Hallo,
für mich wird das jetzt aber arg theoretisch: die Wahrscheinlichkeit, dass Mann oder Kind verunglücken, ist schon niedrig. Und dass dann noch eine Dienstvorschrift erlassen wird, wonach eine Ausweiskontrolle durchzuführen ist, ist noch viel unwahrscheinlicher. Dann müsstest Du auch in Betracht ziehen, dass die Dienstvorschrift beinhaltet, dass ein Ausweis nicht reicht, weil man auch bei Namensgleichheit nicht unbedingt Ehefrau oder Mutter sein muss. Also sollte jeder Heirats- und Geburtsurkunden mit sich führen.
Dass Du dich in einem Krankenhaus nicht verständlich machen kannst, ist für einen normalen Touristen, der sich in touristisch erschlossenen Gegenden aufhält, schon einmal sehr unwahrscheinlich (und wenn, dann ist das Namensproblem wohl noch das geringste Problem). Wenn Du Dich in diesem Krankenhaus nicht verständlich machen kannst, werden die Leute dort kaum verstehen, was Du ihnen für ein Blatt Papier hinhältst. Außerdem gibt es genügend Länder, in denen Mann und Frau unterschiedliche Nachnamen haben (nachdem Du China als Beispiel heranziehst: dort tragen Eheleute nur sehr selten einen gemeinsamen Namen).
Aber wenn es Dir damit besser geht, wenn Du Kopien dabei hast, ist es für Dich wohl besser so.
Mandelblüte
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Ergebnis 201 bis 210 von 230
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18.11.2011, 19:28
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Geändert von Mandelbluete (18.11.2011 um 19:34 Uhr)
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18.11.2011, 19:32
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18.11.2011, 20:53Inaktiver User
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
... weil im Falle dessen natürlich die Krankenschwester nüscht Besseret zu tun hat.
Stimmt aber, manche Länder dokumentengläubig sind. Da haste aber dann richtig Spass (mit kurzem a) dass der Mensch dann aber bitte eine abgestempelte Übersetzung in kyrillischem Alphabet haben will.
Bei der Bank wurden wir übrigens noch NIE nach einem Ehenachweis gefragt.
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18.11.2011, 21:00
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Meine Mutter verunglückte, und wir rannten da auf die Intensivstation. Wir wurden abgepasst und gefragt, wer wir sind.. Wir sagten, die Kinder, obwohl mein Freund dabei war, wurden wir ohne Probleme durchgelassen.
Mein Freund (Spanier) findet den Nachnamen des anderen annehmen sehr merktwürdig. Hier hat man immer den 1. des Vaters und als 2. den der Mutter. Im Prinzip heisst jeder in der Familie etwas anders
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Wenn es um Ehebeweis geht, dann muss eh was Schriftliches her....
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19.11.2011, 00:05
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Wir haben alle wichtigen Dokumente (Ausweise, EC- und Kreditkarten, Heiratsurkunde, Führerscheine, Fahrzeugpapiere, etc.) eingescannt und uns selbst als Mail geschickt bzw. online abgespeichert. So haben wir im Notfall auf alle Dokumentkopien weltweit Zugriff, sofern es Internet gibt.
Geändert von izzie (19.11.2011 um 00:09 Uhr)
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20.11.2011, 14:27Inaktiver User
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Man kann davon ausgehen, dass der chinesische Gesprächpartner das Problem überhaupt nicht erfassen würde. Die Tradition, dass die Frau bei der Heirat den Namen des Mannes annimmt, gibt es in China nämlich nicht. Dasselbe gilt für zahlreiche asiatische und arabische Staaten.
Meines Wissens behält die Frau auch in Italien oder Spanien traditionell ihren Geburtsnamen.
Edit: Mandelblüte war schneller.
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20.11.2011, 16:52Inaktiver User
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Ich frage mich dann, ob Frauen dann auch aus diesen - für mich wirklich völlig irrationalen - Ängsten den Namen des Mannes annehmen?
Wie gesagt, ich hatte schon solche Fälle - Krankenhaus im Ausland -, aber selbst in den bürokratischsten Ländern wird da nach nüscht gefragt. Zumal die den Ausweis eh nicht lesen können.
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20.11.2011, 18:31Inaktiver User
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Viele Paare leben vor der Heirat ohnehin eine halbe Ewigkeit ohne Trauschen zusammen und fahren selbstverständlich auch gemeinsam in den Urlaub. Da hat man im Falle eines Unfalls sicher mit deutlich höheren bürkokratischen Hürden zu kämpfen.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Sache mit Kindern doch etwas kniffelig werden kann. Vor allem für einen Vater, der einen anderen Nachnamen trägt.
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25.11.2011, 10:45
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Ich kenne zuminest einen Fall in unserem Dorf, in dem eine Familie ohne ihre beiden Kinder aus Saudi-Arabien nach Hause kam, da sie nicht mit Ausweisen beweisen konnten, daß es ihre Kinder sind. Die beiden Kleinen saßen dann 3 Tage in Riad im Gefängnis.
Soviel zum Thema Bürokratie und Dokumentengläubigkeit.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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25.11.2011, 11:29
AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...
Wenn ich mit meinen Kindern (so sie denn anders heißen als ich) werweißwohin in Urlaub fahre, würde ich das wohl in Erwägung ziehen, den entsprechenden Beleg mitzuführen (oder wie jemand schrieb: online abzulegen als Scan). Aber es ging hier doch ums normale tägliche Leben hier in Deutschland? Da find ich das überzogen, meine Eheurkunde mitzuführen, nur weil wir unterschiedliche Namen tragen.
“Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)



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