(aber wo ist das Problem? Entgegen aller Eintragungen bei Wiki: Bayern beißen nicht. die meisten jedenfalls, meistens. und vor der Schwarzen Frau hat mann einen Heidenrespekt! *dreimalaufHolzklopfundallfälligeFlüchmitgekreuzte SchwurfingerhintermRückenableit*)
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Thema: Trachten-Hochzeit
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13.01.2014, 17:05
AW: Trachten-Hochzeit
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13.01.2014, 20:36Inaktiver User
AW: Trachten-Hochzeit
Ich glaube Dir auf's Wort.

Es sei an dieser Stelle kurz angemerkt, dass noch im letzten Jahrhundert die Bräute bei uns meistens in Schwarz geheiratet haben. Das lag daran, dass man das beste Kleid aus dem Schrank dazu nahm oder ein gutes schneidern ließ und das war eben traditionsgemäß schwarz. Da auch gut für Konfirmationen und Beerdigungen.
Das weiße Brautkleid stammt aus Amerika (ebenso wie das Schulterfreie, das ich in Kirchen für mehr als deplatziert halte) und dort wiederum von der englischen Königin Viktoria, die in den 30 ern des 19. Jahrhunderts in Weiß geheiratet hatte. Die hatte aber einen ganzen Schrank voller Klamotten, nicht nur ein "bestes".
Na bitte!
Ich wünsche eine schöne Feier!
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13.01.2014, 21:44
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13.01.2014, 21:58
AW: Trachten-Hochzeit
Liebe Neu hier
ich wünsche Dir ein schönes Fest. Dem steht ja jetzt nichts mehr im Wege.
Grüße
Luftpost
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13.01.2014, 22:08
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13.01.2014, 22:27Inaktiver User
AW: Trachten-Hochzeit
Weiß der Kuckuck, weshalb die Amerikaner das weiße Brautkleid erfunden haben.
Vielleicht weil es eine Marketingstrategie war. Man kauft ein irre teures Kleid in einer ungewöhnlichen Farbe (Farbe der Lilie, der Reinheit, der Taufe), dass man danach nicht mehr verwenden kann. Und schon ist eine Industrie geboren.
Man kann daran z.B. sehr gut schlechte Kostümfilme erkennen, wenn ein weißes Brautkleid vor Mitte des 20. Jahrhunderts in Europa getragen wird.
Bei Königinnen allerdings spielte das keine Rolle, die trugen alles was kostbar war. Ich glaube, es gibt ein Bild von Elisabeth I (16. Jahrhundert), die trägt auch ein weißes Kleid, allerdings über und über mit Gold bestickt.
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13.01.2014, 22:35Inaktiver User
AW: Trachten-Hochzeit
Meine Oma war die erste weisse Braut in einem kleinen bayerischen Dorf. Und das ist schon sehr sehr lange her. Meine Eltern hatten jetzt schon 55 Jahre...
Und meine Mutter ist darauf immer noch stolz. Meine Mutter erzählt mir oft, dass meine Oma immer so froh war, von diesem Trauerkleid befreit gewesen zu sein.
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14.01.2014, 07:08
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14.01.2014, 10:10Inaktiver User
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14.01.2014, 10:34
AW: Trachten-Hochzeit
Queen Victoria hat sicher alles in Großbritannien schneidern lassen.
Quelle: WikipediaDie traditionelle Farbe für Brautkleider in Europa und der westlichen Welt ist Weiß, da diese Farbe für Reinheit und somit sexuelle Unberührtheit steht. Daher mussten bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in vielen Gegenden schwangere Frauen in schwarz vor den Traualtar treten.
Zwar entwickelte sich die Assoziation zwischen der Farbe Weiß und Unschuld schon früh, aber selbst im 18. Jahrhundert konnten sich nur wenige Bräute ein spezielles Kleid ausschließlich für die Hochzeit leisten. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde daher kaum zwischen einem sogenannten feinen Kleid und einem Brautkleid unterschieden. Bräute der Mittel- und Unterschicht heirateten bis Anfang des 20. Jahrhunderts im Sonntagsstaat, das heißt in ihrem besten Kleid, das entweder schwarz war oder der jeweiligen Regionaltracht entsprach. Erst ab den 1920er Jahren fasste das weiße Brautkleid allgemein Fuß. Heute gibt es Brautkleider in verschiedenen Farben und Formen.
Den Anstoß zu hellen Farben schreibt man dem Adel zu. Maria de’ Medici, die sich im Jahre 1600 mit Heinrich IV. vermählte, trug als eine der ersten Bräute ein helles, eierschalenfarbenes Seidenkleid, das mit goldenen Ornamenten bestickt war. Es wird behauptet, dass mit diesem Hochzeitskleid der Wechsel im höfischen Modegeschmack stattfand. In einem Bild von Peter Paul Rubens ist ihr Hochzeitskleid dokumentiert. 1613 wählte Prinzessin Elisabeth von England ebenfalls ein helles Kleid aus. Ihres war ein Brokatkleid in Silber und strahlendem Weiß. Weitere adlige Hochzeiten festigten nun helle Farben, insbesondere die Farben Creme und Weiß dominierten in den gutsituierten Kreisen. 1840 heiratete Prinz Albert von Sachsen-Gotha die britische Königin Victoria. Sie trug weiße Seide und Spitze mit einem kurzen Brautschleier. 1853 folgte die Vermählung von Napoléon III. mit der Herzogin Eugénie de Montijo, die weißen Samt zur Vermählung auswählte. Eine der bekanntesten Prinzessinnen gab am 24. April 1854 ihr Jawort in einem üppigen Traum in Weiß, als Sisi, Elisabeth von Bayern, und Kaiser Franz Joseph heirateten. In der Gegenwart üben die Hochzeitskleider von Spitzen-Prominenten und Angehörigen von Königshäusern – wie z. B. das Brautkleid von Kate Middleton (2011) – großen stilischen Einfluss auf die internationale Brautmode aus.
Da gab es das weiße/helle Brautkleid also schon deutlich früher - wenn man es sich denn leisten konnte.A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
(George R. R. Martin)
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