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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    als begeistereter ahnenforscher gefällt mir die in österreich mögliche lösung, einen partner den eigenen namen behalten zu lassen, der andere trägt den doppelnamen.

    für mich wäre wichtig, der namenslinie verstärkung zu geben, die auszusterben droht.


    so hat auch in unserer stadt eine prinzessin einen bürgerlichen geheiratet, sie behielt den adeligen namen, ihre kinder bekamen den des vaters, weil seine linie sonst aussterben würde. seine vorfahren aus fünf jahrhunderten rackerten sich hart als handwerker ab. es nimmt viel druck vom eingeheirateten mann, dass er in seinem beruf nicht wie ein titelheischer dasteht, sondern den seinem stand gemässen namen weitergeben kann.
    lg
    legrain

  2. Inaktiver User

    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Dann behaltet doch jeder euren Namen, das geht doch. Wo ist das Problem?

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Wir haben beide unseren Namen behalten. Die Kinder heißen so wie ich, ein Grund ist sicherlich, dass ich häufiger in der Schule und bei sonstigen Veranstaltungen in Erscheinung trete.

    Mein Mann wird in diesen Kreisen oft mit meinem Namen angesprochen, er nimmt es mit Humor. Wenn die Leute erst ihn kennenlernen, werde ich mit seinem Namen angesprochen. Wir fühlen uns trotzdem sehr verheiratet.

    Die Kinder haben übrigens auch seine Konfession.
    Age is an issue of mind over matter, if you don´t mind, it doesn´t matter.
    Marc Twain

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

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    Geändert von macaronesia (24.11.2021 um 21:09 Uhr)

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was die Kinder angeht, so kenne ich ein Paar, das vor der Geburt entschied: Wird es ein Mädchen, erhält es den Namen der Mutter und wir es ein Junge den Namen des Vaters. Das fand ich irgendwie fair, wenn man keinen gemeinsamen Namen hat - obwohl es für mich persönlich undenkbar wäre, wenn es keinen gemeinsamen Familiennamen gäbe.
    Das kann man so aber nur beim ersten Kind entscheiden. Man kann den Kindern keine unterschiedlichen Nachnamen geben.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von legrain Beitrag anzeigen
    als begeistereter ahnenforscher gefällt mir die in österreich mögliche lösung, einen partner den eigenen namen behalten zu lassen, der andere trägt den doppelnamen.
    Das ist hier auch möglich.
    Hilft aber nicht, wenn sich der Doppelname furchtbar anhört.

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Zitat Zitat von macaronesia Beitrag anzeigen
    Ein ganz anderes Thema, warum behalten einige deutsche geschiedenen Frauen bei ihrer folgenden Eheschliessung den Namen ihres Exmannes, warum nehmen sie nicht den des neuen Ehemannes an oder nehmen wieder ihren Mädchennamen an. ( z. B. Frau Merkel oder Frau Heidenreich). Wenn ich mich schon scheiden lasse, will ich in der Regel nichts mehr mit meinem Ex zu tun haben, warum will ich dann noch seinen Namen tragen? Und ist dem Ex das dann wurscht? (OK, jetzt spekuliere ich, das darf man in der Bri nicht.)
    Je nachdem wie lange man mit dem Ex verheiratet war, hat man sich eben einfach an den Namen gewöhnt und betrachtet ihn als eigenen Namen. Warum sollte man ihn dann nicht behalten? Manche haben dann den Namen des Ex länger getragen als ihren Mädchennamen.

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Ich habe mit 24 geheiratet, war da grade noch in meiner emanzipatorischen Phase und hatte auch Probleme damit, meinen Mädchennamen abzulegen. Ein Doppelname war mir aber zu pädagogisch verbrähmt (damals gab es die Möglichkeit, den Mädchennamen zu behalten noch nicht, und Namen wie Leutheuser-Schnarrenberger wurden in der Presse gerne persifliert).

    Nachdem mein Mädchenname aber nun nicht so wirklich schön war, meine Bindung zu meiner Familie sich in Grenzen hielt und ich mich klar zu meinem Mann bekennen wollte, habe ich seinen - übrigens auch wesentlich selteneren Namen - angenommen.

    Heute - auch nach der Scheidung - trage ich ihn immer noch, inzwischen länger als meinen Mädchennamen.

    Heute sage ich, Namen sind Schall und Rauch, es sei denn, man legt wirklich noch Wert auf Familienhistorie, man sollte einfach die Praktikabilität entscheiden lassen (Kinder etc.).

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    @ Kriisten: Den Mädchennamen abzulegen hat schon etwas davon, sich äußerlich und sichtbar von den Eltern zu lösen, immerhin ist die Ehe ein neuer Lebensabschnitt. Damit ist aber nicht gesagt, dass du dich von deinen Eltern abwendest.

    Was heißt denn, du hast dir beruflich einen Namen gemacht? Hast Du Bücher geschrieben, Artikel veröffentlicht, Vorträge gehalten? Auch dann wir man sich schnell an deinen neuen Namen gewöhnen.

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    AW: Der Nachname - schwierige Entscheidung

    Danke schonmal für all eure Antworten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann behaltet doch jeder euren Namen, das geht doch. Wo ist das Problem?
    Das Problem taucht nach meiner Meinung dann auf, wenn das Kind zur Welt gekommen ist. Dann wäre wieder zu entscheiden, welchen Namen es bekommt.
    Ich denke, dass seine Bedenken schon aus seinem Beruf resultieren. Er ist schon in einem Arbeitsfeld, in dem man ihn wohl (reine Vermutung) schief anschauen würde, wenn er den Namen der Frau annimmt. Wobei ich finde, dass man sich davon nicht beeinflussen lassen sollte

    Ich glaube, ich habe zu sehr in meinem Kopf verankert, dass es der Name der Eltern ist. Ich habe den Namen meiner Eltern, er hat den Namen seiner Eltern. Und für mich ist es dann natürlich logisch (), dass ich den Namen meiner Eltern behalte, anstatt den Namen seiner Eltern anzunehmen. Ich schaff es emotional nicht, das Gefühl zu bekommen, dass es SEIN Nachname ist. Wenn ich das Gefühl hätte, dass ich etwas von ihm annehme, was ihm alleine gehört, dann wäre ich glaube ich sehr stolz, diesen Namen zu tragen. So gruselt es mich total und ich für meinen Teil wäre unglaublich unglücklich diesen Namen zu tragen Ich denke, das ist mein Hauptproblem.
    Ebenfalls käme dann für mich nicht in Frage, dass das Kind später seinen Namen bekommt.

    Die Möglichkeit einen Kompromiss zu machen, sehe ich irgendwie nicht. Ich muss nicht zu ihm ziehen, er nicht zu mir, keiner gibt für den anderen etwas auf.

    @Zwiebelliese: Ja, ich habe Bücher geschrieben, Artikel veröffentlicht, etc. Ich promoviere auch aktuell und fände das dann auch "komisch", wenn dort nicht mehr mein Name stände

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