Liebe BriCom,
ich bin gerade ziemlich traurig und durcheinander und fühle mich mit der Situation total überfordert. Vor ein paar Tagen hat mir mein Freund gesagt, dass heiraten für ihn nicht infrage kommt und das hat mir völlig den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich bin so traurig :(
Wir (beide Ende 20) sind seit drei Jahren zusammen, wohnen seit anderthalb Jahren zusammen und es läuft sehr gut. Er ist ein wunderbarer Mann, sehr aufmerksam, lieb, fürsorglich, leidenschaftlich, intelligent, hübsch, aber auch romantisch und wir lachen viel zusammen. Er überrascht mich immer wieder mit kleinen Aufmerksamkeiten (schreibt z.B. Zettel und versteckt sie). Ich war vor ihm lange (5 Jahre) Single und hätte nie gedacht, dass ich einmal so einen Mann finde. Bis vor ein paar Tagen war ich total glücklich mit ihm. Wir hatten natürlich nicht immer nur tolle Zeiten, ich bin chronisch krank, und auch wenn ich versuche, das etwas aus der Beziehung rauszuhalten, kriegt er natürlich sehr viel mit. Auch da verhält er sich, wie man es sich nur wünschen kann. Er fragt viel nach, hält manchmal einfach nur die Hand, wenn die Schmerzen stark sind, nimmt Urlaub, um mich vom Krankenhaus abzuholen etc. Alles in allem also eine sehr schöne Beziehung mit zwei Partnern auf Augenhöhe, die im Alltag gut funktioniert, sicher auch, weil wir uns sehr vertrauen und uns gegenseitig viel Freiraum lassen.
Da ich schon seit ich denken kann von meiner Hochzeit träume, haben wir sehr schnell darüber gesprochen. Er meinte damals (und bis vor ein paar Tagen auch immer), dass er es selbst nicht braucht, aber dass er weiß, dass es mir wichtig ist und er mich gerne heiratet. Er ist in der Kirche geblieben, bis ich vor etwa nem halben Jahr auf die Idee einer freien Trauung kam, was auch besser zu mir passen würde. Das fand er eine gute Idee (sagte er), er trat also aus der Kirche aus. Vor Freunden hat er erzählt, dass er schon wisse, wie er mir einen Antrag machen würde. Er hat öfter von sich aus vom Heiraten gesprochen, mit mir, mit Freunden, mit Kollegen, er hat mich öfter gefragt, wie ich mir etwas vorstelle und erzäht, wie er es sich vorstellt. Für mich bestand nie ein Grund zum Zweifeln.
Nun habe ich vor ein paar Tagen, als ich meine Gehaltsabrechnung in der Hand hatte, gesagt, dass ich auch aus der Kirche austreten möchte. Ich habe ihm dann den Vorschlag gemacht, dass wir das Geld, das wir dadurch sparen, für die Hochzeit anlegen könnten. Da wurde er auf einmal recht merkwürdig (dabei hat er drei Stunden vorher noch geblödelt, wie er mir einem Heiratsantrag machen will...) und sagte, dass er nicht heiraten könne... Er sagte, dass er keinem Menschen versprechen könne, dass er ihn ewig liebe und ihm ewig treu sei und er nur diesen einen Menschen wolle... Stand heute könne er sich nicht vorstellen, dass sich jemals was zwischen uns ändere, aber er tue sich mit dem Versprechen schwer, weil sich so viele Dinge im Leben ändern. Er liebe mich, und er sehe keinen Sinn darin, ohne mich zu sein, aber er könne mir dieses Versprechen nicht geben. :-( :-( Er sagte, er kenne keine erste Ehe, die wirklich glücklich sei. Das glaube ich ihm auch, ehrlich gesagt, fiele mir da auch keine ein, die schon länger dauert (wir kommen beide aus ziemlich verkorksten Familienverhältnissen). Ich habe ihm gesagt, dass es für mich ein Bekenntnis ist, sich zu heiraten. Das sieht er auch so. Aber er sagte, dass es auch andere Wege gebe, sich zueinander zu bekennen.
Er sagte, dass ihm das Fest für nur einen Tag zu teuer sei, auf meinen Einwand, dass das ein Tag für uns sei, schlug er eine standesamtliche Hochzeit vor. Er ist gegen die Zeremonie, das sei ihm alles zu sehr von der Kirche geprägt (auch bei der Freien Trauung), und diese Institution verache er zutiefst. Ich sagte, dass ich gern all meine Freunde um mich hätte, um mein Glück mit ihnen zu teilen, sagte er, dass er keine Freunde hätte, mit denen er diesen Tag teilen wollen würde...
Von einer reinen standesamtlichen Hochzeit kamen wir schnell wieder ab. Für mich geht es bei einer Hochzeit mehr um die Zeremonie. Standesamt ist mir zu emotionslos. Da es für ihn ja auch nur eine Alternative wäre, macht es keinen von uns beiden wirklich glücklich. Staatliche Vorteile würde es auch nicht viele bringen, wir verdienen gleich viel Geld.
Es ist, als hätte er mir mit dem Bekenntnis einen Speer ins Herz gejagt. Ich bin so unheimlich traurig. Ich wollte schon als Kind so gerne heiraten und habe mir mein Kleid vorgestellt. Ich bin im Kopf schon durchgegangen, wen man einladen könnte, habe mir vorgestellt, wie toll der Tag werden wird und wie glücklich ich bin. Für mich ist es ein Bekenntnis zueinander, ich habe mich darauf gefreut, meine Liebsten um mich zu haben.
Und nun fühle ich mich so hilflos. Ich weiß, dass er mich heiraten würde, wenn ich ihn sonst verlassen würde, das hat er gesagt. Aber das bringt ja nichts, das ist keine Option für mich. Ich will ja, dass es ihm gut geht und mit der Entscheidung ginge es ihm nicht gut. Ich habe ganz kurz darüber nachgedacht, zu gehen, aber ich liebe ihn. Ich will nicht gehen. Ich will mit ihm zusammen sein. Meine Liebe zu ihm ist größer als der Wunsch zu heiraten. Aber wie komme ich damit klar?
Wir waren gerade ein paar Tage zusammen weg, er ist unglaublich lieb, er weiß, dass mich das Statement sehr verletzt hat. Alleine gestern haben wir drei Hochzeiten, drei Brautläden, einen Tortenladen und sechs Junggesellenabschiede gesehen. Und bei allem schießt mir sofort in den Kopf: Das werde ich nie haben. Ich hatte Tränen in den Augen. Bei der ersten Hochzeitsgesellschaft, die uns entgegen kam, hat er mich sofort in den Arm genommen. Er weiß, dass ich leide und ich merke, dass ihm fast auf der Zunge liegt, nachzugeben, aber das bringt ja überhaupt nichts. Ich muss irgendwie hinkriegen, dass die Gedanken, dass der Schmerz aufhört? Dass ich wieder das Leben mit ihm genießen kann, wie vorher. Ich versuche mir einzureden, dass eine Hochzeit nichts ändert zwischen uns und es doch auch so schön ist, aber es funktioniert im Moment noch nicht :(
Ich weiß, hier kann mir auch niemand wirklich helfen, aber vielleicht war ja jemand in einer ähnlichen Situation. In unseren Freundeskreisen fängt die Heiraterei gerade an, in einem Monat ist die zweite Hochzeit. Wie soll ich es durchstehen, wenn um mich herum alle heiraten? Meine beste Freundin? Meine Mädels-Clique? Wie soll ich es durchstehen, dass es bei uns im Freundeskreis so oft ums Heiraten geht? Ständig drehen sich Gespräche darum... Ich fühle mich so einsam und allein gelassen :(
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Ergebnis 1 bis 10 von 71
Thema: Er will nun doch nicht :(
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04.08.2013, 15:16Inaktiver User
Er will nun doch nicht :(
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04.08.2013, 16:37Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Vor diesem Hintergrund halte ich eine Heirat Dir zuliebe für keine allzu gute Idee. Das würde ja nichts an seiner grundsätzlichen Haltung ändern (und ich vermute, er würde sich auch gar nicht darauf einlassen).Er sagte, dass er keinem Menschen versprechen könne, dass er ihn ewig liebe und ihm ewig treu sei und er nur diesen einen Menschen wolle... Stand heute könne er sich nicht vorstellen, dass sich jemals was zwischen uns ändere, aber er tue sich mit dem Versprechen schwer, weil sich so viele Dinge im Leben ändern. Er liebe mich, und er sehe keinen Sinn darin, ohne mich zu sein, aber er könne mir dieses Versprechen nicht geben.
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04.08.2013, 16:56
AW: Er will nun doch nicht :(
Mir war heiraten grundlegend wichtig und ich wäre nicht bei einem Mann geblieben, der nicht heiraten möchte.
Trotzdem finde ich verquer, was du schreibst.
Der Sinn einer Hochzeit ist, dass man anschließend verheiratet ist und eine Ehe lebt. Dass man sich gegenseitig ein "für immer" verspricht.
Nicht, dass man einen tollen Tag hat.
Wenn das deine Motivation ist, würde ich dich auch nicht heiraten.
Ich finde die "Standesamt-Idee" gut. Darin liegt alles, worauf es ankommt.
Ihr solltet mehr über Euer Eheverständnis und über eure "Langfristperspektive" sprechen.
"Ich kann mir das Leben ohne dich nicht vorstellen" und "für immer kann ich nicht versprechen, es ändert sich doch soviel" ist ein bisschen dünn.
Wollt ihr Kinder?
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04.08.2013, 17:04Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Hhm, also ich finde es grundsätzlich schwach, plötzlich von der Heirat seinerseits zurückzuschrecken.
Das mit dem "niemandem versprechen können etc ein Leben lang zusammenzusein" finde ich persönlich eine extremst egoistische Einstellung bzw rührt daher, dass die Person sich nicht sicher ist.
Das ist genau der Grund, warum viele sich Scheiden lassen bzw gar nicht erst heiraten, weil die Leute ein "Hintertürchen" wollen, um gehen zu können, wenn es ihnen zu anstrengend wird.
Das kritisiere ich an der heutigen Gesellschaft, alles haben wollen, aber keine Verantwortung tragen wollen in guten, wie auch "in schlechten Tagen".
Für mich würde kein Mann in Frage kommen, der nicht die Bereitschaft und den "Willen" zeigt, ein Leben mit einem zu verbringen, denn es IST möglich, ein Leben nur mit einer Person zu verbringen, wenn man es nur will und sich Mühe gibt und die richtige Einstellung hat.
Die Leuten machen es sich viel zu leicht heutzutage, leider.
Ich kann dir nur den Tipp geben, das zu Leben, was du möchtest. Wenn das mit ihm nicht möglich ist, ist er nicht der Richtige, du wirst dein Leben lang unglücklich sein und zweifeln, wenn mit ihm deine Träume nicht vereinbar sind.
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04.08.2013, 17:06
AW: Er will nun doch nicht :(
Hallo,
so kategorisch wie Morcheeba würde ich das nicht sehen.
Wenn ich versuche, deine Schilderung, litenprinsesse, in eine einfache Formel "wer will was" zu bringen, dann sähe das so aus:
sie will/findet:
-Bekenntnis zueinander
-Zeremonie (freie Trauung), Mädchentraum, Kleid usw.
-Standesamt reicht nicht aus/ist kein Kompromiss
-ein Tag für das Paar unter Einbezug der Freunde
er will/findet:
-ewiges Bekenntnis zueinander nicht möglich
-keine Zeremonie
-Alternative der standesamtlichen Trauung
-kein Publikum/kein Einbezug von Freunden/Verwandten
Ich frage mich nun immernoch: was will eigentlich wer und wo ist eigentlich das Problem?
Litenprinsesses Vorstellungen/Bedürfnisse finde ich insofern widersprüchlich, als die rechtsgültige standesamtl. Trauung nicht als ausreichend angesehen wird - eine freie Trauung hat vielleicht eine gewisse rituelle oder persönliche Bedeutung, bedeutet aber objektiv gesehen gar nichts. Das Bekenntnis zueinander ist mit der Unterschrift auf dem Standesamt da, durch eine darüber hinaus gehende Zeremonie (kirchlich oder frei) wird es lediglich rituell gefestigt (dies jetzt vom laikalen Standpunkt aus, für Christen ist die kirchl. Trauung sicher wichtiger). Dass darüber hinaus eine Zeremonie, ein Kleid usw. auch wichtig sein kann, verstehe ich, ich bin aber der Ansicht, dass man das von der Frage des Zueinander-Bekennens trennen sollte. Das Kleid trägt man an einem Tag, aber die Ehe ist ja zeitlich in einer ganz anderen Perspektive.
Mir scheint, hier spielen diese beiden Ebenen ineinander und vielleicht wäre es hilfreich, sie gesondert von einander zu betrachten und zu bewerten, wie man Prioritäten setzt.
Seine Vorstellungen/Bedürfnisse kann ich insofern nicht nachvollziehen, als eine Hochzeit einerseits kategorisch abgelehnt wird (bzw. in den Grundlagen in Zweifel gezogen), andererseits aber das Standesamt als Alternative ins Auge gefasst wird. Auch verstehe ich nicht, wieso jedes Zeremoniell abgelehnt wird, wo er doch bis vor kurzem - so wie ich das verstanden habe wegen der Aussicht auf eine mögl. kirchl. Trauung - Mitglied einer Kirche war. Dass nur eine kleine oder gar keine Feier gewünscht wird, habe ich hier im Forum schon öfter gelesen, dafür kann es die unterschiedlichsten Gründe geben - und die unterschiedlichsten Lösungen!
Litenprinsesse, wie wäre es, wenn ihr diese Problematik zum Anlass nehmt, miteinander abzugleichen, was ihr wollt, was ihr euch vorstellt und vielleicht auch zu hinterfragen, warum ihr diese Dinge wollt oder nicht wollt?
Und ob sich nicht ein Kompromiss finden ließe.
Hochzeit zu zweit auf einer Reise z.B. - auf einem Schiff, in einem Heißluftballon, in einem Hubschrauber... Garantiert unzeremoniös aber doch sehr besonders und uvergesslich.
Nur so als Idee...
Alles Gute!
LuneteGeändert von lunete (04.08.2013 um 17:13 Uhr)
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04.08.2013, 17:08Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Kann es sein, dass er gemerkt hat, dass seine Wünsche neben deinen offenbar von Kind an perfekt und bis ins Details durchgestalteten, vorgestellten und geträumten Hochzeitsplänen gar keinen Platz hat, und er sich nun in eine Grundsatz-Absage flüchtet, er sich also komplett eingeengt vorkommt?
Kann es sein, dass ihr zwar das Äussere (Form, Rolle der Kirche ...) eurer Hochzeit x-Mal durchgeredet habt - ernsthaft oder scherzend - euch aber nie darüber unterhalten habt, was eine Hochzeit eigentlich FÜR EUCH innerlich bedeutet? Und er das nun mal ansatzweise begonnen hat und feststellt: Himmel, da fehlt ja was?
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04.08.2013, 17:16Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Dass er grundsätzlich nicht heiraten will, weil er nicht an die Institution glaubt, halte ich nicht für verwerflich. Das ist eine Einstellung die durchaus legitim ist. Schlimm finde ich, dass er die Jahre zuvor mit der "Heiratsidee" kokkettiert und dir damit Hoffnungen gemacht hat. Hast Du ihn mal gefragt was das sollte?
Ansonsten kann ich mich Marta nur anschließen, geht es Dir wirklich um eine Ehe oder nur um eine romantische Prinzessinnen-Feier wie man sie von Walt Disney & Co. schon als kleines Mädchen eingeimpft bekommen hat?
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04.08.2013, 17:38Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Danke erst einmal für eure Antworten.
Eine Heirat mirzuliebe steht ja überhaupt nicht zur Debatte. Das schließe ich aus (im Gegensatz zu ihm).
Da hast du durchaus recht, es geht nicht nur um den einen Tag, ich habe ja geschrieben, dass es mir um das Bekenntnis zueinander geht. Aber der Tag ist zumindest mir durchaus wichtig.
Ja, vielleicht liegt hier ein guter Ansatz. Vielleicht sollten wir mehr den Fokus darauf legen.
Ja, aber nicht aktuell (und nicht in den nächsten fünf Jahren).
Mein Freund hat allgemein recht wenig Glauben an sich und das Leben generell. In den ersten Monaten unserer Beziehung hat er oft gesagt, dass ich ja eh bald einen besseren finde. Er hätte (in vielen Lebenslagen) gerne eine Garantie/Sicherheit. Aber in der Liebe gibt es die nunmal nicht. Er ist bereit dazu, das Leben mit mir zu bringen und hält es auch für möglich. Aber nur für möglich, und nicht für garantiert :(
Naja, nun stehen aber zwei Träume gegenüber. Und ich stehe vor der Situation, abzuwägen. Wer weiß, ob ich jemand anderen finde, den ich gerne heiraten würde? In einem anderen Thread schrieb erst kürzlich jemand etwas ähnliches: Frau trennt sich, weil Mann kein Kind will. Frau findet aber keinen neuen Mann und hat dann weder Freund noch Kind. So lange es um die Hochzeit geht, macht mich dieser Entschluss zwar traurig, aber ich denke, dass ich damit leben könnte.
Das ist mir durchaus bewusst. Mir geht es aber bei der Trauung an sich um Emotionen, Gefühle, Innigkeit. Ich kenne ehrlich gesagt kein Paar, das seine standesamtliche Trauung romantischer fand als die rituelle (egal ob kirchlich oder frei) und für mich persönlich kann ich mir das auch nicht vorstellen. Es wäre einfach zu sagen, nehm ich halt das, das bietet er an. Aber es ist eben nicht das, was ich möchte.
Naja, vor dem Standesamt ist das eben sehr formell und es geht per se erst einmal nicht um Versprechungen. Beim Standesbeamten (so kenne ich es jedenfalls von den Trauungen, bei denen ich war), wird man nicht gefragt, ob man sich ewig lieben und ewig treu sein will. Das mit der Feier kann ich schlecht abschätzen. Als Grund nannte er, dass er keine Freunde hat, die er dabei haben will. Dabei hat er Freunde, auch welche, mit denen er über Heirat, Beziehung usw spricht. Manchmal hat er allerdings Phasen, wo er sich einredet, dass er keine Freunde hat, ich dachte allerdings, dass die im Moment gerade vorbei ist (weil er wieder aktiver wird).
Ja, ich denke, das sollten wir in Angriff nehmen (wenn sich bei mir die erste Traurigkeit gelegt hat, ich möchte nicht vor ihm weinen deswegen, denn das würde ihn wahrscheinlich unter Druck setzen).
Nein, das ist weder perfekt gedacht, noch bis ins Detail durchgestaltet. Ich spreche nur öfter mit Freundinnen und Familie darüber, weil das Thema gerade aktuell ist (in unserem Alter heiraten aus dem Freundes-/Bekanntenkreis derzeit wöchentlich Paare) und daraus entwickeln sich Vorstellungen, zusammen mit den "Mädchenträumen". Ich habe also weder ein Kleid ausgesucht, noch eine Gästeliste gemacht, geschweige denn eine Stadt ausgewählt ;)
Ja, das ist gut möglich, zumindest der erste Teil. Hatte weiter oben ja schon geschrieben, dass wir da vielleicht noch einmal detaillierter sprechen sollten, was ein Eheversprechen bedeutet. Dass ihm was fehlt, glaube ich nicht. Er sagt nicht, dass er mich nicht heiraten kann, sondern dass er generell nicht heiraten kann.Geändert von lunete (04.08.2013 um 17:41 Uhr) Grund: Zitat repariert
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04.08.2013, 17:41Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Er meinte es so. Er hat einen Prozess durchgemacht in den letzten Monaten, daher auch viel selbst darüber gesprochen. Ich denke, dass das jetzt das Resultat ist. Weiter darüber unterhalten haben wir uns noch nicht, für mich ist an dem Abend so ziemlich die Welt zusammengebrochen und noch mehr hätte ich nicht ertragen. Wir wollen uns darüber wieder unterhalten, wenn wir uns ein wenig gesammelt haben (auch ihn nimmt es sehr mit, er hat auch geweint, als wir darüber gesprochen haben)
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04.08.2013, 17:45Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
mir sind menschen die sich keine veränderung zugestehen, die in ihren ansichten völlig statitisch sind- suspekt.
und je mehr ich um mich herum mitbekomme- desto mehr kann ich nur sagen: ich lebe im jetzt. ich kann keine garantie für nichts und niemanden, schon garnicht für mich abgeben.
insofern kann ich sein argument, dass es sich für ihn verändert hat- nachvollziehen.
mit hinhalten, hoffnungen machen, kokettieren- hat das nichts zu tun.
das leben selbst ist veränderung. auch in einem selbst drinnen.


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