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  1. Inaktiver User

    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Angst und "aus dem Weg gehen" sind aber keine guten Begleiter im Leben *seufz*



    Dazu stehe ich nun ambivalent - finde ich die beteiligten Emotionen gut (es spricht soviel Respekt vor Frauen daraus) oder schlecht (sie hätten vielleicht auch mal die beziehung gefährden können)
    ..........*nachdenkt*...........

    Ich weiss auch, dass "aus dem Weg gehen" auf die Dauer nicht durchzuhalten ist. Aber im Moment die beste Methode, um sich über alles klar zu werden.

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    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    Hallöchen,

    @ Gyldensternchen: Deshalb habe ich ja extra geschrieben, dass das jetzt ein krasses Beispiel ist- galt nur zur Verdeutlichung...
    Und worüber wir deiskutieren ist alles eine Frage der Kultur und der Einstellung, selbst Mord wird in anderen Kulturen völlig anders bewertet und sanktioniert.
    Aber die Bewertungsebene der Partner muss/sollte die selbe sein und die ist vornehmlich nun mal kulturell geprägt, da kann man sich hundert mal etwas anderes einreden, es steckt ganz tief in uns drinnen und hat auch seinen Sinn.
    Ich erkläre meinen Kindern auch, dass es wichtig ist, Rücksicht zu nehmen und nicht nur an sich zu denken. Moralische Fragen sind immer ganz schwer zu beantworten. Aber da, wo einer (sehr)leidet, ist für mich eben die Grenze, weil es meinem persönlichen Lebenssinn und -entwurf widerspricht, dass andere wegen mir leiden müssen.
    Da ist eine Leidensminimierung und Trennund evtl. besser, dann kann sich die Frau einen (nun) passenden neuen Partner suchen.

    Schönen Tag Euch, Sabbi
    - Lerne nur das Glück ergreifen
    denn das Glück ist immer da -

  3. Inaktiver User

    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    @sabbi: Wir sind in einer Zeit, wo sich die Beziehungskultur ändert - und wir müssen neue Modelle und Wege suchen.

    Aber die Bewertungsebene der Partner muss/sollte die selbe sein und die ist vornehmlich nun mal kulturell geprägt, da kann man sich hundert mal etwas anderes einreden, es steckt ganz tief in uns drinnen und hat auch seinen Sinn.
    In mir steckt es nicht und ich sehe in bestimmten Dingen auch keinen Sinn.
    Aber ich stimme mit Dir darin überein, dass die Bewertungsebene zwischen zwei Partnern diesselbe sein muss.

    Aber da, wo einer (sehr)leidet, ist für mich eben die Grenze, weil es meinem persönlichen Lebenssinn und -entwurf widerspricht, dass andere wegen mir leiden müssen.
    Da ist eine Leidensminimierung und Trennund evtl. besser, dann kann sich die Frau einen (nun) passenden neuen Partner suchen.
    Sieh es mal aus der anderen Perspektive als der der betrogenen Frau:
    Hätte Tobiasmann (als subjetiv Leidender - und das ist IMMER subjektiv) sich trennen sollen?
    Dann hätten die Kinder seinetwegen leiden müssen - das wäre doch wohl auch keine perfekte Lösung gewesen.

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    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    Manchmal ist es für Kinder angenehmer wenn sich die Eltern trennen, als Jahrelang in einem verstrittenen, kalten Haushalt zu leben.

    Klar, ist das erst einmal ein Schock - aber auf Dauer besser... vorausgesetzt die Elternteile kümmern sich weiterhin beide um die Kinder - nur eben nicht mehr als Paar.

    (sagt ein Scheidungskind)
    Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken,ist einer von ihnen überflüssig.


  5. Inaktiver User

    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    Manchmal ist es für Kinder angenehmer wenn sich die Eltern trennen, als Jahrelang in einem verstrittenen, kalten Haushalt zu leben.
    Das sehe ich auch so - mein Eltern hätten sich z.B. trennen sollen.

    Aber wenn ich es richtig interpretiere - gab es an sich ja gar keine Dissonanzen in der Ehe von Tobiasmann.

    Ich finde, dass man sich dann auch nicht trennen sollte - blos weil es Gewitter auf der Beziehungsebene der Ehepartner gibt.
    Es ist schliesslich eine mehr-als-zwei-köpfige Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft.

  6. Inaktiver User

    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @sabbi: Wir sind in einer Zeit, wo sich die Beziehungskultur ändert - und wir müssen neue Modelle und Wege suchen.


    In mir steckt es nicht und ich sehe in bestimmten Dingen auch keinen Sinn.
    Aber ich stimme mit Dir darin überein, dass die Bewertungsebene zwischen zwei Partnern diesselbe sein muss.


    Sieh es mal aus der anderen Perspektive als der der betrogenen Frau:
    Hätte Tobiasmann (als subjetiv Leidender - und das ist IMMER subjektiv) sich trennen sollen?
    Dann hätten die Kinder seinetwegen leiden müssen - das wäre doch wohl auch keine perfekte Lösung gewesen.
    Auch ich finde, dass die Bewertungsebene zwischen den Partnern (egal, ob nun verheiratet oder "nur" in einer Beziehung) diesselbe sein muß. Das war bei mir und meiner Frau auch einmal so. Nur, die Menschen entwickeln / verändern sich mit der Zeit. Ob nun in eine von dem Partner/ der Gesellschaft akzeptierten oder nicht akzeptierten Weise. Deshalb meine provokante Frage: Besser erst gar nicht heiraten? Meine persönliche Meinung heute: Ich wäre mit dem Wissen von heute wesentlich zurückhaltender und nicht so euphorisch, wenn überhaupt in die Ehe gegangen. Aber das ist vielleicht das Vorrecht der Jugend

  7. Inaktiver User

    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das sehe ich auch so - mein Eltern hätten sich z.B. trennen sollen.

    Aber wenn ich es richtig interpretiere - gab es an sich ja gar keine Dissonanzen in der Ehe von Tobiasmann.

    Ich finde, dass man sich dann auch nicht trennen sollte - blos weil es Gewitter auf der Beziehungsebene der Ehepartner gibt.
    Es ist schliesslich eine mehr-als-zwei-köpfige Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft.
    Kann ich nur bestätigen. Wenn ich sagen müßte, meine Kinder leider unter meiner Ehe. Ich wäre sofort weg und würde zwar noch Vater, aber nicht mehr Ehemann sein. Selbst in der schlimmen Zeit, in der meine Frau und ich heftig aneinander gerieten, versuchten wir das so schonend wie möglich für die Kinder zu machen. Sie haben zwar mitbekommen, dass es kriselte, waren aber nicht über Einzelheiten informiert. Meine Älteste hat nur einmal geäußert, sie hätte dass ja schon bei einigen Klassenkameraden mitbekommen, wenn die Eltern eine Krise hatten. Bei uns hätte sie das aber nicht vermutet. Ich war platt, ob der coolness.

  8. Inaktiver User

    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    Besser erst gar nicht heiraten?
    Warum machst Du die Frage so am Ehestatus fest - ist es ein Unterschied zu nicht-verheirateten Paaren oder meinst Du damit eher die Familiengründung?

    Ich denke schon, dass Kinder idealerweise in einer Form von Familie (wie immer die auch aussieht) aufwachsen sollten.

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    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie ich ja erzählt habe, ich habe das eine ganze Weile so durchexerziert. Nur müssen beide Partner das aushalten. Ich dachte, ich nehme meiner Frau ja nichts weg, wenn ich außerhäusig ging. Das sah sie aber anders.
    Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Woher weisst Du, dass Du ihr nichts wegnimmst?

    Erstens kann es ja sein, dass auch Deine Frau mit Eurem Sex nicht mehr so ganz zufrieden war und sich mehr Leidenschaft oder oder... gewünscht hätte. Und dann mit Recht verletzt war, als Du Dir das aushäusig gesucht hattest.

    Zweitens weiss ich aus eigener Erfahrung, dass Affären durchaus auch Zeit in Anspruch nehmen. Mein Ex schob ständig berufliche Termine vor, um seinen Affären nachgehen zu können. Ich sass dann zu Hause und wartete lange Abende, viele Wochenenden. Ihr werdet sagen, warum hat sie sich das gefallen lassen? Da wir am A**** der Welt wohnten konnte ich auch nicht mal schnell mit Freunden in der Stadt ein Bier trinken gehen und mich anderweitig beschäftigen. Wenn ich mich dann wieder mal beschwerte, dass er mich so viel alleine lässt und das ja wohl keine Ehe sei, entgegnete er ganz erbost, dies alles täte er ja nur für mich, damit es uns wirtschaftlich besser ginge, und wie undankbar ich sei. Ihr könnt Euch vorstellen wie ich mich fühlte als ich dann herausfand, dass er (wie sich ganz am Schluss herausstellte - wieder mal) eine Affäre hatte?

    Das nur mal am Rande bemerkt.
    LG
    Frannie

  10. Inaktiver User

    AW: Typisch Mann? Erst Nestbautrieb und dann zur Nächsten? Dann besser nie heiraten!

    @frannie: Ich finde deine Verärgerung bezüglich Deiner Geschichte sehr berechtigt.

    Woher weisst Du, dass Du ihr nichts wegnimmst?
    Okay - wenn die Zeit für die Affaire zu Lasten der Beziehungszeit geht, nimmt man dem Partner etwas weg.
    Einverstanden.

    Auf der rein sexuellen Ebene kann man seinem Partner z.B. etwas vorenthalten - z.B. das Ausleben bestimmter Neigungen, etc.
    In dem Punkt finde ich es strittig zu entscheiden, ob man dem Partner etwas wegnimmt.

    Als Gedankenspiel:
    Nehme ich meinem Partner grundsätzlich etwas (an Emotionen oder Engagement) weg, wenn ich jemand anderen AUCH und zusätzlich gerne habe?
    ICH kann das nicht so pauschal sehen oder fühlen.

    Meine Seele hat ganz viele Eimer voll Gefühle für ganz viele Dinge & Menschen und Situationen zur Verfügung.

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