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    AW: Kinder einladen, die Eltern nicht?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Im Grunde hast du deine Entscheidung getroffen. Ich möchte nur einwenden, dass du Gleiches mit Gleichem vergiltst. Man könnte den anderen auch durch eine großzügige Geste (= Einladung) beschämen.

    Ich wünsche dir eine stressfreie Feier.
    Es geht mir nicht um Rache, sondern darum dass sich meine anderen Gäste gut fühlen sollten (und ich auch). Warum deren Stimmung ruinieren indem ich den Mann einlade, der sie zutiefst verletzt und verachtet hat in den letzten Monaten? Und da der Platz auch knapp ist, würde ich lieber Leute einladen die mich ehrlich lieben.

    Es ist nach wie vor eine Entscheidung mit schwerem Herzen.
    Geändert von Scharada (07.06.2011 um 22:09 Uhr)

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    AW: Kinder einladen, die Eltern nicht?

    Ich finde es toll, dass Du Dir diese Entscheidung nicht leicht machst. Wenn man nur 45 Plätze zur Verfügung hat, dann macht ein "Störenfried" schon relativ viel aus, daher kann ich Deine Überlegungen gut nachvollziehen. Eine Möglichkeit wäre natürlich sich telefonisch oder per Brief (also in irgendeiner Art persönlich) mit dem Onkel auseinanderzusetzen und zu erklären, dass für Dich bestimmte Verwandte sehr wichtig sind (Mutter, Tante) und es Deine Hochzeit ist, um die es geht. Bei dieser Gelegenheit, kann man ihn auch einfach fragen, ob er Lust darauf hat in kleinem Rahmen auf seine Verwandtschaft zu treffen. Dieses Treffen kann natürlich ein guter Anlass sein, sich mit Familienzwistigkeiten auseinander zu setzen. Diesem Anlass würde ich allerdings erst nach dem Termin gerecht werden wollen. Es käme mir sonst wie eine zusätzliche Aufgabe vor, die Du Dir aufbürdest, die aber nicht Deine ist. Dafür ist Deine Hochzeit nicht da.

    Bei den Cousins sehe ich es so, dass sie (mit Dir zusammen) die Zukunft der Familie sind und man sich bisher vermutlich hauptsächlich über die Eltern kannte. Die langfristigen Konsequenzen sie nicht einzuladen sind weitaus bedeutender für die zukünftige Entwicklung der Familie, vor allem wenn der Onkel irgendwann nicht mehr lebt.

    Hast Du denn das Gefühl, Du liegst Deinem Onkel persönlich am Herzen? Teilt Ihr positive persönliche Erinnerungen? Ich habe ein ähnliches Problem wie Du und stelle mir diese Fragen zur Zeit sehr intensiv...

    Alles Gute weiterhin!

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    AW: Kinder einladen, die Eltern nicht?

    Warum soll sie jetzt unbedingt versuchen, den Familienzwist zu kitten? Zumal sie nicht die direkt Betroffene war/ist? Das sind doch erwachsene Menschen, sollen die das doch unter sich ausmachen - sofern da von deren Seite überhaupt Interesse dran besteht.

    Ich finde jedenfalls, du hast die richtige Entscheidung getroffen, Scharada! Die Lösung erscheint mir auch sinnig und praktikabel. Und wie du schon richtig bemerkt hast, geht es um eure Feier, um eure Gäste und warum sollte man sich da Störenfriede reinholen, die diese Geste sehr wahrscheinlich eh nicht zu schätzen wüßten?

    Ich wünsche euch ein wunderschönes, fröhliches und friedliches Fest für euren Start in die Ehe!
    Altern ist keine Strafe, sondern eine Gnade.
    Bedenke dies, wenn du das nächste Mal über ein Fältchen jammerst.



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    AW: Kinder einladen, die Eltern nicht?

    @Lyan:

    Mein Onkel ist die Art Person die nach aussen oft nett und lustig ist, der aber zu anderen Anlässen sein wahres Gesicht zeigt (und dieses Gesicht hat er anscheinend jetzt zum Tod meines Opa sehr deutlich gezeigt, leider). Er hasst seine kleine Schwester (meine Tante), er hat auch meiner Mutter allerhand unverschämte Lügen vorgeworfen und schert sich auch wenig um seine eigene Mutter, sonst hätte er sie schon anders behandelt. Das war uns allen nie so deutlich bewusst wie jetzt seit dem letzten Herbst. Mir tut es aufrichtig Leid, denn ich bin eine Idealistin, aber er ist nicht die Art Person mit der es sich reden lässt. Mein Mann würde sagen: eine "Ratte". Wenn er sich nicht ändert, wird er an seinem eigenen Gift ersticken, fürchte ich. Da kann ich nicht wirklich helfen.

    Klar gibt es in jeder Familie Zwist (es reicht schon dass meine Mutter mit der Frau meines Vaters im gleichen Raum sein wird, die grossenteils für deren Scheidung verantwortlich ist; die werden sich aber alle mir zuliebe einfach benehmen). Nur diese Vorfälle sind zu frisch und zu schwerwiegend, den ganzen Aussagen nach. Warscheinlich interessiert er sich auch gar nicht für mein Glück, würde aber der Konvention nach vielleicht kommen. Klar haben wir auch schöne Erinnerungen, aber als Kind bekommt man sowieso nur die Oberfläche mit. Ich hätte ihn sonst eingeladen, wenn er sich in der letzten Zeit nicht in einem solchen Drachen verwandelt hätte gegenüber den Personen die mir sehr nah sind (meine Tante war fast krankenhausreif nach dieser ganzen Zeit und macht jetzt auch ne Depressionsbehandlung).

    Danke für eure ganzen Gedanken und Wünsche! Eine Hochzeit ist immer eine delikate Angelegenheit.

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