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    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ....Andererseits, wie erlebtet ihr das "Ausklinken"?
    Meinst du jetzt das "klein-feiern"?? ;-)

    Ich erlebte das als für mich (=uns) als sehr angenehm,mit einem doch winzig-klitzekleinen schlechten Gewissen (eigentlich nur meiner inzwischen verstorbenen Oma gegenüber)...aber ich wollte das auch so und mein damaliger Hochzeitspartner auch.
    Es war ein schöner Tag...

    Für meine beste Freundin wäre es hingegen ein Horror gewesen,so eine heimliche Standesamt-Story...vom Gefühl her...denn sie wollte diesen "pompösen Prinzessinnen-Tag" mit allem drum und dran...und jemanden ausschliessen wäre für sie keine Option gewesen...




    Darum...es kann immer nur darum gehen,was das Brautpaar von diesem Tag will/erwartet...und welche Kompromisse die beiden für sich finden...
    Nette Grüße,
    SVEA
    _________________________________
    Die wahre Jugend ist eine Eigenschaft, die sich nur mit den Jahren erwerben lässt.
    .
    Jean Cocteau

  2. Moderation

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    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei manchen meiner Freundinnen hatte ich den Eindruck, die würden der Prinzessinnen-Vorstellung hinterherjagen,im wahrsten Sinne.

    Andererseits, wie erlebtet ihr das "Ausklinken"?
    Neutral.

    Ich war ein bißchen irritiert, als meine Cousine "nur im engsten Freundeskreis" mit 200 Leuten eine drei Tage lange Party schmiß (und etwas irritierter, weil ich nicht eingeladen war -- das Feuerwerk hätte ich gerne gesehen, andererseits blieb mir so erspart, ein Ballkleid *und* ein Cocktailkleid zu kaufen). Alles andere zwischen "100 Leute auf Burg mit Eventcatering" und "wir haben übrigens letzten Urlaub auf ... geheiratet" ist für mich "whatever". Ich habe keine Probleme damit, daß es nicht um mich geht, wenn Leute heiraten.

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    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Wir haben mit unterschiedlichen Größen gefeiert: Standesamt ganz klein (15 Leute: engste Familie, Chauffeur-Freunde, Trauzeugen, die drei Besucher, die bei uns in der Wohnung geschlafen haben), Kirche ganz offen (ca. 60 Leute: alle Freunde und Bekannte die wollen plus erweiterte Familie) und mit Mitbring-Kuchenbuffet danach, Abends dann im Gasthaus mit der erweiterten Familie und engen Freunden (50 Leute: nicht deckungsgleich mit dem Nachmittag, da einige aus der Familie erst abends nach der Arbeit kamen).

    Und obwohl das noch nicht lange her ist, brauche ich wirklich Fotos als Erinnerungsstütze und habe natürlich auf den Nebenschauplätzen nicht alles mitbekommen an dem Tag. Wie zu erwarten war, herrschte Ausnahmezustand, alle waren furchtbar aufgeregt und wuselten rum - so oft wird dann doch nicht geheiratet, dass sich Routine einstellt.

    Stressig war es auch und im Nachhinein wussten wir dann auch was man besser machen kann (etwa einmal das Programm mit allen Helferlein gemeinsam durchsprechen und ansagen was dem Paar wichtig ist). Wir hatten viel Unterstützung von allen Ecken und Enden, haben aber vor allem viel selbst organisiert und Freunde, Familie und Bekannte statt Geschenke (wohin mit dem ganzen Zeug?) um persönliche Beiträge gebeten. Das hat auch prima funktioniert, man weiß ja meist, wer was besonders gut kann oder ein nettes Auto für das Traupaar hat oder eine Videokamera oder einen Garten der Efeu und Weinblätter für die Deko hergibt oder noch Restdeko von der eigenen Hochzeit übrig hat, oder, oder, oder,... Das kostet dann etwas mehr Zeit und Koordinationsaufwand, aber deutlich weniger Geld und alle fühlten sich irgendwie einbezogen.
    Viel Geld haben wir jedenfalls nicht ausgegeben: mein Kleid habe ich gebraucht gekauft, die Modelle aus den Geschäften haben mir in der mittleren Preislage eh nicht gefallen, Anzug Mann war hälftig geliehen (Plastron und Weste braucht man(n) eh nie wieder), Ringe kamen von den Urgroßeltern, die haben wir nur etwas aufarbeiten lassen, die Torte war von meinem Cousin, bei den Blumen haben wir uns vorher ein bisschen umgehört ... am teuersten war das Gasthaus am Abend, da haben die Väter was dazugegeben, aber da es etwas abgelegen war, waren das schon sehr günstige Preise (Festpreis Essen+Trinken pro Person) ohne Raummiete.

    Die Entscheidung für eine größere Feier ist eigentlich gefallen, weil wir uns dachten, dass wir gern mal die gesamte Familie zusammen hätten und es sonst so wenige Anlässe für gemeinsame Feiern gibt. Auch wollten wir den Kontakt zu den jüngeren Familiengenerationen stärken, weil wir beide wegen der Teilung bis 1989 relativ verwandtschaftsarm aufgewachsen sind und das immer vermisst haben. Die Gelegenheit beide Familien zu verquicken und für gemeinsame Erinnerungen zu sorgen, haben wir dann gern wahrgenommen.

    Als Alternative stand auch eine Hochzeit im kleinen Rahmen zur Diskussion oder nur mit den ortsansässigen Freunden, das kam uns dann allerdings doch eher wie eine Geburtstagsfeier vor. Und wir hätten danach sukzessive alle Verwandten besuchen und Fotos zeigen müssen/wollen (war sogar kurzzeitig als eine Art Hochzeitsreise angedacht).

    Fazit: wir hätten nur wenig anders gemacht. Es war gut, dass wir uns von unseren Eltern nicht haben reinreden lassen (Vorschläge und Kommentare à la: Ihr heiratet zu zweit und fahrt dann ganz lange weg - so wie wir, als Brautkleid ein Kaftan, Kürbisse als Deko, was?!? DEN wollt Ihr auch einladen?). Es war gut, sich abends um nichts mehr kümmern zu müssen und trotz Gästen in der eigenen Wohnung auswärts, in der Nähe vom Gasthaus, zu übernachten. Und es war vor allem gut, sich bei vielen zeit- oder kostenintensiven Fragen die Zeit zu nehmen, zu überlegen: wollen wir das? passt das zu uns? macht uns das Freude oder ist es nur anstrengend? Wegen der Ausnahmesituation (s. o.) ist es sicherlich sinnvoll, sich miteinander abzustimmen und gemeinsam zu entscheiden, damit der Partner nicht an einem vorbei plant, sei es auch nur um den anderen zu entlasten.

    Ohne zwei, drei enge Freunde, die intensiv mithelfen und die Eltern im Schach halten, hätten wir das nicht so machen können - alles selber machen und organisieren ist dann doch zu viel.

    Für einen Faux-Pas halte ich eine Hochzeit zu zweit nicht, die Entscheidung wie Ihr feiert ist ganz Eure Sache. Die würde ich nicht von den Vorlieben anderer abhängig machen, sondern nur davon wie es Euch an dem Tag selbst und in der Erinnerung daran vermutlich am besten gehen wird. Ob groß, klein, allein, mit oder ohne Nachfeier oder Gartenparty irgendwann später: meist ist so ne Hochzeit ja ne einmalige Sache ;-)

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    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Offenbar wird es auch immer jemanden geben, der mit der jeweiligen Entscheidung bzw. Feier nicht umgehen kann und irgendwie sauer oder beleidigt ist.

    Wir haben komplett ohne Freunde gefeiert, da war eine Freundin etwas enttäuscht. Sie ist eine große Partyfreundin und hätte sicher gerne ein Spielchen, Vortrag oder sowas beigetragen.

    Das wollte ich partout nicht. Wenn ich sie eingeladen hätte, wäre das für sie nur der halbe Spaß gewesen
    Viele Freunde und Bekannte wurden erst nachher informiert, schriftlich. Das hat eine krumm genommen, aber das hängt eher mit ihren eigenen Problemen zusammen (ihr Freund will partout nicht heiraten).
    Ich würde es wieder genauso machen. Ich hatte wenig Erwartungen und es war rundherum schön.

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    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Annilein Beitrag anzeigen
    Offenbar wird es auch immer jemanden geben, der mit der jeweiligen Entscheidung bzw. Feier nicht umgehen kann und irgendwie sauer oder beleidigt ist.
    Das glaube ich auch. Irgendwo zieht man ja die Grenze für die eingeladenen Personen, irgendwer ist immer jenseits dieser Grenze und könnte sich beleidigt fühlen, selbst wenn es Onkel Kurt vom anderen Ende der Welt ist, mit dem man bei der eigenen Einschulung das letzte Mal Kontakt hatte.

    Wir haben von vorneherein den Wunsch gehabt, nicht riesig zu feiern, sondern nur die Menschen einzuladen, die uns wichtig sind und zu denen wir einen Bezug haben. So haben wir die standesamtliche Trauung mit 35 Gästen im Vereinsheim mit Catering gefeiert, zu unserer etwas spontanen kirchlichen Trauung sogar nur mit 20 Gästen bei einer Grillparty im Garten. Ich weiß, dass es die ein oder andere Tante gab, die pikiert war, nicht eingeladen zu sein. Aber wir wollten es so. Außerdem war es uns wichtig, die Hochzeit ohne Kredit finanzieren zu können und ohne das Einplanen von Geldgeschenken.

    Im Nachhinein betrachtet hätte ich mir sogar einen noch kleineren Rahmen vorstellen können, dann hätten wir vielleicht auch ein wenig mehr von uns als Paar gehabt, so haben wir uns eben viel um die Gäste gekümmert. War schön, aber ich hatte auch zwischendurch das Bedürfnis, mit meinem Mann allein zu sein. Das ging nun mal nicht. Ich hatte auch das Gefühl, ein wenig neben mir zu stehen und nicht so wirklich etwas von "unserem Tag" mitzubekommen. Aber nach wie vor: Dass die uns wichtigen Menschen mit dabei sind, wäre immer mein Kriterium bei der Gästeliste. Ergänzt durch die Frage, was finanziell möglich ist.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

  6. Inaktiver User

    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Wir haben nur standesamtlich geheiratet, Eltern und Geschwister waren unsere einzigen Gäste.
    Danach gab es einen tollen Brunch in einem schicken Hotel, nachmittags sind mein Schatz und ich auf eine lange Hochzeitsreise gegangen.
    Genauso hatten wir uns das immer gewünscht.

    Im Sommer haben wir dann eine große Gartenparty mit DJ und Catering-Service für unsere Freunde veranstaltet.

    Eine große Hochzeit mit Brautführern, Blumenkindern und mehr oder weniger "lustigem" Programm hätte uns beiden nicht gelegen.

  7. Inaktiver User

    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Ich wollte hier übrigens keine "Groß-Feiern" bashen - muss wirklich jede(r) selbst wissen! Und sicherlich hat so eine Feier was.

    Das mit den Keinen-Momenten-zu-Zweit und Kaum-Zeit-für-Gäste habe ich so auch "passiv" mitbekommen. Von einigen Gästen wurde sogar gejammert, das Ganze sei so "unpersönlich" (aber bei 100 Personen erwarte ich das gar nicht anders).

    Hm, das "Klein-Feiern"-Szenario haben die auch mal durchgespielt - Ergebnis: Es müsste dann schon GANZ "extrem" zu zweit sein, da auf beiden Seiten Großfamilie und viele Geschwister, Nichten und Neffen vorhanden. Und ich fände es ehrlich gesagt auch bescheuert, von Familie 1 Nichte x einzuladen, weil der Bruder sonst sauer wäre, und von Familie 2 keinen "Anhang".

    Wahnsinn sind aber schon die Kosten. Wenn ich das so überblicken kann - hätte ich davon als Studentin gut ein Jahr bestens von leben können.

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    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Hallo Sugarnova,

    ich finde es ehrlich gesagt auch ein "Typsache". Mein Mann und ich feiern sehr sehr gerne und wir beide waren uns einig das wir richtig groß feiern wollen.

    Dies haben wir dann auch getan und es war einfach soooo schön. Mittlerweile sind wir 10 Jahre verheiratet und auf diversen Feiern wird immer noch von unserer Hochzeit erzählt. Ich empfand es überhaupt nicht als Streß und kann mich heute noch sehr gut erinnern und brauche auch keine Bilder dazu.
    Ich organisiere aber auch für mein Leben gern.

    Mein Mann und ich haben uns vorher zusammen gesetzt und Dinge aufgeschrieben die uns besonders wichtig sind und Dinge die hat für uns nicht wichtig sind.
    So brauchten wir auf alle Fälle einen guten DJ und eine offene Theke, hatten aber keinen professioniellen Fotografen und auch kein besonderes Auto, auch mein Brautkleid war nicht soooo teuer, da hatte ich mir auch eine Grenze gesetzt. Aber das muss halt jeder für sich entscheiden.

    Die Feier war schon nicht günstig, aber wir haben es nie bereut.

    Lieben Gruß
    Steffi
    Das Dasein ist köstlich - man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.

  9. VIP

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    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Wir haben zu zweit gefeiert. In Las Vegas. Das war genau in unserem Sinne, mit allen chaotischen Verwicklungen. Danach sind wir mit der Achterbahn gefahren. Für uns ein Symbol fürs Eheleben.

    Die Familie kam gerade so damit zu recht, da eine Feier folgte.

    Ein halbes Jahr später haben wir eine Hochzeitsparty gemacht, im Stil einer Gartenparty. Buffet kam von Caterer, Kuchen von der Verwandtschaft, wir haben zwei Studenten für Geschirr/Ausschank bezahlt und einen DJ organisiert. Es war so heiß an dem Tag, dass alle unter 40J vor Ort unterm Sternenhimmel übernachtet haben. Am nächsten Morgen gab es ein Aufräumfrühstück.

    Mein Schwiegervater konnte seine Rede halten - er liebt das; im Gegenzug zu meinem Vater, der sehr froh war, dass er nicht musste.

    Wir würden es jeder Zeit wieder so machen. Für uns sind diese Riesenfeiern nix.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Große Sause oder klein-zu-zweit feiern? Eure Erfahrungen?

    Ich hatte auch schon beide Hochzeits-Versionen: mit allem drum und dran sowie in kleinerem Kreis.

    Bei der ersten Hochzeit ganz klassisch, wie man das als junge Frau von Anfang 20 (meistens) gerne hätte: Freitagmorgens Standesamt mit Trauzeugen, Geschwistern und Eltern anschließend Mittagessen und Nachmittagskaffee, dann war Schluss. Samstag dann in weiß in der Kirche mit Fototermin vorweg, Kutsche, Nachmittagskaffee, Hochzeitstorte, Abendessen, Brautentführung, Spiele, Musik & Tanz bis spät in die Nacht und Hochzeitsnacht in Hotelsuite und zwei Tage später ab in den Honeymoon.

    War damals zwar mit viel Organisation und monatelangen Vorbereitungen verbunden, aber die hat Spaß gemacht und natürlich war man nach der Hochzeit erst einmal platt, aber als Stress habe ich das nicht empfunden. Das Geld, naja, da denkt man ja (noch) 1x im Leben, was soll’s…Wir konnten allerdings dahingehend sparen, dass der Großteil unserer ca. 120 Gäste gemeinsame Familie war, da wir eine Doppelhochzeit mit einer Cousine 1. Grades von mir gefeiert haben .

    Meine zweite Hochzeit war da schon etwas „bescheidener“. Mit gewonnener Lebenserfahrung hat man evtl. auch mehr im Fokus, worauf es wirklich ankommt und ist auch selbstbewusster bzgl. der Frage, muss ich wirklich jeden Verwandten einladen, obwohl ich mit dem ansonsten auch nichts am Hut habe. Kirche kam grundsätzlich nicht in Frage, da ich diese Möglichkeit ja als getaufte Katholikin bereits „verbraten“ hatte, aber selbst dann wäre das keine Option gewesen, mein Mann kann mit Kirche gar nichts anfangen.

    Mein Mann hätte am liebsten nur mit Trauzeugen und Nachwuchs gefeiert, er mag nicht so gerne im Mittelpunkt stehen, eher so ala Standesamt Mittagessen, evtl. noch Kaffee und Kuchen und dann nach Hause….aaaaber das war mir dann doch etwas zuuuuuu intim und zu wenig feierlich…wir haben dann mit Trauzeugen, den engsten Freunden und Nachwuchs gefeiert (26 Personen). Natürlich haben wir uns auch für den Standesamttermin schicke Kleidung zugelegt, den Termin hatten wir auf einen Sonntag am frühen Abend gelegt. Anschließend sind wir zu einem mehrgängigen schicken Abendessen in ein tolles Restaurant gegangen, mit einer Hochzeitstorte und Champagner als „Mitternachtsimbiss“.

    Vom organisatorischen Aufwand war das natürlich bei Weitem nicht mit der ersten Heirat vergleichbar, war ja „nur“ Kleidung beschaffen, Restaurant/Menü auswählen, Brautstrauß, Blumenschmuck für Restaurant und Fahrzeug sowie Hochzeitstorte organisieren.

    Extra Fahrzeug mussten wir keines organisieren, wir hatten zu der Zeit einen alten zweisitzigen Alfa Spider, der war super schick und bestens geeignet für die Gelegenheit – putzen und Blumenschmuck vorne drauf: passt!

    Fotograf haben wir uns auch geschenkt. Vor/während/nach Standesamt haben einige Freunde (einer ganz besonders, den wir darum gebeten hatten) fotografiert und um sicherzustellen, dass wir genügend Fotomaterial vom gesamten Abend haben werden, haben wir 6 Einwegkameras auf dem Restauranttisch ausgelegt, so konnte jeder zugreifen und fotografieren, dem danach war und der keine Kamera dabei hatte und es sind super schöne (spontane) Erinnerungsfotos entstanden.

    Mit einer Woche Verspätung sind wir dann auf Hochzeitsreise gegangen.

    Ich fand meine zweite Hochzeit ohne den ganzen Brimbamborium mindestens so schön, wie meine erste und selbst mein Mann, dem diese Größenordnung anfangs zu viel war, mich aber machen ließ, war hinterher richtig happy über das Ergebnis und es hat ihm gut gefallen, dass wir es so gemacht hatten.

    Ich denke, alles hat seine Zeit und jeder nach seiner Facon - alleine zu zweit, könnte ich mir auch vorstellen, aber dann nur irgendwo in weiter Ferne.

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