Zahlen nicht traditionell die Eltern der Braut die Hochzeit?
Oder alternativ, wenn dir vor allem der kirchliche Segen wichtig ist (kein Sex vor der Ehe oder so...) könntet ihr doch auch kirchlich heiraten, das kann ja nicht so viel kosten - und die Feier eben später nachholen.
Oder: ihr wünscht euch statt diverser Geschenke (25 Tischdecken usw.) lieber "Geld für unsere Zukunft" oder " Geld für die Feier" (könnt das ja irgendwie netter und zum Studium passend formulieren). Je nach Verwandtschaft und Freundeskreis (und wenn ihr noch sehr jung seid, habt ihr bestimmt jede Menge älterer Verwandter, die zur Hochzeit kommen werden) kommt da mehr zusammen, als die ganze Feier kostet. Das geht natürlich nur, wenn die Eltern vorfinanzieren - und ihr ihnen dann das Geld nach dem Einsammeln der Briefumschläge aushändigt.
Auch ich kann dir als Lehramtsstudenten nur raten, vor Abschluss des Studiums zu heiraten. Sonst kommt die Versetzung nach irgendwo - und schon ist es aus mit der tollen Beziehung.
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Ergebnis 11 bis 20 von 44
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27.06.2013, 14:26Inaktiver User
AW: Heiratsantrag: Studium und Geld :(
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27.06.2013, 14:34
AW: Heiratsantrag: Studium und Geld :(
Ja, das ist ziemlich verbreitet.
Nicht nur unter Lehrern, viele heiraten ja z.B. wenn sich Nachwuchs ankündigt zunächst nur standesamtlich und holen die kirchl. Trauung dann später nach.
Viele angehende Lehrer, die ich kenne/kannte, haben aber erst gegen Ende des Studiums geheiratet - die für den Dienstort relevanten Sozialpunkte sind die gleichen, egal wie lange man zum Beginn des Refs verheiratet ist, und man hat dann noch länger Zeit zu prüfen, bevor man sich ewig bindet.
Gerade im Studium und besonders im Auslandssemester kann es meiner Erfahrung nach sein, dass sich die Weltbilder, Bedürfnisse, Ziele, Prioritäten, Interessen usw. nochmal grundlegend ändern und ggf. nicht mehr mit denen des Partners kompatibel sind, so dass es vielleicht nicht ganz schlecht ist, wenn man sich nicht schon ganz am Anfang für immer festgelegt hat.
Alles Gute!
Lunete
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27.06.2013, 14:39Inaktiver User
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27.06.2013, 14:39
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27.06.2013, 14:41Inaktiver User
AW: Heiratsantrag: Studium und Geld :(
es ist doch völlig egal... das alter meine ich.....
wenn du heiraten möchtest, dann tue das.....
ich kenne paare, die haben noch viel jünger geheiratet, haben mittlerweile das 4. kind (sind beide unter 30 jahre) und werden mit sicherheit noch mehr kinder bekommen. und werden verheiratet bleiben, auch sehr gläubige christen.
lass dich nicht verunsichern....
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27.06.2013, 14:43Inaktiver User
AW: Heiratsantrag: Studium und Geld :(
eine große feier trägt sich im übrigen meist von alleine. geldgeschenken sei dank
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27.06.2013, 15:11
AW: Heiratsantrag: Studium und Geld :(
Danke für eure Antworten!! :)
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27.06.2013, 15:18
AW: Heiratsantrag: Studium und Geld :(
Find ich immer ein wenig komisch wenn zwischen standesamtlicher und kirchlicher Trauung lange Zeit liegt, irgendwie gehört das für mich zusammen.
Hier ein Vorschlag, wenn ihr wenig Geld habt, hab ich selbst mal so erlebt:
Organisier die Hochzeit doch wie eine große Party, jeder bringt was mit, bei uns stand damals auf der Einladung, man solle das zu essen mitbringen, was man gut kann. Ich brachte eine Quiche mit und es waren sehr viele, sehr gute und auch ungewöhnliche Sachen dabei.
Fand ich irgendwie auch charmant. Es muss ja nicht immer so eine "Mega-Hochzeit" sein, die ist eh meist für die anderen. Überlegt doch mal, wie ihr es gern hättet, wenn ihr heiraten wollt, so findet ihr gewiß einen Weg.
Wünsche dir jedenfalls alles Glück der Erde, es freut mich wenn junge Menschen so positiv in eine Ehe gehen wollen. Lass dich nicht verunsichern, du bist alt und reif genug, das zeigt ja schon, dass du dir so viele Gedanken machst.


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27.06.2013, 15:23
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27.06.2013, 15:26Inaktiver User
AW: Heiratsantrag: Studium und Geld :(
So sehe ich das auch.
Kein Mensch braucht ein Brautkleid mit allem Pipapo für 1000 Euro. Und auch keinen Bräutigam im schwarzen Anzug (nochmal ein paar hundert Euro). Ein Brautauto kann man statt mit teuren Blumen auch mit Luftballons und bunten Bändern schmücken.
Wenn man gute Freunde hat, die zusammenhelfen, lässt sich auch aus einem Gemeindesaal oder einem Sportheim ein schöner Festsaal machen. Und die Idee mit dem Buffett ist super. Vielleicht findet sich im Freundeskreis jemand, der das organisiert - so dass am Ende nicht acht Nudelsalate und fünf Tiramisu da sind, sondern wirklich eine schöne Mischung.
Vielleicht kennt ihr Leute, die ein Instrument spielen oder singen und die die kirchliche Feier mit ausgestalten.
Es kommt doch nicht auf den materiellen Aufwand bei der Feier an - sondern darauf, einen besonderen Schritt im Leben mit den Menschen zu begehen, die einem nahe stehen.
Nachtrag: Es ist richtig, dass traditionell die Brauteltern die Hochzeit zahlen. Das war sicher sinnvoll zu Zeiten, als Frauen nicht unbedingt ein eigenes Einkommen hatten. Ich warne davor. Es gilt: Wer zahlt, schafft an.... und es sind schon größte Familienfehden an der Frage entstanden, wie die Hochzeit gefeiert werden soll.


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