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  1. Moderation

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nö, man kann ja einen Doppelnamen annehmen.

    Also, mein Mann kam auch nicht auf die Idee, seinen Namen abzulegen.

    Insofern habe ICH doch ganz alleine die Entscheidung getroffen. Voll emanzipiert.
    Nein, nein, Du hast Dich in vorauseilendem Gehorsam dem Machogehabe Deines Mannes unterworfen, da der Flegel noch nicht mal dran dachte, seinen Namen abzulegen.


    Ansonsten. Stümmt. Also gut:
    Wenn man auf KEINEN FALL Doppelnamen will, weil man die haesslich findet, aber auf JEDEN FALL einen gemeinsamen Namen, dabei aber auf KEINEN FALL den eigenen ablegen - DANN bestimmt man ueber den Partner.
    Puh.

    Braucht ja eigentlich niemand, oder?

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Seit jeder seinen Namen behalten darf, wenn er will, sehe ich den Punkt der Bevormundung ECHT nicht mehr. WO DENN ???

    Wenn man sich nicht einigen kann, behält halt jeder seinen und gut ist's.

    Vielleicht werde ich ja doch alt und erfasse die Komplexität des Themas nicht.
    Hallo,

    wenn ich meinem Partner sage, dass ich erstens meinen Namen behalten möchte und zweitens einen gemeinsamen Namen wünsche, dann sage ich ihm, dass ich möchte, dass er meinen Namen annimmt.

    Für mich stimmt es immer dann nicht, wenn ich etwas will, der andere aber die Konsequenzen tragen soll ("ich möchte, dass unsere Kinder bis zum dritten Lebensjahr nicht frembetreut werden, und betreuen sollst sie dann Du" - ohne jetzt die Betreuungsdiskussion anstoßen zu wollen).

    Mandelblüte

  3. Moderation

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei den Töchtern meiner Freundin gibts NULL Probleme, da wird selbstverständlich der Mädchenname gewählt.
    Auf Wunsch der Männer.
    So werden sie nämlich waschechte Grafen.
    Oh, aus dem Grund traegt ein mir befreundetes Paar eben verschiedene Namen: Sie will ihren nicht aufgeben, weil Ihr Urgrossvater, als es noch ein echter Titel war, extra dafuer gekaempft hat, dass auch weibliche Nachkommen diesen Titel tragen duerfen. Er will ihren Namen nicht annehmen, weil er sagt, er kaeme sich dann wie ein Titelschleicher vor.
    Und all das Gewese, wo es doch streng genommen gar keine Adelstitel mehr gibt.
    Aber im Fall Deiner Freundin ist es natuerlich cool, wenn sich alle einig sind.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ihn habe ich bei meiner ersten Ehe gegen einen 0815-Namen und jetzt gegen einen Lore-Roman-Namen getauscht -
    Was'n das? *interessiert*

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Auch lustig: Mir faellt teilweise (!) auf, dass der Wunsch nach gemeinsamen Ehenahmen als aeusseres Zeichen der Zusammengehoerigkeit hin und wieder abgewatscht wird, nach dem Motto "Namen sind Schall und Rauch" und "das sagt doch nichts ueber die Zusammengehoerigkeit aus" - gleichzeitig aber das Aufgeben des Namens der voellige Identitaetsverlust ist.
    Natuerlich ist das eine Frage des individuellen Empfindens. Drum kann ich nicht so richtig verstehen, warum manche die eigene Identitaet so eng mit dem Nachnamen verbinden, dabei aber nicht nachvollziehen koennen, dass Andere den Namen eben nutzen, um damit ihre Identitaet als Paar auszudruecken.
    Hallo,

    dieses Paradoxon ist mir auch schon aufgefallen.

    Für mich ist es ganz einfach: ich habe einen schönen Namen und keinen Grund ihn zu ändern.

    Ob meine Kinder heissen wie ich oder mein Partner, ist mir egal. Wahrscheinlich würde ich vorschlagen, das auszuwürfeln.

    Mandelblüte
    Geändert von Mandelbluete (07.11.2011 um 17:01 Uhr)

  5. Moderation

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Und nur so aus Neugierde: Hat Dein Eheliebster dann auch den schoenen Namen, bzw. der Zukuenftige, oder behaelt bei Euch jeder seinen?
    Nur fuer die Statistik.

  6. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Was'n das? *interessiert*
    Ein Groschen-Roman-Name halt - wie etwa: Dr. Mariella Sommer

  7. Moderation

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    @morcheeba: Ach so, danke fuer die Erklaerung. Ist aber auch irgendwie cool. Also ich wuerde ja sofort "Dr. Lovejoy" heissen, oder so aehnlich.

    Wir Fische moegen Kitsch.

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Hallo,

    ich denke, für einen Fremden ist mein Name schöner als seiner. Aber seiner ist mit unserer Gegend verwurzelt, was auch schön ist.

    Wir haben die Namensgeschichte nie groß besprochen, aber ich nehme an, er würde seinen behalten wollen.

    Mandelblüte

  9. Moderation

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    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Danke fuer die Auskunft.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Ok, das ist jetzt echt OT, und ich akzeptiere auch, wenn es nicht beantwortet wird, aber Folgendes interessiert mich gerade:

    Kann mir jemand, vielleicht Sugarnova, ganz praktisch und konkret erklaeren, was genau die Nachteile sind, wenn eine publizierende Autorin ihren Namen komplett aendert?
    Klar ist natuerlich, dass man beim Erscheinen von Werken unter dem neuen Namen eben nicht denkt: "Ach, ja, die Frau Professor XY, die auch ABC geschrieben hat". Aber wie schlimm ist das wirklich? Gerade im wissenschaftlichen Bereich duerfte der Markt so eng sein, dass auch die Folgewerke Anerkennung finden werden, bzw. Branchenkenner schnell herausfinden werden, dass Frau Professor XY jetzt 123 heisst.

    Ich frage ganz ernsthaft, weil ich mir im Fall von Sugarnovas Kollegin Maier einfach vorstellen kann, dass sie es schlicht nicht schlimm findet nun unter Mueller zu veroeffentlichen. Es ist aber sehr gut moeglich, dass ich die Nachteile nicht in ganzer Tragweite ueberblicke, drum wuerden mich weitere Folgen wirklich interessieren.
    Nun gut, meine Erfahrungen -

    erstmals lehrt man ja auch viel. Und ich bin überrascht, in wievielen Datenbanken man da eh auftaucht.

    Soll man danach jede einzelne Datenbank anschreiben? Wenn man keinen Doppelnamen hat, wie um alles in der Welt soll man dann wissen, dass Person x und Name y derselbe sind?

    Normalerweise werden Namensänderungen eh vermerkt, aber ist halt ne Sucherei.

    Dooooch, ich hau mir vor die Stirn. Genauso "logisch" wie die ehemalige Klassenkollegin Susi Müller, die mich auf Facebook OHNE Foto mit "Susi Meier" befreunden will, um mal ein Beispiel zu nennen.

    Und jau, in der Regel weiß man ja, dass sich Kollegin mit Fruchtfliegen beschäftigt, also kriegt man das schon so raus. Aber jo mei, ich stelle mir halt den Erstsemestler vor, der die Feinheiten der Datenbank nicht kennt oder sich im Diskurs noch nicht sooo gut auskennt. Oder den Journalisten, der die Kollegin kurz porträtiert und halt nicht weiß, dass sie auch noch ein Vorleben hat.
    Geändert von Inaktiver User (07.11.2011 um 17:27 Uhr)

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