Der Partner der TE ist nicht deshalb ein Mann ohne Persönlichkeit weil er die TE nicht heiraten will, sondern weil er nichts konkretes sagt, nicht klar kommuniziert " ich heirate dich nicht" oder "ich halte nichts von Heirat, weil,...."oder "möchte nicht heiraten und auch keine Kinder".
Eben entscheidungsschwach zumindest privat und läßt die Dinge so laufen, daher ist es eben an der TE sich dazu zu verhalten. Er macht es sich bequem.
Das ist zwar Privatleben, aber man stelle sich so einen Mann in Führungsposition beruflich vor, der so lamentiert und nicht in der Lage ist, in Risikosituationen klare Entscheidungen zu fällen....der wäre weg vom Fenster.
Vielleicht ist er außerhalb der Beziehungssachen ja anders.
Ich will das nicht wiederholen, aber der zeitliche Nachteil liegt eben bei der TE, die sich ja Kinder wünscht.
Dass die TE an der Beziehung festhält, spricht aus meiner Sicht auch nicht zwingend für "besondere Qualitäten" dieses Mannes.
Es gibt genügend Frauen, die an destruktiven Beziehungen festhalten, sei es aus Angst vor Einsamkeit, finanzielle Gründe, Gewöhnung etc.
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12.04.2013, 21:22
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Geändert von Elixia (12.04.2013 um 21:26 Uhr)
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13.04.2013, 00:37
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Sollen wir ihn jetzt feiern, weil er sie nicht anlügt - nur weil es andere gibt, die noch mehr rumeiern?
Darum geht es doch gar nicht.Aber er sagt doch auch, dass er sie liebt. ... Wenn nur die Hochzeit als Liebesbeweis genügt, dann stimmt da so einiges nicht!
Was hat sie davon, dass er sie liebt - wenn er sich aber nicht für sie entscheidet?
Wenn er nur für die Gegenwart denkt - sie aber keine Lebensabschnittspartnerschaft, sondern eine Partnerschaft für das ganze Leben möchte?
Für die Gründung einer Familie sollte die Festlegung und das Versprechen "für immer, in guten und in bösen Tagen" schon da sein - und das ist er auf absehbare Zeit nicht bereit zu geben. Und bei ihr läuft die Zeit.
Und das hat Rika in ihrem ersten Posting schon zutreffend formuliert: Warten - worauf? Nach 6 Jahren Beziehung und mit über 30 ?
wenn einer sich verbiegen müsste, damit die Beziehung aufrechterhalten werden könnte - dann ist es besser, die Beziehung zu beenden.Du erwartest aber im Gegenzug, dass er sich verbiegt. Dass er gegen seinen Wunsch heiratet und sich damit womöglich unwohl fühlt. Ich wiederhole mich gerne: Wer möchte denn aus reinem Gefallen geheiratet werden? Da sollten doch beide dahinterstehen.
Rike sollte ihm klar machen, dass das was er vermutlich am liebsten hätte, nämlich eine verlängerte Jugend mit einer netten Beziehung mit ihr, bei der alles Ernsthafte auf ein "unbestimmtes Später" verschoben wird, nicht mehr im Angebot ist. Es wird sich etwas ändern müssen - und er kann entscheiden, was. Hochzeit oder Trennung.
Ich lese nichts von ernsthaftem Miteinander-Reden. Er hat ihr gesagt, dass er sie zwei Jahre nicht heiraten wird, und was dann ist, nicht sagen kann. Fertig. Unter einem Gespräch, einer Auseinandersetzung stelle ich mit wahrlich etwas anderes vor. Was ist denn da geredet worden, wo ist da echter Austausch. Berichtet wurde davon jedenfalls nichts.Und ich finde toll, dass ihr in Ruhe geredet habt.
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13.04.2013, 08:14Inaktiver User
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
@Elixia und Marta-Agatha,
genau so sehe ich das auch
Wie hier schon mal jemand schrieb: derjenige, der nicht will (oder für den es weniger dringlich ist) sitzt nunmal am längeren Hebel. Heulen, jammern, wehklagen bringt da überhaupt nichts, macht eigentlich alles nur noch schlimmer und die womöglich latent vorhandenen Heiratsabsichten des Mannes u.U. völlig zunichte.
Das einzige was bleibt, und was Rika ja auch selbst schon festgestellt hat, ist, sich den Vor- und Einstellungen des Mannes anzupassen, sich damit zu arrangieren und da eben tapfer das beste draus zu machen.
Keksi, elli und die anderen: was ihr schreibt bzw. der TE als Sichtweise ans Herz legen möchtet ist ja nicht völlig abwegig.
Es ist in meinen Augen ja sogar eine durchaus gesunde Haltung.
Es ist aber ein ganz gewaltiger Unterschied ob jemand diese Einstellung (eine Heirat ist doch nur das Sahnehäubchen, ein schönes add-on, es ist ein kann, aber kein muss, die Ehe als solches wird doch überschätzt, die Liebe sollte im Vordergrund stehen, es gibt doch wirklich wichtigeres etc.) aus sich selbst heraus entwickelt-
-aufgrund von eigenen Erfahrungen, einschlägigen Beobachtungen, die er dsbzgl. in seinem Umfeld gemacht hat, aufgrund philosophischer Betrachtungen über das Thema und den entsprechenden Schlüssen
-oder ob jemand mit aller Kraft versucht sich diese Perspektivübernahme möglichst schnell und auf Teufel komm raus in den Kopf zu hämmern, weil es letztlich das einzige ist, was ihm in Anbetracht der Umstände noch übrig bleibt.
Geändert von Inaktiver User (13.04.2013 um 08:18 Uhr)
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13.04.2013, 08:37Inaktiver User
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
[Tips zur Heirat]
Selbst in Frauenzeitschriften schreiben Psychologen. Und wenn nicht, sind es meist zusammengetragene Erfahrenswerte betroffener Frauen. Irgendwas muss also dran sein.
Sicherlich nicht für jede Frau, aber doch für viele. Und ich gehe mal davon aus, dass es für die TE schon ein Alptraum ist. Um sie geht es ja schließlich hier in diesem Strang.Alleine schon dieser Satz! Himmel! Ist es die Destination einer (jeder?) Frau geheiratet zu werden? Einer der größten Alpträume? Wirklich? Haben wir keine anderen Probleme?
.... die ja ausschließlich aus Hirngespinsten bestehen, und keinesfalls aus Erfahrungen...!?!?Die Welt liegt Gott sei Dank nicht in tendenziösen Artikeln.
Geändert von izzie (13.04.2013 um 17:57 Uhr) Grund: entlinkt
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13.04.2013, 08:46
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13.04.2013, 10:12
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Ich erwarte keien Perspektivübernahme von der TE. Ich würde mich freuen, wenn sie sich mit ihrem Partner ruhig über das Thema ausspricht und dann für sich eine Entscheidung trifft, egal in welche Richtung, mit der sie für sich gut leben kann. Sie hat eine Entscheidung getroffen und nun versuchen hier einige, ihr das wieder auszuhämmern...
Im Übrigen finde ich die Entscheidung, die sie getroffen hat, so wie sie diese Entscheidungsfindung beschrieben hat, nicht optimal. Ich glaube tatsächlich, dass die TE ihre eigenen Bedürfnisse unterdrücken will - das fände ich persönlich für mich falsch, ist aber ihre Entscheidung.
Was mich triggert, sind diese Aussagen über den Partner, über den wir alle herzlich wenig wissen, und dem hier so einiges unterstellt wird.
und sowas:
finde ich fatal!Rike sollte ihm klar machen, dass das was er vermutlich am liebsten hätte, nämlich eine verlängerte Jugend mit einer netten Beziehung mit ihr, bei der alles Ernsthafte auf ein "unbestimmtes Später" verschoben wird, nicht mehr im Angebot ist. Es wird sich etwas ändern müssen - und er kann entscheiden, was. Hochzeit oder Trennung.
Erstens wird ihm unterstellt, er möchte nicht erwachsen werden und nichts verbindliches. Was wir alle hier nicht wissen, mal abgesehen von der TE. Wie er sich im Alltag verhält, wieviel Verantwortung er innerhalb der Beziehung, im Haushalt, im Job usw. übernimmt wissen wir schlicht nicht, von daher finde ich diese Unterstellung schlicht frech.
Und dann, viel schlimmer: Nicht die TE entscheidet sich, ich kann damit leben, wie es läuft oder eben nicht. Nein, er soll entscheiden, hopp oder topp. Und mit dieser Entscheidung ist sie dann glücklich? Weil sie weiß, er hat mich nicht geheiratet, weil er wollte, sondern, weil ich ihm die Pistole auf die Brust gesetzt habe?
Anstatt zu einer selbständigen Entscheidung der TE unter Abwägung aller Aspekte zu raten, soll sie sich von seiner Entscheidung abhängig machen.
Mir wird hier mal wieder zu stark auf Männer=Täter und Frauen=Opfer argumentiert. Rika hat Entscheidungsmöglichkeiten, sie ist dieser Situation nicht ausgeliefert. Ich finde darauf sollten wir rausgehen, ihr diese Entscheidungsmöglichkeiten eröffnen und sie stärken. Und dabei nicht den Partner als Buhmann darstellen.Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
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13.04.2013, 10:20
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
ellipell,
mit dem, was sie jetzt "entschieden" hat, hat sie sich doch am stärksten abhängig von ihm gemacht und entscheidet eben nicht wirklich, sondern "kuscht" und ordnet sich unter. Sie unterdrückt ihre Bedürfnisse und hofft darauf, dass er sich bitte irgendwann bewegen möge. Das halte ich für das Schlechteste - und wir sollten hier niemanden darin bestärken, seine Bedürfnisse zu verneinen und zu unterdrücken.
Das gilt nur, solange sie Trennung nicht ausschließt. Es gibt immer einen der macht - und einen, der mit sich machen lässt.
Zitat von Inaktiver User
Sie müsste da herauskommen, dass sie mit sich machen lässt - und dann hat sie auch Handlungsspielräume - das habe ich ja umschrieben.
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13.04.2013, 10:33
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Aus meinem obigen Post:
Im Übrigen finde ich die Entscheidung, die sie getroffen hat, so wie sie diese Entscheidungsfindung beschrieben hat, nicht optimal. Ich glaube tatsächlich, dass die TE ihre eigenen Bedürfnisse unterdrücken will - das fände ich persönlich für mich falsch, ist aber ihre Entscheidung.
Genau!Sie müsste da herauskommen, dass sie mit sich machen lässt - und dann hat sie auch Handlungsspielräume - das habe ich ja umschrieben.
Ich glaube, wir sind gar nicht so weit von einander entfernt. Ich finde es falsch, ihn zu fokussieren. Ich fände es besser, wenn sich alle mehr auf die TE konzentrieren würden. Die ist nämlich da und kann Rede und Antwort stehen, wenn sie möchte.
Also liebe TE: Warum hast du dich so entschieden? Ist das eine Entscheidung hinter der du voll stehst, mit ganzem Herzen? Dann ist alles wunderbar!
Wenn nicht, wird es vermutlich in dir weiter gären. Das wäre sehr, sehr schade und wird vermutlich immer wieder zu Konkflikten und Enttäuschungen führen. Vielleicht ist es auch noch nicht die Zeit, dass du eine Entscheidung für dich treffen kannst.
Ehrlich gesagt, glaube ich, dass das Thema noch nicht durch ist - ihr habt sehr konträre Positionen, da dauert es im allgemeinen einige Zeit, bis man sich ernsthaft einer Entscheidung annähert.Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
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13.04.2013, 10:48
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Das wäre doch schon mal ein Anfang. Er stellt seine Position klar. Und mehr können wir erstmal (!) nicht erwarten. Er soll schließlich nicht heiraten, nur um es ihr Recht zu machen. Ellipell hat es gut formuliert: Die TE muss nun sehen - und zwar aktiv, nicht unterordnend und schicksalsergeben - ob sie das mitträgt oder eben nicht. Der Ball liegt bei ihr, nicht bei ihm!
Wir drehen uns hier im Kreis: Es gibt einfach Menschen, für die bedeutet "sich entscheiden" eine Hochzeit (dem beängstigenden Artikel aus der Frauenzeitung zufolge sind das die meisten Frauen - ein hoch auf die FortschrittlichkeitWas hat sie davon, dass er sie liebt - wenn er sich aber nicht für sie entscheidet?
) und Menschen, die sich auch ohne Trsuschein glaubwürdig füreinander entscheiden.
Natürlich gibt es auch die Hinhalter, aber wir wissen nicht, ob dieser Mann einer ist - das kann nur die TE für sich beantworten. Ob sie ihm seine Liebe auch ohne Trauschein glauben kann und ob ihr das reicht (Spielball bei ihr, wie gesagt).
Warum unterscheiden wir nicht endlich zwischen Ehe und Kinder? Sie schreibt immer, sie will heiraten. Wann genau sie nun Kinder will, wissen wir ebenso wenig wie ob er sich zum Kinderthema geäußert hat. Das sollte mal vorerst in zwei Töpfen bleiben.Für die Gründung einer Familie sollte die Festlegung und das Versprechen "für immer, in guten und in bösen Tagen" schon da sein - und das ist er auf absehbare Zeit nicht bereit zu geben. Und bei ihr läuft die Zeit.
Da sind wir ausnahmsweise mal einig.wenn einer sich verbiegen müsste, damit die Beziehung aufrechterhalten werden könnte - dann ist es besser, die Beziehung zu beenden.
Nach jahrelangem Streiten kann man wohl ein normales Gespräch als Zwischenerfolg feiern, meinst du nicht? Und wir waren auch nicht dabei. Er war ehrlich, sie war ehrlich. Da muss ja nicht sofort eine Lösung her, lass sie doch erstmal nachdenken!Ich lese nichts von ernsthaftem Miteinander-Reden. Er hat ihr gesagt, dass er sie zwei Jahre nicht heiraten wird, und was dann ist, nicht sagen kann. Fertig. Unter einem Gespräch, einer Auseinandersetzung stelle ich mit wahrlich etwas anderes vor. Was ist denn da geredet worden, wo ist da echter Austausch. Berichtet wurde davon jedenfalls nichts.
Mir macht es Angst, wie rückschrittlich viele Frauen noch sind. Und wie wenig Vertrauen sie in ihre Partner haben.
Das größte Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
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13.04.2013, 10:59
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Davon, dass er das tut oder getan hat oder auch nur sagt, steht da aber nichts.
(abgesehen davon, dass ja nichts gegen Heiraten spricht, wenn er sich entschieden hätte. Aber das hat er ja gar nicht - so wie ich das verstehe. Und er lehnt Heiraten ja auch nicht grundsätzlich ab.)
das schrieb ich ja, dass ich da nicht in Wochen, sondern in Monaten denke.Da muss ja nicht sofort eine Lösung her, lass sie doch erstmal nachdenken!
Aber sie hat sich das Nachdenken ja verboten - sie will zwei Jahre nichts sagen, und wenn sie das nicht schafft, zum Therapeuten. Und es scheint keine Gespräche darüber zu geben - und sie beharrt auch nicht darauf, dass er darüber nachdenkt.Geändert von Marta-Agata (13.04.2013 um 11:02 Uhr)


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