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  1. Inaktiver User

    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    Zitat Zitat von Mandelbluete Beitrag anzeigen
    Es ist an den beiden, sich über ihre Wünsche an eine Hochzeit einig zu werden und dann zu priorisieren. Die TE scheint ja auch lieber zu reisen als für die Hochzeit zu sparen (woran ja nichts schlechtes ist).
    Sie würde aber auch "klein" heiraten...von daher sehe ich das Problem eher bei ihm. Er hat offensichtlich sehr feste Vorstellungen, von denen er nicht abzurücken bereit ist, wie ich das hier lese.

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    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    ich fürchte auch, dass er durch diese Prämissen einfach verhindern will...


    aber: wieso, sagst du nicht einfach: "xy, ich möchte gerne heiraten."

    redet ihr da auch drüber, oder ist das so eine ideale Beziehung, mit schönem Urlaub und großer Angst mal Tacheles zu reden

    ich glaube nicht, dass du da runterkommen kannst, du kannst nur immer frustrierter werden.

    ich würde das schnellstmöglich klären


  3. Inaktiver User

    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    Und ... irgendwie passt die Romantik und eure Reisefreudigkeit nicht in so ein strenges Korsett.

    Männer brauchen manchmal Zeit, eh klar. Aber mir wäre das zu strukturiert. Fast so schlimm wie ein am Küchentisch dahingesagtes "Wir sollten mal heiraten!"

    (Antwort: "Wer NIMMT uns jetzt denn noch?!")

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    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    Hallo,

    ich habe eher das Gefühl, bei ihr wird der Wunsch nun schneller drängend als bei ihm. Für ihn ist wahrscheinlich einfach alles in Ordnung so wie es ist.

    Romantik ist nur eine Facette einer Hochzeit - neben vielen anderen, wie z.B. der Frage, was der Spass den kosten soll und wie man das bezahlt. Und die TE hat vielleicht ein Problem damit, das Thema in allen Facetten anzusprechen

    Das

    Sie würde aber auch "klein" heiraten...von daher sehe ich das Problem eher bei ihm. Er hat offensichtlich sehr feste Vorstellungen, von denen er nicht abzurücken bereit ist, wie ich das hier lese.
    stimmt. Sie würde den Kompromiss eingehen "klein heiraten und trotzdem Urlaub machen". Für ihn ist das aber vielleicht kein akzeptabler Kompromiss, vielleicht will er lieber "größer heiraten und auf Urlaub verzichten". Keiner der Kompromisse ist besser oder schlechter als der andere. Ein dritter könnte sein "Nebenjob für beide, um größer heiraten UND Urlaub machen zu können"...

    Die TE wird nur vorankommen, indem sie sich mit ihrem Partner ordentlich ausspricht. Was grundsätzlich angezeigt ist - nicht offen reden zu können, ist wahrlich keine gute Basis für eine Ehe, ob nun mit grßer oder kleiner Hochzeit.

    Mandelblüte

  5. Inaktiver User

    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    Man heiratet ja nicht so oft im Leben.
    Darum finde ich es völlig legitim und auch schön, für diesen Tag eine Vorstellung zu haben.

    Es gibt eben Männer für die wäre weder die Las-Vegas-Nummer noch mal schnell aufs Standesamt keine "ordentliche Hochzeit". Weil sie diesen Tag wahrscheinlich mit den Menschen die ihnen was bedeuten teilen wollen.

    Und wenn Frau nun geheiratet werden will und wie auf Kohlen sitzt? Und der Mann ja grundsätzlich Bereitschaft signalisiert?
    Tja, dann muss Frau wohl sagen: Schätzelchen, wir müssen einen Termin machen.
    Man kann in einem Jahr ne Menge zurücklegen.

    Ich weiß natürlich nicht wie vage sich der Mann geäußert hat, aus einer Laune heraus, einer verliebten Situation?
    Einen Antrag würde ich als Frau nie machen, aber zu schüchtern wär ich auch nicht - wenn sonst alles stimmt?

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    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    Ich verstehe die Situation sehr gut. Bei uns sehr ähnlich: Wir lieben uns, es läuft sehr gut, wir reden über das Heiraten und die gemeinsame Zukunft und sind uns beide sicher, dass wir zusammen bleiben wollen. Er will aber den Antrag erst dann machen, wenn wir genügend Geld für eine große (ca. 100 Personen) Hochzeit haben. Dabei ist im Schnickschnack nicht soo wichtig, aber eben eine schöne Location mit gutem Essen. Seine Begründung ist für mich auch nachvollziehbar (auch wenn ich sie so nicht teile): Durch unser ständiges wir ziehen mal in dieses Land und dann wieder in das nächste Land haben wir kaum noch feste Säulen in unserem Leben. Wir sind zu Geburtstagen von Verwandten nicht da, wir feiern kaum irgendwelche Feste und Feiertage, weil unsere Lebenssituation das nicht zulässt. Aber jetzt möchte er sehr gerne einmal wenigstens nach Tradition und mit Familie und Freunden heiraten. Allerdings ist unsere Situation auch so, dass er jetzt gerne erstmal seinen Doktor machen will (was ca. 3-4 Jahre dauern wird) und ich unbedingt noch ganz viel reisen möchte, bis irgendwann mal Kinder da sind (wann, wenn nicht jetzt?!?! Mit Kindern und Rucksack durch Indien, Peru und Botswana stell ich mir schwierig vor).

    Alles wär kein Problem, wenn ich nicht dieses ur- und immer stärker werdende Bedürfnis hätte, zu heiraten. Ich weiß nicht mal warum ich es habe... ich hätte nie gedacht, dass es für mich zu einem Thema wird. Von daher kann ich irgendwie Deine Situation sehr gut verstehen.... und was ich eigentlich sagen wollte: ich glaube nicht, dass er die Reisen als Vorwand nimmt!!
    Und wie man von dem Heiratstrip wieder bisschen runter kommt... tja, würd ich auch gern wissen.


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    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    Also ich persönlich finde es auch etwas voreilig ihm da pauschal die Schuld in die Schuhe zu schieben.

    Wir reden auch oft über Hochzeit und was so dazugehört und haben auch schon mal grob das benötigte Budget durchgerechnet. Da ist man mit 50 Personen mal schnell bei 10.000,- Euro und wenn man nicht jeden Monat 400,- bis 500,- Euro weglegen kann dauert das eben seine Zeit bis man das Geld zusammen hat. Und wer kalkuliert schon gern mit Geldgeschenken und Zuschüssen aus der Familie ohne genau zu wissen wie hoch diese ausfallen?

    Was seine Vorstellungen betrifft: ich kann's nachvollziehen. Es gibt Menschen, die eine gewisse Vorstellung davon haben, wie ihre Hochzeit auszusehen hat. Und wenn bei ihm dazugehört, dass die Hochzeit einen gewissen Rahmen hat, er den Antrag machen möchte und keine all zu lange Verlobungszeit haben will ist das doch legitim.
    Ich würde es ihm aber an deiner Stelle schon auch sagen: du mir geht das einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wir sollten uns überlegen, wo es in näherer Zukunft hingehen soll: in den Urlaub oder in den Ehehafen.

    Toi, toi, toi, dass es bald klappt bei euch ;-)

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    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    >Alles wär kein Problem, wenn ich nicht dieses ur- und immer stärker
    >werdende Bedürfnis hätte, zu heiraten.

    mh . .

    darf ich da als ehemals verheiratete meinen senf dazugeben?
    auch ich wollte damals heiraten. fragt mich nicht, warum ich da so wild drauf war. . . ich hatte eine gut bezahlte stelle und stand am anfang meienr karriere. finanzielle gruende waren es also nicht.

    es liegt wohl doch daran, dass verheiratetsein auch in unserer sich wandelnden gesellschaft dazugehoert und wir frauen mit der hochzeit ein vermeintliches sicherheitsgefuehl befriedigen wollen, das ist zumindest meine vermutung.

    ich bin uebrigens der meinung, maenner heiraten nicht, sondern werden geheiratet. war zumindest bei uns damals so.

    wenn ich mich so im umfeld (bin 50) umschaue, was da an scheidungen laeuft (die wollten ja auch alle mal heiraten . .!) und was fuer hickhack es um haus, obstwiesen und kinder gibt, kann ich nur von einer heirat abraten und jeder frau raten, ihre finanzielle und sonstige unabhaengigkeit zu behalten . . .

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    ich bin uebrigens der meinung, maenner heiraten nicht, sondern werden geheiratet.
    Du sprichst den Männern - so ganz allgemein - jegliche Selbstbestimmung ab??


  10. User Info Menu

    AW: Wie vom Heiratswunsch wieder "runterkommen"?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen


    wenn ich mich so im umfeld (bin 50) umschaue, was da an scheidungen laeuft (die wollten ja auch alle mal heiraten . .!) und was fuer hickhack es um haus, obstwiesen und kinder gibt, kann ich nur von einer heirat abraten und jeder frau raten, ihre finanzielle und sonstige unabhaengigkeit zu behalten . . .

    luciernago
    ich stimmte Dir voll und ganz zu. Ich hatte NIE vor zu Hause zu bleiben, möchte eigentlich auch 6 Monate nach Babypause (wenn's denn mal soweit ist) arbeiten gehen und hab schon durchaus Karrierevorstellungen. Mein Freund unterstützt das und möchte auch nicht mit einer Hausfrau verheiratet sein (was nicht abwertend gemeint ist, aber eben einfach nicht unser Lebensstil bzw das was wir ein Leben lang vorgelebt bekommen haben von unseren Müttern und Großmüttern, die auch alle immer Vollzeit arbeiten waren).
    Übrigens auch ein Grund, warum wir inzwischen in Belgien wohnen.... hier gibt es Kinderbetreuung

    Also es geht nicht um finanzielle Gebundenheit und Absicherung. Es geht mir auch nicht um Steuervorteile. Mir geht es um dieses Gefühl verbunden zu sein und auch ein bisschen, dass die Partnerschaft gesellschaftlich mehr anerkannt wird. Wenn ich zur Zeit sage "Mein Freund/Partner" wird das irgendwie schneller abgetan bzw. Urlaube werden nicht so leicht vergeben etc als wenn eine Kollegin sagt "Mein Mann"...
    Dazu kommt bei mir noch ein ganz anderer Grund: Ich möchte gerne mal in mein Geburtstland fahren, auf Grund der dortigen Gesetze etc bin ich sicherer unterwegs, wenn ich verheiratet bin. Und dieser Drang, meine Wurzeln kennen zu lernen, wird in mir immer größer.

    Du siehst: Viel drängt in mir

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