Exzellenz, ich verstehe, was Du meinst. Und in vielen Bereichen teile ich Deine Befuerchtung dass Errungenschaften der Frauenemanzipation zu leichtfertig aufgegeben werden. Aber fuer mich macht sich das nunmal nicht am Ehenamen fest, tut mir Leid.
Da finden wir anscheinend keinen Konsens, ich sehe das einfach nicht so. Ich sehe es allerdings als "krampfhaft emanzipiziert", wenn ich mich dafuer rechtfertigen muss, nicht meinen Maedchennamen zum Ehenamen gemacht zu haben, oder wenn ich mir deswegen unterstellen lassen soll, die Sache der Emanzipation zu verraten oder eine unselbststaendige Frau zu sein. Ich meine damit nicht, dass Du das tust, das ist einfach meine Sicht der Dinge.
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03.11.2011, 16:50
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
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03.11.2011, 16:53Inaktiver User
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03.11.2011, 16:55Inaktiver User
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03.11.2011, 16:56
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03.11.2011, 16:58Inaktiver User
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03.11.2011, 17:04Inaktiver User
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Um ein etwas emotionsloseres Thema zu wählen (ich habe gesehen, es geht schon Richtung - war ja klar
Emanzipation): wie war das bei denen, die den Namen des Mannes annahmen denn bei der Arbeit.
Da mach ich mir echt nen Kopf drum.
Bin recht neu dabei, auch nicht Vollzeit, und saufroh, dass doch ein Großteil weiß, wer Frau Wong ist. Wenn ich jetzt Frau Lee heiße ...
Aber - das sollte eigentlich das kleinste Problem sein ...
Wenn ich ehrlich bin, ich habe Angst vor meiner eigenen "Courage", denn ich kann es dann nicht mehr ändern. Will ich ja nicht, aber trotzdem ...
Hm ...
Dann fände ich den Gedanken wieder schön, Frau Lee zu sein.
suzie
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03.11.2011, 17:05Inaktiver User
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03.11.2011, 17:09
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Naja, bei mir war das ueberhaupt kein Problem, aber ich habe auch keinen Kundenkontakt. Ausserdem ist das Durchschnittsalter bei uns in der Firma so, dass Eheschliessungen sehr oft vorkommen und damit verbunden auch Namensaenderungen. Und ja, auch bei Maennern. Da wird dann die Emailadresse umgestellt und gut. Ausserdem weiss sowieso jeder von der Hochzeit, weil es vorher eine Karte und Kuchen und Glueckwuensche von den Kollegen gab.
Dass jemand heimlich geheiratet haette, aber den Namen geaendert hat, kam noch nicht vor.
Ich weiss allerdings von einer Freundin, die auch viel Kundenkontakt hat. Die meldete sich halt mit dem neuen Namen, dann kam sowas wie "Ach schoen, Sie haben geheiratet, Glueckwunsch", und dann war das Thema auch durch.
Aber das kann man mit wieder anderen Berufen ueberhaupt nicht vergleichen. Wenn ich ein eigenes Geschaeft haette, oder mein Name oder allgemein meine Bekanntheit wichtig fuer meine Arbeit waere, haette ich ihn auch behalten.
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03.11.2011, 17:19Inaktiver User
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
In jedem Einzelfall ist es eine private Entscheidung, die jeder für sich trifft und die kein Außenstehender zu hinterfragen hat. So betrachtet hast Du völlig Recht: Du brauchst Dich vor niemandem zu rechtfertigen.
In der Summe (80% zu 5%) wittert man hinter dem Thema eine gesellschaftliche Dimension.
Schwierig wird es, wenn man die gesellschaftspolitische Sichtweise allzu offensiv in den privaten Rahmen hineinträgt.
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03.11.2011, 17:23Inaktiver User
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Bei Kolleginnen, die den Namen ihres Mannes angenommen haben (und das waren aus dem engeren Kreis mit einer Ausnahme alle
) war es kein Problem. Jedermann nahm es zur Kenntnis und das war´s. Sie haben jetzt allerdings Publikationen, die noch unter dem Geburtsnamen laufen, aber das waren damals noch nicht viele.
Diejenige, die ihren Namen behalten hat, hat es nicht zuletzt wegen der Publikationen getan - sagte sie.



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