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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Ja, da gebe ich dir recht. Durch die Wahlmöglichkeiten ist es komplizierter geworden, bzw. mache ich/machen wir es uns komplizierter. An sich sollte man froh sein, dass man die Wahl hat ...

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von Fiella Beitrag anzeigen
    Bei den Spaniern wird durch diese Methode auch der Männername weitergegeben, so wie es bei uns lange üblich war, nur dass das erst in der nächsten Generation passiert, wenn die Mächennamen "abgehängt" werden. Es sieht am Anfang wie Gleichberechtigung aus, ist es aber auf Dauer nicht.
    Darum geht es nicht, denn es bedeutet das ist der Sohn/Tochter von Meier-Schulze, von 2 Menschen.... Also ganz klar diese Regelung gibt es in Spanien seid Jahrhunderten und hatte nix mit Emanzipation zu tun, sondern nur mit der Definition zu welchen Familien man gehört.....

    In den 60ern wurde sogar noch Meier de Schulze geschrieben.... das "de"=von ist aber mittlerweile verschwunden.....

    Einen Ehenamen führen wofür? Gerade hat eine Kollegin geheiratet, nach 20 Jahren Beziehung und hat den Namen ihres Gatten angenommen, nach 20 Jahre da verbirgt sich mir der Sinn....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  3. Inaktiver User

    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Ich konnte und kann es mir nicht vorstellen, bei einer Heirat meinen Namen aufzugeben. Mein Name gehört zu mir, ist Teil meiner Identität.

    In meiner Ehe war mein Name der Familienname, meine Tochter heisst wie ich. Mein Ex-Mann selbst hat diese Lösung vorgeschlagen (er selbst hat einen Allerweltsnamen wie Maier oder Müller), ansonsten hätte ich bei der Wahl des Familiennamens das Los vorgeschlagen. Mein Ex hatte einen Doppelnamen angenommen, den er aber nur bei "offiziellen" Gelegenheiten benutzt hat (also bei der Bank oder so) und inzwischen wieder abgelegt hat. Ich hatte vorgeschlagen, dass jeder seinen Namen behält, er wollte dann aber den Doppelnamen.

    Irgendwie finde ich es absurd, wenn man mit dem Mann sozusagen den Namen wechselt: die Ex meines Partners beispielsweise hat wieder geheiratet und den Namen des neuen Mannes angenommen. Mein Name gehört zu mir, den möchte ich nicht wechseln wie ein Hemd. Dass ein Paar "zusammengehört"/verheiratet ist, das ist doch auch ohne Namensgleichheit bekannt.

    Aber wer die Wahl hat, hat ja bekanntlich die Qual !

    Gruß, Elli

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ihr sagt also: das geschlecht des/der erstgeborenen entscheidet über alle kindernachnamen?
    Ja, das wäre dann die Folge gewesen. Eigentlich wollten wir es einfach nur dem Zufall überlassen (quasi wie eine Münze zu werfen), und der hat uns ein Mädchen geschenkt. Aber da es sowieso bei diesem einen letzten gemeinsamen Kind geblieben ist (wir hatten schon Kinder aus seiner und meiner ersten Ehe), sind keine Folgekinder betroffen.

    Noch radikaler ist die Meinung meiner Stiefmutter: alle Kinder sollten den Namen der Mutter bekommen (weil diese sich sowieso mehrheitlich um sie kümmern...).

  5. Inaktiver User

    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von Fiella Beitrag anzeigen
    ...Noch radikaler ist die Meinung meiner Stiefmutter: alle Kinder sollten den Namen der Mutter bekommen (weil diese sich sowieso mehrheitlich um sie kümmern...).
    Axo, weil sich die Mütter mehrheitlich sowieso(!) kümmern ...... Ich dachte spontan, das meint sie deshalb, weil die Mutter immer weiss, dass sie die Mutter ist..... .

    Sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen . Nun wieder zurück zum Thema !

    Gruß, Elli

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwie finde ich es absurd, wenn man mit dem Mann sozusagen den Namen wechselt
    Ab und zu mache ich mir einen Spaß daraus, mir vorzustellen, wie ich heißen würde, wenn man seinen Geburtsnamen beibehalten und dann alle Ehenamen dranhängen würde - am besten noch die von den Männern dazu, mit denen man eine längere ernsthafte Beziehung geführt hat.

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Axo, weil sich die Mütter mehrheitlich sowieso(!) kümmern...... Ich dachte spontan, das meint sie deshalb, weil die Mutter immer weiss, dass sie die Mutter ist..... .

    Sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen . Nun wieder zurück zum Thema !

    Gruß, Elli
    Auch nicht schlecht ;)

  8. Inaktiver User

    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von Fiella Beitrag anzeigen
    Ab und zu mache ich mir einen Spaß daraus, mir vorzustellen, wie ich heißen würde, wenn man seinen Geburtsnamen beibehalten und dann alle Ehenamen dranhängen würde - am besten noch die von den Männern dazu, mit denen man eine längere ernsthafte Beziehung geführt hat.
    *gack* Das hält kein EDV-Formular aus und so manche Datenbank zwänge das in die Knie ! Geht also schon deshalb nicht !

    Gruß, Elli

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    *gack* Das hält kein EDV-Formular aus und so manche Datenbank zwänge das in die Knie ! Geht also schon deshalb nicht !

    Gruß, Elli
    Die Formulare reichen sowieso schon immer nicht, wenn wir unsere Kinder aufzählen müssen, da würden die Nachnamen den Kohl irgendwie auch nicht fett machen.

    Sorry, ich schweife vom Threadthema ab.

  10. User Info Menu

    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Kriisten, ich will nur noch beisteuern, dass der Verzicht darauf, dass mein Sohn auch meinen, behaltenen Nachnamen tragen solle, leicht war, als ich ihn im Arm hatte. Das war "sowas von mein Kind", da kamen Namen nicht dazwischen...
    Spätere Probleme gabs auch nicht.

    Also, wenn es heute noch möglich ist, den Familiennamen bei der Geburt erst festzulegen - könnt Ihr den Teil vielleicht vertagen.
    "Eine Treppe: Sprechen - Schreiben - Schweigen"mmmmmmmmmmKurt Tucholsky

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