Erst einmal: gar keiner. Ohne Kinder jedenfalls.
Wozu und für was denn auch? Als Prämie fürs Geheiratetwordensein oder weil frau sich nicht selbst ernähren kann??
Ich versteh wirklich nicht, wie man als junge Frau auch nur auf die Idee kommen kann, ein Ehemann wär nach der Scheidung dazu da einen finanziell zu unterstützen. Weil er so blöd ist zu arbeiten???![]()
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Thema: Ehevertrag
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06.07.2012, 13:29Inaktiver User
AW: Ehevertrag
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06.07.2012, 13:30
AW: Ehevertrag
Sunflower,
du bist über 30 Jahre alt - du solltest schon längst in der Lage sein, dich selbst zu versorgen! Ohne Unterstützung der Eltern oder deines Freundes.
Meine Eltern hätten mir was gehustet, wenn sie mir nach einer fertigen Erstausbildung auch noch ein Zweitstudium hätten finanzieren sollen (Bevor Fragen kommen: incl. Referendariat fertig mit 26 und während des Referendariats habe ich kaum noch Unterstützung gebraucht).
Also: Anfang 30, null Berufserfahrung und noch nie richtig gearbietet (nebenbei jobben, das machen alle), ein Studium in einem ziemlich überlaufenen Orchideenfach und Ansprüche (och nööö... nicht pendeln, keine Wochenendehe, Sport mus sich treiben können...), dass ich mit den Ohren schlacker... darauf hat der Arbeitsmarkt gewartet!
Ach ja ... zu Ehevertrag: Kannst du machen - wenn du einen findest, der so was unterschreibt.... ich würde es nicht tun.
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06.07.2012, 13:38
AW: Ehevertrag
Schon mal was von Work-life-balance gehört? Sport ist als Ausgleich sehr wichtig. Ich merke das extrem undw erde gereizt, wenn ich mich nicht bewege. Auch wenn ich pendle, werde ic wzeimal pro Woche Sport treiben, zur Not dann eben erst um 22 Uhr heimkommen. Es sit absolut nicht unüblich, dass man Sport treiben will. Ich studiere kein Orchideenfach, das wäre zum beispiel Afrikanistik.
Deiner Meinung nach wäre es wohl ebsser,w enn ich ejtzt einen Burnout als Lehrer hätte. Und wie soll ich ohne Bafög alles selbst finanzieren. Vor 2 Jahren ahb ich mich schon um messejobs bemüht, aber nichts bekommen.
Anstatt heir mal neutrale sachliche Antworten zu bekommen, wird man nur angegriffen. Super! Wenn ihr Frust habt, lasst das nicht im forum aus sondern treibt Sport!
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06.07.2012, 13:39
AW: Ehevertrag
Hallo,
ein Zimmer haben heisst nicht unbedingt Wochenendehe.
Meine Pendelei empfinde ich als nicht schlimm. Ich hatte vorher einen Job mit längeren Arbeitszeiten und für mich ist es normal, während der Woche 12 Stunden am Tag unterwegs zu sein (und für einige andere hier sicher auch). Meinem Empfinden nach bleibt mir genug Zeit für Freizeit (dann geht man eben ein oder zwei Tage in der Woche etwas früher). Haushalt ist für mich nur nervig, weil ich nicht mit meinem Partner zusammenlebe und die Wochenenden meist bei ihm verbringe. D.h. meinen Haushalt muss ich während der Woche erledigen. Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass in einem Ein- oder Zwei-Personen-Haushalt nur mit Erwachsenen nicht nennenswert Hausarbeit anfällt, man muss ja nur seine eigenen Dinge in Ordnung und sauber halten.
Ich verstehe nicht, wieso Du Unterhaltspflichten regeln willst, wenn Du Dich aufgrund Deiner ganz persönlichen Entscheidung nicht auf einen guten Berufseinstieg konzentrierst. Mit Kindern sähe das anders aus.
Wenn Du 12 Stunden am Tag außer Haus bist, Dein Mann 10 Stunden und danach, bist Du kommst, einkauft, putzt, aufräumt, wäscht, dann hat jeder von Euch gleich viel Zeit gearbeitet.
MandelblüteGeändert von Mandelbluete (06.07.2012 um 13:50 Uhr)
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06.07.2012, 13:48
AW: Ehevertrag
Hallo Sunflower,
das mag ja alles sein. Aber es klingt für viele User hier und zigtausend Arbeitnehmer hier schon arg, wenn man es als Zumutung abtut, pendeln zu müssen oder sich am Arbeitsort ein Zimmer zu nehmen.
Das Programm meines besten Freundes:
- Vollzeitjob
- 3 Stunden Fahrtzeit täglich
- gelegentliche freiberufliche Trainertätigkeit
- kleines Kind
- zweimal pro Woche Sport
Und das halte ich nicht für ungewöhnlich. Sunflower, das ist die Berufswelt - herzlich willkommen!
Mandelblüte
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06.07.2012, 13:54
AW: Ehevertrag
Ich bin nicht frustriert, ich bin (nicht nur) beruflich sehr zufrieden!
Wie du das ohne Befög finanzieren kannst: Jobben. Als ausgebildetet Lehrerin gäbe es da Nachhilfe, VHS, Übernahme von Vertretungsstunden an Schulen.
Ich habe 12-15h/Woche an der Supermarktkasse gesessen und in den Semesterferien im Dreischichtsystem in einer Fabrik gearbeitet. Ich finde es schon ziemlich... nun ja... dass du erwartest, dass dir andere (egal ob Eltern oder Partner) das finanzieren sollen.
Und nein, es ist nicht unüblich Sport zu trieben, aber das als Argument für infrage kommende Stellen anzuführen, mag auf AG befremdlich wirken.
Und: 3h Fahrzeit ist für Pendler nichts Ungewöhnliches - ich arbeite nur in einer anderen Ecke der Stadt und bin täglich incl. Umstiegezeiten fast 2h innerstädtisch unterwegs.Geändert von Nordlys76 (06.07.2012 um 14:19 Uhr)
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06.07.2012, 14:15
AW: Ehevertrag
Das wird kaum vorkommen, zumindest nicht aus dem Grund, den Du hier anführst.
Das empfehle ich sehr. Hier mal ein paar Ausführungen zu "nachehelichem Unterhalt wegen ehebedingter Nachteile".Mit meinem Freund hab ich noch nciht darüber gesprochen. Ichw erde mich erstg enau erkundigen, welcher Unterhalt mir sowieso zusteht.
Auf jeden Fall aber auch noch zum Anwalt/Notar gehen und Ehevertrag schon mal aufsetzen lassen. Ja, und dann würde ich gern wissen, was Dein zukünftiger Mann dazu sagt. Du kennst ihn doch, wie wird er wohl reagieren?
Per Vertrag lässt sich das ja alles regeln, wenn beide sich einig sind.
Noch zwei Fragen: die Vereinbarung gälte dann sicher wechselseitig, hättest Du Probleme damit?
Und könnte sich Dein Mann nicht wirklich einfacher versetzen lassen an Deinen Standort?
Ich verstehe -ehrlich gesagt- auch nicht deine Anspruchshaltung. Macht es Dir wirklich nichts aus, nicht auf eigenen Beinen stehen zu können?
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06.07.2012, 14:30
AW: Ehevertrag
Ich finde die Überlegungen zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht. Wenn ich es richtig verstehe studierst Du noch und Deine berufliche Zukunft ist völlig offen? Einen Ehevertrag muss man nicht vor der Hochzeit aufsetzen sondern kann dies zu jedem Zeitpunkt tun. Ich würde abwarten, wie sich die Situation entwickelt. Vielleicht findest Du ja eine Vollzeitstelle...oder es kommt ganz anders....
Kann es sein, dass Du mit Blick auf das nahende Studienende ein bischen Panik bekommst und den "Ausweg" derzeit vielleicht an falscher Stelle suchst?
Grundsätzlich kann ich die Überlegungen und den Wunsch, sich abzusichern gut nachvollziehen. Das moderne Unterhaltsrecht fordert es geradezu. Die Absicherung kann natürlich am Besten über finanzielle Eigenständigkeit und eigene Berufstätigkeit erfolgen. Aber es gibt eben auch andere Lebenskonstellationen/-wege.
Ich selbst mache mir hierüber auch immer wieder Gedanken: Nach meinem Studienabschluss konnte ich aufgrund einer Weiterbildung nur Teilzeit auf einer sozialversicherungspflichtigen Stelle arbeiten. Mein Mann ist in dieser Zeit aus beruflichen Gründen 350 km weit weg gezogen. Nach gut 3 Jahren Fernbeziehung und Abschluss meiner Weiterbildung habe ich meine sichere Teilzeitstelle gekündigt, damit wir wieder zusammen leben können. Am neuen Ort habe ich zunächst nur eine 80-%-Stelle gefunden. Nun wird mein Mann für einige Jahre ins Ausland versetzt und ich werde ihn begleiten. Es ist unsicher, inwiefern ich im Ausland in meinem Beruf werde arbeiten können. Natürlich, es sind meine bzw. unsere Entscheidungen. Aber ich würde mir schon wünschen, dass die Tatsache dass ich in den nächsten Jahren beruflich zurück stecke im Trennungsfall berücksichtigt wird. Wir handhaben es nun so, dass wir zumindest meine Altersvorsorge weiter betreiben und absichern. Was genau man in einem Ehevertrag vereinbaren könnte ist uns beiden nicht klar. Dafür ist die Zukunft - wie hier im Strang ja auch schon mehrfach erwähnt - zu unberechenbar.
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06.07.2012, 14:33
AW: Ehevertrag
Du tust dich auch nicht gerade durch Sachlichkeit hervor.
Da deine sämtlichen Stränge hier nach dem gleichen Muster verlaufen (du stellst eine Frage, diese stößt nicht per se, aber doch durch deine dahinter durchscheinende Grundeinstellung auf allgemeines Unverständnis, du beginnst dich zu verteidigen und um dich zu beißen, deine Argumente sind aber wenig überzeugend bzw. bestätigen wiederum die Grundeinstellung) wäre es vielleicht angebracht, mal darüber nachzudenken, ob nicht vielleicht doch etwas dran ist an den hier formulierten Kritikpunkten.
(Oder - das ist die zweite Möglichkeit - alle hier haben sich gegen dich verschworen. Dann verschwendest du natürlich deine Energie. Und die hier antwortenden auch...
)
Auch ich nehme dich basierend auf deinen Postings als selbstbezogen, bequem und unreif wahr - und ich bin jünger als du.
Viele deiner Entscheidungen kann ich nicht nachvollziehen, sie scheinen mir zumeist auf der Vermeidung von Verantwortung zu beruhen.
Das Beharren auf dem Messejob (heuer und vor 2 Jahren) - warum? Mir scheint, weil es bequem ist: du wirst nicht eingestellt und wer ist Schuld? Die oberflächlichen und überzogenen Anforderungen des Systems. Du bist damit der Verantwortung enthoben, du hast es ja probiert... Aber es gibt so viele andere Möglichkeiten Geld zu verdienen und ein Studium zu finanzieren!
Das Magisterstudium nach dem Staatsexamen. Es ehrt dich, dass du nicht auf Deibel komm 'raus am Lehrerberuf, den du für dich als ungeeignet erfahren hast, festhält
Aber auch ein Staatsexamen ist ein gültiger Uniabschluss und du hättest damit praktisch das gleiche machen können wie mit deinem Magister. In der Regel ist es auch möglich, zusätzlich zum Staatsexamen auf Antrag ohne oder mit sehr geringem Zusatzaufwand einen Magister in den gleichen Fächern zu erlangen. Ich habe zudem den Verdacht, dass dein Magister stark auf deinem Staatsexamen aufbaut. Anglistische Sprachwiss., Didaktik und Psychologie - das ist einem Lehramtsstudium des Faches Englisch sehr nahe, ist ein vertiefendes Studium einiger Teilbereiche, die du in einem Englisch-auf-Lehramt-Studium ohnehin studiert hast (natürlich nur, falls du das studiert hast). Und nein: die Arbeitswelt sucht nicht händeringend nach geisteswissenschaftlichen Berufsanfängern über 30 mit mittelprächtigem Zeugnis, die keine konkreten Kenntnisse oder auch nur Pläne haben.
Der Ehemann, der dich unterstützen soll, die Eltern, die dich nach wie vor unterstützen, die fehlende Einsatzbereitschaft für einen Job, das sture Beharren auf der Notwendigkeit von "Sport", die Unwilligkeit zu Pendeln (die Bahn ist schuld)...
Sorry, da klingen für mich ungerechtfertigte Ansprüche durch und Ausflüchte, warum du nichts bzw. nur wenig für diese Ansprüche zu leisten bereit bist. Wenn du dich ganz deinem physischen und psychischem Wohlergehen widmen willst, solltest du richtig reich heiraten, damit du deine Tage zwischen Tennisclub und Ehrenamt aufteilen kannst - dann brauchst du aber einen richtig guten Ehevertrag!
Du schriebst oben: du hättest gerne Erfahrungsberichte von anderen Menschen, die Eheverträge abgeschlossen haben, gehabt.
Warum hast du das in deinem Eingangsposting nicht so formuliert? Stattdessen der Verweis auf deine m.E. wenig durchdachte und schlecht informierte Idee, dass du gerne Unterhalt hättest (der gesetzlich nicht mehr vorgesehen ist!!!). Und dann wunderst du dich über Postings, die dich genau darauf - auf die Gesetzeslage und auf deine falschen oder zumindest problematischen Vorstellungen - hinweisen und deine immer wieder formulierte Anspruchshaltung in Frage stellen.
Das ist mir unbegreiflich.
Du wirkst auf mich auch sehr unsicher und ich könnte mir vorstellen, dass das hier oft erwähnte Anspruchsdenken eine Strategie ist, durch das Eingehen von Abhängigkeitsbeziehungen klare Verhältnisse Sicherheit zu schaffen. Und auch dadurch, dass du hier im Forum nach Rat und Bestätigung suchst.
Solange du jemanden hast, der da mitspielt, kann das gut gehen.
Aber auf längere Frist schaffst du dir damit m.E. ein immer größer anwachsendes Risiko, denn, wie schon oft geschrieben, die Zukunft ist nur in Maßen berechenbar.
Irgendwo hattest du auch geschrieben, du willst dir ein Hochzeitskleid kaufen, das sei mit 400 € aber zu teuer, da du nichts verdienst. Das lässt mich bezüglich der Spendierfreudigkeit deines Zukünftigen hellhörig werden.
Als mein Mann und ich geheiratet haben, haben wir die Hochzeit gemeinsam finanziert. Das Hochzeitskleid der Frau ist erfahrungsgemäß ein großer Posten. Auch den haben wir gemeinsam getragen und zwar hat jeder nach eigenem finanziellen Vermögen beigetragen. Dass dein Mann in spe, der ja scheinbar sehr gut verdient, dich da hängen lässt, würde mir an deiner Stelle in Hinblick auf eine eventuelle nacheheliche Versorgung zu denken geben!
Oder ist das genau der Punkt, an dem du dich nicht auf die Großzügigkeit anderer verlassen willst?
Wenn ja, würde ich genau diese Eigenverantwortung möglichst schnell auf die anderen Bereiche deines Lebens ausweiten!

LuneteGeändert von lunete (06.07.2012 um 14:50 Uhr)
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06.07.2012, 15:19
AW: Ehevertrag
Wir haben einen Ehevertrag, dieser wurde schon mehrfach unserer beruflichen Konstellation angepasst. Dafür sind wir jedes Mal zum Notar und haben uns beraten lassen.
Allerdings haben wir auf Klauseln wie deine verzichtet, da wir uns gut mit dem aktuellen Unterhaltsgesetz arrangieren können.
Ich kann dir nur empfehlen, zuerst mit deinem zukünftigen Mann zu sprechen und dann mit ihm zum Notar zu gehen.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte


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