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  1. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Exzellenz, ich verstehe, was Du meinst. Und in vielen Bereichen teile ich Deine Befuerchtung dass Errungenschaften der Frauenemanzipation zu leichtfertig aufgegeben werden. Aber fuer mich macht sich das nunmal nicht am Ehenamen fest, tut mir Leid.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht ist das eher eine Art vorauseilender Gehorsam von Seiten der Frau. [...] Aber die Umsetzung im Alltag gilt doch eher als unfein und ist eine Sache der Prinzipienreiter und krampfhaft Emanzipierten.
    Da finden wir anscheinend keinen Konsens, ich sehe das einfach nicht so. Ich sehe es allerdings als "krampfhaft emanzipiziert", wenn ich mich dafuer rechtfertigen muss, nicht meinen Maedchennamen zum Ehenamen gemacht zu haben, oder wenn ich mir deswegen unterstellen lassen soll, die Sache der Emanzipation zu verraten oder eine unselbststaendige Frau zu sein. Ich meine damit nicht, dass Du das tust, das ist einfach meine Sicht der Dinge.

  2. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Islabonita Beitrag anzeigen
    Ist mir auch so gegangen, einer Bekannten gegenüber. Ich habe auch erst im hohen Alter von 40 geheiratet und für mich war es keine Frage, den Namen meines Mannes anzunehmen. Hauptgrund war zugegebenermaßen, dass sein Familienname schöner als meiner ist. Hineingespielt hat auch eine Vorstellung von Zusammengehörigkeit, zu der für mich auch der Name zählt. Wobei ich nachvollziehen kann, wenn das komplett anders gesehen wird.

    Jedenfalls war diese Bekannte regelrecht entsetzt. Wie kann man nur nach 40 Jahren den Namen ändern! Geht gar nicht!
    ja, das fasst auch meine Gedanken zusammen. Auf der einen Seite will ich nach außen zeigen, dass wir zusammengehören, auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, auch ein Stückchen von mir aufzugeben.


  3. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Historia02 Beitrag anzeigen
    2 Jahre lang geht es kostenlos, danach kostet es Geld. (So habe ich jedenfalls die Info bei unserer Hochzeit in Erinnerung.)
    (...)
    so ist es immer noch. Also kann ich mir jetzt zwei Jahre darüber Gedanken machen.

  4. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von phi Beitrag anzeigen
    also, ich habe auch erst mit 40 geheiratet... der Name meines Mannes kam für mich nicht in Frage, meiner nicht für ihn - unsere Kinder heißen wie er und dafür hatte ich 51% Entscheidungsbefugnis bei den Vornamen Damit kann ich leben, da ich meine Kinder eher selten mit Nachnamen anspreche

    Sollten wir es schaffen 25 Jahre verheiratet zu bleiben, dann schenke ich ihm, dass ich seinen Namen annehme, das kann man nämlich immer noch tun....

    Also, bist Du Dir nicht sicher, dann behalte erstmal Deinen Namen und denk noch ein wenig drüber nach.

    Liebe Grüße
    phi

  5. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von orangeplaty Beitrag anzeigen
    (...)
    Tragt ihr denn Ringe? Dann habt ihr doch ein Symbol, dass die Ehe nach außen zeigt.
    Yepp.
    Und das ist ganz nett, das sind nämlich "Freundschaftsringe", die tragen wir seit ca 2 Jahren und damals fragten alle: Habt ihr etwa geheiratet?
    Wir haben uns jetzt keine neuen gekauft, die sind nämlich schön.

  6. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Um ein etwas emotionsloseres Thema zu wählen (ich habe gesehen, es geht schon Richtung - war ja klar Emanzipation): wie war das bei denen, die den Namen des Mannes annahmen denn bei der Arbeit.
    Da mach ich mir echt nen Kopf drum. Bin recht neu dabei, auch nicht Vollzeit, und saufroh, dass doch ein Großteil weiß, wer Frau Wong ist. Wenn ich jetzt Frau Lee heiße ...
    Aber - das sollte eigentlich das kleinste Problem sein ...
    Wenn ich ehrlich bin, ich habe Angst vor meiner eigenen "Courage", denn ich kann es dann nicht mehr ändern. Will ich ja nicht, aber trotzdem ...
    Hm ...

    Dann fände ich den Gedanken wieder schön, Frau Lee zu sein.

    suzie

  7. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Och, Suzie, ich nehme an, Kinder sind nicht geplant?

    Ich würde NIEMALSNIE und NEVEREVER meinen Namen aufgeben.

    @Flau Und ich halte Frauen, die das machen, und Tätigkeiten haben, wo man den Namen braucht, etwas ... hm. Siehe Frau Schröder.
    Ne, sind nicht geplant.

    suzie

  8. Moderation

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Naja, bei mir war das ueberhaupt kein Problem, aber ich habe auch keinen Kundenkontakt. Ausserdem ist das Durchschnittsalter bei uns in der Firma so, dass Eheschliessungen sehr oft vorkommen und damit verbunden auch Namensaenderungen. Und ja, auch bei Maennern. Da wird dann die Emailadresse umgestellt und gut. Ausserdem weiss sowieso jeder von der Hochzeit, weil es vorher eine Karte und Kuchen und Glueckwuensche von den Kollegen gab.
    Dass jemand heimlich geheiratet haette, aber den Namen geaendert hat, kam noch nicht vor.

    Ich weiss allerdings von einer Freundin, die auch viel Kundenkontakt hat. Die meldete sich halt mit dem neuen Namen, dann kam sowas wie "Ach schoen, Sie haben geheiratet, Glueckwunsch", und dann war das Thema auch durch.

    Aber das kann man mit wieder anderen Berufen ueberhaupt nicht vergleichen. Wenn ich ein eigenes Geschaeft haette, oder mein Name oder allgemein meine Bekanntheit wichtig fuer meine Arbeit waere, haette ich ihn auch behalten.

  9. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Exzellenz, ich verstehe, was Du meinst. Und in vielen Bereichen teile ich Deine Befuerchtung dass Errungenschaften der Frauenemanzipation zu leichtfertig aufgegeben werden. Aber fuer mich macht sich das nunmal nicht am Ehenamen fest, tut mir Leid.

    Da finden wir anscheinend keinen Konsens, ich sehe das einfach nicht so. Ich sehe es allerdings als "krampfhaft emanzipiziert", wenn ich mich dafuer rechtfertigen muss, nicht meinen Maedchennamen zum Ehenamen gemacht zu haben, oder wenn ich mir deswegen unterstellen lassen soll, die Sache der Emanzipation zu verraten oder eine unselbststaendige Frau zu sein. Ich meine damit nicht, dass Du das tust, das ist einfach meine Sicht der Dinge.
    In jedem Einzelfall ist es eine private Entscheidung, die jeder für sich trifft und die kein Außenstehender zu hinterfragen hat. So betrachtet hast Du völlig Recht: Du brauchst Dich vor niemandem zu rechtfertigen.

    In der Summe (80% zu 5%) wittert man hinter dem Thema eine gesellschaftliche Dimension.

    Schwierig wird es, wenn man die gesellschaftspolitische Sichtweise allzu offensiv in den privaten Rahmen hineinträgt.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Bei Kolleginnen, die den Namen ihres Mannes angenommen haben (und das waren aus dem engeren Kreis mit einer Ausnahme alle) war es kein Problem. Jedermann nahm es zur Kenntnis und das war´s. Sie haben jetzt allerdings Publikationen, die noch unter dem Geburtsnamen laufen, aber das waren damals noch nicht viele.

    Diejenige, die ihren Namen behalten hat, hat es nicht zuletzt wegen der Publikationen getan - sagte sie.

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