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  1. User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Hallo,

    es ist eine Leistung der Emanzipation, dass nun alles möglich ist. Aber es interessiert mich herzlich wenig, ob "ihren" Namen führen oder den jeweiligen Namen behalten nun emanzipatorisch oder "seinen" Namen annehmen unemanzipiert oder postemanzipatorisch ist.

    Ich persönlich würde im Fall einer Heirat meinen Namen wohl behalten wollen - ich sehe einfach keinen Grund ihn zu ändern: Mein Name ist schön. Ich muss niemandem nach außen zeigen, dass ich verheiratet bin. Die (vielleicht eher romantischen) Gedanken von "(dokumentierte) Zusammengehörigkeit durch gleichen Namen" oder "neuer Lebensabschnitt mit neuem Namen" sind mir fremd.

    Genauso respektiere ich jede andere Entscheidung einer Frau (wundere mich aber doch manchmal, welch schlechten Tausch sie manchmal machen).

    Genauso wie ich meine Entscheidung dazu diskutieren wollen würde, frage ich nicht nach, wieso man diese oder jene Entscheidung getroffen hat. Die Argumente in die eine oder andere Richtung kennt man doch - und was geht es mich an, wieso eine Arbeitskollegin oder eine Bekannte (und natürlich ihre Männer) sich so oder so entschieden haben?

    Mandelblüte

  2. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Um ein etwas emotionsloseres Thema zu wählen (ich habe gesehen, es geht schon Richtung - war ja klar Emanzipation): wie war das bei denen, die den Namen des Mannes annahmen denn bei der Arbeit.
    Da mach ich mir echt nen Kopf drum. Bin recht neu dabei, auch nicht Vollzeit, und saufroh, dass doch ein Großteil weiß, wer Frau Wong ist. Wenn ich jetzt Frau Lee heiße ...
    Aber - das sollte eigentlich das kleinste Problem sein ...
    Wenn ich ehrlich bin, ich habe Angst vor meiner eigenen "Courage", denn ich kann es dann nicht mehr ändern. Will ich ja nicht, aber trotzdem ...
    Hm ...

    Dann fände ich den Gedanken wieder schön, Frau Lee zu sein.

    suzie
    Kann man inoffiziell nicht einen Doppelnamen führen? Es kann einem ja niemand verbieten, Familie Lee-Wong auf den Briefkopf oder auf das Klingelschild zu schreiben und sich am Telefon mit Lee-Wong zu melden. (Vorausgesetzt, die Kombination beider Namen ist sozialverträglich.)

  3. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann man inoffiziell nicht einen Doppelnamen führen? Es kann einem ja niemand verbieten, Familie Lee-Wong auf den Briefkopf oder auf das Klingelschild zu schreiben und sich am Telefon mit Lee-Wong zu melden. (Vorausgesetzt, die Kombination beider Namen ist sozialverträglich.)
    Ich kann es nicht genau erklären, aber mit einem Doppelnamen kann ich persönlich nicht so viel anfangen.
    Das ist nix Halbes und nix Ganzes ...
    Sorry, an alle, die einen tragen, nicht böse sein.
    Und eine Kombination unserer beiden Namen im Speziellen ...

    suzie

  4. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich ehrlich bin, ich habe Angst vor meiner eigenen "Courage", denn ich kann es dann nicht mehr ändern. Will ich ja nicht, aber trotzdem ...
    Hm ...

    Dann fände ich den Gedanken wieder schön, Frau Lee zu sein.

    suzie
    Ganz ehrlich : lass es sein.... Du hast Zweifel

    Ich trage auch den Namen v.Herrn Lolle, würde es aus heutiger Sicht nie,nie mehr machen !!

    Meine Schw.-Tochter hat auch ihren Namen behalten Sie findet unseren Namen schrecklich....
    und ausserdem ist sie Sonderpädagogin und möchten ihren " Schützlingen " keinen neuen Namen zumuten.

  5. Moderation

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Hallo Exzellenz, ja, so koennen wir, bzw. unsere Ansichten koexistieren.
    Die Idee mit dem inoffiziellen Doppelnamen finde ich im uebrigen gut. (Ich hatte eine Reihe Professorinnen, die fuer jeden nur "Frau A" waren, bis man irgendwann herausfand, dass sie technisch gesehen "Frau A-X" sind, weil sie zur Zeit ihrer Eheschliessung noch nicht ihren Namen als Ehenamen nehmen konnten und eben beides wollten: aeusserliche Zusammengehoerigkeit und als Forscherin/Autorin identifizierbar bleiben.) Aber nun ist das ja nichts fuer Suzie Wong-Lee.

    Ach mensch, fuer die, die so hin-und-hergerissen sind, waere einfach eine laxere "Namenspolitik" wuenschenswert. Hier im UK ist man da nicht so, es ist auch allgemein recht einfach, den Namen zu aendern, nicht nur bei Aenderung des Familienstands. Ich habe nach 2 Jahren (!) herausgefunden, dass eine Kollegin dem Pass nach "Mrs. Husbandname" ist, und sie in der Firma jeder nur als "Mrs. Maidenname" kennt, weil sie eben in ihrem Beruf "Mimi Maidenname" bleiben wollte.

    Aber da das in Deutschland nunmal nicht so locker flockig ist, wuerde ich Dir auch raten, noch etwas abzuwarten, wenn Du das Gefuehl, etwas zu verlieren nicht abschuetteln kannst. Da gilt dann eben die Devise: Umnennen kannst Du Dich immer noch.

  6. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da mach ich mir echt nen Kopf drum. Bin recht neu dabei, auch nicht Vollzeit, und saufroh, dass doch ein Großteil weiß, wer Frau Wong ist. Wenn ich jetzt Frau Lee heiße ...
    Bei mir war das unkompliziert. Ich war noch nicht soooo lange in meinem jetzigen Unternehmen und ich arbeite in einem internationalen Umfeld, Hauptsprache ist bei uns englisch und wir reden uns fast alle mit dem Vornamen an. Das ist sogar mit den meisten Kunden so, insofern war die Umstellung nicht schwierig.

    Leicht problematisch für mich ist eher, dass mein angenommener Familienname in einer anderen Sprache auch als Vorname existiert. Und die Leute, die aus diesem Sprachraum kommen, reden mich jetzt immer mit meinem Nachnamen an, den sie für den Vornamen halten. Na ja, so schlimm ist das auch nicht.....
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  7. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Also, ich werde es machen.
    Wahrscheinlich komme ich erst nächstes Jahr dazu, alles zu ändern, bzw. ändern zu lassen. Ganz im Ernst, ob ich es dieses Jahr noch schaffe, weiß ich nicht, aber ich nehme es mir für nächstes Jahr vor, also als erste Tat im Jahre 2012. Ich hatte es ja eigentlich von Vornherein vor, war auf einmal nur verunsichert. Aber ein klitzekleiner gemeinsamer Moment hat mich in meiner ursprünglichen Planung bestärkt.
    Hier bleibe ich aber suzie wong.

  8. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Na, da gratuliere ich Herrn Lee aber!

    Schoen, dass Du fuer Dich Sicherheit gefunden hast. Ich wuensche Euch alles Gute!

  9. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Na, da gratuliere ich Herrn Lee aber!

    Schoen, dass Du fuer Dich Sicherheit gefunden hast. Ich wuensche Euch alles Gute!
    danke , ja, Herr Lee freut sich auch (er ging eh die ganze Zeit davon aus, dass ich es mache )

    suzie

  10. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also ...
    Ich habe vor 3 Monaten geheiratet.
    Alles wunderbar und eigentlich möchte ich auch den Namen meines Mannes annehmen. Wir haben es nicht sofort bei der Trauung eingetütet, da wir kurz darauf eine größere Reise gemacht haben, es lief alles auf meinen Mädchennamen.
    Ich habe den Namen meines Mannes angenommen - und einfach noch mit dem alten Pass auf Hochzeitsreise gegangen.

    Abgesehen davon, dass ich einen absoluten Behördenmarathon auf mich zukommen sehe, komme ich auf einmal ins Zaudern ...
    Das war garnicht schlimm .... Neuer Ausweis/Pass und neuer Führerschein, damit es keine Spirenzchen gibt, wenn ich mal ein Auto mieten muß.

    Bootsführerscheine etc habe ich nicht umschreiben lassen - der Mädchenname steht ja im Ausweis, ich kann also leicht zeigen, das das ein und dieselbe Person ist.

    Dabei möchte ich so gerne den gleichen Namen wie mein Mann haben. Auf einmal denke ich echt an sowas wie "Identitätsverlust" ...
    Denn ich war knapp 40 Jahre suzie wong.
    Ich habe mit 43 geheiratet, aber das hat mich null gestört. Ich habe mir den Mädchennamen ga nicht ausgesucht. Ich finde es eher witzig, einen neuen Namen zu haben.

    Wie war das bei euch? Bei meinen Freundinnen haben die meisten einen Doppelnamen, das möchte ich nicht und hörte sich in unserem Fall auch echt blöd an.
    Fürchterlich, hatte ich keine Lust drauf.

    Mädchennamen behalten ... ???
    Aber ich bin eine alte Romantikerin und möchte schon, dass man "von außen sieht", dass wir verheiratet sind.
    Ich finde verschiedene Namen doof - da bin ich auch romantisch.

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