Hallo zusammen,
Eigentlich wollten mein Freund und ich nie heiraten (viel zu viel Aufwand ...) obwohl wir sehr sicher sind, bis zu unserem Lebensende zusammen zu bleiben.
Kinder sind auch nicht da, wieso also all die Umstände.
Allerdings haben wir uns langsam mal mit dem Thema Krankheit, Tod und sonstige Mißlichkeiten beschäftigt und da fällt einfach auf, das gerade bei Erbschaften Eheleute schwer bevorzugt werden was die steuerlichen Lasten betrifft.
Nun denken wir doch darüber nach und da tauchen so einige Fragen auf.
Gerne würden wir im Geheimen heiraten aber, wie funktioniert das? Wer muss denn eigentlich alles informiert werden?
Klar, Gemeinde und Finanzamt, aber wer noch? Muss der Arbeitgeber das wissen? Denn, dann bleibt es nicht mehr lange geheim
Was sind die minimaltsten Bedingungen? Brauchen wir einen Notar, müssen wir einen Ehevertrag erstellen und was gibt es denn sonst noch so zu beachten?
Ihr seht, ich habe wirklich keinen blassen Schimmer von dem Thema und hoffe daher hier Fachleute zu finden, denen es nicht zu blöd ist, solche naiven Fragen zu beantworten.
Vielen Dank schon mal fürs Lesen
Rosmarin
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 36
Thema: Heirat im Geheimen
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18.11.2011, 12:59
Heirat im Geheimen
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18.11.2011, 16:19
AW: Heirat im Geheimen
Nun, eine Ehe ist und bleibt eine offizielle und damit auch öffentliche Bekundung.
Klar kann amn klein heiraten. Ein Standesbeamter und das Paar reichen.
Arbeitgeber bekommt Bescheid, denn die Steuerklasse ändert sich ja (auf jeweils 4 oder 3/5). Kann sein, dass das automatisch geht, weiß ich aber nicht.
Ehevertrag muss nicht sein, wenn man einen will, braucht man glaube ich schon einen Notar.Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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18.11.2011, 16:30
AW: Heirat im Geheimen
So ganz geheim funktioniert das nicht.
Ihr 2 und der Standesbeamte sind das Minimum.
Der Arbeitgeber und das Finanzamt müssen benachrichtigt werden (Steuerklasse).
LG zbNur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)
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18.11.2011, 16:40Inaktiver User
AW: Heirat im Geheimen
Uns ging es vor etwa 35 Jahren genauso. Wir haben zwei Freunde gebeten, unsere Trauzeugen zu sein, haben einen Ehevertrag gemacht, sind zum Standesamt gegangen, haben dort unsere Unterschriften geleistet und das war´s.
Der Arbeitgeber hat´s natürlich erfahren wegen der Steuerklasse. Damit wussten es natürlich gannz schnell auch die Kolleginnen und Kollegen.
Unsere Eltern haben wir telefonisch einen Tag nach der Eheschließung informiert, damit wusste es auch die Verwandschaft. Eine Schwägerin hat ein bisschen gemault, sie hätte so gern eine richtige Jochzeit gefeiert. Wir haben ihr geraten, das bei der eigenen zu tun, was sie dann auch gemacht hat.
Unser Ziel bei der "heimlichen Hochzeit" war, das ohne jedes unnötige Brimborium zu tun. Unsre Beziehung war unsere Beziehung - die Heirat war ein rational motivierter Verwaltungsakt, der uns an sich nichts bedeutete.
Dadurch, dass (fast) alle Freunde, Verwandte und Kollegen erst hinterher davon erfahren haben, war für die meisten die Absicht klar, es wurde akzeptiert und kaum gemeckert. Hätten wir es vorher erzählt, hätten wir uns sicher jede Menge Einwände anhören müssen.
Es gab einige Verwandte, die uns sowieso nicht weiter interessierten, die das sehr daneben fanden....und in China fällt ein Sack Reis um
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20.11.2011, 17:08
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20.11.2011, 17:13
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20.11.2011, 17:19Inaktiver User
AW: Heirat im Geheimen
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20.11.2011, 17:29Inaktiver User
AW: Heirat im Geheimen
Es müssen noch zwei Trauzeugen dabei sein.
Genau so war´s bei uns vor 36 Jahren.
Für uns war es ein reiner Verwaltungsakt, mein Mann kam in weisser Jeans und kariertem Hemd, ich hatte immerhin einen Rock an. Nach der Trauung rannte der Fotograf unserem Trauzeugen nach (weil der Jackett und Krawatte trug) und rief: Ein Foto, lassen Sie mich ein Foto machen!
Anschließend gingen wir mit den Trauzeugen mittag essen.
Die Verwandtschaft wurde später informiert. Eigentlich meckerte auch keiner, denn die einen hätte 200 km anreisen müssen, die andere 500. Unsere Eltern lernten sich gegenseitig nie kennen und vermissten das auch nicht.
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20.11.2011, 19:20A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
(George R. R. Martin)
Moderation von:
Alle Jahre wieder...
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20.11.2011, 19:50Inaktiver User



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April 2012 


