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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Ich wollte mit dem behalten des Namens auch kein emanzipatorischen Signal setzen, ich wollte mich schleicht und einfach nicht umebnennen und außerdem nicht heißen wie mein von mir nicht gemochter Schwiegervater.

    Mein Mann wollte sich auch nicht umbenennen und ein gemeinsamer Name ist uns nicht wichtig.

    Mein schwiegervater war übrigends völlig geschockt, das ich meinen Namen behalten will und rief noch völlig erbost bei meinen Eltern an, wie sie das denn finden, das ich meinen namen bahlte.

    Mein Vater fragte ihn darauf, wie er es denn findet, dass sein Sohn seinen Namen behält.
    Danke Papa

    Aber auffällig ist schon, dass nur ich mich dafür rechtfertigen soll.

    Im konervativen Bekanntenkreis wurde dann zu meiner Entschuldigung gern angefürht, das ich den Namen behalten habe, weil ich als promovierte Akademikerin schon einiges veröffentlicht habe.
    Das wurde dann halbwegs akzeptiert.
    Ich bin Tipplegasthenikerin.

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    wenn ich meinem Partner sage, dass ich erstens meinen Namen behalten möchte und zweitens einen gemeinsamen Namen wünsche, dann sage ich ihm, dass ich möchte, dass er meinen Namen annimmt.
    Genaus so war es im Fall meiner Freundin, wobei es sogar soweit ging, dass er ihr den doppelnamen auch noch ausredete.
    Was sie an dem Kerl findet weiß ich bis heute nicht.
    Ich bin Tipplegasthenikerin.

  3. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Nein, nein, Du hast Dich in vorauseilendem Gehorsam dem Machogehabe Deines Mannes unterworfen, da der Flegel noch nicht mal dran dachte, seinen Namen abzulegen.
    Dafür verdiene ich brutto viel mehr als er. (Netto nicht so, er ist Beamter).

    Und war auf der Universität und nicht "nur" auf der Fachhochschule, wie er.

    DA kann ich ihm doch nicht noch seinen Namen nehmen.

  4. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dafür verdiene ich brutto viel mehr als er. (Netto nicht so, er ist Beamter).

    Und war auf der Universität und nicht "nur" auf der Fachhochschule, wie er.

    DA kann ich ihm doch nicht noch seinen Namen nehmen.


    ein bisschen was zum stolz sein muss er ja auch haben ...


    suzie

  5. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Und all das Gewese, wo es doch streng genommen gar keine Adelstitel mehr gibt.
    Aber im Fall Deiner Freundin ist es natuerlich cool, wenn sich alle einig sind.
    Die Gören, nebst Partner, sind zumeist in repäsentativen Jobs, Hotel etc.

    Da macht sich so'n Grafentitel gut.

  6. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    erstmals lehrt man ja auch viel. Und ich bin überrascht, in wievielen Datenbanken man da eh auftaucht.
    Naja, soviel baaahhnnbrechende Publikationen haben die meisten ja nicht.

    Wobei ich bei ner Uni-Laufbahn auch nicht meinen Namen komplett aufgeben würde, schon klar.

    @Leandra,

    Cool, Dein Dad !!!

  7. Moderation

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    @Lorelei: Tssss, also mit solchen halben Sachen wird das hier nix mit der Emanzipation!



    @Sugarnova: Danke fuer Deine Erlaeuterungen. Das mit den Datenbanken wusste ich z.B. nicht oder habe es mir nicht ueberlegt.
    In dem Fall halte ich persoenlich auch zumindest einen "inoffiziellen" Doppelnamen fuer ratsam. Aber mei, die Kollegin lebt ja scheins noch.

    Allerdings meine ich, dass das wirklich nicht sooo oft vorkommt. Weil Du vorher meintest: "publizieren die alle nicht oder stehen auf Firmenwebseiten?" Nö, wahrscheinlich nicht. Publizieren tun schonmal nicht so sehr viele Menschen, und es gibt nunmal eine ganze Menge Jobs, in denen man sich nicht weitlaeufig "einen Namen" macht. Wahrscheinlich ist das sogar die Mehrheit aller Jobs.
    WENN der Name aber so eng mit der Arbeit verbunden ist, wuerde ich mir das schon auch gut ueberlegen, wie sich eine Aenderung gestalten wuerde, das ist keine Frage.

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Allerdings meine ich, dass das wirklich nicht sooo oft vorkommt. Weil Du vorher meintest: "publizieren die alle nicht oder stehen auf Firmenwebseiten?" Nö, wahrscheinlich nicht. Publizieren tun schonmal nicht so sehr viele Menschen, und es gibt nunmal eine ganze Menge Jobs, in denen man sich nicht weitlaeufig "einen Namen" macht. Wahrscheinlich ist das sogar die Mehrheit aller Jobs.
    WENN der Name aber so eng mit der Arbeit verbunden ist, wuerde ich mir das schon auch gut ueberlegen, wie sich eine Aenderung gestalten wuerde, das ist keine Frage.
    Hallo,

    das Gros der deutschen Frauen arbeitet doch im Büro und im Einzelhandel. Wenn sie ihren Namen wechseln, geben sie das einmal den Kollegen bekannt und, wenn sie "personalisierten" Kundenkontakt haben (also nicht im Einzelhandel sind), nach und nach den Kunden. Für die meisten Frauen ist ein Namenswechsel beruflich nun wirklich nicht weiter tragisch.

    Und auch Ministerinnen "überstehen" einen Namenswechsel...

    Es ist aber schon interessant: zu einer entfernten Bekannten von mir (oberes Management) findet man über google problemlos alle beruflichen Stationen und Karriereschritte, die sie gemacht hat (und die insbesondere in ihrer Branche als Frau beachtlich sind). Sie ist zum zweiten Mal verheiratet und vielleicht ist es nicht ganz verkehrt, dass sie beide Male ihren Namen behalten hat.

    Mandelblüte

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also ...
    Ich habe vor 3 Monaten geheiratet.

    Wie war das bei euch? :
    erstmal herzlichen glückwunsch

    ich habe bei meiner hochzeit damals (schon weig her) den namen meines mannes angenommen (ging damals nicht anders) und auch nach der scheidung behalten.
    sollte ich wieder heiraten würde ich den namen meines zukünftigen mannes annehmen.

    meine freundin heiratet mit 47 zum ersten mal und hat den namen ihres mannes angenommen, kein identitätsverlust
    "Die Hoffnung ist das Übelste aller Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert"

    Friedrich Nietzsche

    "Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein"!

    "Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!

  10. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von lara1803 Beitrag anzeigen
    erstmal herzlichen glückwunsch

    ich habe bei meiner hochzeit damals (schon weig her) den namen meines mannes angenommen (ging damals nicht anders) und auch nach der scheidung behalten.
    sollte ich wieder heiraten würde ich den namen meines zukünftigen mannes annehmen.

    meine freundin heiratet mit 47 zum ersten mal und hat den namen ihres mannes angenommen, kein identitätsverlust
    Oder wollte sie damit ausdrücken, seht her ich habe " im meinem Alter " noch einen Mann abbekommen

    Ich finde sie wirft ihr halbes Leben über Bord....

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