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  1. User Info Menu

    smile Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Liebe Foren-Mitglieder,

    Heute habe ich mal ein wohl ziemlich banales Problem: Ich wurde spontan (2 Wochen im Voraus) von einer Kollegin zu ihrer Hochzeit eingeladen. Dass ich recht offensichtlich 2. Wahl bin ist für mich kein großes Problem, da ich weiß, wie viel Stress sie die letzten Wochen hatte, man nun mal nicht jeden von Anfang an einladen kann und ich wohl ähnlich handeln würde (aber evtl. mit etwas längerer Vorlaufzeit).

    Jetzt habe ich aber trotzdem ein schlechtes Gewissen, weil ich irgendwie das Gefühl habe, sie zu der Einladung "gezwungen" zu haben, weil ich sie die letzten Wochen 2-3 Mal gefragt habe, wie die Vorbereitungen laufen, das Kleid ausschaut, wo sie feiert, etc. Die Einladung kam zudem kurz nach dem letzten Gespräch über ihre Hochzeit.

    Ist das schlechte Gewissen gerechtfertigt? Habe ich durch meine Fragerei evtl. gegen irgendwelche Höflichkeitsformen verstoßen?

    Achja, mein Freund sagt, dass ich verrückt bin

    Viele Grüße,
    Trudylein

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    AW: Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Zitat Zitat von trudylein Beitrag anzeigen
    Ist das schlechte Gewissen gerechtfertigt? Habe ich durch meine Fragerei evtl. gegen irgendwelche Höflichkeitsformen verstoßen?

    Achja, mein Freund sagt, dass ich verrückt bin
    Nabend! Ich sag nur eins - da "steckst" Du jetzt - und versuche bloß nicht, etwa bei ihr durch vorsichtig-nachfassende Fragen da klarer zu werden (schon der Gedanke gruselt mich). Es kann nur und nur schlimmer werden -> und das heißt m.E.:
    Es muss Dir egal sein. Lächeln und durch.
    "Eine Treppe: Sprechen - Schreiben - Schweigen"mmmmmmmmmmKurt Tucholsky

  3. Moderation

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    AW: Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Selbst wenn das schlechte Gewissen gerechtfertigt ist, machst du die Situation schlimmer, wenn du jetzt irgend etwas anderes tust als die Einladung in guter Form anzunehmen und ein guter Gast zu sein.

    Wenn das schlechte Gewissen *nicht* gerechtfertigt ist, auch.

    Und: Ich kann mir schwer vorstellen, wie du sie "gezwungen" haben könntest, dich einzuladen. Vielleicht hat sie sich bedrängt gefühlt, vielleicht ist sie jemand, die damit schlecht umgehen kann, damit hast du sie aber noch lange nicht gewzungen, und dann hat sie aber ganz andere Probleme als dich . Vielleicht hat sie sich ja auch gefreut, daß es dich interessiert, was sie tut, und du Anteil nimmst, und beschlossen, so jemanden möchte sie auf ihrer Hochzeit haben. Oder sie ist von der "je mehr, je lustiger"-Fraktion und lädt jeden ein, der Interesse kundtut.

    Schwer zu sagen. Aber, deutliche entgegengesetzte Signale oder Aussagen mal ausgeschlossen, du machst nichts damit falsch, wenn du jetzt sagst, "Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich sehr und komme gerne." Mit einem Hin und Her macht man sich nicht beliebt, schon gar nicht bei Leuten im Hochzeitsstreß.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Trotzdem generell die Frage an diejenigen, die sich etwas mehr mit Hochzeiten auskennen als ich: ist es unhöflich, eine Braut nach den Vorbereitungen zu fragen? Ich habe das zwar wirklich nur aus Interesse an ihrer Person gemacht, aber nicht darüber nachgedacht, wie es bei ihr rüber kommt... Hatte ja eigtl. nicht mit einer Einladung gerechnet.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Schwer zu sagen. Aber, deutliche entgegengesetzte Signale oder Aussagen mal ausgeschlossen, du machst nichts damit falsch, wenn du jetzt sagst, "Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich sehr und komme gerne." Mit einem Hin und Her macht man sich nicht beliebt, schon gar nicht bei Leuten im Hochzeitsstreß.
    Was meinst du mit "deutliche entgegensetzte Signale oder Aussagen"?

    Ich werde natürlich hingehen und auch ein tolles Geschenk und viel gute Laune mitnehmen!

  5. Moderation

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    AW: Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Hallo!

    Ich finde Nachfragen nicht unhöflich, es ist in meinen Augen auch kein Faux Pas.
    Hochzeitsvorbereitungen können die Beteiligten wirklich sehr beanspruchen und stark vereinnahmen. Da finde ich Smalltalk, der dies berücksichtigt, eigentlich sehr angemessen. Unpassend fände ich, wenn man weiß, dass das Gegenüber das Wochenende damit verbracht hat, Platzkarten (oder was auch immer) zu basteln, über irgendetwas zu reden, an dem genau wegen der Vorbereitungen nicht teilgenommen werden konnte...

    Wir haben vor zwei Jahren geheiratet und mich haben sehr viele Bekannte und Kollegen (die nicht eingeladen waren) immer mal wieder nach den Vorbereitungen gefragt.
    Ich habe es auch nicht so verstanden, als wollten sie sich so eine Einladung "erschleichen".

    Ich finde deine Einstellung übrigens sehr gut: du bist nicht beleidigt, weil du "zweite Wahl" warst. Solche Gäste kann man sich nur wünschen!
    (Wir hatten damals extra auf "Nacheinladungen" verzichtet, weil wir befürchteten, dass die Betreffenden das in den falschen Hals kriegen könnten).

    Viele Spaß auf der Hochzeit


    Lunete

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    AW: Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Also, durch nachfragen zwingt man niemanden zur Antwort.
    Und erst recht nciht zu einer Einladung.
    Freu dich, geh hin, gratuliere, feier mit.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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    AW: Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Also, mich haben auch schon einige nach den Vorbereitungen gefragt und ich bin noch nie auf den Gedanken gekommen, dass die deshalb eingeladen werden wollen.

  8. Inaktiver User

    AW: Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Ich hab nicht den Eindruck, dass Du sie durch die Nachfrage gezwungen hast, Dich einzuladen. Sie hat sich über Dein Interesse gefreut und möchte Dich gerne bei diesem besonderen Tag dabei haben. Freu Dich. Kauf Dir ein schickes Kleid und geh hin

  9. Inaktiver User

    AW: Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Zitat Zitat von trudylein Beitrag anzeigen
    Liebe Foren-Mitglieder,

    Heute habe ich mal ein wohl ziemlich banales Problem: Ich wurde spontan (2 Wochen im Voraus) von einer Kollegin zu ihrer Hochzeit eingeladen. (...)
    Jetzt habe ich aber trotzdem ein schlechtes Gewissen, weil ich irgendwie das Gefühl habe, sie zu der Einladung "gezwungen" zu haben, weil ich sie die letzten Wochen 2-3 Mal gefragt habe, wie die Vorbereitungen laufen, das Kleid ausschaut, wo sie feiert, etc. Die Einladung kam zudem kurz nach dem letzten Gespräch über ihre Hochzeit. (...)
    Ist es üblich, Kollegen zur Hochzeit einzuladen? Ich finde nicht. Ergo findet sie dich so sympathisch, dass es über reine "Kollegialität" (sagt man das so? ) hinausgeht, zumindest würde ich jetzt davon ausgehen. Warum sollte sie sich gezwungen fühlen, eine Kollegin einzuladen? Das erschließt sich mir überhaupt nicht. Bei einer Freundin - ok. Aber einer Kollegin gegenüber würde ich mich nicht verpflichet fühlen. Also keine Gedanken machen und hingehen.

    suzie

  10. Moderation

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    AW: Braut zur Einladung "gezwungen"?

    Zitat Zitat von trudylein Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit "deutliche entgegensetzte Signale oder Aussagen"?
    Wenn sie dich wieder auslädt. Dann ist das aber ihr Faux-Pas, nicht deiner.

    Viel Spaß auf der Hochzeit!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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