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    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Letztlich muß man seine Leute da einschätzen können. Systeme, mit denen die Leute nicht vertraut sind, funktionieren nicht.
    Das ist wohl wahr. Mein Umfeld würde ich so einschätzen, dass die immer Großzügigen selbstverständlich was geben würden, während die Schmerzfreien das Schwein ignorieren würden. Und genau das würde ich nicht wollen, weil ich gerade den Großzügigen eben auch mal was schenken wollte.

    Gruß,

    Malina

  2. Inaktiver User

    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Das ist wohl wahr. Mein Umfeld würde ich so einschätzen, dass die immer Großzügigen selbstverständlich was geben würden, während die Schmerzfreien das Schwein ignorieren würden. Und genau das würde ich nicht wollen, weil ich gerade den Großzügigen eben auch mal was schenken wollte.

    Gruß,

    Malina
    Schöner Gedanke, Malina.

    Ich gebe zu, ich wäre wohl auch überfordert - würde ein Obulus von 50 Euro ausreichen, oder doch 100 Euro oder ...

    und, ich würde mir bei der Planung Helfer suchen, damit du am Tag der Hochzeit nicht auf dem Zahnfleisch gehnst, cocohasi.

    Die Frage ist auch, wie deine Verwandten gestrickt sind - mögen die Organisiertes oder lieber Selbstmachen?

    Und an sich ist es immer nett, wenn es eine Ansprechperson oder ein paar Hinweise gibt, was man so machen könnte.

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    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    hier in der BriCom habe ich ja gelernt, dass es gerade beim Schenken zu Hochzeiten regionale Unterschiede bestehen. Ich habe es bislang so gehandhabt, dass die Höhe des (i.d.R. doch Geldbetrages) davon abhing, wie gefeiert wurde. Und ob ich hinging oder ob ich nicht konnte.... Das scheint auch in "meiner" Region das übliche Vorgehen zu sein und ich würde deshalb auch davon ausgehen, dass diejenigen, die übernachten, ein wenig mehr geben als die, die nur zum Feiern kommen.... Und wie zuvor schon gesagt, jedes System hat eine Fehleranfälligkeit aber darum geht es ja auch nicht.

    Auch gehe ich davon aus, dass für den Freitag nur wenige anreisen würde und habe deshalb heute angefragt, ob es möglich ist, für den Freitag nur einen Teil des Hauses zu mieten.

    Verwandtschaft würde ich nicht viel erwarten. Nur Eltern und Geschwister -alles andere würde den Rahmen sprengen. Meine Verwandschaft ist so riesig, dass Einladungen zu Feiern nie erwartet werden.

    Wegen Planung: ich würde davon ausgehen, dass die Location viel organisiert. ansonsten würde ich die Mütter fürs Frühstück/Brunch einspannen. Und wir würden an dem Tag selbst ja nicht heiraten (das wollen wir vorher im urluab).

    Und dann ist ein WE vielleicht doch wieder viel, weil der "Event" selbst ja gar nicht erfolgt, was meint ihr? Es ist eigentlich nur eine Nachfeier....

    Der Thread hatte sich jetzt zwar mit den Kosten befasst, aber meine zwei großen Fragen sind eigentlich:

    ist ein WE zu viel (auch wenn der Großteil am Samstag anreist), wenn an dem WE selbst gar nicht geheiratet wird?
    und will ich die Kinder meiner Freunde dabei haben? Bin ich bereit, für deren Bespaßung, Essen und Übernachtugn einiges zu zahlen, wenn ich sie - drastisch gesehen - am liebsten gar nicht dabei hätte?

    Wenn ich die beiden Fragen ehrlich beantworte, wäre ein klassiche Feier abends passender.... aber dann fängt die Suche nach einer Location wieder von neuem an... Mist
    Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende

    Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
    Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt - die Ärzte

    Das leben ist zu kurz für schlechtes Essen (gesehen vor einem Berliner Restaurant)

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    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    Hm, also in dem Fall (die Trauung war schon) würde ich das so lösen: ihr ladet nur die Freunde für den Freitag abend ein zum gemütlichen Beisammensein, und erst für den nächsten Abend Verwandtschaft und den ganzen "Rest" zur großen Feier. Oder wäre die Verwandtschaft dann verschnupft? Ich würde auch davon ausgehen, dass die Leute, die eben nicht ein ganzes Wochenende drangeben wollen, eben erst am Samstag anreisen. Wenn am Freitag kein "offizieller" Grund vorliegt, gibt es ja für niemanden einen Zwang, früher anzureisen und ihr habt mit Glück eine kleine aber feine Freundeschar, die lässig und locker mit euch ins Wochenende reinfeiert. Dass eure Freunde selbständig entscheiden können und ihr das so formulieren könnt, dass sich niemand gedrängt fühlt, der eigentlich nicht will, einmal vorausgesetzt. ;o)

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    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    Hallo cocohasi,

    also wenn die eigentliche Hochzeit zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet und es nur um eine Nachfeier geht, dann finde ich persönlich ein ganzes Wochenende zu viel. Da würde mir sozusagen das zentrale Event, eben die Hochzeit an sich, fehlen. In so einem Fall würde ich die Vorübernachtung wohl ganz wegfallen lassen und allenfalls für Gäste von weiter weg eine Nachübernachtung anbieten.

    Mir wäre das ansonsten zu viel Feier ohne den eigentlichen Akt. Und ich könnte mir vorstellen, dass das auch für die Gäste ermüdend sein kann.

    Gruß,

    Malina

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    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    Und wir würden an dem Tag selbst ja nicht heiraten (das wollen wir vorher im urluab).

    Und dann ist ein WE vielleicht doch wieder viel, weil der "Event" selbst ja gar nicht erfolgt, was meint ihr? Es ist eigentlich nur eine Nachfeier....
    Oh, das sind ja ganz neue Informationen. In dem Fall habt ihr ja gar keine richtige Hochzeitsfeier, die einen Großteil der Zeit einnimmt, sondern ihr müsst Leute über ca. 48 Stunden bespaßen?
    Finde ich persönlich viel zu lang - da wäre eine abendliche Feier viel besser!!! Und ich denke auch, dass das den Leuten zuviel ist.

    Ganz abgesehen davon: ich würde auch weniger schenken, wenn das nur ne Party ist....

    und will ich die Kinder meiner Freunde dabei haben? Bin ich bereit, für deren Bespaßung, Essen und Übernachtugn einiges zu zahlen, wenn ich sie - drastisch gesehen - am liebsten gar nicht dabei hätte?
    Ok, das ist ehrlich gesagt schon eine etwas drastische Einstellung. Ich denke, wenn du deine Freunde dabei haben willst, musst du auch deren Kinder einladen - ausladen geht ja wohl gar nicht. Wieso bist du denn so gegen Kinder??

    Und auch dann spricht wieder alles für Abendevent mit Angebot der Übernachtung auf Sonntag - vielleicht lassen dann einige ihre Kinder zuhause weil sie die Party am Abend genießen wollen. Aber sicher wird niemand (!) seine Kinder für ein ganzes Wochenende abgeben.

    Cy

    P.S. Zum Thema Brunch noch eine Nebenbemerkung: Bei unserer Hochzeit haben wir übrigens gar niemanden für irgendwas "eingespannt" - schon gar nicht die Mütter. Die Devise war: "ihr dürft feiern und genießen und euch freuen, dass eure Kinder heiraten. Habt einen schönen Tag!" Und hat super geklappt


    Cytheria

  7. Moderation

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    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    Hallo!

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Hallo cocohasi,

    also wenn die eigentliche Hochzeit zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet und es nur um eine Nachfeier geht, dann finde ich persönlich ein ganzes Wochenende zu viel. Da würde mir sozusagen das zentrale Event, eben die Hochzeit an sich, fehlen. In so einem Fall würde ich die Vorübernachtung wohl ganz wegfallen lassen und allenfalls für Gäste von weiter weg eine Nachübernachtung anbieten.

    Mir wäre das ansonsten zu viel Feier ohne den eigentlichen Akt. Und ich könnte mir vorstellen, dass das auch für die Gäste ermüdend sein kann.

    Gruß,

    Malina
    Dem schließe ich mich vollumfänglich an. Ich empfände schon bei einer großen Hochzeit mit allem drum und dran (Polterabend, Standesamt, Kirchliche Trauung) ein 3-Tage-Event eher als ein notwendiges Übel (wenn die einzelnen Rituale auf verschiedene Tage verteilt sind) als einen angemessenen Rahmen.
    Den Aufwand, die Kosten, den Stress, den Zeitverlust... würde ich wenn überhaupt nur widerwillig auf mich nehmen.
    Und zwar ganz unabhängig von meiner emotionalen Nähe zu den Brautleuten.
    But that's just me...

    Ich finde auch, das solche größeren Feste eine gewisse Dramaturgie brauchen, Struktur und einen zentralen Moment, um den sich alles dreht, der dem Fest auch einen Inhalt gibt.

    Wollt ihr eure Hochzeit irgendwie - außer als Anlass - in die Feierlichkeiten einbinden?
    Manche Paare wiederholen auf der Nachfeier ihr Eheversprechen, das wäre vielleicht eine Möglichkeit.
    (für mich persönlich ist das nichts, aber es gibt auch viele, denen solche improvisierten Rituale sehr gut gefallen)

    Die zweite Frage, die der Kinder, sehe ich im Zusammenhang mit der ersten. Wenn es keine "echte" Hochzeit ist dahingehend, dass die Ehe dann nicht geschlossen wird, geht es ja nur darum, anlässlich des Festes Zeit miteinander zu verbringen.
    Da finde ich es besonders schwierig, die Kinder "wegzuargumentieren". OK, man könnte sagen, es ist keine kindergeeignete Veranstaltung - aber das ist bei so einer langen Feierlichkeit wahrscheinlich nur für die Abende, wenn die Kinder ohnehin schlafen - besonders, wenn alles an einem Ort stattfindet, ist das kein Problem.
    Auch werden die Kinder ja keine Zeremonie stören können, da es keine gibt.
    Du musst dich wahrscheinlich Fragen, wen du ins Zentrum der Feierlichkeit stellen willst.
    Hier in der Community wird ja immer gesagt: "es zählt nur das Brautpaar".
    Das stimmt ja auch in den meisten Fällen.
    Aber ihr habt - das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung, ich finde das toll - euch bei eurer Hochzeit maximal ins Zentrum gestellt, da ihr allein heiratet.
    Alle anderen bekommen "nur" die Nachfeier.
    Da könntet ihr auf der gleichen Linien weiterargumentieren und nur das machen, was ihr wollt und alle anderen haben sich dem zu fügen. Allerdings lauft ihr dann Gefahr, dass niemand kommt.
    Mir war es auf unserer Hochzeit wichtig, dass alle ein schönes Fest haben. Natürlich haben wir die Stänkereien gewisser Verwandte geflissentlich überhört, denn wer sich lieber über die Dekoration aufregt statt das Fest zu genießen hat es nicht anders gewollt und nicht besser verdient. Die Voraussetzungen für ein schönes Fest waren gegeben. Und wenn gewisse Eltern sich nur wohlfühlen, wenn sie ihren Nachwuchs mitbringen können, dann sollte man ihnen das m.M.n. auch ermöglichen.
    Bei uns haben übrigens alle Eltern von kleinen Kindern (sofern nicht mit uns verwandt) die Kinder zuhause bei Babysitter/Oma/Nanny gelassen, obwohl wir sie mit eingeladen hatten.



    Lunete
    Geändert von lunete (08.08.2012 um 19:38 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    Eine Bekannte hat im Ausland geheiratet. Ganz romantisch auf einer Insel. Nur sie und ihr Mann. Für Freunde und Verwandte gab es dann später eine Party auf einem Schiff auf dem Rhein. Erst abends mit Buffet. Soweit ich mich erinnere, waren keine Kinder dabei.

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    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    Eine italienische Freundin von mir hat vor rund einem Jahr in der Nähe von Madonna di Campiglio (Trentino, dh in den Alpen) geheiratet. Am Freitag war Anreise-Tag, am Samstag die Hochzeit und am Sonntag waren sie noch gemeinsam Wandern und Sporteln. Kinder waren natürlich auch dabei, und die haben brav alle gemeinsam gespielt... war ein sehr schönes Wochenende!

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    AW: ein ganzes Wochenende für die Hochzeit?

    Guten Morgen

    vielen Dank für eure Rückmeldungen.... Wo wir heiraten, steht noch nicht fest. Wir könnten in dem Haus auch heiraten, aber das gefällt mir wirklich nicht (ansonsten ist aber alles genauso so, wie wir es schön finden).

    So eine Eheversprechen finde ich persönlich albern, das ist nicht meins. Also fällt das weg. Kirchlich ist kein Option. Somit waren wir recht schnell beim Urlaub, auch wenn die Eltern mir das sicher eine Weile lang übeln nehmen würden. Aber wie gesagt,wir planen ja noch.

    Meine Sorge war ja auch, dass 3 Tage zu viel sind. Das habt ihr größtenteils bestätigt. Mal schauen, ob die Location deshalb jetzt raus ist.

    Es kam die Frage auf, weshalb ich die Kinder nicht dabei haben möchte: weil es zu viele sind (ca. 20), weil sie größtenteils zwischen 3 und 5 sind, also in einem Alter, wo man mit Kinderdisco o.ä. auch nicht viel reißen kann. Weil sie immer im Zentrum allen Interesses stehen. Weil kein Gespräch möglich ist, wenn die Zwerge dabei sind.... Weil ich pro Kind vermutlich mind 50 Euro zahlen darf....

    Aber diese - für manche vielleicht drastische Haltung - führt auch dazu, dass die Location wirklich nicht passt....
    Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende

    Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
    Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt - die Ärzte

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