. nichts mit der Partnerin zu tun.Zitat:
Zitat von hopscotch
Das hat nichts mit Dir zu tun. Er wäre nicht so lange mit Dir zusammen und würde sich auch nicht wegen der Schwangerschaft freuen.
Das sehe ich aus Erfahrung in meinem Umfeld leider anders. ES kann durchaus mit ihr zu tun haben.
Ich kenne zwei Männer, die mit Partnerin und gemeinsamem Wunschkind leben und das Ganze auch weitgehend finanzieren, die mir ganz explizit gesagt haben, dass sie diese Frau nicht heiraten werden.
Ich war jeweils ziemlich schockiert - und sie haben mir dann Gründe aufgezählt (die für mich Trennungsgründe gewesen wären, z.B. zu unterschiedliche Einstellung zu Geld).
Klar, könnte man sagen, die sind doch schon so lange zusammen. Aber: diese Einstellung "wozu, es ändert sich ja nichts" gibt es durchaus. Und damit haben ja beide irgendwie gelebt und die SE hat das Thema bis jetzt ja auch nicht verfolgt.
Wenn dann ein Nein kommt, nachdem er Zeit hatte, sich darüber klar zu werden, seh ich das auch nicht so optimistisch.
Gruss
hopscotch
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28.11.2006, 14:23
AW: Heiratsmuffel
nur wenn sie geschäftsführende funktion hat.
lg p.Geändert von pimpinella (28.11.2006 um 14:33 Uhr) Grund: seine schulden darf sie nur ausbaden...


Make a commitment, wie die Amis sagen.
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