Danke. Also dann sehe ich nicht wieso du so traurig bist. du könntest dich auch für das Standesamt schick machen - und eine schöne Feier im Anschluss könntet ihr auch haben...
Das Eheversprechen - nun ja.... "für immer" bei den Scheidungen heutzutage.... wäre das nicht sowieso nur ein Lippenbekenntnis.
Einzig das Standesamt macht eine Ehe vor dem Gesetz legal mit allem drum und dran.
Eine kirchliche Trauung wie auch immer geartet sagt nichts über die Dauer einer Ehe. Mit Kirche oder ohne eine Ehe hält nicht deswegen länger weil man sich ein "für immer" vor einem Altar zu haucht.
Ich bin in zweiter Ehe verheiratet - aber nie kirchlich. Ich glaube nicht an Gott und bin in keiner Kirche....für mich wäre eine kirchliche Trauung Heuchelei gewesen und so beginne ich keine Ehe.
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 71
Thema: Er will nun doch nicht :(
-
05.08.2013, 10:43Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
-
05.08.2013, 12:10Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Ich hoffe und wünsche Dir, dass Du Deinen Freund nicht falsch verstanden hast und heute Abend nicht enttäuscht wirst.
-
05.08.2013, 12:55Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Natürlich könnte ich mich schick machen und das Standesamt nehmen, aber es ist nicht das, was ich mir wünsche. Und genau aus dem Grund bin ich traurig über seine Einstellung. Weil mir das Standesamt eben überhaupt nicht wichtig ist.
Danke, das ist lieb. Ich habe wenig Hoffnung, er war schon sehr klar in seiner Ansage. Aber ein Versuch ist es wert, und darum möchte ich doch kämpfen. Ich sollte ihm auf jeden Fall sagen, was ich mir vorstelle, wünsche und warum ich es tu. Dann werden wir ja sehen, wie es auf ihn wirkt und wie er mit der Information umgeht. Bin trotzdem ziemlich nervös.
-
05.08.2013, 13:02Inaktiver User
-
05.08.2013, 13:20Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Warum das honzina?
Eine Beziehung, in der einer der Partner eine spürbare, den Alltag beschneidende chronische Erkrankung hat, ist nicht wegzulächeln.
Das fände ich eher ungesund und allzu romantisch, dies zu ignorieren wenn es um den "Bund fürs Leben" geht. Vor allem in jungem Alter.
Diese, deine absolute Einstellung hat man in der Position oft nicht mehr, weil man selbst im Alltag auch merkt, wie man den Partner belastet (natürlich unschuldig, aber dennoch).
Soll sie an einer Beziehung nicht festhalten, in der beide evtl. stark arbeiten und Kompromisse eingehen müssen, als allein zu sein und auf den Partner zu warten, der vielleicht niemals kommt? Obwohl sie den Menschen jetzt liebt?
-
05.08.2013, 13:53Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Ich könnte verstehen, wenn er damit nicht leben könnte, weil es in aktuen Phasen unglaublich anstrengend sein muss für ihn. Und auch wenn es mir das Herz brechen würde, wenn es irgendwann so weit kommen würde, hätte ich zumindest Verständnis dafür. Er sagt, dass es für ihn nicht anstrengend ist, dass es ihm nur wehtut, mich leiden zu sehen und dass das eben zu mir gehört. Ich hoffe, dass es so bleibt (und tue dafür, was ich kann)
-
05.08.2013, 13:56Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Litenprinsesse, wenn es Euch bewusst bleibt, dass dieses Thema Eure Beziehung begleiten wird, ist das viel besser schaffbar, als wenn man den "Elefanten im Raum" ignoriert.
Aber genausowenig solltest du dich aufgeben oder verstellen müssen. In Zeiten, in denen es dir wichtig ist, dass er dir Kraft gibt, sollte er auch für dich da sein.
Schließt du ihn evtl. auch ein wenig aus deiner Welt aus? Nur weil du es gut meinst und ihn schützen möchtest?
Seine Einstellung dazu scheint mir ja sehr realistisch und durchdacht zu sein.
-
05.08.2013, 14:03Inaktiver User
AW: Er will nun doch nicht :(
Bisuu, ich bin seit meiner Geburt chronisch krank. Natuerlich ist das fuer eine Partnerschaft auch belastend, und natuerlich muss man sich darueber offen und ehrlich austauschen, sich gut informieren und auch sich selbst nicht beluegen. Aber gerade deshalb ist es fuer mich unabdingbar, dass dieses Thema geklaert ist und ich mich 100% darauf verlassen kann, dass mein Partner sich der Krankheit, der eventuellen Konsequenzen fuer ihn, mich und uns bewusst ist und dass er trotzdem bereit ist, sich ohne Hintertuerchen und "jetzt schon, aber wer weiss, was noch so kommt" auf mich einzulassen.
Haette mein Mann mich nicht heiraten wollen und ich haette das Gefuehl gehabt bzw. gewusst, es sei "deswegen", dann waere fuer mich wirklich eine Grundvoraussetzung fuer diese Beziehung zerstoert. Solch einer Krankheit begegnet man (auch) als Paar, oder das Paar-Sein hat fuer mich keinen Sinn.
(Komischerweise hatte ich die unterschiedlichsten Beziehungen in meinem Leben, und bei keinem, wirklich keinem Mann war meine Krankheit auch nur ansatzweise ein Problem).
-
05.08.2013, 14:05Inaktiver User
-
05.08.2013, 14:06Inaktiver User



Zitieren
