Antworten
Seite 12 von 23 ErsteErste ... 2101112131422 ... LetzteLetzte
Ergebnis 111 bis 120 von 230
  1. User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Historia02 Beitrag anzeigen
    Die Zahlen ergeben aber nie 100%. Irgendwas fehlt doch da noch. Nämlich die Doppelnamen und die "Namens-Behalter".

    Die Seite des im Blog-Beitrag genannten Standesamtes habe ich gefunden: Stadt Langen - Eheschließung Statistik
    Ich habe das mal in Excel übertragen und kurz durchgerechnet:

    Jahr..........2009..2008..2007..2006..2005..2004..2003..2002
    Name Mann
    ......72%...75%...74%...73%...78%...73%...76%...65%
    Name Frau
    .......3%....2%....4%....3%....3%....2%....4%....3%
    getrennte N.
    ...17%...13%...14%...15%...14%...15%...12%...17%
    Doppelnamen
    .....8%...10%....8%....9%....5%...10%....9%...15%

    Ich finde es recht erstaunlich, dass der Anteil der Namensbehalter ziemlich groß ist!
    Vermutlich sind unter den Namensbehaltern viele Zweiteheschließer mit Kindern. Dann ist es naheliegend, daß jeder seinen Namen behält.

    Erstaunlicher finde ich, daß trotz des schlechten Images es immer noch substatiell viele Doppelnamenträger gibt.

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

  2. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Ich hoffe, ich "lese" jetzt richtig, was ist denn an 8 Prozent viel?!

    Wow, und fast drei Viertel nehmen den Namen des Mannes an?

    Warum?! Haben die alle NIE publiziert, eine Webpage, tauchen in mehreren Unternehmenswebpages auf ...

  3. User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Hallo,

    dass es in Summe nicht gleichwertig zugeht, liegt bei den Zahlen ja auf der Hand: sooo viele Fälle, in denen der Mann den schöneren Namen hat, ihn aus beruflichen Gründen behalten muss, der letzte Überlebende eines aussterbenden Adelsgeschlechts ist, ....

    Und sooo wenige Frauen mit klangvollem Namen, die ihn sich auch beruflich gemacht haben, und Einzelkinder sind und ihn weitergeben wollten/könnten.

    Offenbar haben sehr, sehr viele Frauen nicht das Selbstbewusstsein zu sagen "wir sind da eher traditionell", "wir wollten seine Familie nicht enttäuschen", ... Jedenfalls scheint es immer einen triftigen Grund (abseits der Tradition) dafür zu geben, den Namen des Mannes anzunehmen.

    Ich denke, man darf die Tradition als Kriterium, das wir bei Entscheidungen berücksichtigen, nicht unterschätzen. Nicht nur bei der Namenswahl.

    Als der andersnamige Mann meiner Freundin notfallmäßig ins Krankenhaus kam, hatte sie schon ziemlich Zorres, zu ihm vorgelassen zu werden, ohne Vorlage der Hochzeitsurkunde.
    Man wird von ihr wohl nicht den Personalausweis sehen haben wollen, oder? Ich hätte einfach geantwortet: "und wenn ich jetzt einfach gesagt hätte, ich bin Frau X (und nicht Frau Y) und möchte zu meinem Mann, Herrn X, dann hätten Sie mich doch auch ohne Identitäts- und Familienstandsprüfung reingelassen, oder?"

    Mandelblüte

    PS: Mir fällt gerade meine Cousine ein, bei der beide den bisherigen Namen behalten haben und bei denen die Kinder ihren Namen tragen. Seine Mutter, die schon gut über 80 war und nicht lang nach der Geburt des ersten Kindes starb, hat das wohl nie erfahren. So musste sie nicht daran knabbern, dass der einzige Sohn (nach vier Töchtern) den Familiennamen nicht weitergegeben hat.
    Geändert von Mandelbluete (07.11.2011 um 15:26 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In dem Fall würde ich mir lieber mal grundsätzlich überlegen, ob ich den Herrn überhaupt heiraten würde.
    Hallo,

    m.M. kann man nur einen von zwei Wünschen haben:

    - Ich wünsche mir, meinen Namen zu behalten.
    - Ich wünsche mir, dass wir beide den gleichen Namen tragen.

    Wünsche ich mir beides (oder verlange es gar), bestimme ich über meinen Partner.

    Mandelblüte

  5. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Mandelbluete Beitrag anzeigen
    Hallo,

    m.M. kann man nur einen von zwei Wünschen haben:

    - Ich wünsche mir, meinen Namen zu behalten.
    - Ich wünsche mir, dass wir beide den gleichen Namen tragen.

    Wünsche ich mir beides (oder verlange es gar), bestimme ich über meinen Partner.
    Das ist meiner Meinung nach sehr gut auf den Punkt gebracht, Mandelbluete!
    Dennoch gibt es vielleicht einen weiteren Punkt, der nicht unbedingt "Bestimmen ueber den Partner" beinhaltet, wohl aber einen Wunsch AN den Partner:
    "Als Frau wuensche ich mir, dass wir als Ehepaar meinen Maedchennamen annehmen, um ein Zeichen fuer die Emanzipation zu setzen und die Tradition der automatischen Annahme des Maennernamens aufzuweichen."

    Ich meine das ueberhaupt nicht sarkastisch! Auch das ist eine legitime Haltung, und einige haben sich ja hier dahingehend geaeussert, dass die Ehenamenswahl fuer sie auch ein Stueck weit Politikum ist.

  6. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum?! Haben die alle NIE publiziert, eine Webpage, tauchen in mehreren Unternehmenswebpages auf ...
    Wie gesagt: Das spricht sich ratzfatz rum.
    Obwohl ich nicht mal in einem Nischengebiet arbeite.

    Beim Googeln kommt man auch sofort drauf, daß Fr. Raider jetzt Twix heißt. ;-)

  7. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Mandelbluete Beitrag anzeigen
    Offenbar haben sehr, sehr viele Frauen nicht das Selbstbewusstsein
    .. oder es ist ihnen schnurzpiepsegal ?

    Oder sie machen ihr feministisches Selbstverständnis nicht daran fest ?

    Oder die Fragestellung, ob der Partner auch gleichberechtigt genug denkt ?

    Mein Mann macht die Katzenklos sauber, weil ich das ungern mache - damit qualifiziert er sich für mich mehr als "moderner Partner" als durch die Namensfrage.

  8. User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Das ist meiner Meinung nach sehr gut auf den Punkt gebracht, Mandelbluete!
    Danke.

    Für mich hakt das Ganze eben, wenn es zu einer Bevormundung des Partners führt.

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Dennoch gibt es vielleicht einen weiteren Punkt, der nicht unbedingt "Bestimmen ueber den Partner" beinhaltet, wohl aber einen Wunsch AN den Partner:
    "Als Frau wuensche ich mir, dass wir als Ehepaar meinen Maedchennamen annehmen, um ein Zeichen fuer die Emanzipation zu setzen und die Tradition der automatischen Annahme des Maennernamens aufzuweichen."

    Ich meine das ueberhaupt nicht sarkastisch! Auch das ist eine legitime Haltung, und einige haben sich ja hier dahingehend geaeussert, dass die Ehenamenswahl fuer sie auch ein Stueck weit Politikum ist.
    Hmmmm... Dann aber muss man aber auch die Tradition als Argument dafür, dass er sich wünscht, dass sie seinen Namen annimmt, anerkennen. Weil auch sie - genauso wie die Emanzipation - eine Grundhaltung ist.

    Emanzipation ist doch, dass ein Geschlecht die gleichen Rechte und Pflichten für sich in Anspruch nimmt, wie das andere Geschlecht. Sie nur der Idee der Emanzipation willen in Anspruch nehmen, obwohl sie einem widerstreben, wäre paradox.

    Vielleicht bin ich ja zu jung (das wirkliche Aufbegehren der Frauen habe ich ja gar nicht bewusst miterlebt), aber ich würde meinen BH nicht verbrennen, weil er ein Zeichen der Unterdrückung ist, sondern weil ich ihn nicht tragen mag. Und meinen Namen nicht behalten, weil das emanzipatorisch-aufgeklärt ist, sondern weil ich tragen möchte.

    Mandelblüte
    Geändert von Mandelbluete (07.11.2011 um 16:07 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .. oder es ist ihnen schnurzpiepsegal ?

    Oder sie machen ihr feministisches Selbstverständnis nicht daran fest ?

    Oder die Fragestellung, ob der Partner auch gleichberechtigt genug denkt ?
    Hallo,

    tja, es sagen aber eben nur wenige Frauen "wir sind traditionell", "mein Mann wollte das nicht". Sondern es gibt angeblich in sagen wir mal 60 % aller Ehen (gut 70 % mit dem Namen des Mannes abzüglich ein paar, die diese Gründe nennen) andere Gründe dafür, dass beide nach der Heirat seinen Namen tragen (und nur in 5 %, dass beide ihren Namen tragen). Und "egal" scheint es offenbar viel, viel mehr Frauen zu sein als Männern.

    Das ist für mich mangelndes Selbstbewusstsein, sich nicht zu seiner traditionellen Haltung in dieser Frage bekennen zu können. Und an einer traditionellen Haltung zur Namensfrage ist ja nicht mal etwas Schlimmes.

    Mein Mann macht die Katzenklos sauber, weil ich das ungern mache - damit qualifiziert er sich für mich mehr als "moderner Partner" als durch die Namensfrage.[/
    Es gibt sogar Ehen, in denen sie (mit seinem Namen) eindeutig die Hosen anhat

    Mandelblüte
    Geändert von Mandelbluete (07.11.2011 um 16:22 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Ich trage einen neuen Namen - oder doch nicht ...

    Wenns wurscht ist, dann ist es ja okay.

    Aber wenn die promovierte Kollegin, schon langjährig in Publikationen vermerkt, dann auf einmal von Maier zu Müller wird (ohne Doppelnamen), dann hau ich mir innerlich schon vors Hirn.

Antworten
Seite 12 von 23 ErsteErste ... 2101112131422 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •