Das empfinde ich auch so. Es geht doch nicht darum, dass ich als Frau nicht in der Lage bin, mich mit fremden Leuten zu unterhalten. Ich empfinde eine Hochzeit ebenfalls als eine Feier, die auch mit einem Gast-Paar was macht, in emotionaler Hinsicht. Dass ich aufgrund der Sitzordnung ggf. nicht mal in der Lage wäre, einen romantischen Blick oder ein Augenzwinkern mit meinem Liebsten zu tauschen, wäre für mich ein No-Go.
Aber ich bin auch persönlich kein Freund davon, Gäste willkürlich bunt zu würfeln. Es ist noch ok, Paare, die einander nicht kennen, zusammen zu setzen. Aber Hochzeitsgäste und ihre Begleiter zu trennen - was soll das? ZU zweit kann man wenigstens noch Spaß haben, falls die Tischgesellschaft mal so gar nicht geht (kommt ja vor). Aber alleine?
Ich war übrigens noch niemals auf einer Hochzeit, auf der ich nicht am Ende des Abends mit lauter vorher Fremden an der Theke stand und mich bestens amüsiert habe. Aber das möchte ich doch bitte freiwillig machen.
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18.02.2013, 16:57
AW: Mein Mann und ich sollen auf der Hochzeit seines Freundes getrennt sitzen
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18.02.2013, 17:05
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18.02.2013, 17:14
AW: Mein Mann und ich sollen auf der Hochzeit seines Freundes getrennt sitzen
Sollen sie ja. Wenn das Gelingen der Feier unausweichlich daran geknüpft ist, dass die TE möglichst weit von ihnen und damit auch ihrem Mann wegsitzt, weil sie sie so unmöglich finden, hätten sie sie aber vielleicht einfach ehrlicherweise ausladen sollen...
Ich persönlich verstehe dieses Getue um die Sitzordnung aber sowieso nicht. Also, warum Brautpaare es damit so irre wichtig haben. Ich habe mir damals mehr Gedanken gemacht, dass die Leute miteinander Spaß haben.
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18.02.2013, 17:20Inaktiver User
AW: Mein Mann und ich sollen auf der Hochzeit seines Freundes getrennt sitzen
Dass die TE aber aus reiner Boshaftigkeit an Tisch X platziert wird ist doch reine Spekulation!
Ich find es nicht so sinnvoll, sich jetzt in eine Animosität hineinzusteigern, für mich im Vorfeld noch völlig grundlos.
Wer weiß, vielleicht hat das Brautpaar die Frau extra an diesen Tisch setzen wollen weil da Kinder im gleichen Alter dabei sind, oder Leute mit denen sie irgendwas gemeinsam hat oder oder. Muss man denen jetzt gleich die böseste Absicht unterstellen??? Wenn der Bräutigam noch dazu der beste Freund des Ehemanns ist?
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18.02.2013, 18:02Inaktiver User
AW: Mein Mann und ich sollen auf der Hochzeit seines Freundes getrennt sitzen
Uff, schwierig.
Wenn es aus organisatorischen Gründen wäre - kein Ding.
Aber bei Nordsturm wird ja eine Ablehnung durch die Tischordnung wiedergespiegelt - am letzten Tisch, und ja, da kann ich das Bauchgrummeln verstehen.
Und ja, das Brautpaar denkt sich doch meistens was dabei, oder?
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18.02.2013, 18:07
AW: Mein Mann und ich sollen auf der Hochzeit seines Freundes getrennt sitzen
Ganz ehrlich - ich verstehe das Getue auch nicht. Der Gäste. Gast - eingeladen. Keine Kosten, keine Arbeit, nix. Ich akzeptiere, dass sich Brautpaare in erster Linie Gedanken darüber machen, wie sie ihren Tag - denn es ist ihr Tag, das scheint hier vergessen zu werden - gestalten. Da wird gar als Argument hervorgebracht, dass man sich ja erinnert, als Gast. Genehmigt, aber es ist definitiv der Tag des Brautpaares. Punkt.
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18.02.2013, 18:58Inaktiver User
AW: Mein Mann und ich sollen auf der Hochzeit seines Freundes getrennt sitzen
Ich glaube auch nicht, dass es sich jetzt um bewusstes, perfidestes Abstrafen handelt.
Eher eine gewisse Gedankenlosigkeit...nach dem Motto: ach, die kommt ja auch mit, und dann noch die zwei Kleinen...hm... gut, am Brauttisch ist definitiv kein Platz, aber da hinten kriegen wir die auf jeden Fall noch irgendwo unter. Ist ja auch gar nicht so wichtig.
Und aus der Wahrnehmung der TE heraus ist das eben wichtig.
Zumal das Verhältnis schon nicht das beste ist, und wenn nicht sowieso grundsätzlich alle Paare auseinandergesetzt werden, sie dann vlt. die einzige ist, die zwar mit Partner da ist, aber trotzdem allein irgendwo hingepflanzt wird, was einen ja noch mehr in eine gefühlte Außenseiterposition bringt.
Und wenn dieses "Event" so läuft wie von der TE angedeutet, dann reden wir eben nicht über ein, zwei Stunden Einnahme der Mahlzeit, sondern über den Großteil der Veranstaltung.
Ist dann vlt. eine Frage der Herangehensweise. Für mich als Braut hat "gelungen" bedeutet, dass sich alle Gäste möglichst wohlfühlen und eine schöne Erinnerung mit nach haus nehmen. Natürlich kann man es nicht allen recht machen, aber unsere Trauzeugen (und somit auch ihr Anhang) haben nochmal eine Sonderrolle gespielt, da hat man sich eben noch einen Gedanken mehr gemacht. Mir war es jedenfalls nicht wumpe, ob sich da jetzt jemand ausgegrenzt gefühlt hat...
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18.02.2013, 19:39Inaktiver User
AW: Mein Mann und ich sollen auf der Hochzeit seines Freundes getrennt sitzen
Bei der Hochzeit unseres mittleren Sohnes(300 Gäste) gab es offiziell keine Sitzordnung. Inoffiziell aber doch. Brautpaar, Trauzeugen und Brauteltern am Ehrentisch, alle anderen Verwandten der Braut drumherum. Wir als Eltern des Bräutigams im Nebenraum am Katzentisch. Wahrscheinlich weil wir kein russisch sprachen. Konnte ich mit leben.
Bei meinem Grossen gab es zwar auch keine Sitzordnung, wir mussten auch improvisieren, weil wir bei strömendem Regen vom eigentlich geplanten Zelt in einen viel zu kleinen Raum umziehen mussten. Aber mein Sohn und sein Trauzeuge haben dafür gesorgt, dass es allen Gästen gut ging und jeder die entsprechende Wertschätzung und Aufmerksamkeit bekam.
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18.02.2013, 19:58
AW: Mein Mann und ich sollen auf der Hochzeit seines Freundes getrennt sitzen
Das ist wirklich die Frage. Man kann sich das auch einreden.
Ich hatte einmal das zweifelhafte Vergnügen eine Tischordnung die Hochzeit meiner Schwester machen zu müssen. Und ich hatte schon alle Mühe alle so zu platzieren, das Nachbarn und Gegenüber einigermaßen stimmten und zusammen passten. Das ist dann auch einigermaßen gelungen. Aber wer da nun wen im Rücken oder zumindest einigermaßen in der Nähe hatte, wenn die Leute soweiso nicht direkt zusammen saßen, war ein Aspekt den ich dabei gar nicht mehr berücksichtigen konnte. Auch die Entfernung vom Brautpaar habe ich außer bei Eltern und Großeltern nicht berücksichtigt.
I am the master of my fate: I am the captain of my soul.
William E. Henley
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18.02.2013, 22:30



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