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    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Zitat Zitat von Meatloaf Beitrag anzeigen
    Sagt wer?
    Shakespeare oder Hollywood?
    Der junge Goethe, Schiller, Novalis, Schlegel u.a.

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    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Zitat Zitat von Apprenti Beitrag anzeigen
    Mit dieser Definition habe ich seit 30 Jahren kein Liebesideal erlebt ... habe ich ganz anders empfunden.
    Ist ja auch nur ein Ideal, das in der Realität so nicht existiert. Trotzdem hat es (immer noch) einen großen Einfluss auf unser Denken und Fühlen. Ich glaube schon, dass die meisten dem Ideal so nahe kommen wollen wie möglich. Und zwar immer wieder neu, auch wenn man nicht mehr blutjung ist.

    Wenn man nach 30 Jahren heiratet, dann kommt es mir so vor, als wollte man sich wieder in seinen (alten) Partner verlieben. Aber das geht nicht. Die Beziehung kann wachsen und reifen, aber man kann sich nicht mehr verlieben wie am Anfang. Deshalb passt das für mich nicht zusammen. Die Hochzeit sollte von der Verliebtheitsphase nicht soooo weit entfernt sein.

    Ich kann das eher nachvollzeihen, wenn jemand mehrmals im Leben heiratet wie Liz Taylor und jedesmal glaubt, das sei jetzt die große Liebe.
    Geändert von Ditha (13.09.2011 um 15:47 Uhr)

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    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    ... Wenn man nach 30 Jahren heiratet, dann kommt es mir so vor, als wollte man sich wieder in seinen (alten) Partner verlieben. Aber das geht nicht. Die Beziehung kann wachsen und reifen, aber man kann sich nicht mehr verlieben wie am Anfang. Deshalb passt das für mich nicht zusammen. Die Hochzeit sollte von der Verliebtheitsphase nicht soooo weit entfernt sein. ...
    dann kommt es Dir eben so vor...
    aber vielleicht nur, weil Du eine bestimmte, romantisch verklärte Vorstellung davon hast, wie zwei junge, schöne, frisch verliebte Menschen eine Traumhochzeit feiern (dann Abblende - das danach wollen wir dann lieber doch nicht sehen, gehört in die Ecke Beziehungsdrama oder Problemfilm).

    Ich bin immer wieder überrascht, was für Themen hier so aufkommen in der BriCom .
    Ich glaube nicht, das es bisher schon Quasi-Vorschriften gab, wer wie nach welcher Beziehungsdauer heiraten darf.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

  4. Inaktiver User

    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Wenn man nach 30 Jahren heiratet, dann kommt es mir so vor, als wollte man sich wieder in seinen (alten) Partner verlieben. Aber das geht nicht. Die Beziehung kann wachsen und reifen, aber man kann sich nicht mehr verlieben wie am Anfang. Deshalb passt das für mich nicht zusammen.
    Du hast einige ziemlich festgefahrene Ansichten, Ditha, das überrascht mich...

    Ich bin nicht Deiner Meinung, ich glaube, man kann sich jederzeit wieder in seinen Partner ver-lieben. Natürlich nicht mit der selben nervösen Unsicherheit, die den Anfang einer Beziehung prägt, doch das ist ja auch nicht unbedingt erstrebenswert.

    Und auch hier bin ich nicht Deiner Meinung, zumal ich ein "sollte" per se bei solchen Themen nicht mag:

    Die Hochzeit sollte von der Verliebtheitsphase nicht soooo weit entfernt sein.
    Was immer Du unter nicht sooo weit verstehst - Verliebtheit kann sich ganz schnell als Trugschluss erweisen und eine Heirat, die noch oder kurz nach der Verliebtheit statt gefunden hat, kann sich als großer Irrtum herausstellen. Kann. Muss nicht.

    Ditha, jetzt würde ich gerne noch mal darauf zurückkommen: Bist Du verheiratet und hast Du, wenn ja, sehr bald geheiratet? Oder wie kommst Du zu Deiner "Einstellung".

  5. Inaktiver User

    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Meine Frau und ich heiraten nach jahrzehntelanger bürgerlichen Ehe nächstes Jahr kirchlich.
    Ich arbeite im Gemeindeamt einer Ev. Kirche, und letztes Jahr hat sich bei uns ein Paar exakt an seinem Silberhochzeitstag kirchlich trauen lassen.

    Da sie schon einmal katholisch getraut worden ist, war eine kirchliche Trauung nicht möglich.
    Meiner Erfahrung nach sehen zumindest die Evangelen das nicht so eng...aber das mag von Landeskirche zu Landeskirche unterschiedlich sein. Warum war es bei euch vorher nicht möglich, aber jetzt?
    Geändert von Inaktiver User (13.09.2011 um 20:50 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Bei den Evangelischen ist die Hochzeit kein Sakrament wie bei den Katholischen (das sich nicht wiederholen lässt), sondern eine "Segnung anlässlich einer Eheschließung". Segnen lassen kann man sich durchaus öfters.

    Das ist nichts Neues, sondern gilt schon immer.

    Gruß, Elli

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    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Meiner Erfahrung nach sehen zumindest die Evangelen das nicht so eng...aber das mag von Landeskirche zu Landeskirche unterschiedlich sein. Warum war es bei euch vorher nicht möglich, aber jetzt?
    Als wir heirateten gab es noch keine ökumenischen Trauungen, aber einen Dispens hätte meine Frau dafür weder damsl noch heute bekommen. Sie nahm Rücksicht auf ihre stramm katholischen Eltern und wir verzichteten daher auf eine kirchliche Hochzeit.
    Und dann haben wir es einfach jahrzehntelang schlampen lassen, der Broterwerb und die Erziehung der drei Kinder hatte ansoluten Vorrang. Jetzt sind die Kinder aus dem Haus, wir haben Zeit und fanden das Angebot der evangelischen Gemeinde im Gemeindeblatt. Daher verwirklich wir das jetzt nach fast 40 Jahre Ehe.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    dann kommt es Dir eben so vor...
    aber vielleicht nur, weil Du eine bestimmte, romantisch verklärte Vorstellung davon hast, wie zwei junge, schöne, frisch verliebte Menschen eine Traumhochzeit feiern (dann Abblende - das danach wollen wir dann lieber doch nicht sehen, gehört in die Ecke Beziehungsdrama oder Problemfilm).
    Jung müssen sie nicht unbedingt sein, aber frisch verliebt schon so einigermaßen... und ich habe nirgendwo geschrieben, dass mich das Danach (der Beziehungalltag) nicht interessiert. Ich finde nur die Umkehrung der Reihenfolge merkwürdig: erst wird der Beziehungsalltag gelebt und dann wird geheiratet. Warum?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Ich bin immer wieder überrascht, was für Themen hier so aufkommen in der BriCom .
    Ich glaube nicht, das es bisher schon Quasi-Vorschriften gab, wer wie nach welcher Beziehungsdauer heiraten darf.
    Ich meine das nicht als moralische Vorschrift oder als Vorschrift der gesellschaftlichen Etikette, sowas liegt mir völlig fern. Das kann jeder machen wie er will.

    Ich verstehe einfach nicht die Logik dahinter. Hochzeit und Liebe gehören (zumindest in unserem Kulturkreis) doch zusammen. Da sind wie uns ja wohl noch einig. Aber es gibt zwei Arten von Liebe, das eine ist die Liebe im Sinn von Verliebtheit (a) und das andere ist die Liebe im Sinn von reifer Liebe, Vertrautheit, gemeinsamer Lebensbewältigung und ab und zu noch Schmetterlinge im Bauch (b).

    Eine Hochzeit in Kombination mit Liebe (b) finde ich zumindest gewöhungsbedürftig, offenbar geht es euch da anders.

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    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht Deiner Meinung, ich glaube, man kann sich jederzeit wieder in seinen Partner ver-lieben. Natürlich nicht mit der selben nervösen Unsicherheit, die den Anfang einer Beziehung prägt, doch das ist ja auch nicht unbedingt erstrebenswert.
    Ich glaube schon, dass man sich immer wieder in seinen Partenr verlieben kann, aber der Zauber des Anfangs und die Leidenschaft sind nicht wiederholbar. Das sagt z.B. auch der von mir geschätzte Psychologe David Schnarch. Das ist aber ja gar nicht schlimm, man bekommt ja dafür etwas anderes, vielleicht sogar etwas noch Besseres, eben die reife Liebe wie oben beschrieben, die manchmal auch sehr gute Sexualität beinhalten kann.

    "Nervöse Unsicherheit" klingt sehr abwertend. Ich kann beides verstehen: die Leute, die sagen, ich will das nochmal erleben, den Zauber des Anfangs und die Leidenschaft (natürlich mit einem neuen Partner, anders geht es ja nicht) und die Leute, die sagen, ne, das brauche ich nicht mehr. Abgesehen davon glaube ich nicht, dass man sich das überhaupt so aussuchen kann. Das Leben kommt wie's kommt.

    Ich habe mir grad so ein schönes Lied von Schumann angehört, es heißt "Auf einer Burg", wunderschön gesungen mit folgender Strophe:

    Eine Hochzeit fährt da unten
    auf dem Rhein im Sonnenscheine
    Musikanten spielen munter
    und die schöne Braut, die weinet...

    Sorry, da kann ich mir beim besten Willen keine Braut vorstellen, die schon 30 Jahre mit ihrem Typen zusammen ist.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was immer Du unter nicht sooo weit verstehst - Verliebtheit kann sich ganz schnell als Trugschluss erweisen und eine Heirat, die noch oder kurz nach der Verliebtheit statt gefunden hat, kann sich als großer Irrtum herausstellen. Kann. Muss nicht.
    Das ist klar, eine Liebe muss schon geprüft werde, bevor man so eine weitreichende Entscheidung trifft. Ich rede hier von einem Zeitraum 15 bis 30 Jahre.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ditha, jetzt würde ich gerne noch mal darauf zurückkommen: Bist Du verheiratet und hast Du, wenn ja, sehr bald geheiratet? Oder wie kommst Du zu Deiner "Einstellung".
    Ich bin und war nie verheiratet. Wie ich zu der Einstellung komme? Wenn ich mal heirate, was extrem unwahrschieinlich ist, dann wäre das etwas sehr Romantisches für mich.
    Geändert von Ditha (14.09.2011 um 11:27 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Hochzeit nach 30 Jahren Beziehung

    Eine Hochzeit fährt da unten
    auf dem Rhein im Sonnenscheine
    Musikanten spielen munter
    und die schöne Braut, die weinet...
    diese Braut weint aber nicht vor Glück! Sie hat den falschen geheiratet - typisch Eichendorff!, steht in einem seiner Tagebücher. Ich kanns aber nicht belegen, weiss es nur noch, weil ich damals so lachen musste, als ich die für ein Referat angelesen habe.

    Ehe ist ein Vertrag - von Romantik steht weder in den kirchlichen noch den weltlichen Vertragstexten was. Liebe kann sich wandeln, zu mehr oder weniger. Der Verlaß ist m.E. viel wichtiger - und den kann man doch grade mit einer späten Heirat dokumentieren.
    .
    I'm waiting for the other shoe to drop.



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