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13.04.2013, 18:26
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
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13.04.2013, 18:28
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13.04.2013, 19:27Inaktiver User
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Wenn ich die TE nicht ganz falsch verstanden habe, geht es ihr doch vorrangig nicht um Sachgründe (rechtlicher Status als Ehefrau), sondern um einen emotionalen Mehrwert gegenüber einer Beziehung ohne Trauschein.
Wenn ich aber einen Partner zur Heirat drängen muss, oder gar eine friss(Heirat)-oder stirb(Trennung)-Ansage machen sollte, wie hier im Strang angedeutet, bekomme ich doch kein wirkliches Bekenntnis zur Heirat mit mir, sondern höchstens eine Entscheidung für das kleinere Übel.
Wenn das dann die Basis für eine Ehe plus Familiengründung sein soll, dann alles Gute.
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13.04.2013, 20:01
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Ich wollte nie Kinder und ich wollte nie heiraten, aber ich habe auch jedem potentiellen oder tatsächlichen Partner dahingehend reinen Wein eingeschenkt und ihm keine vagen Hoffnungen auf das eine oder andere gemacht und bin damit immer gut gefahren.
Wenn mir Kinder wichtig gewesen wären, hätte ich das frühzeitig angesprochen und herausgefunden wie wichtig meinem Partner diese sind. Das gleiche gilt für die Hochzeit.
Ich bin im Übrigen auch der Meinung, dass man Kinder eher früher als später in die Welt setzen sollte, damit diese noch junge Eltern haben und damit es nicht später am Alter scheitert überhaupt noch Kinder zu bekommen.
Daher wäre mein Rat an die TE.
Sprich mit deinem Freund über deinen Kinderwunsch (den ich für wichtiger halte als den Hochzeitswunsch) und überlege dir auch, ob du nicht auch Kinder ohne Hochzeit willst.
Und wenn dann dann herumeiert und nicht weiß, oder vielleicht, aber jedenfalls später, oder lieber noch später ......
Dann überlege dir, wie wichtig dir dein Partner ist, wie wichtig dir Kinder sind und ob du auch das eine oder das andere akzeptieren und lieben kannst.
Jetzt eine unabsehbare Zeit zu warten halte ich auch für keine gute Entscheidung, sondern du solltest für dich eine Entscheidung treffen, was du willst - und dein Freund muss für sich entscheiden was er will und es auch klar artikulieren - und dann könnt ihr entweder einen gemeinsamen Weg finden oder eben auch nicht.
Vielleicht kann ein Psychologe dir/euch bei der Suche nach dem gemeinsamen Weg helfen - aber mit Sicherheit ist er überfordert damit, dir am "abwarten" und "aushalten" zu helfen.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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14.04.2013, 08:41
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Rika - ich habe nun den ganzen Thread gelesen und finde wie viele andere auch: Deine "Entscheidung", das Thema zwei Jahre nicht mehr anzusprechen und notfalls zum Therapeuten zu gehen, wenn Du das nicht schaffst, ist falsch. Weil Du Deine Bedürfnisse damit wegzwingst. Wobei ich hoffe, dass ein guter Therapeut Dir den Zahn, dass Du deswegen therapiebedürftig bist, schnell ziehen würde...
Wie Keksi schreibt, sollte das alles ein Prozess sein, an dem beide beteiligt sind. Das will Dein Freund aber nicht. Er will das Thema nicht aktiv mit Dir komunizieren. Und er sagt klar, er weiß nicht, ob und wozu er in zwei Jahren bereit ist. Ich gehe davon aus, dass sich bis dahin nichts ändert bei ihm. Denn er muss ja nicht drüber nachdenken, jetzt, wo Du ihm versprochen hast, zwei Jahre lang den Mund zu halten. Das wird nicht funktionieren. Damit tust Du Dir selber weh und das solltest Du nicht.
Ich hatte mit meinem Mann auch die Situation, dass ich mir viel schneller sicher war als er. Nach etwa 1,5 oder 2 Jahren nämlich schon - er erst einiges später. Der riesen Unterschied ist: wir waren im Prinzip von Beginn der Beziehung an im Gespräch darüber, wer sich was wie für die Zukunft wünscht und vorstellen kann. Und: er hat lange Zeit (etwa bis wir fast vier Jahre zusammen waren) gesagt, er wisse halt noch nicht, ob er das alles mit MIR wolle. Ja, klar - das hat natürlich wehgetan. Zugleich wollte er sich auch sicher sein, dass ich IHN meine und nicht einen potentiellen Samenspender - es ging vornehmlich um die Kinderfrage, heiraten war mir eher nachrangig, weil ich dann 33/34 war und wusste: die Zeit wird im Zweifel hinten raus knapp...
Das alles kann man doch nicht durch Totschweigen des Themas klären!
Heute sind wir verheiratet (da war er dann auch ganz klar: das will er, bevor wir aufhören zu verhüten) und das ging dann ganz schnell - vom Entschluss dafür bis zum Tag x 3 Monate. Da waren wir beide 34 und 4 Jahre zusammen. Länger hätte ich ihn nicht rumeiern lassen. Sanfter Druck meinerseits war dann schon noch gegeben - indem ich sagte "Du hast Dich festgelegt, also will ich, dass wir JETZT aufhören mit Verhüten und nicht erst dann und dann" - weswegen wir früher geheiratet haben als er das eigentlich wollte, weil er das eben vorher tun wollte und ich dann nicht mehr bereit war, mit Babymachen zu warten. Zu recht, wie sich rausstellte - es hat nämlich satte 25 Zyklen gedauert bis ich schwanger wurde und nun bin ich fast 37...Geändert von Eteterfon (14.04.2013 um 08:44 Uhr)
“Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)
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14.04.2013, 11:19Inaktiver User
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Glückwunsch Eterfon
, schön, dass es geklappt hat.
Ich kenne in meinem persönlichen Umfeld zwei Frauen, die immer Kinder wollten, aber in der "fruchtbaren Zeit" mit dem falschen Partner zusammen waren, die rumgeeiert haben bzw keine Kinder wollten.
Beide sind jetzt mit anderen Männern zusammen und kinderlos geblieben, was beide sehr bedauern.
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14.04.2013, 11:37
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
“Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)
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14.04.2013, 23:10
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Liebe Rika,
warum lässt Du Dich von ihm so schäbig behandeln?
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15.04.2013, 14:34
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Hier wird viel übers Heiraten gestritten. Aber weder Rika hat hier einen zwingenden Grund genannt, warum sie auf einer Heirat besteht, noch hat ihr Partner einen zwingenden Grund genannt, warum er sie jetzt nicht heiraten möchte. Mir ist das definitiv zu wenig an inhaltlicher Auseinandersetzung zwischen den beiden.
Für Rika "gehört es einfach dazu", sie sieht es als Beweis für sich und ihre Umwelt, dass sie und dieser Mann dann zusammen gehören. An diesem formellen Liebesbeweis macht sie alles fest. Sie klammert sich geradezu an die Form der Ehe, als ob diese eine Garantie ewiger Liebe wäre. Das finde ich schon reichlich bedenklich und naiv.
Für ihren Partner scheinen das keine zwingenden Gründe sein, um zu heiraten. Auf der anderen Seite bietet er ihr aber auch keine nachvollziehbaren Gründe, warum er weder jetzt noch in zwei Jahren heiraten kann.
Ich vermute, aus dem, was die TE über sein Problem mit dem Alter schreibt, dass er sich in einer Ehe zu gesettelt und zu alt fühlt. Ihm stehen dann keine Optionen mehr offen, auf die er offenbar nicht verzichten möchte. Er mag Rika lieben, aber festlegen auf sie will er sich nicht, weil es ihm wichtiger ist, sich noch als junger, im Zweifelsfall ungebundener Mann zu begreifen. Diese "Phase" kann sehr lange dauern - etliche von Männern, die so drauf sind, heiraten nie.
Ich finde es problematisch, wenn Rika sich jetzt weiter von ihm hinhalten lässt, ohne dass sie was über seine Gründe gegen die Ehe weiß.
Sollte er ein grundsätzlicher Gegner der Ehe sein, der zwar diese Institution ablehnt, aber nichts gegen eine verbindliche Lebenspartnerschaft einzuwenden hat, dann würde ich sagen, sie soll sich mal nicht so auf die Form der Ehe versteifen. Dann würde ich das Problem eher bei ihr sehen.
Hier scheint es aber eher so zu sein, dass er sie hinhält, weil er sich grundsätzlich nicht festlegen will, weil er sich sonst als alter Mann fühlen würde, wenn er es täte. Das sagt er ihr natürlich nicht einfach so ungefragt. Und er hält sie hin, weil er merkt, dass sie bereit ist, sich hinhalten zu lassen. Und unter diesen Umständen macht es keinen Sinn für Rika, noch 2 Jahre mit der Ungewissheit zu warten, dass er sie heiraten wird. Denn er wird es vermutlich nicht tun. Sie macht damit ihr ganzes Glück von seiner Bequemlichkeit abhängig, und das sollte sie nicht tun.
@ Rika
An Deiner Stelle würde ich mich nicht ohne jegliche Begründung, warum er Dich nicht heiraten kann bzw. will, in die Warteschleife schicken lassen. Damit machst Du es ihm wirklich ein bisschen zu bequem. Die Folgen hast allein Du auszubaden - nämlich, wenn er in 2 Jahren dann sagen kann: "Wieso heiraten - ich hab dir doch nie was versprochen!"
Du kannst nach 6 Jahren erwarten, dass er sich etwas intensiver und ehrlicher mit der Frage auseinandersetzt, warum er Dich (jetzt) nicht heiraten will, wenn Du heiraten möchtest.
Im Moment lässt Du Dich mit ein paar trockenen Hoffnungskrümeln abspeisen.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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04.08.2013, 17:41Inaktiver User
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Die TE sollte ihn nochmal ganz ruhig fragen, wie er sich das vorstellt etc.
Sollte er wieder ausflüchten (und sorry, nach 6 Jahren weiß man, ob man mit dem Partner ein Leben verbringen will oder nicht, es sei denn, man denkt, man findet evtl noch was besseres) sollte sie sich von ihm trennen.
Wenn man in so einer Beziehung bleibt, man etwas will, was der andere nicht will, geht das sowieso schief.
Man hat nur ein Leben und wenn man sich unzufrieden fühlt, zerfrisst das mit der Zeit eine Beziehung von innen.
Schon bevor ich mit meinem Freund zusammenkam, haben wir über all diese Dinge gesprochen, wie sich jeder sein Leben/Familie etc vorstellt und hätte er gesagt, heiraten will er eh nicht und auf Kinder hat er eh keine Lust, hätte ich ihn mir nicht näher angeschaut und wäre nie mit ihm zusammengekommen.
Diese Grundvorstellungen müssen passen, sonst kann selbst die "beste" Beziehung diese Grundbedürfnisse nicht befriedigen.
So ging die Ex-Beziehung meines Partners in die Brüche. Mit seiner Jugendliebe war er 10 Jahre zusammen, als er dann weiterkommen wollte d.h. irgendwann Heiraten und Kinder, stellte sich heraus, dass sie nie Kinder wollte und auch nicht heiraten will.
Trennung folgte, jetzt ist sie mit einem 20 Jahre älteren zusammen, der schon 4 Kinder hat, zweimal geschieden und Opa ist und bei dem sie keine Angst haben muss, dass er auf Heirat und Kinder besteht.
Was ich sagen will, jeder hat eigene Bedürfnisse und die TE als Dränglerin hinzustellen geht gar nicht.
Jeder ist so, wie er ist, und solche Wünsche und Bedürfnisse kann man niemals unterdrücken oder Kompromisse machen, die so eine Lebensvorstellung betreffen.
Daher, wenn er nicht will bzw es vorangeht, soll sie sich trennen, sie wird sonst unglücklich.



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