also gut - unreif, unemanzipiert und schlechte Prognose für die Ehe - oder was wolltest Du hören ?
wir sind bezüglich Höflichkeiten auch eher klassisch-altmodisch - was Türen, Vortritt, in die Jacke helfen o.ä. angeht.
aber ein Antrag ist für mich etwas ganz anderes - und nichts Altmodisches, sondern neumodischer Kram. Meine Mutter hätte sich den auch verbeten, meine eine Großmutter bekam keinen, weil sie ihren Mann schon lange kannte und liebte - und die andere bekam mehrere, die sie abgelehnt hat - und von ihrem Mann dann auch keinen - sondern sie haben das beschlossen und fertig.
Heiratsanträge gehören für mich in die Zeit / in Situationen, wo nicht klar ist, ob sie ja oder nein sagt - wo es dazu keine rechte Gelegenheit gibt, weil man keine rechte Beziehung pflegen konnte.
Heutzutage - eher absurd - oder romantischer Schnick-Schnack - sollen die Leute machen, ist aber völlig nebensächlich - sollte es zumindest sein.
Heute sollte es so sein, dass das Paar über diese Dinge redet (und damit meine ich viel mehr als ja oder nein), und das dann gemeinsam beschließt - und dann macht ein Antrag keinen Sinn.
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Ergebnis 41 bis 50 von 71
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26.05.2011, 16:35Inaktiver User
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
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26.05.2011, 17:12
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Ich meinte es nur Symbolisch! Ein Kniefall, nein so will ich es auch nicht! Nur eben das er sagt das er mich heiraten will und nicht das das Thema von mir aus geht! Ich brauch auch nicht die Frage "willst du meine Frau werden?"
nur eben das er die Initiative ergreift!Meine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!
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26.05.2011, 17:48
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Du würdest ihn deshalb verlassen?

Wenn man vertritt, dass die Ehe wichtig ist und nicht der Antrag oder die Hochzeitsfeier (was ja auch richtig ist), warum wird dann ein Kniefall so überbewertet? In beide Richtungen? Ich finde es schräg, unbedingt einen Kniefall zu wollen, aber genauso schräg finde ich es, den Mann wegen eines Kniefalls zu verlassen. Möglicherweise hat er sich ja gar keine Gedanken darüber gemacht? Wenn der Antrag eh unwichtig ist sollte so ein dämlicher Kniefall auch kein Trennungsgrund sein, oder?
(Außer man hat ihm schon tausendfach einschärft, dass man das absolut schrecklich findet, denn dann hat er anscheinend nie zugehört. Obwohl: ich finde Anträge in der Öffentlichkeit furchtbar, mein freund weiß das. Würde er mit trotzdem einen Antrag in der Öffentlichkeit machen, würde ich deshalb sicher nicht nein sagen.)
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26.05.2011, 19:35
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Zugegeben, das mit dem schlussmachen war flapsig von mir formuliert. Vermutlich wäre ich nicht mit einem Mann zusammen, der einen Kniefall erwägen würde. So wie ich selber nie einen Kniefall machen würde. Vielleicht verstehe ich die Symbolik auch falsch, aber für mich beinhaltet sie eine Erniedrigung für die Person, die das Knie beugt. Und ich will nicht in eine Situation kommen, in der ich auf eine Person herunterschauen muss. Vielleicht erklärt es das ein wenig.
brionyGarstige Bratkartoffeln! (Gollum)
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26.05.2011, 22:23Inaktiver User
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27.05.2011, 08:01
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Ha!!
Auf so eine erklärung hatte ich gewartet
Am besten noch, dass man den Mann als wurm im staube kriechen sehen will oder gar verkappte kastrationfantasien hegt*ggg*
Scherz beiseite
Ich finde das hat einfach was offiziell-feierliches,
was zeremonielles.
Auch wenn, praktisch gesehen, natürlich vorher schon klar ist, dass sich beide einig sind einander heiraten zu wollen, das gehört (für mich) einfach zum Protokoll.
Genauso wie ich auf: willst du den hier Anwesenden...?
mit: ja, ich will! antworte.
und nicht mit: das soll ja wohl ne rhetorische frage sein. würde ich wohl sonst hier stehen, du kleiner nasenbär??

Bei der TE hab ich den eindruck, sie wäre mit der lösung: wenn du mich fragen würdest,
würd ich ja sagen
nicht so ganz glücklich.
ich glaub irgendwie, sie würde sich schon wünschen, dass er "blind" den vorstoß wagt,
mut beweist, sich was traut -im wahrsten sinne.
sie zu fragen, obwohl er sich sicher sein kann ist nicht sehr wagemutig,
denn es gibt kein risiko.
wenn er die antwort schon kennt (und nicht nur sie selbst weiß, dass er keine sorge haben muss), ist das nicht mehr sehr spannend. es wäre dann quasi "entzaubert".
darum frage ich mich bei dieser geschichte, was ihre eigentliche motivation ist?
ist das ein zug, den sie an ihm vermisst, vlt.?
wäre so ein sprung ins kalte wasser von ihm ein liebesbeweis für sie?
nur mal so laut gedacht...
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In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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27.05.2011, 08:36
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Der Unterschied ist, dass da beide gefragt werden. Der Kniefall wird aber nur vom Mann erwartet. Das finde ich nicht zeitgemäß und weiß gar nicht, was der eigentlich ausdrücken soll. "Ich stehe dir zu diensten?" "Ich schaue zu dir auf?" "Ich mach mich vor dir klein?"
Warum wird vom Mann erwartet, einen symbolischen Akt zu zeigen, der so gar nicht in eine moderne gleichberechtigte Partnerschaft passt?
Weiß nicht - mir erschließt sich der Sinn dieser Tradition nicht. Ich hab ja gar nichts gegen Traditionen, aber die ein oder andere kann man ja mal überdenken
brionyGarstige Bratkartoffeln! (Gollum)
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27.05.2011, 08:45Inaktiver User
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Ich kann verstehen, dass die TE nach all den gemeinsamen Jahren heiraten möchte.
Sie sollte es ihm schon sagen, dass sie gern möchte.
Und den Antrag, da bin ich altmodisch, trägt der Mann vor.
alles andere bespricht man, wie immer gemeinsam.
aber er weiß ja vielleicht wirklich nix und hat keine Ahnung und selbst die Idee noch nie gehabt, oder er traut sich einfach nicht?
Sag ihm doch einfach mal beim schlendern, so einen schönen goldenen Ring würde ich schon gern tragen oder ein schönes Hochzeitskleid, oder schwärme von einer Hochzeitsreise.... so kannst du vortesten, wie er reagiert. Und dann sage es ihm deutlich, dass du heiraten möchtest.
Alles Weitere sollte dann von ihm kommen, ohne Drängeln und ohne Druck deinerseits.
Toi, toi, toi ;)
Meiner will nicht oder sogar nie heiraten, betont er, wenn seine Mama so Andeutungen macht oder fragt. Aber wir sind auch noch nicht so lange zusammen.
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27.05.2011, 09:23
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Dann hältst du wohl auch nichts vom Frau über die Schwelle-
sprich auf Händen tragen- hm?
Nein danke, ich kann selber laufen!!
Ich weiß jedenfalls, dass es Frauen gibt, die das ablehnen, weil sie es als einen akt der bevormundung, entmündigung, unselbständigkeit sehen.
Mh, ich bin da echt net so streng...
Ich WEIß, dass ich mir alltags gewiss net die Butter vom brot nehmen lassen;)
da kann ich dieses, oder auch mal ein anderes, (rollen)spiel ohne jede befangenheit mitmachen.
es ist putzig.
denke, das gilt auch für meinen mann.
@orangemarlade,
ich würde weder ring noch kleid da ins gespräch einfließen lassen,
das ist doch nur makulatur.
sondern eher ernsthaft schildern, dass ich mir gedanken um die institution der ehe gemacht habe,
was das für mich bedeutet, warum ich mir das jetzt plötzlich- für mich und v.a. mit ihm vorstellen könnte,
was mich an dem gedanken der ehe reizt- oder bisher abgeschreckt hat, dass mir bewusst geworden ist,
dass ich das für mich will, aus verschiedensten gründen, die ich dann aufzähle,
und wie er die einzelnen punkte denn so sieht...
das beinhaltet natürlich, dass man sich darüber gedanken gemacht hat;)
und je konkreter die sind, desto besser kann man die miteinander abgleichen und zu einer entscheidung für oder wider gelangen. und das dann in der ehe, sollte es so sein, verwirklichen.
ein kleid ist schnell gekauft...
es ist auch nur ein symbol.
wer den gedanken an eine hochzeit schön findet, hat damit noch lange nicht den grundstein für eine funktionierende ehe gelegt.
es wurde ja schon geschrieben- viele verkennen das.
und das wird höchstwahrscheinlich extrem problematisch :(---
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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27.05.2011, 09:41
AW: Wie bring ich ihn dazu, mir einen Antrag zu machen?
Liebe TE;
ich kann durchaus verstehen, dass du gerne einen Antrag hast, bei dem du aus allen Wolken fällst vor lauter Überraschung. Nun sieht es aber leider nicht so aus, als ob sich das realisieren ließe weil a) du sowieso schon drauf wartest und b) er das vermutlich nicht weiß.
Daher würde ich mich mal von dem Gedanken verabschieden.
Wieso sagst du ihm nicht, wie schon x-mal geschrieben, dass du dir eine Ehe mit ihm vorstellen könntest oder dass du gerne mit ihm verheiratet wärst. Und steter Tropfen höhlt den Stein: vielleicht nach einiger Zeit nochmal? Und dann ist es allein IHM überlassen, wann und wo und wie er den Antrag macht. Damit schiebst du ihn in die richtige Richtung und ER ist dennoch derjenige, der Zeitpunkt und Ort wählt.
Wenn du das nicht willst, dann kann es sein, dass du noch ewig wartest und irgendwann wird der Druck groß, du wirst zickig, er weiß nicht wieso.... usw.
Zumal ich finde, dass man nach 4 Jahren durchaus mal fragen könnte, ob der andere so denkt wie man selbst.....
Wir hatten (gleiches Alter wie ihr) in den letzten 2 Jahren ca. 9 Hochzeiten, da bot es sich wunderbar an, über das Thema auch mal zu reden, wenn man sowieso schon auf so einem Fest ist. So à la: "Das wäre doch auch schön" - "Könntest du dir sowas vorstellen?" etc. Bei uns ging das von beiden aus, lag aber wohl auch daran, dass wir nach 3 Monaten schon mal übers Heiraten gesprochen haben und uns das beide sehr gut vorstellen konnten. Danach war ich völlig entspannt, denn ich wusste ja, irgendwann kommt was
Cy


Cytheria



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