Davon, dass Du nicht darauf geachtet hast, den Richtigen zu heiraten, musst Du doch aber anderen nicht das Bedürfnis, dass der Partner sich wirklich für einen entscheidet und sich zu ihr bekennt, schlecht machen.
Wenn er so rumeiert und sich das nicht klären lässt (und er scheint ja bisher nicht dazu beizutragen), ist er nicht der Richtige.
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Ergebnis 131 bis 140 von 180
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12.04.2013, 00:44
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Geändert von Marta-Agata (12.04.2013 um 00:48 Uhr)
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12.04.2013, 02:56
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Hallo Rike,
Du musst wissen, ob diese Lösung sich für Dich richtig bzw. akzeptabel anfühlt.
Ich habe gelernt, dass es kompromissfähige und nicht kompromissfähige Dinge gibt, man sich bewusst werden muss, welche Dinge kompromissfähig sind und welche nicht, und dann entsprehend handeln muss.
Ich habe das in meiner letzten Beziehung nicht getan - und lange und sehr gelitten.
Mandelblüte
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12.04.2013, 08:02Inaktiver User
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12.04.2013, 08:49Inaktiver User
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Ich halte das für die falsche Entscheidung, die Dich Deinem Ziel nicht näherbringt.
Du würdest tatsächlich einen Therapeuten zu Rate ziehen, um die Warterei aushalten? Wie kann man sich nur so verbiegen *kopfschüttel*. Und was macht Dein Partner? Sieht er dabei zu wie Du dich "therapieren" lässt?
Tut mir leid, aber das hat für mich nichts mit Liebe zu tun, sondern ausschließlich mit seiner mangelnden Liebe zu Dir.
Ich bleibe dabei, er ist sich nicht sicher, ob Du die richtige Lebenspartnerin für ihn bist. Er wird Dich auch in zwei Jahren nicht heiraten. Das Hinausschieben dient mMn nur dem Zweck, sich die Option offen zu halten, ob sich nicht doch noch jemand "passenderes" finden lässt.
Eine Userin schrieb hier, dass sie ihm ein paar Wochen geben würde sich zu entscheiden. Nach sechs gemeinsamen Jahren kann man erwarten, Stellung zu beziehen, und die Weichen für eine gemeinsame Zukunft zu stellen. Das ist auch meine Meinung.
Alles andere ist vergeudete Lebens-Zeit.Geändert von Inaktiver User (12.04.2013 um 09:01 Uhr) Grund: Formatierung
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12.04.2013, 09:05
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Einerseits kann ich Deinen Wunsch gut verstehen, andererseits
ist es ihm positiv anzurechnen, dass er bei seiner Meinung bleibt.
Würde er sich jetzt geschickt herausziehen wollen, könnte er Dir
ein prophylaktisches Versprechen geben in der Hoffnung, dass er
selbst anders über das Thema denkt in zwei Jahren.
Kann es sein, dass seine Eltern geschieden sind, der Scheidung
eventuell eine längere belastende Familiensituation voraus ging?
Solche Erlebnisse können sehr prägend sein ... vielleicht verbindet
er das Verheiratetsein mit diesen Erfahrungen?
Es muss nämlich nicht zwangsläufig mit Dir zu tun haben.
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12.04.2013, 09:28
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Es steht im Thread, dass seine Eltern lange und glücklich verheiratet sind.
Ein paar Wochen finde ich sehr kurz, wenn da jetzt hoffentlich Denk- und Klärungsprozesse in Gang kommen. Aber mehr als ein Jahr (Hochzeit Frühjahr nächsten Jahres) würde ich nicht mehr warten.
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12.04.2013, 09:30
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12.04.2013, 09:46
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
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12.04.2013, 10:03
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Doch, das muss ich sehr wohl. Bei mir läuten hier nämlich alle Alarmglocken. Dass es Menschen gibt, die tatsächlich glauben, dass eine Heirat der einzig legitime Liebesbeweis ist. Dass Rika vollkommen verzweifelt ist, weil er nicht heiraten will und darüber (womöglich) aus den Augen verliert, dass er schon längst auf seine Art klargemacht hat, dass er sie liebt und sich ein Leben mit ihr vorstellen kann. Oder - auch möglich - es eben nicht kann. Aber dass man alle Gefühls-Antennen ausschaltet und nur noch Heiraten oder Trennen in Frage kommt, das halte ich für unglaublich falsch.
Im übrigen kann ich nicht mal sagen, den falschen geheiratet zu haben. Aber mir war das Thema Heiraten so wichtig, dass ich bzw. wir beide (ich habe ihn nicht gezwungen, wir wollten es beide) darüber aus den Augen verloren haben, dass die Basis unserer Beziehung längst wackelt. Wir haben eben beide angenommen, eine Hochzeit schweißt uns alleine durch die (Außen-)Wirkung und das damit verbundene Bekenntnis zueinander zusammen. Wir haben uns darüber aus den Augen verloren.
Und das finde ich auch bei Rika gefährlich. Hier ist noch kein einziges mal die Rede davon gewesen, wie sie im Alltag funktionieren. Wie liebevoll gehen sie miteinander um? Haben sie beide grundsätzlich die gleichen Ziele, gehen sie in die gleiche Richtung? Unterstützen sie einander im Alltag? Wie gehen sie damit um, wenn es einem nicht gut geht? Was passiert, wenn sie streiten? Wie ist das Gleichgewicht - emotional, finanziell? Es kann doch nicht sein, dass hier nur so oberflächlich geschaut wird: Er will nicht heiraten, dann schnell weg da. Ich bete es gerne weiter vor: Es gibt viel mehr Facetten einer Beziehung und finde es brandgefährlich, den Wert einer Beziehung einzig am Heiraten festzumachen.
Ich finde es sogar eine gute Idee, das Rika einen Therapeuten aufsucht. Der soll nicht ihren Ehewunsch wegtherapieren, das wäre Quatsch. Aber der könnte mal mit ihr schauen, ob abseits dessen, dass sie nun gefälligst geheiratet werden will, wirklich was dahinter steckt hinter der Beziehung. Ist es nur der Wunsch nach dem Rahmen? Ist es wirklich der Mann?
Er ist sehr ehrlich und verspricht ihr keine Ehe. Aber er sagt doch auch, dass er sie liebt. Wenn sie ihm nicht genug vertraut, dann soll sie gehen. Wenn nur die Hochzeit als Liebesbeweis genügt, dann stimmt da so einiges nicht!
Du erwartest aber im Gegenzug, dass er sich verbiegt. Dass er gegen seinen Wunsch heiratet und sich damit womöglich unwohl fühlt. Ich wiederhole mich gerne: Wer möchte denn aus reinem Gefallen geheiratet werden? Da sollten doch beide dahinterstehen.
Das finde ich auch. Und ich finde toll, dass ihr in Ruhe geredet habt. Ich finde auch gar nicht, dass du das Thema totschweigen solltest. Du sollst ihm nicht die Pistole auf die Brust setzen und ihn zwingen. Aber er ist dein Partner, der Mann deines Lebens. Da solltest du ihm, wenn du gerade traurig bist, weil ihr noch nicht heiratet, natürlich sagen dürfen, dass du traurig bist. Mach ihm einfach klar, dass du das einfach kommunizieren musst (das finde ich wichtig, schluck die Trauer nicht runter, sonst platzt du irgendwann). Eben nicht vorwurfsvoll oder fordernd, einfach nur kommunizieren. Dein Partner sollte natürlich für dich da sein, wenn du traurig bist.Das größte Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
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12.04.2013, 13:12
AW: Er will noch 2 Jahre mit dem heiraten warten...
Ich schreibe es hier ganz kurz und schmerzlos wie es bei mir war:
Nach 9 Jahren hab ich ihn gefragt ob er daran schon mal dachte mich zu heiraten.
Es war auch das einzige mal das ich mich darüber erkundigt habe. Ich wollte es einfach einmal wissen.
Er meinte, nein, aber er würde mich in 2 Jahren heiraten wenn ich das so wollte.
Nach weiteren 3 Jahren ohne jemals wieder über die Heirat gesprochen zu haben sind wir seit einigen Wochen getrennte Leute.
Ich habe in diesen 3 Jahren kein einziges Wort mehr von Heirat angesprochen noch kam von ihm ein Wort.
Hinterher weiss man's dann aber dafür ganz genau, vorher kann man nur abwarten/hoffen etc., ...
Ich wünsche dir alles Liebe!



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